Greifswalder Schüler fliegen nach Neonazi-Gruß von der Schule – #KickThemOut #Auschwitz

Zwei Schüler sind von der Greifswalder Fischer-Schule geflogen. Der eine hatte in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz eine “White-Power”-Geste gezeigt. Dabei wurde er von einem Mitschüler gefilmt. Weil sie während eines Besuchs in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz eine rechtsextremistische Geste gezeigt und gefilmt haben, sind zwei Neuntklässler von der Greifswalder Fischer-Schule verwiesen worden. (…) Die beiden Jugendlichen werden an unterschiedliche Schulen versetzt, an denen sie den gleichen Bildungsabschluss erreichen können. Die Eltern wollen offenbar juristisch gegen den Schulverweis vorgehen. Bis darüber entschieden ist, bleiben die Schüler suspendiert. Vorfall während Studienfahrt in Polen Im Mai waren die Jugendlichen mit ihrer Klasse auf Studienreise in Polen. In der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz zeigte einer der beiden Schüler den unter Rechtsextremisten verbreiteten White-Power-Gruß. Der andere Schüler filmte dies und verbreitete das Video in sozialen Netzwerken. Schüler wurden suspendiert (…) Die Schulleitung stellte zudem eine Strafanzeige (…) Einen ähnlichen Fall wie mit den Greifswalder Schülern gab es nach Medienberichten in Auschwitz bereits im März dieses Jahres. Damals sollen vier Neuntklässler einer Schule in Görlitz den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt haben. Ein Foto davon hatte sich schnell über soziale Netzwerke verbreitet. Die beteiligten Schüler bekamen einen Schulleiterverweis. Zudem hatten die einsichtigen Jugendlichen Sozialstunden in einer Behindertenwerkstatt zu leisten.

via ndr: Greifswalder Schüler fliegen nach Neonazi-Gruß von der Schule

siehe dazu auch: Auschwitz: #Greifswalder Schüler zeigt angeblich Neonazi-Gruß. Während eines Besuchs der Gedenkstätte im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz soll ein Greifswalder Schüler einen Neonazi-Gruß gezeigt haben. Ein Video davon verbreiteten ein Klassenkamerad und er auf TikTok. Auf der Studienreise einer neunten Klasse der Greifswalder Erwin-Fischer-Schule soll ein Jugendlicher im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz einen Klassenkameraden gefilmt haben, als dieser den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt hat. Das Video wurde später von den beiden auf dem sozialen Netzwerk TikTok verbreitet. Nach Angaben des Bildungsministeriums in Schwerin besuchte die Klasse zwischen dem 19. und 23. Mai die Gedenkstätte Auschwitz. Gruß steht für angebliche Überlegenheit der “Weißen Rasse”

Rome Synagogue Defaced With Nazi Graffiti as New Report Reveals Antisemitic Prejudice Rampant Across Italy

A masked vandal struck a synagogue in Rome on Saturday shortly before midnight, security camera footage shows, using black marker to leave behind a swastika and antisemitic statements — “Sieg Heil” and ”Juden Raus”— on a sign outside the building’s entrance. Rabbi Menachem Lazar discovered the crime at Beis Shmuel the next day and filed a report with law enforcement which resulted in the opening of an investigation by Italian law enforcement. Clean-up work and restoration began shortly after uncovering the antisemitic vandalism. The incident came before a report released on Wednesday by Eurispes — an Italian research institute that focuses on politics, economics, and social issues — revealed the extent of antisemitism in Italy today. The research came as part of an agreement signed in April with Pasquale Angelosanto, the national coordinator for the fight against antisemitism. The researchers polled a representative sample of the country’s population and found that 37.9 percent of Italians think that Jews “only think about accumulating money” while 58.2 percent see Jews as “a closed community.” In January, the Anti-Defamation League released the newest results of its Global 100 survey which found that 26 percent of Italians — 13.1 million adults — embrace six or more antisemitic stereotypes. A sizable minority also misperceived the number of Jews in the country: 23.3 percent believed 500,000 Jews lived in Italy while 16.5 percent thought Jews numbered 2 million, both groups amounting to nearly 40 percent of the population misinformed. The Institute for Jewish Policy Research estimates the number of Jews in Italy as ranging from 26,800 to 48,910 depending on which standards of observance one selects. Eurispes places the number at 30,000 with 41.8 percent of respondents answering correctly. Likewise, a minority of respondents believed historically false ideas about the Holocaust. While 60.4 gave the correct number of 6 million Jewish Holocaust victims, 25.5 believed the number only reached two million and others said even smaller figures, amounting to approximately 40 percent of the population with an inaccurate understanding of the scope of the Nazi-perpetrated genocide. The report also showed elevated levels of anti-Israel belief among younger Italians, with 50.85 percent of those 18-24 thinking that “Jews in Palestine took others’ territories.” This figure contrasted with 44.2 percent of the general population and tracked alongside ideological self-descriptors as 50 percent of center-left voters agreed while 35 percent of center-right and right-wing voters did. A majority of respondents — 54 percent — regarded antisemitic crimes as isolated incidents and not part of any broader trend, contrary to the findings of the Antisemitism Observatory of the CDEC Foundation in Milan which saw a surge of 877 reported antisemitic incidents in 2024. Between the Hamas-led Oct. 7, 2023, terror attack on southern Israel and the end of that year, Interior Minister Matteo Piantedosi says the government counted 135 antisemitic incidents.

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Former US Navy vet slams Trump’s ‘stupid’ $45M birthday parade as ‘Nazi Germany’ stunt

The military parade in DC will coincide with several “no Kings” protests aimed at pushing back against President Donald Trump’s seemingly authoritarian actions during his second term in the Oval Office. NEWS Mataeo Smith 18:41 ET, 14 Jun 2025 A former US Navy veteran said President Donald Trump’s “stupid” military parade birthday bash is reminiscent of “Nazi Germany” as he slammed the White House’s egregious cuts to the US Department of Veterans Affairs and its unnecessary deployment of the National Guard and Marines to the immigration protests in Los Angeles. President Trump is holding a grand military parade on Saturday, which coincides with his 79th birthday, on Constitution Avenue in Washington, D.C. Micheal Embrich, the former policy adviser to secretary for the VA, said: “[The Trump Administration] is wasting all this money on this stupid military parade.”

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Maulkorb vom AfD-Anwalt – Gedenkstätte Ahlem geschändet: Wie die AfD die Polizei zum Schweigen bringen wollte

Ein polizeibekannter Neonazi soll die Holocaust-Gedenkstätte in Hannover-Ahlem geschändet haben – er war zum Tatzeitpunkt in der AfD. Mit einer Abmahnung wollte die Partei verhindern, dass die Polizei das öffentlich macht.Mit einem juristischen Maulkorb für die Polizeidirektion Hannover hat die AfD versucht, ein für sie unangenehmes Detail der Schändung der Gedenkstätte in Hannover-Ahlem zu unterdrücken. Eine Abmahnung sollte dafür sorgen, dass niemand erfährt, dass der Beschuldigte zum Zeitpunkt der Tat in der AfD war. Nach Informationen dieser Redaktion sollte Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten eine solche Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung gegenüber der AfD abgeben. Eine Sprecherin bestätigte das. Dass eine Partei eine Polizeibehörde per Anwalt zum Schweigen bringen will, ist ungewöhnlich. Auch der NDR sollte eine Unterlassungserklärung abgeben. Mittlerweile bestreitet die AfD nicht mehr, dass der polizeibekannte Neonazi zum Zeitpunkt der Schändung der Gedenkstätte ihr Mitglied war. Ein bei einer Wohnungsdurchsuchung gefundenes Dokument bestätigt das. Die AfD wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft. (…) Bei einer Wohnungsdurchsuchung Anfang Februar entdeckten Ermittler des Staatsschutzes das Dokument: einen Brief der Niedersachsen-AfD, unterzeichnet vom Landesvorsitzenden Ansgar Schledde. Darin bestätigt die AfD am 20. Januar eine zu dem Zeitpunkt seit einigen Wochen bestehende Mitgliedschaft im Landesverband. Damit nach Bekanntwerden der Ermittlungen gegen L. von dieser Redaktion konfrontiert, annullierte die AfD die Mitgliedschaft. AfD fordert Unterlassung Bis dahin hatte die AfD behauptet, sie kenne den Beschuldigten nicht. Über einen für die Partei regelmäßig tätigen Anwalt forderte sie von der Polizeidirektion die Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte die Abmahnung durch die Kanzlei Höcker in Köln. Das Innenministerium in Hannover erhielt eine Kopie. Die Abmahnung blieb erfolglos. „Die Polizeidirektion Hannover hat den Vorwurf einer unwahren Tatsachenbehauptung zurückgewiesen und die Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abgelehnt“, sagte die Sprecherin. Auch der NDR hat nicht unterzeichnet.

via haz: Maulkorb vom AfD-Anwalt Gedenkstätte Ahlem geschändet: Wie die AfD die Polizei zum Schweigen bringen wollte

Denkmal Hannoverscher Bahnhof – Rechtsextreme beschmieren Holocaust-Gedenkstätte

Unbekannte beschmieren eine Holocaust-Gedenkstätte in Hamburg mit rechtsextremen Symbolen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Denkmal Hannoverscher Bahnhof in der Hamburger Hafencity ist am Wochenende Ziel eines rechtsextremen Anschlags geworden. Wie die Hafencity in einer Pressemitteilung bekannt gibt, sollen unbekannte Täter die Holocaust-Gedenkstätte mit verfassungswidrigen Symbolen und Schriftzeichen beschmiert haben. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat demnach bereits die Ermittlungen aufgenommen. Die Hafencity Hamburg veranlasste in Absprache mit den Ermittlungsbehörden und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten umgehend die Entfernung der Schmierereien. Es ist der erste derartige Angriff auf die Gedenkstätte seit ihrer Eröffnung 2017. Der Gedenkort im Quartier Am Lohsepark markiert den zentralen Hamburger Ausgangspunkt für die Deportationen von Juden, Sinti und Roma in die nationalsozialistischen Lager zwischen 1940 und 1945. Von dem heute verschwundenen Bahnhof wurden in 20 Transporten mehr als 8.000 Menschen aus Hamburg und Norddeutschland in Zwangsarbeitslager, Ghettos und Konzentrationslager verschleppt. Nur wenige von ihnen überlebten.

via t-online: Denkmal Hannoverscher Bahnhof Rechtsextreme beschmieren Holocaust-Gedenkstätte

Kinder tragen verbotene Symbole – Neonazis demonstrieren in Dresden gegen den CSD

Der Christopher Street Day in Dresden wird von Protesten Rechtsradikaler begleitet. Es kommt zu Straftaten. Sogar Kinder fallen mit verbotenen Symbolen auf. Die rechte Szene Dresdens hat am Samstag gegen den diesjährigen Christopher Street Day in der sächsischen Landeshauptstadt demonstriert. Laut eines Reporters vor Ort waren an dem Protest etwa 200 Personen beteiligt. Ein Foto des Reporters zeigt mindestens eine feste Größe der Dresdner Neonazi-Szene. Die Jungen Nationalisten (JN), die Jugendorganisation der Partei “Die Heimat” hätten gegen den CSD mobil gemacht, so der Reporter weiter. “Die Heimat” ist die Nachfolgeorganisation der NPD. Der Demonstrationszug vom Bahnhof Dresden-Mitte über die Wilsdruffer Straße und den Pirnaischen Platz zurück zum Ausgangspunkt sei am Freiberger Platz zwischenzeitlich gestoppt worden, teilte die Dresdner Polizei am frühen Abend mit. Grund seien mehrere Straftaten gewesen, die aus der Menge heraus begangen worden seien. Verbotene Symbole und verbotene Parolen Fünf Demo-Teilnehmer hätten sichtbar Gürtelschnallen mit verbotenen Runen getragen. Unter ihnen seien Kinder gewesen, so die Polizei weiter. Eine weitere Person habe mit einem Megafon verbotene Parolen skandiert. Die Polizei leitete nach eigenen Angaben Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Fotos des Reporters vom Neonazi-Protest zeigen außerdem mindestens zwei junge Männer, die mit ihren Händen das sogenannte White-Power-Zeichen formen. Dabei posieren sie mit einem stadtbekannten Neonazi. Das White-Power-Zeichen soll für die von der Szene behauptete “Überlegenheit der weißen Rasse” stehen. Teilnehmer von Gegenprotest zünen Pyrotechnik Am Rande des rechten Protestmarsches kam es laut der Polizei zu Gegenprotest. An der Freiberger Straße hätten sich mehrere Personen den rechten Demonstranten entgegengestellt. Einzelne Teilnehmer zündeten laut des Reporters Pyrotechnik. Die Beamten sorgten nach Polizeiangaben dafür, dass beide Protestzüge aneinander vorbeigeleitet wurden.

via t-online: Kinder tragen verbotene Symbole Neonazis demonstrieren in Dresden gegen den CSD

siehe auch: FÜR BÜRGERRECHTE EINTRETEN CSD Dresden: Queere Gegendemo protestiert gegen rechtsextremen Aufmarsch. Tausende Menschen haben beim Christopher Street Day (CSD) in Dresden für die Rechte queerer Menschen und gegen Diskriminierung demonstriert. Gegen die bunte Parade formierte sich am Samstag ein rechter Gegenprotest. Die vom sächsischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte sogenannte “Elblandrevolte” hatte für den Samstag in sozialen Netzwerken zum Protest gegen den CSD aufgerufen. Gegen den rechten Protest formierte sich wiederum Widerstand. Eine queere Demo, die unabhängig vom CSD demonstrierte, protestierte am Samstagmittag gegen den rechten Aufmarsch. Ein Demo-Sprecher sprach von 120 Teilnehmenden, die sich an dem queeren Gegenprotest beteiligten. Der rechte Protest hatte Reporterangaben zufolge ungefähr die gleiche Anzahl an Teilnehmern. Nach Angaben der Polizei vor Ort kam es zu verschiedenen Delikten rechter Demonstranten. So trugen laut Polizei fünf Teilnehmer, darunter auch zwei Kinder Gürtelschnallen mit verbotenen Runen. Ein weiterer Teilnehmer hatte verbotene Parolen mit einem Megaphon skandiert. Gegen die Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Flemish politician posed with fascist flag, used Nazi slogan

”Far-right organizations that pretend to fight antisemitism while engaging in nostalgic tributes to fascism are totally devoid of credibility.” The European Jewish Association strongly condemned the actions of Filip Dewinter, a senior member of Belgium’s extreme-right Vlaams Belang (Flemish Interest) party, who was recently photographed posing with a fascist flag and using a Nazi slogan. The flag belongs to the of the fascist Verdinaso (Union of Dutch National Solidarists) movement, a collaborationist group active before and during World War II. Dewinter used the phrase “Onze eer is trouw,” a near-literal translation of the official SS motto “Meine Ehre heißt Treue” (“My Honor is Loyalty”). Rabbi Menachem Margolin, chairman of the European Jewish Association, said in a statement: “There is no place in European politics for those who flirt with fascist symbols, historical revisionism, or Nazi-era slogans. It is simply grotesque and unacceptable that a politician in this day and age would openly pose with the flag of a movement whose members helped deport Jews and collaborated with the Nazi regime. “We call on Vlaams Belang to take immediate action and expel Mr. Dewinter from the party. Far-right organizations that pretend to fight antisemitism while simultaneously engaging in nostalgic tributes to fascism are totally devoid of credibility,” he added. Michael Freilich, a Belgian member of Parliament and the European Jewish Association’s special envoy for intercultural dialogue and Holocaust remembrance, raised this issue during a session of the Antwerp City Council last week, citing the unacceptable double standard of condemning antisemitism while glorifying collaborationist movements of the past.

via jns: Flemish politician posed with fascist flag, used Nazi slogan