Vergewaltigernetzwerke bei Telegram – „Deliktstypisches Dunkelfeld“

Im Internet teilen Männer aus der ganzen Welt Videos, in denen Frauen betäubt und vergewaltigt werden. Warum ist es so schwer, das zu verhindern? (…) Eine Gruppe von acht Männern, denen in den vergangenen Monaten vor deutschen Gerichten der Prozess gemacht wurde und wird, hat rund ein Jahr lang in einem kleinen geschlossenen Chat Videos und Fotos ausgetauscht, die zeigen, wie die Männer sedierte Frauen zum Teil brutal vergewaltigen. Auf den Handys der Männer fanden die Ermittler mehrere solcher Chatgruppen. Teilweise hatten sie 4500 Mitglieder. Angesichts dieser Dimensionen ist es schwer nachzuvollziehen, wie solche Verbrechen so lange fast unbemerkt bleiben können. Das Bundeskriminalamt verweist auf taz-Anfrage auf das „deliktstypische Dunkelfeld“: Die meisten dieser Übergriffe fänden vor allem im familiären Umfeld oder im Bekanntenkreis statt. Weil die Opfer sediert sind, bekommen sie von den Straftaten häufig nichts mit – oder können mögliche Anzeichen nicht interpretieren. Die Polizei brauche aber Hinweise auf mögliche Straftaten, um reagieren zu können. Was die Strafverfolgung zusätzlich erschwert, ist, dass die Chatgruppen häufig international organisiert sind. Das BKA arbeitet in diesen Fällen auch mit Europol zusammen. Telegram löscht täglich Der Plattformbetreiber Telegram ist gesetzlich verpflichtet, Gewaltdarstellungen zu löschen. Auf taz-Anfrage schreibt ein Sprecher, dass Telegram-Moderator:innen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die öffentlichen Inhalte der App beobachten und jeden Tag „Millionen schädlicher Inhalte“ löschten – einschließlich solcher, die zu sexualisierter Gewalt aufriefen. Auch Nut­ze­r:in­nen können strafbare Inhalte bei Telegram melden. Nur dürften die zumeist männlichen Mitglieder solcher Vergewaltigerchats selten ein Interesse daran haben, dass sie auffliegen. Die Chatgruppe des Mannes, der nun in München verurteilt wurde, hat Telegram jedenfalls nicht aufgespürt. Sie ist aufgeflogen, weil sich einige Opfer an die Polizei gewandt hatten. Das Landeskriminalamt Hessen gründete daraufhin eine 40-köpfige Ermittlergruppe mit dem Namen „EG Inserat“, die die Chats ausgewertet und Kol­le­g:in­nen im Rest von Deutschland über die weiteren Verdächtigen informiert hat. Der Ermittlungsaufwand in diesem Fall war außergewöhnlich hoch

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siehe auch: Schwere Vergewaltigung, versuchter Mord Elf Jahre Haft für frauenverachtende Taten Das Landgericht München hat einen Mann verurteilt, der Teil eines verbrecherischen Telegram-Netzwerks war. Es gibt Parallelen zum Fall Pelicot. Seine Taten habe der Angeklagte als egoistisch, ungehobelt und gefährlich beschrieben, sagt Richter Markus Koppenleitner, aber das sei noch verharmlosend. „Wir würden sie eher als hochkriminell, hochprofessionell, menschen- und frauenverachtend betrachten.“ Er spricht von „monströsen“ Taten, um die es in dem Prozess vor dem Münchner Landgericht geht. Der Saal ist voll, als nach siebzehn Verhandlungstagen das Urteil gegen Zhongyi J. fällt: Elf Jahre und drei Monate Haft, weil er seine Nachbarin, mit der er ein sexuelles Verhältnis hatte, monatelang immer wieder betäubt und dann vergewaltigt hat. Eine anschließende Sicherheitsverwahrung behält sich das Gericht vor. Dem 28-jährigen Studenten aus China muss seine Strafe erst übersetzt werden. Regungslos hört er dem Dolmetscher zu, der neben ihm auf der Anklagebank sitzt. Zhongyi J. hat seine Taten im Laufe des Prozesses gestanden – wohl auch deshalb, weil die Beweislast erdrückend war. Er war Teil einer Telegram-Gruppe, in der sich acht Männer – überwiegend Chinesen, die in Deutschland leben – darüber austauschten, wie sie Frauen betäuben und vergewaltigen können. Sie gaben sich Tipps, welche Medikamente man wie dosiert und verabreicht. Sie teilten Fotos und Videos ihrer Taten im Chat und feierten sich gegenseitig dafür. In der Gruppe kommunizierten die Männer mit einer Art Geheimsprache. Frauen waren für sie „Autos“, sich selbst nannten sie „Autofahrer“. Die Medikamente bezeichneten sie als „Öl“ oder „Sprit“. Wenn die Frauen betäubt vor ihnen lagen, nannten sie sie „tote Schweine“.

„Freund-Feind-Spirale“: Verteidigungspolitischer Sprecher der AfD legt alle Ämter nieder

Ein interner Machtkampf in der AfD endet mit einem Rückzug an der Spitze. Nun räumt einer der profiliertesten Sicherheitspolitiker seinen Posten. Seit Monaten schwelt der Streit um den AfD-Verteidigungspolitiker und früheren Bundeswehr-Oberst Rüdiger Lucassen. Jetzt hat er  Konsequenzen gezogen. Der 74-Jährige, einst Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr, hat Anfang der Woche seinen Rücktritt als Vorsitzender des parteiinternen Arbeitskreises Verteidigung, als verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion sowie als AfD-Vertreter im Verteidigungsausschuss des Bundestages erklärt. Das bestätigte er in einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla, das der Berliner Zeitung vorliegt. Intern war seine Ablösung bereits vorbereitet worden. Den Parteifreunden zuvorgekommen Eigentlich sollte am Dienstag im Arbeitskreis Verteidigung über seine Abwahl abgestimmt werden. In einem Antrag war von Vertrauensverlust, Alleingängen und einem Führungsdefizit die Rede. Lucassen kam dem Schritt zuvor. Offiziell begründet er seinen Rücktritt mit den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Personaldebatten wolle er der Partei ersparen. Zugleich räumt er ein: Die Diskussion um seine Person habe sich zuletzt zugespitzt. Er spricht von einer „Freund-Feind-Spirale“.

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siehe auch: AfD-Verteidigungspolitiker Lucassen tritt zurück Es geht um die Wehrpflicht, Streit mit Björn Höcke und Kritik an seinem Führungsstil: Der AfD-Politiker Lucassen ist einem Misstrauensantrag zuvorgekommen und als verteidigungspolitischer Sprecher seiner Fraktion zurückgetreten. Es gab schon länger Spannungen zwischen dem verteidigungspolitischen Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und seiner Partei. Nun ist Rüdiger Lucassen mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. Das bestätigte sein Büro. Lucassen kam damit auch einem Misstrauensantrag im Arbeitskreis Verteidigung der AfD-Fraktion zuvor, der am Dienstag auf die Tagesordnung sollte. (…) Nach Lucassens Lesart wurde seine Absetzung von Anhängern des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke betrieben, den er im vergangenen Jahr kritisiert hatte. Höcke, so Lucassen, sei zu dem Schluss gekommen, “dass Deutschland es nicht mehr wert sei, dafür zu kämpfen”. Beide diskutierten anschließend öffentlich bei X. Es gab Schlagzeilen und viel Berichterstattung. Die Fraktionsführung sprach eine Missbilligung gegen Lucassen aus.Am Wochenende feuerte der Bundestagsabgeordnete dann in einem langen Beitrag auf X Salven mit Vorwürfen gegen seinen Fraktionskollegen Torben Braga ab – ein Vertrauter Höckes im Bundestag. Dies wurde schon als Abschiedsbrief vom Amt gedeutet; AfD-Verteidigungssprecher Lucassen wirft Fraktion „Anti-BRD-Sound“ vor – und zieht Konsequenzen. Rüdiger Lucassen ist mit sofortiger Wirkung als verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion zurückgetreten. Sein Büro bestätigte den Schritt, mit dem der 74-Jährige einem Misstrauensantrag im Arbeitskreis Verteidigung der Fraktion zuvorkam, der am Dienstag auf die Tagesordnung gesetzt werden sollte. In seinem Rücktrittsschreiben an den Fraktionsvorstand, das der Deutschen Presse-Agentur sowie dem Spiegel vorliegt, begründete Lucassen seinen Rückzug damit, „die großen Siegchancen der AfD“ bei den anstehenden Landtagswahlen, unter anderem in Sachsen-Anhalt, nicht durch Personaldebatten schmälern zu wollen.

Sachsen-Anhalt Wahlprogramm: AfD wirft queeren Menschen “Zerstörung der Normalität” vor

Am Wochenende nickte ein AfD-Parteitag das Wahlprogramm durch. Queere Menschen werden dabei pauschal als Feinde des Volkes betrachtet. Die AfD Sachsen-Anhalt hat am Samstag bei einem Landesparteitag in Magdeburg ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl am 6. September beschlossen. Schwerpunkt des Programms ist neben einer massiven Verschärfung der Migrationspolitik und einer “patriotischen Kulturpolitik” vor allem die Ablehnung von queeren Menschen, deren heimliches Ziel es sei, die “tradierte Normalität” zu “zerstören”. Wörtlich heißt es in dem 156-seitigen “Regierungsprogramm”, das die Partei auf ihrer Homepage veröffentlichte: “Wir werden die Familie, bestehend aus Vater, Mutter und möglichst vielen Kindern, wieder in den Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Denkens und Handelns stellen.” Das Programm beklagt, dass “sexuelle Abweichungen” angeblich derzeit “offensiver beworben werden als die normale Familie aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen”. Geld für “Brauchtum” statt “Regenbogenideologie” Aus diesen Gründen solle etwa die Förderung von Projekten für queere Menschen künftig verboten werden. Statt “Regenbogenideologie” solle staatliches Geld in “Religion, Brauchtum und (echte) Kultur” fließen. Der Staat müsse sich zudem “weltanschaulich und politisch neutral” verhalten und “zur normativen Normalität der Gesellschaft” bekennen – queere Menschen stehen demnach außerhalb dieser “Normalität”. Ferner heißt es, dass etwa Vereine künftig nur unterstützt werden, wenn sie nicht “der perversen Regenbogenagenda” dienten. In dem Programm wird queeren Menschen auch ganz pauschal vorgeworfen, heimlich die Gesellschaft kaputt machen zu wollen: So nehme die “LQBTQ-Bewegung” (sic) “die angebliche Vertretung der Interessen nicht heterosexueller Menschen zum bloßen Vorwand, um in Wahrheit die tradierte Normalität, die wir für die gedeihliche Entwicklung unserer Gesellschaft brauchen, zu zerstören”. Deshalb müsse an Schulen gegengesteuert werden. So müsse “die normale Familie bestehend aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, als Vorbild” vermittelt werden. “Das Anliegen der LGBTQ-Lobby steht dem konträr entgegen. Wir werden deshalb durch entsprechenden Runderlass sicherstellen, dass von offizieller Seite keine Regenbogenfahne mehr gezeigt wird”, so das AfD-Programm. An anderer Stelle ist davon die Rede, dass man “Frühsexualisierung und jedwede Indoktrination von Kleinkindern und Grundschülern im Sinne devianter Formen von Sexualität” ablehne. Auch wird gefordert, den Zugang zu Hormontherapien und Pubertätsblockern bei Minderjährigen “einzuschränken bzw. zu unterbinden”. Transgeschlechtlichkeit wird dabei als “seelische Störung” beschrieben. Linke “zersetzen” laut AfD “traditionelle Familien- und Rollenbilder” Neben queeren Menschen seien auch “pervers-linke” Personen ein Problem: “Der “pervers-linke, radikal feministische und individualistische Ungeist zersetzt […] nicht nur traditionelle Familien- und Rollenbilder, er leugnet und kriminalisiert selbst biologische Tatsachen”, behauptet die Partei etwa. Der von der AfD genutzte Begriff “Zersetzung” nimmt direkt Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus: “Zersetzung” war intensiv von der NSDAP genutzt worden, um Personen und Gruppen zu diskreditieren, zu verfolgen und zu töten, die nicht in ihre Ideologie der “Volksgemeinschaft” passten.

via queer: Sachsen-Anhalt Wahlprogramm: AfD wirft queeren Menschen “Zerstörung der Normalität” vor

siehe auch: „Remigration“ als Leitmotiv: Was die AfD in Sachsen-Anhalt plant Im Zentrum des Wahlprogramms der AfD Sachsen-Anhalt steht die „Remigration“. Was hinter dem völkischen Kampfbegriff steckt – und was von den Forderungen überhaupt umsetzbar wäre. von Lena Köpsell 13. April 2026 Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026 und Co-Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion. Bild: Hendrik Schmidt / picture alliance/dpa Der Name des Programms, das der sachsen-anhaltische Landesverband der AfD am Samstag verabschiedet hat, ist bezeichnend: Nicht auf ein Wahlprogramm haben sich die Parteimitglieder verständigt, sondern auf ein „Regierungsprogramm“. Am 6. September 2026 ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Auf ihrem Parteitag in Magdeburg gab sich die Partei siegessicher. In Umfragen liegt die AfD in Sachsen-Anhalt bei 38 Prozent, deutlich vor der CDU mit gut 25 Prozent. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund forderte mehr Unterstützung, die Partei brauche „45 Prozent plus X“ Prozent. Für eine Alleinregierung der AfD könnten auch weniger als 50 Prozent der Stimmen reichen, sollten Grüne, FDP und BSW mit ihrem Einzug in den Landtag an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Das Wahlprogramm ist deutlich radikaler als das der Bundespartei. Sollten die aufgestellten Forderungen tatsächlich umgesetzt werden, hätte das erhebliche Folgen für Schulen, die Erinnerungskultur, aber vor allem für Migrantinnen und Migranten.

Oberbürgermeisterwahl in Schwerin – Fette Schlappe für die AfD

Bei der OB-Wahl in Schwerin holt die CDU die meisten Stimmen. Zweite wird die SPD-Kandidatin – knapp vor der AfD, die es nicht in die Stichwahl schafft. In Schwerin haben die Kandidaten von CDU und SPD im ersten Durchgang zur Wahl eines neuen Oberbürgermeisters die meisten Stimmen erhalten. Die AfD kommt nur auf Platz 3 und schafft es damit nicht in die Stichwahl. Die Rechtsextremen hatten sich Hoffnung auf einen Wahlsieg in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Stattdessen fährt sie zur wiederholten Wahl eine Pleite bei Kommunalwahlen ein. Wer künftig in Schwerin regieren wird, entscheidet sich bei einer Stichwahl in zwei Wochen, da weder Sebastian Ehlers (CDU) noch Mandy Pfeifer (SPD) eine absolute Mehrheit erreichten. Ehlers erreichte am Sonntag 34,2 Prozent, Pfeifer kam auf 27,9 Prozent. Mit 26,3 Prozent landete die AfD-Kandidatin Petra Federau auf dem dritten Platz. Vier weitere Kandidaten erreichten je weniger als sieben Prozent.

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US-PSYCHOLOGE – „Im Pflegeheim würden wir Patienten wie Donald Trump Antipsychotika verabreichen“

Wirre Tiraden, Größenwahn – in der vergangenen Woche zeigte Donald Trump Symptome, die Psychologen wie John Gartner zu denken geben. Für ihn ist die Diagnose inzwischen klar. John Gartner wies 2017 als erster Psychologe auf den Geisteszustand von US-Präsident Donald Trump hin. Der renommierte Wissenschaftler warnte in Trumps erster Amtszeit, der Präsident werde irgendwann Kriege anzetteln. Damals wurde Gartner als Panikmacher abgetan. Herr Gartner, in der vergangenen Woche wetterte der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social: „Öffnet endlich die verdammte Straße von Hormus, ihr irren Mistkerle!“ Dann drohte er dem Iran mit der Vernichtung der Zivilisation. Was sagt uns das über das Persönlichkeitsprofil von Donald Trump?  Ich habe bei Donald Trump bösartigen Narzissmus diagnostiziert. Die Persönlichkeitsstörung wurde ursprünglich von dem Psychologen Erich Fromm definiert, der 1934 aus Nazideutschland geflohen war und zu erklären versuchte, wie Hitler und seine Leute zu solchen Greueltaten fähig waren. Bösartiger Narzissmus hat vier Komponenten, jede davon ist unschwer in Trump zu erkennen: Das ist erstens natürlich sein Narzissmus, also Größenwahn, das Bedürfnis, bewundert zu werden und so fort. Hinzu kommt die Psychopathie, auch antisoziale Persönlichkeitsstörung genannt. Er betrügt, lügt, ist gewaltbereit, hat keine Empathie. Dann sein Verfolgungswahn, also das Gefühl, dass andere es auf ihn abgesehen haben – Leute, die nicht seiner Meinung sind, oder Einwanderer oder Menschen, die anders aussehen als er.  Und die vierte Komponente wäre?  Sadismus. Sie ist im Grunde die gefährlichste, denn hier haben wir es mit jemandem zu tun, der – und das ist für normale Leute schwer zu verstehen – enorme Freude daran hat, Menschen zu verletzen und Dinge zu zerstören. Das gibt ihm ein Gefühl von Macht. Das war einer der Gründe, warum ich von Anfang an davor warnte, Trump zu einer Position zu verhelfen, in der seiner Macht keine Grenzen gesetzt sind. Dieser Mann ist jetzt Oberbefehlshaber der US-Armee, stellen Sie sich das vor.(…) Dieser Mann hat sich nun im Irankrieg sichtlich in eine sehr schwierige Position manövriert. Wie gefährlich ist ein in die Enge getriebener Trump?  Auf einer Skala von eins bis zehn würde ich sagen: elf. Trump hatte noch nie einen moralischen Kompass, es gab also ohnehin nie etwas, was er aus ethischen Gründen nicht tun würde. Aber jetzt ist er auch noch völlig hemmungslos und lebt seine aggressiven Impulse auf chaotischere, primitivere und unberechenbare Weise aus. Er hat kein Urteilsvermögen mehr. Patienten mit Demenz lassen ihren Impulsen freien Lauf, sie benehmen sich daneben. Im Pflegeheim verabreicht man ihnen dann Antipsychotika. Meiner Meinung nach fällt Trump in diese Kategorie. Er ist klinisch gesehen nicht mehr in der Lage zu verstehen, wie Dinge zusammenhängen, geschweige denn, eine Strategie zu entwickeln. Er tut einfach das, was ihm in diesen verwirrten Momenten gerade in den Sinn kommt.  Nun ist er gerade wieder von seiner großen Drohung zurückgerudert, und seine Leute präsentieren das als cleveren Schachzug. Was halten Sie von der These?  Donald Trump spielt kein Schach. Er spielt nicht mal Dame. Er spielt Murmeln, und die meisten seiner eigenen hat er schon verloren. Wissen Sie, das Schlimmste an der derzeitigen Situation ist, dass Trumps Leute in den Verhandlungen mit dem Iran vor dem Krieg Konzessionen gewonnen hatten, die die Iraner selbst Obama verweigert hatten. Trump hätte das also als großen Erfolg verkaufen können. Er hätte sich hinstellen können und sagen: „Ich habe gewonnen“, und wäre als Held gefeiert worden. Aber er zettelte lieber diesen Krieg an. Stellen Sie sich das mal vor.

via stern: US-PSYCHOLOGE „Im Pflegeheim würden wir Patienten wie Donald Trump Antipsychotika verabreichen“

Tate brothers claim Romania victory but face mounting legal charges on three fronts

A Romanian court has lifted the remaining “judicial control” measures on Andrew and Tristan Tate, removing supervisory conditions in one of the cases against them. The brothers are celebrating it as a victory, but it does little to reduce the threat of legal actions facing them. The Romanian ruling, handed down in Bucharest on 6 April, removes requirements such as regular police reporting and travel notifications, and the court also ordered the Romanian state to cover the brothers’ legal costs. Trafficking and rape allegations The brothers have been subject to a succession of preventive measures since their arrest three years ago, including pre-trial detention, house arrest and, more recently, judicial control. However, the lifting of restrictions does not bring the Romanian proceedings to an end. Prosecutors at DIICOT, the country’s anti-organised crime directorate, continue to pursue allegations of human trafficking, rape and forming an organised criminal group to exploit women.

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Angriff auf AfD-nahe Gaststätte in Gevelsberg: Viele Fragen offen

In Gevelsberg wurde in dieser Woche eine Gaststätte mit Steinen und Farbe angegriffen. DieHintergründe sind völlig unklar. Die Scheiben der ehemaligen Gaststätte an der Hagener Straße wurden offenbar mit Steinen eingeschlagen, außerdem sind Fenster und Wände der früheren Wirtschaft mit lila Farbe beschmiert. Ein Teil der Farbe wurde auch ins Gebäude geworfen. Die Wirtin, die ihre Räume unter anderem regelmäßig an die AfD vermietet, vermutet einen Anschlag der Linken. (…) Auf einer Internetplattform ist kurz nach dem Angriff ein vermeintliches Bekennerschreiben der Antifa aufgetaucht, das der Staatsschutz jetzt auf Echtheit prüft. Mehr ist dazu vom Staatsschutz nicht zu erfahren. Von wem dieses Schreiben stammt, ist unklar. AfD und das Bündnis “Ennepe-Ruhr stellt sich quer” beschuldigen sich gegenseitig, es verfasst zu haben.

via wdr: Angriff auf AfD-nahe Gaststätte in Gevelsberg: Viele Fragen offen