Jewish groups condemn Latvian parade to honour Nazis, warn it could be used for Russian propaganda

The march to honour Latvia’s SS Legion has been a controversial annual event, but pandemic health restrictions forced the cancellation of the celebration for the past two years. Latvian TV reported it was back on this year with several hundred people participating in the parade in Riga on Wednesday. Jewish groups are condemning a parade in Latvia to celebrate members of Adolf Hitler’s SS, warning that the continued glorification of Nazis is not only wrong, but could also be used for Russian propaganda. The march to honour Latvia’s SS Legion has been a controversial annual event, but pandemic health restrictions forced the cancellation of the celebration for the past two years. Latvian TV reported it was back on this year with several hundred people participating in the parade in Riga on Wednesday.

via ottawacitizen: Jewish groups condemn Latvian parade to honour Nazis, warn it could be used for Russian propaganda

Nach Facebook-Post – Razzia bei bayerischer AfD wegen Hitlergruß-Video

Razzia bei der AfD in Bayern: Nachdem auf einer Facebook-Seite ein Video mit einem Hitlergruß gepostet worden war, sucht die Polizei jetzt nach dem Verantwortlichen. Dafür wurden die Räume des Landesverbands durchsucht.Bei einer Polizeirazzia hat die Polizei ein Video mit einer Aufnahme eines Hitlergrußes bei der bayerischen AfD sichergestellt. Die Durchsuchungsaktion in den Geschäftsräumen des bayerischen AfD-Landesverbandes in Hohenbrunn bei München habe bereits Anfang des Monats stattgefunden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Freitag auf Anfrage der dpa. Zuvor hatte bereits die “Süddeutsche Zeitung” über den Vorfall berichtet. Grund des Polizeieinsatzes war die Suche nach dem Verantwortlichen, der das besagte Video auf der Facebook-Seite der AfD-Bayern hochgeladen hatte. Das Video sei dem Bericht zufolge dort aber nicht mehr zu sehen sein. Es soll bei einer Kundgebung der AfD auf dem Königsplatz in München entstanden sein

via t-online: Nach Facebook-Post – Razzia bei bayerischer AfD wegen Hitlergruß-Video

Exmatrikulation für Judenhass

Wenn jüdische Studierende aus Angst vor Diskriminierung den Hörsaal verlassen, ist die rote Linie überschritten. Universitäten und Hochschulen gelten als Orte der Wissenschaft und der Diskussion. Insbesondere dort muss das Arendtsche »Denken ohne Geländer« möglich sein und die in unserem Grundgesetz verankerte Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit geachtet und geschützt werden. Missbräuchlichen Auslegungen darf dies aber keinen Vorschub leisten. Denn immer häufiger ist festzustellen, dass sich die Linien des Sagbaren zunehmend auszudehnen scheinen, sobald es um Antisemitismus geht. Immer wieder treten Vorfälle im Hochschulkontext auf, wo Studierende oder Dozierende antisemitische Inhalte legitimieren oder gar selbst verbreiten. (…) Die Humboldt-Universität zu Berlin hat im jüngsten Vorfall konsequentes Handeln gegen Antisemitismus bewiesen. So wurde eine Dozentin, die in den sozialen Netzwerken antisemitische Inhalte verbreitete, von ihren Lehrverpflichtungen entbunden. Auf ihrem privaten Twitter-Account hatte sie sich zuvor volksverhetzende Schoa-Relativierungen und antisemitische Äußerungen erlaubt. HOLOCAUST-GEDENKTAG Am Internationalen Holocaust-Gedenktag sprach sie etwa vom »Völkermord der Juden an den Palästinensern« oder verglich Netanjahu mit Hitler. Sie teilte zudem mehrfach Inhalte der Webseite »Electronic Intifada« – die nicht nur Israel das Existenzrecht abspricht, sondern auch den Hamas-Terrorismus verharmlost und verherrlicht.

via ja: Exmatrikulation für Judenhass

Die Austria und ihre rechtsextremen Problemfans

Vor dem Start in die Meistergruppe muss sich der Verein einmal mehr mit den rechtsextremen Neigungen seiner Fanszene herumschlagen. Bundesweite Stadionverbote wurden beantragt (…) Als erster österreichischer Fußballverein unterschrieben die Favoritner die Arbeitsdefinition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA). Die Arbeitsdefinition der IHRA soll helfen, Antisemitismus frühzeitig zu erkennen und wirksam zu bekämpfen, indem sie sensibilisiert, was als Meinungsäußerung toleriert werden kann und wo die Grenze zum Antisemitismus überschritten wird. Man muss nicht Rechtsphilosophie studiert haben, um zu erahnen, dass das Huldigen von NS-Symbolik in diesem Kontext inakzeptabel ist. Vergangenen Sonntag provozierten rechtsradikale Austria-Anhänger in der Südstadt mit Stolz getragenen SS-Totenköpfen auf ihren Kutten. Laut Aussagen von Admira-Spielern und -Klubverantwortlichen wurde der dunkelhäutige israelische Admiraner Joseph Ganda rassistisch beleidigt, die zum Teil maskierten Männer hätten zudem in den Admira-Fansektor eindringen wollen. (…) Die tonangebenden Fanklubs der Austria sind, vorsichtig formuliert, politisch nach rechts offen. Während der Pandemie vertrieben sich einige Anhänger die Zeit auf Corona-Demonstrationen. Der friedliche Widerstand wurde dabei nicht zu ihrem Markenzeichen, aus Verbindungen in die rechtsextreme Szene wird kein Geheimnis gemacht.

via standard: Die Austria und ihre rechtsextremen Problemfans

siehe dazu auch: Rechtsradikale Austria-Fans provozierten in der Südstadt. Einige Anhänger zeigten sich nach dem Sieg gewaltbereit. Admiras Trainer Herzog und Kapitän Leitner gingen dazwischen. Nach dem 2:1-Auswärtssieg der Austria in der Fußball-Bundesliga gegen die Admira am Sonntag sind einige rechtsradikale Austria-Anhänger mit offenbar gewaltbereitem Verhalten aufgefallen. Laut Aussagen von Admira-Spielern und -Klubverantwortlichen wurde der dunkelhäutige israelische Admira-Profi Joseph Ganda beleidigt, die teilweise maskierten Männer hätten zudem in einen Admira-Fansektor eindringen wollen. Auf den Jacken der Männer waren abgeänderte SS-Totenköpfe zu sehen.

»Freie Sachsen« – Mehr als tausend Rechtsextreme demonstrieren am »#Friedenstag« in #Chemnitz

Am 5. März gedenken die Chemnitzer der Zerstörung von Teilen ihrer Stadt im Zweiten Weltkrieg – mit einem »Friedenstag«. An dem marschierten in diesem Jahr über tausend Anhänger der rechtsextremen Kleinpartei »Freie Sachsen« auf. Zum Jahrestag der teilweisen Zerstörung der Stadt Chemnitz im Zweiten Weltkrieg sind am Samstag nach Schätzungen mehr als tausend Anhänger der rechtsextremen Kleinpartei »Freie Sachsen« auf die Straße gegangen. Wie die Polizei mitteilte, blieb das Geschehen bis zum Nachmittag ruhig. Die Polizei war unter anderem mit Wasserwerfern und Räumpanzern vor Ort, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern. Größere Gegendemonstrationen gab es laut Augenzeugen nicht.

via spiegel: »Freie Sachsen« – Mehr als tausend Rechtsextreme demonstrieren am »Friedenstag« in Chemnitz

FAKTENCHECK – Ist das viel geteilte Video mit Selenskyj authentisch?

Ein Beitrag in den sozialen Netzwerken soll den jetzigen Präsidenten bei einer antisemitischen Hetzrede zeigen. Ein Video in den sozialen Netzwerken soll angeblich den jetzigen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einer vor Jahren gehaltenen Hetzrede zeigen. »Bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und anderes Ungeziefer«, heißt es darin. Im Beitragstext (archiviert) dazu steht: »Wolodymyr Selenskyj – Präsident der Ukraine – 2014«. Aber ist der dort wirklich zu sehen? Bewertung Nein. Der Redner ist offenkundig nicht Selenskyj. Es handelt sich um Oleh Tjahnybok von der rechtsextremen ukrainischen Partei Swoboda. Fakten Das Video stammt dem eingeblendeten Text zufolge aus einer Sendung der ARD-Talkshow »Anne Will«. Diese hatte sich während der Maidan-Revolution und der Annektierung der Krim durch Russland im Jahr 2014 mehrfach mit der Ukraine beschäftigt. Der konkrete Ausschnitt ist ein Einspieler aus der Sendung vom 12. März 2014. Von dieser gibt es im Internet zwar keine Mitschnitte mehr. Aus einem Artikel über die Sendung geht jedoch hervor, dass es darin an diesem Tag auch um rechte und rechtsextreme Tendenzen in der ukrainischen Politik ging.
Auf dem auf Facebook verbreiteten Ausschnitt aus einem Einspieler ist nicht Wolodymyr Selenskyj zu sehen, sondern der ukrainische Politiker Oleh Tjahnybok von der rechtsradikalen Partei Sowoboda (»Freiheit«). Die Aufnahme stammt bereits aus dem Jahr 2004 und wurde im März 2014 nicht nur bei »Anne Will«, sondern auch im ARD-Magazin »Panorama« gezeigt. Dieses korrigierte seine Übersetzung aus dem Ukrainischen allerdings nachträglich.

via jüdische allgemeine: FAKTENCHECK – Ist das viel geteilte Video mit Selenskyj authentisch?

Russian bombing of Kyiv damages Babi Yar Holocaust memorial

A major Holocaust memorial in Kyiv was struck during Russia’s latest bombardment of the city, which targeted a television broadcast tower in the Ukrainian capital, the board of the site says. The Babi Yar memorial rests on a mass grave containing 34,000 Jews who were slaughtered there in 1941 when the city was under Nazi occupation. The massacre was carried out by SS troops along with local collaborators. “[Russian President Vladimir] Putin seeking to distort and manipulate the Holocaust to justify an illegal invasion of a sovereign democratic country is utterly abhorrent. It is symbolic that he starts attacking Kyiv by bombing the site of the Babi Yar, the biggest of Nazi massacres,” Natan Sharansky, the chairman of the Babi Yar Holocaust Memorial Center and former head of the Jewish Agency, says in a statement.

via times fof israel: Russian bombing of Kyiv damages Babi Yar Holocaust memorial

siehe auch: Yad Vashem’s Reaction to News of the Attack Endangering the Historical Site of the Babi Yar Massacre. As we view images emerging from Ukraine showing innocent civilians fleeing from their endangered homes and pictures of the deadly Russian attack on the vicinity of the Babi Yar Holocaust memorial site, Yad Vashem, the World Holocaust Remembrance Center, voices its vehement condemnation. We call on the international community to take concerted measures to safeguard civilian lives as well as these historical sites because of their irreplaceable value for research, education and commemoration of the Holocaust. Rather than being subjected to blatant violence, sacred sites like Babi Yar must be protected.