Beleaguered Swiss bank accused of obstructing hunt for accounts linked to Nazis

Troubled banking giant Credit Suisse is facing fresh allegations that it has not fully resolved a quarter-century after it agreed to participate in a $1.25 billion settlement of Holocaust survivor lawsuits informed of the extent of his historic help to Nazis. The Senate Budget Committee on Tuesday released two reports it obtained from an investigation commissioned by Credit Suisse into banking activities by German Nazis who went to Argentina in the 1930s. One of the reports was written by Neil M. Barofsky, a lawyer hired by the bank to oversee the investigation, but who was fired in November after the scope was expanded to include Nazis who left Europe at the end of World War II had fled. The committee obtained a copy of the report after issuing a subpoena for it last month, when Credit Suisse was on the brink of collapse. “Credit Suisse’s decision to drop its investigation midway has left many questions unanswered, including questions about the thoroughness of its previous investigative efforts, the extent to which they served Nazi interests, and the bank’s role in serving Nazis who… fleeing justice after the war,” he said. Barofsky wrote. The dispute shows that eight decades after World War II, understanding of how Swiss banks funded Nazis is still incomplete. The issue also remains deeply controversial, adding to the turmoil Credit Suisse has faced in recent weeks amid the global banking panic that prompted its rival UBS to agree to a roughly $3.2 billion purchase. The Budget Committee launched an investigation after the Simon Wiesenthal Center, a Jewish human rights group named after a famous Nazi hunter, contacted Senator Chuck Grassley, the top Republican on the committee, about the incidents in February. Credit Suisse officials did not immediately respond to a request for comment Tuesday morning. But in talks with the committee, bank officials denied any wrongdoing and said they were determined to pursue the historical truth of what happened when there was more to learn than multiple investigations uncovered in the 1990s, global consensus notwithstanding people familiar with the matter said they were involved at the time.

via worldtimestoday: Beleaguered Swiss bank accused of obstructing hunt for accounts linked to Nazis

Neue Rechte: Hat Marcel Lepper zu tief gegraben? – #SiemensStiftung

Marcel Lepper wollte die braune Geschichte der Siemens-Stiftung aufarbeiten und wurde prompt als deren Geschäftsführer entlassen (…) Im April 2022 übernahm Lepperer die Geschäftsführung der Carl Friedrich von Siemens Stiftung. Es nimmt nicht wunder, dass er bereits wieder seine Koffer gepackt hat. Allerdings ist er dieses Mal nicht zum nächsten Posten geeilt, sondern wurde schnöde entlassen. Was ist passiert? Der Literaturwissenschaftler ließ an seinem ersten Arbeitstag aus seinem neuen Büro eine Karte abhängen, die die Grenzen des großdeutschen Reiches konserviert. Er wollte als Geschäftsführer die braune Geschichte der Stiftung aufarbeiten, die als großzügiger Förderer der Geisteswissenschaft bekannt ist, und herausfinden, wie sehr der rechtsradikale Intellektuelle Armin Mohler, der erste Geschäftsführer, die Stiftung für politische Zwecke missbraucht hatte und welche reaktionären Seilschaften es seither in der bis heute männerbündlerisch und zum Teil klandestin organisierten Stiftung gab und gibt. Das war dem Stiftungsrat offenbar zu viel. Ob nach Leppers Abberufung die Deutschlandkarte wieder am angestammten Platz zu finden ist?

via nd: Neue Rechte: Hat Marcel Lepper zu tief gegraben?

Polizistin rassistisch beleidigt – #bremen

Am Samstagabend beleidigte ein 38 Jahre alter Mann in der Neustadt eine Polizistin im Rahmen eines Einsatzes mehrfach rassistisch. Die Einsatzkräfte fertigten eine entsprechende Anzeige, außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl vor. Gegen 21:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Roßbachstraße gerufen, weil dort ein Mann randalieren sollte. (…) Vor Ort stellten die Polizisten den betrunkenen Mann zur Rede. Im Verlaufe der Sachverhaltsaufnahme wurde er zunehmend aggressiver, beleidigte eine Polizistin mehrfach rassistisch und verherrlichte Adolf Hitler und den Holocaust. Da gegen ihn ein offener Haftbefehl vorlag, wurde er mit auf die Wache genommen.

via presseportal blaulicht: POL-HB: Nr.: 0242 –Polizistin rassistisch beleidigt

#Polizei stellt #Kriegswaffen in #Frankfurt sicher – Drei #Festnahmen

Die Polizei nimmt in Frankfurt drei Männer fest, die mit Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg gehandelt haben sollen. Mehrere Granaten müssen kontrolliert gesprengt werden. Frankfurt – Großeinsatz für Spezialkräfte der Polizei in Frankfurt. Die Beamten haben am Freitag drei Männer festgenommen, die mit Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gehandelt haben sollen. Der Kampfmittelräumdienst musste mehrere zündfähige Granaten kontrolliert sprengen. Anlass für den Einsatz war ein Ermittlungsverfahren der Frankfurter Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Es richtet sich gegen drei Männer im Alter zwischen 19 und 26 Jahren. Sie sollen Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg ausgegraben, wieder gebrauchsfähig gemacht und später verkauft haben. Insgesamt durchsuchte die Polizei am Freitag drei Wohnhäuser in Bergen-Enkheim und im Nordend sowie ein Gartengrundstück im Süden der Stadt. Wie ein Pressesprecher der Behörde am späten Abend mitteilte, entdecken die Spezialkräfte „eine Vielzahl potenzieller Sprengmittel, Schusswaffen und Munition“. Experten des Kampfmittelräumdienstes und des Landeskriminalamts schauten sich die beschlagnahmten Waffen an. Sie kamen zum Ergebnis, dass Explosionsgefahr zumindest nicht auszuschließen war – was auch an den Manipulationen lag, die die Verdächtigen an den Sprengkörpern vorgenommen haben sollen.

via fr: Polizei stellt Kriegswaffen in Frankfurt sicher – Drei Festnahmen

siehe auch;: Verdächtiger nach Sprengmittel-Fund in Untersuchungshaft Nach dem Fund von Sprengmitteln in Frankfurt sitzt ein 26 Jahre alter Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht habe dies am Samstag angeordnet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Einsatz der Polizei sei am Samstag beendet worden. AKTUELLES: Schlagzeilen USA: Frau erschießt sechs Menschen an einer Grundschule Razzia in Reutlingen: Mutmaßlicher Reichsbürger soll 22 Waffen besessen haben Bundesweite Razzien: Schuss bei Durchsuchungen gegen Reichsbürger – ein Polizist verletzt Mehr News Bei Durchsuchungen waren am Freitag in einem Objekt im Stadtteil Bergen-Enkheim den Angaben zufolge potenzielle Sprengmittel, Munition, Stichwaffen und Betäubungsmittel gefunden worden. Alle sprengstoffverdächtigen Gegenstände seien überprüft und sicher geborgen worden. Das galt laut Polizei auch für Sprengmittel, die in einer Gartenparzelle im Frankfurter Süden gefundenen wurden. Eine bei den Ermittlungen ebenfalls entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die in einer Feldscheune im nördlichen Stadtgebiet vergraben war, sei nicht zündfähig gewesen und ebenfalls entsorgt worden; Fliegerbombe bei Razzia wegen gehorteter Weltkriegs-Waffen entdeckt. Bei den seit Freitag in Frankfurt am Main laufenden Durchsuchungen im Zusammenhang mit Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg hat die Polizei eine Fliegerbombe entdeckt. Der 26 Jahre alte Hauptverdächtige des Täter-Trios habe die Ermittler zu einer Feldscheune im Frankfurter Norden geführt, wo die nicht zündfähige Fliegerbombe vergraben gewesen sei, teilten die Ermittler am Sonntag mit. Die Durchsuchungen an verschiedenen Örtlichkeiten seien am Samstag beendet worden. Es seien dabei nach den ersten Funden von Sprengmitteln, Schusswaffen und Munition weitere potentielle Sprengmittel, Munition, Stichwaffen und Betäubungsmittel gefunden worden.

Rechte Schmierereien an der Evangelischen Kirche in Löcknitz, Landkreis Vorpommern-Greifswald

Am 16.04.2023 gegen 11:45 Uhr meldete sich der Pastor der Evangelischen Kirchgemeinde Löcknitz bei der Polizei in Pasewalk und teilte mit, dass die Eingangstür der Kirche in der Marktstraße mit rechten Symbolen und Schriften besprüht wurde. Bei Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten stellten diese fest, dass sich an der Haupteingangstür der Kirche ein 40cm x 40cm großes, in schwarzer Farbe gesprühtes Hakenkreuz befand. Über das Hakenkreuz hatten der oder die unbekannten Täter den Schriftzug “Hängt Juda” in den Abmaßen 107cm x 130cm, ebenfalls mit schwarzer Farbe gesprüht. Anzeige wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, des Verdachtes der Volksverhetzung und Gemeinschädlicher Sachbeschädigung wurden aufgenommen.

via presseportal blaulicht: Rechte Schmierereien an der Evangelischen Kirche in Löcknitz, Landkreis Vorpommern-Greifswald

Updated: Nazi propaganda has no place on PBS, NGOs say; investigation launched

PEN Malta demanded explanations and for immediate action from the public broadcaster, TVM, and the minister responsible for it, Owen Bonnici regarding a programme that promoted and recommended a book of Nazi propaganda without any hint of critical appraisal. Minister Bonnici has now said that “this type of content has no place on any medium,” and said he is informed that PBS has launched an investigation. In the programme Ħajjitna Ktieb of 23 March, produced and presented by John Demanuele, TVM promoted the book “Mein Führer Adolf Hitler, L-Istorja u l-Bijografija” written by Ronald Bugeja. Demanuele presented the book without posing any critical questions about the dangerous revisionism of this book, which glorifies and justifies Hitler, the Nazi movement and ideology, and the actions of the civil and military Nazi administration in Germany in the 20th century, PEN Malta had said earlier in the day. Among the many despicable policies of violence and discrimination that the book ignores or justifies, the author defends the burning of books written by authors who disagreed with the regime. The author recommends this as a good policy, PEN Malta said. PEN Malta said it is shocked and disgusted by the public broadcaster, which far from carrying out its mission of holding an informed and critical public debate, is serving as a pulpit for Nazi ideas that are the exact opposite of the values of democracy, freedom of thought and information.  “Everyone has a right to their opinion, but the public broadcaster’s duty is to know history, to point out lies and deceit, and to promote values of democracy and tolerance,” said PEN Malta President Immanuel Mifsud.

via independent.com.mt: Updated: Nazi propaganda has no place on PBS, NGOs say; investigation launched

#ReclaimVolkshaus: Keine Bühne für Antisemit:innen, kein Geschäft mit braunen Esoteriker:innen!

Das Zürcher Volkshaus war einst ein Ort der Solidarität und des Fortschritts – und gemäss Leitbild ist es dieser Tradition auch heute noch verpflichtet. Doch seit einigen Jahren werden die Volkshaus-Räume zunehmend auch an hochproblematische Gruppen vermietet. Darunter allerlei Scharlatane, Sekten-Gurus und Coronaleugner:innen. Nun soll am 27. und 28. Mai 2023 auch noch der rechtsesoterische Verschwörungskongress «Vision des Guten – Manifest der neuen Erde» über die Bühne des Theatersaals. Die Köpfe hinter dem Kongress «Vision des Guten» Kern des Kongress-«Manifests» ist die Forderung nach einer Ablösung der Demokratie und der Regierungen. Ein neuer Staat soll geschaffen werden, regiert durch sogenannte Weisenräte. Im «Rat der Weisen» des Manifests sitzt das Who-is-Who der deutschsprachigen rechtsesoterischen Szene. So zum Beispiel Ricardo Leppe, Propagandist der lebensgefährlichen und antisemitischen «Neuen Germanischen Medizin» sowie der rassistisch-völkischen Anastasia-Bewegung. Auf Telegram hat er 41’000 Follower. Er soll auch im Volkshaus auftreten. Auch die Toggenburger Esoterik-Influencerin Christina von Dreien sowie ihre Managerin Nicola Good sind im Weisenrat und am Kongress dabei. «Christina» (127’000 Youtube-Abos) vertritt Verschwörungserzählungen wie jene der Hohlerde, der Reptilienmenschen oder der «Corona-Inszenierung». Auch behauptet sie, die Mobilfunktechnologie 5G manipuliere Menschen so, dass sie sich «verhalten, wie von denen gewünscht, die die Fäden ziehen auf diesem Planeten». Managerin Good wiederum glaubt, dass der «Kampf» zwischen «Guten» und «Angstmachern» jetzt ausgebrochen sei und dass daraus ein Systemsturz folgen müsse. Abermals soll auch «Historiker» und «Weisenrat» Daniele Ganser im Volkshaus seine Theorien vermarkten können. (…) Auch unter den geladenen Redner:innen ist Dieter Broers. Der Bestsellerautor und Esoteriker ist ebenfalls in rechtsradikalen Kreisen unterwegs. So nahm er u.a. 2014 am «Jahresendtreffen» des Holocaustleugners und Reichsbürgerideologen Ernst Köwning teil. Am selben Treffen war neben Broers auch Frank Willy Ludwig zugegen, einer der bekanntesten Anastasianer («Uhranerbe Germania») sowie ein Rassist und völkischer Siedler. Im «Weisenrat» des Manifests sitzt ausserdem Rüdiger Dahlke. Es gibt kaum eine Verschwörungstheorie, die der Arzt und Esoterikunternehmer nicht zu Geld machen würde. (…) «Weisenrat» ist auch Franz Hörmann, ein deutscher Reichsbürger, der mit dem Appenzeller Sekten-Führer Ivo Sasek (AZK) verbunden ist. Hörmann war Mitglied der aufgelösten antisemitischen Kleinstpartei DDP. Diese forderte ein «Europa der Vaterländer» und war gegen das «globale Finanzkartell». Heute ist Hörmann Finanzsprecher der Kleinpartei «Deutsche Mitte». Diese verfolgt einen breiten verschwörungsideologischen und antiisraelischen Kurs, bezieht sich explizit auf Q-Anon und verherrlicht unter anderem den belarusischen Diktator Alexander Lukaschenko. Hörmann selbst wurde wegen Holocaustleugnung von der Wirtschaftsuni Wien kurzzeitig suspendiert. Ebenfalls als «Weisenrat» fungiert Traugott Ickeroth, ein Sprachrohr der Q-Anon Bewegung in Deutschland, u.a. mit seinem Kanal «Der Sturm ist da» (30’000 Follower auf Telegram). Gegen ihn gab es kürzlich Hausdurchsuchungen, mutmasslich wegen einer möglichen Beteiligung am versuchten Reichsbürgerputsch der «Patriotischen Union» (Heinrich XIII. Prinz Reuss).(…) Ickeroth war auch eng verbandelt mit dem verstorbenen Holocaustleugner Ernst Köwning (aka Der Honigmann) und pflegt gute Kontakt zur Neonazi-Partei «Die Rechte» sowie zur notorischen Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck. In dem vom deutschen Verfassungsschutz beobachteten Holocaustleugner-Zentrum «Rittersgut Guttmannshausen» hielt Ickeroth im Oktober 2021 ein Referat zum «Transformationsprozess aus spiritueller Perspektive und die Rolle Deutschlands».

via sozialismus.ch: #ReclaimVolkshaus: Keine Bühne für Antisemit:innen, kein Geschäft mit braunen Esoteriker:innen!

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