Sixteen Roma fans banned from stadiums after Nazi salutes and clothing – #KickThemOut

The individuals, aged between 19 and 42, were seen in a group performing a so-called Roman salute in a Serie A match against Atalanta. Sixteen Roma fans have been issued with stadiums bans for making Nazi salutes and wearing clothing glorifying extremism during a recent league match against Atalanta. The Italian state police said on Wednesday the group were identified in the Curva Sud section, where Roma’s ultras congregate, in the Stadio Olimpico during the Serie A match on September 5. It outlined how the individuals, aged between 19 and 42, were seen in a group performing a so-called Roman salute, while some of the individuals were wearing tops emblazoned with ‘uber alles’ — a German phrase that means “above all else” — which the police describe as “a well-known Nazi reference”. The individual bans range between one and five years, and will be applied across all Italian stadiums. The sanctions will also be applicable for all matches of Roma and the Italian national team outside of Italy. For four of the 16 banned individuals, they will be required to report to local police stations before, during and after matches to verify they are not at the stadium. The duration of the sanctions was linked to the fans’ previous records, with several of those sanctioned having previously been identified “in possession of weapons and offensive objects, threats, damage, brawling, and smuggling”, the police said.

via nytimes: Sixteen Roma fans banned from stadiums after Nazi salutes and clothing

Manchester coffee shop vandalized with white supremacist graffiti

Vandals spray-painted white supremacist graffiti outside the Moka Pot coffee shop in Manchester early Wednesday. Manchester’s Moka Pot coffee shop was vandalized early Wednesday, according to local police. Vandals spray-painted the phrase “white power” and swastikas on the side of the building, and they smashed windows. Nick Carnes, one of the co-owners of the cafe, said his team will not let the incident stop them from being a welcoming space for all people. “We have plenty of paint to cover up the wall. We have the insurance to pay for the windows. We are a community center, and we accept anyone and everyone into our coffee shop, and we will continue to do so moving forward as well,” he said. Carnes said staff found the graffiti at six this morning. Police are estimating the vandalism occurred between midnight and four a.m.

via nhpr: Manchester coffee shop vandalized with white supremacist graffiti

„Staatsreparatur“ empfängt bekannten Neonazi: Weiter Verflechtungen zwischen Berliner AfD und Szenetreff in Lichterfelde

Seit 2025 ist die „Staatsreparatur“ am S-Bahnhof Lichterfelde-Ost ein Fall für den Verfassungsschutz. Führende Mitglieder der Berliner AfD schreckt das nicht ab. Der vom einstigen AfD-Abgeordneten Andreas Wild (Foto oben) geleitete Treffpunkt „Staatsreparatur“ wird mehr und mehr zu einem rechtsextremen Szenetreff – und verfügt auch weiterhin über direkte Verbindungen in die Berliner AfD. Laut Veranstaltungsprogramm für September soll in dem direkt neben dem S-Bahnhof Lichterfelde-Ost befindlichen Ladenlokal am Freitag kommender Woche mit Sebastian Schmidtke einer der bekanntesten Neonazis Berlins auftreten. Schmidtke war seit den 2000er Jahren in der damals noch in Kameradschaften organisierten Neonazi-Szene Berlins aktiv. Bis November 2024 war er stellvertretender Bundesvorsitzender der rechtsextremen NPD, die sich seit 2023 Die Heimat nennt. Immer wieder wurde er verurteilt, unter anderem wegen Volksverhetzung.
Ein weiterer Gast mit rechtsextremer Vita wird bereits am Donnerstag in der Staatsreparatur erwartet. Maximilian Märkl, Bundessprecher der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung, soll laut einer Ankündigung auf der Staatsreparatur-Homepage in Steglitz-Zehlendorf aufwarten. Die geplante Veranstaltung steht unter dem Titel „Remigration saves Europe“, zu Deutsch: „Remigration rettet Europa“. Staatsreparatur-Chef Wild verfügt zugleich auch weiterhin über beste Kontakte in die Berliner AfD hinein. Tagesspiegel-Informationen zufolge trat Martina Heinze, Vorstandsmitglied in der AfD Steglitz-Zehlendorf, am 20. Juni als Schriftführerin bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins „Freunde der Staatsreparatur“ in Erscheinung. Das geht aus dem Protokoll der Sitzung hervor, das dem Tagesspiegel vorliegt.

via tagesspiegel: „Staatsreparatur“ empfängt bekannten Neonazi: Weiter Verflechtungen zwischen Berliner AfD und Szenetreff in Lichterfelde

Nach AfD-Wahlsieg: Pflegeverbände in Sachsen-Anhalt fürchten Personalabwanderung

Bis zu 25 Prozent der Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen und rund 40 Prozent der Auszubildenden haben laut Awo einen Migrationshintergrund. Nach dem Sieg der AfD bei der Landtagswahl warnen Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirche vor einer Abwanderungswelle – und vor einem Kollaps der Pflege in Sachsen-Anhalt. Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Mitteldeutschland, Christoph Stolte, verwies auf die gestiegenen Sorgen von Geschäftsführern, weil sich Arbeitnehmer vermehrt Zwischenzeugnisse ausstellen ließen.
Mehrere Organisationen haben nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt vor einer Verschärfung des Fachkräftemangels gewarnt. Bei einem Auftritt in Magdeburg sprach die Geschäftsführerin des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen, Undra Dreßler, laut dpa von einer stark steigenden Zahl an Diskriminierungsfällen und Alltagsrassismus im Land. Konkrete Anzeichen für eine mögliche Abwanderung sieht Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland: Geschäftsführer:innen berichteten vermehrt von Beschäftigten, die sich Zwischenzeugnisse ausstellen ließen. Für Stolte ein Hinweis darauf, dass diese Menschen einen Wechsel in andere Bundesländer erwägen. Wie stark die Pflege betroffen wäre, verdeutlichte Awo-Landesvorsitzende Barbara Höckmann mit Zahlen: In Pflegeeinrichtungen hätten bis zu 25 Prozent der Mitarbeitenden einen Migrationshintergrund, bei den Auszubildenden liege der Anteil bei etwa 40 Prozent. Fühlten sich diese Menschen nicht mehr respektiert, sei die soziale Struktur nicht aufrechtzuerhalten – die Folge wäre nach ihrer Einschätzung sehr schnell ein Kollaps in der Pflege.

via altenheim: Nach AfD-Wahlsieg: Pflegeverbände in Sachsen-Anhalt fürchten Personalabwanderung

AfD-Kugelschreiber in Wahlkabinen: Vorfall bei Kommunalwahl in Diepholz – #wahlbetrug

In einem Diepholzer Wahllokal lagen in allen drei Kabinen Kugelschreiber mit AfD-Aufdruck. Wer die Stifte dort platzierte, konnte nicht mehr ermittelt werden. Diepholz – Einen Vorfall während der Kommunalwahl hat Bürgermeister Florian Marré bei der Sitzung des Gemeindewahlausschusses öffentlich angesprochen. Nach Informationen, die ihm am Wahlabend zugetragen worden waren, soll es in einem Diepholzer Wahllokal einen Austausch von Kugelschreibern mit Parteiaufdruck gegeben haben. Gemeindewahlleiter Sebastian Dornieden bestätigte den Vorfall. In einem Wahllokal seien in mehreren Wahlkabinen Kugelschreiber mit dem Aufdruck einer politischen Partei gefunden worden. „Wir haben in einem Wahllokal in den entsprechenden Kabinen Kugelschreiber vorgefunden, mit einer Wahlwerbung drauf“, berichtete Dornieden. In allen drei Wahlkabinen seien Stifte derselben Partei entdeckt worden. Die Wahlhelfer hätten die Kugelschreiber umgehend entfernt und der Gemeindewahlleitung übergeben. Anschließend seien sie entsorgt worden. Auf Nachfrage aus dem Ausschuss nannte Dornieden auch die betreffende Partei: Es handelte sich um die AfD. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Wahlleitung im Wahllokal 006 in der Tagesbildungsstätte der Paul-Moor-Schule. Nach Angaben der Gemeindewahlleitung handelte es sich um das einzige Diepholzer Wahllokal, in dem ein derartiger Vorfall während der Kommunalwahl festgestellt wurde. Anhaltspunkte dafür, dass das Wahlergebnis in dem Stimmbezirk durch die ausgelegten Stifte beeinflusst worden sein könnte, liegen der Wahlleitung nicht vor. Auffallend ist aber schon, dass die AfD in dem entsprechenden Wahllokal mit fast 35 Prozent – auch im Vergleich zu allen anderen Diepholzer Wahllokalen – mit Abstand die meisten Stimmen erhalten hat.

viakreiszeitung: AfD-Kugelschreiber in Wahlkabinen: Vorfall bei Kommunalwahl in Diepholz

Körperverletzung – Ermittlungsverfahren gegen Christian Thomas abgeschlossen – was nun?

Die Ermittlungen gegen AfD-Politiker Christian Thomas wegen Körperverletzung sind abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Strafbefehl. Die Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Kempten gegen AfD-Politiker Christian Thomas sind abgeschlossen. Das bestätigt Staatsanwalt und stellvertretender Pressesprecher Martin Dopfer auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Strafbefehl wegen des Tatvorwurfs der Körperverletzung vor dem Lindauer Amtsgericht beantragt. Was war passiert?
Gegenstand der Ermittlung war eine vorsätzliche Körperverletzung, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilt. Wie die „Allgäuer Zeitung“ damals berichtete, soll der zu dem Zeitpunkt 41-Jährige einen 61-jährigen Mann in der Nacht vom 17. Mai in Lindenberg krankenhausreif geschlagen haben. Nach Recherchen der AZ war es zuvor zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Thomas und dem 61-Jährigen gekommen, der politisch gegen die in Teilen rechtsextreme AfD eingestellt ist. Thomas selbst habe in der Nacht den Notruf „gegen seinen Nachteil“ gerufen. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt seien die beiden Männer aneinandergeraten. Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung Die Vorwürfe seien massiv gewesen, schrieb die AZ damals.
Denn der 61-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus in Immenstadt eingeliefert und soll dort sechs Tage behandelt worden sein. In der Anzeige gegen den AfD-Politiker war damals von gefährlicher Körperverletzung durch mehrfache Tritte gegen die Brust und Rippen die Rede.

via schwäbische: Körperverletzung Ermittlungsverfahren gegen Christian Thomas abgeschlossen – was nun?

siehe auch: Strafbefehl gegen AfD-Kommunalpolitiker erlassen Das Amtsgericht Lindau hat Strafbefehl wegen Körperverletzung gegen den Westallgäuer AfD-Kreisrat Christian Thomas erlassen. Im Mai soll er einen 61-Jährigen nach einem nächtlichen Streit in einer Lindenberger Kneipe verfolgt und angegriffen haben. Nach knapp vier Monaten sind die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen: Die Staatsanwaltschaft Kempten bestätigte dem BR, dass “der Erlass eines Strafbefehls wegen des Tatvorwurfs der Körperverletzung” beim Amtsgericht Lindau beantragt wurde. Christian Thomas, 41-jähriger AfD-Kreisrat, soll in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai in Lindenberg (Landkreis Lindau) eine körperliche Auseinandersetzung mit einem 61-jährigen Mann gehabt haben. Der 61-Jährige wurde infolgedessen stationär im Krankenhaus behandelt. Das zuständige Amtsgericht Lindau teilte auf Anfrage mit, dass der Strafbefehl zugestellt wurde und der Beschuldigte eine Woche Zeit zum Einspruch habe. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig

Die fehlenden Erkenntnisse: Wie Alexander Dobrindt die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens ausbremst – #steigbügelhalter

Braucht es eine Arbeitsgruppe, um Material für ein mögliches AfD-Verbot zusammenzutragen? Der Bundesinnenminister beklagte schon vor 16 Monaten Erkenntnislücken. Dann geschah: nichts. Der Vorschlag, für den Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in der vergangenen Woche viel Widerspruch kassierte, war weder revolutionär noch neu. Um zu prüfen, ob ein Verbotsverfahren gegen die AfD Aussicht auf Erfolg habe, solle eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingesetzt werden, die systematisch „beweisbare Belege“ zusammentrage. Eine solche gemeinsame Sammlung gebe es bislang nicht. Warum eigentlich nicht? Dass eine derartige Sammlung notwendig sein könnte, ist der Bundesregierung seit Langem bekannt. Bemerkenswert ist hierbei insbesondere die Rolle von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Am 20. Mai 2025 saß Dobrindt in der Bundespressekonferenz und kommentierte vor Journalisten das AfD-Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz. Dieses reiche nicht aus, um ein mögliches Verbotsverfahren gegen die Partei anzustoßen, sagte Dobrindt. Denn es beschäftige sich nicht mit zwei zentralen Aspekten, die hierfür aus seiner Sicht vorab geklärt werden müssten: ob von der AfD „ein Angriff auf den Rechtsstaat“ sowie ein „Angriff auf die Demokratie“ ausgehe. Was Dobrindt an diesem Tag nicht mitteilte: Was er als Bundesinnenminister nun unternehmen wollte, um genau diese von ihm benannten Erkenntnislücken zu schließen. Auch in den folgenden Wochen und Monaten ließ er nicht erkennen, dass er eine solche Klärung, in welcher Form auch immer, vorantreiben wolle. Ein wiederkehrendes Muster Bei dem Auftritt in der Bundespressekonferenz im Mai 2025 zeigte sich damit ein Muster, das sich durch Dobrindts Umgang mit einem möglichen AfD-Verbotsverfahren ziehen sollte: Der Innenminister benennt Erkenntnislücken – aber statt dafür zu sorgen, dass sie geschlossen werden, führt er sie als Argument gegen weitere Schritte an. Mehr noch: Als andere versuchten, Strukturen zu schaffen, um die offenen Fragen systematisch zu klären, stellte er sich aktiv dagegen. Die Idee, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Sammlung des nötigen Materials zu schaffen, gab es früh. Bereits Ende Juni 2025, sechs Wochen nach Dobrindts Kommentar in der Bundespressekonferenz, wollte der Koalitionspartner SPD eine entsprechende Struktur schaffen. Auf ihrem Bundesparteitag beschlossen die Sozialdemokraten einstimmig: „Wir wollen darauf hinwirken, dass die antragsberechtigten Verfassungsorgane durch Einsetzung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe mit einer Sammlung von Materialien für ein Feststellungsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht beginnen.“ Einen Tag später verkündete Dobrindt: „Entscheidungen des Parteitags der SPD sind für den Innenminister noch kein Auftrag.“ Er verwies stattdessen auf eine Arbeitsgruppe, die sich mit möglichen Folgen einer AfD-Hochstufung etwa für Waffenrecht, öffentlichen Dienst und Sicherheitsüberprüfungen beschäftigen sollte – ausdrücklich aber nicht mit der Vorbereitung eines Verbotsverfahrens. Dobrindt führte noch ein weiteres Argument gegen derartige Vorbereitungen an: Zunächst müsse abgewartet werden, wie die Verwaltungsgerichte über die Einstufung der AfD durch den Verfassungsschutz entscheiden würden. Dieser Abwartekurs stieß auch unter Verfassungsrechtlern auf Kritik. Der Staatsrechtler Markus Ogorek von der Universität Köln etwa widersprach im August 2025 Dobrindts Strategie, zunächst die verwaltungsgerichtlichen Verfahren abzuwarten. Schon jetzt könne eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe die Arbeit an einem Verbotsantrag aufnehmen. Wer erst jahrelange Gerichtsverfahren abwarte und danach mit der Vorbereitung beginne, werde seiner Verantwortung für den Schutz der Demokratie „nur schwer gerecht”.

via tagesspiegel: Die fehlenden Erkenntnisse: Wie Alexander Dobrindt die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens ausbremst