“RICHTIG DUMME LEUTE” – MAGA-Ikone Emily Hart ist KI-Müll eines Medizinstudenten aus Indien

Hauptsache Anti-Woke, gegen Abtreibungen und für Waffen: Ein junger Mann nahm tausende Dollar mit seiner Kreation ein und stellte die Trump-Bubble, aber auch deren Gegner bloß. Sie sieht ein bisschen aus wie Jennifer Lawrence, arbeitet aber als Krankenschwester. Sie ist blond und hat blaugrüne Augen. Die junge Frau posiert auch gerne in Bikinis mit der USA-Flagge. Emily Hart heißt sie. Aus ihrem Weltbild macht sie kein Geheminis: “Wenn du einen Grund suchst, mir nicht mehr zu folgen: Jesus ist König, Abtreibung ist Mord, und alle illegalen Einwanderer müssen abgeschoben werden”. Schnell wurde Emily zu einer Ikone der Make-America-Great-Again-Bewegung der Riege um Präsident Donald Trump. Doch nichts davon ist echt. Emily ist KI-generiert, ein Student aus Indien hat sie benutzt, um extrem konservative Männer abzuzocken. Sein Urteil: “Das sind richtig dumme Leute”. Die Geschichte geht so: Eigentlich sollte Sam gerade für seine Approbation als orthopädischer Chirurg lernen. Doch der 22-jährige Medizinstudent aus Nordindien hat ein Problem, das viele junge Talente in Schwellenländern teilen: Sein Traum von einer Karriere in den USA ist teuer. Seine Eltern unterstützen ihn zwar, wo es geht, aber das Geld reicht hinten und vorne nicht, wie Wired berichtet.(…) Sam sagt, er habe Gemini einige mögliche Ideen vorgelegt, um seine KI-generierten Frauen besser zu vermarkten. Der Chatbot fand die MAGA-Nische am vielversprechendsten. Diese sei ein “Cheat-Code” für raschen Erfolg. Außerdem, so Gemini: “Das konservative Publikum (insbesondere ältere Männer in den USA) verfügt oft über ein höheres verfügbares Einkommen und ist loyaler.” Also erschuf Sam im Jänner dieses Jahres Emily Hart und legte einen Instagram-Account (@emily_hart.nurse, mittlerweile gesperrt) für seine Kreation an. Sam postete Fotos auf denen sie beim Eisfischen zu sehen ist, Bier trinkt und auf dem Schießstand Gewehre abfeuert. Obwohl Sam nie in den Vereinigten Staaten gelebt hat, vertiefte er sich intensiv in die MAGA-Ideologie und kopierte deren Argumente. “Jeden Tag schrieb ich etwas, das sich für das Christentum, das Recht auf Waffenbesitz, den Schutz des Lebens, gegen Abtreibung, gegen den Woke-Trend und gegen Einwanderung aussprach”. Der Schwindel schien fast schon zu offensichtlich, doch zu Sams Erstaunen, so sagt er, “explodierte” der Account förmlich. Trump-Gegner potenzierten die Reichweite Diese Strategie funktionierte perfekt als sogenannter “Rage Bait”. Während Konservative die junge Frau als seltene Mitstreiterin feierten, sorgten empörte Gegner der MAGA-Bewegung in den Kommentaren für die nötige Interaktion, die den Algorithmus von Instagram befeuerte. Manche seiner Reels erreichten so bis zu zehn Millionen Aufrufe. Innerhalb eines Monats hatte Emily Hart mehr als 10.000 Instagram-Follower, von denen viele auch ihre von KI generierten Softcore-Inhalte auf dem OnlyFans-Konkurrenten Fanvue abonnierten. Sam begann T-Shirts von Emily zu verkaufen. Die Aufschrift: PTSD: Pretty Tired of Stupid Democrats. Sam verdiente damit einige tausend Dollar im Monat, mit einem Arbeitsaufwand von 30 bis 50 Minuten pro Tag. Zum Vergleich: Das Durschnittseinkommen beträgt in Indien etwa 300 Euro im Monat. “Richtig dumme Leute” Die gleiche Logik scheint jedoch nicht für Accounts linker Influencer zu gelten, wie Sam feststellte. Das liberale Pendant zu Emily funktioniert überhaupt nicht, weil es sofort als KI-Müll enttarnt wurde. Sams These: “Die MAGA-Anhängerschaft besteht aus dummen Leuten – also wirklich superdummen Leuten. Und die fallen darauf herein.”

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siehe auch: This Scammer Used an AI-Generated MAGA Girl to Grift ‘Super Dumb’ Men A med student says he’s made thousands of dollars selling photos and videos of a young conservative woman he created using generative tools. He’s not alone. (…) Emily Hart is one of a slew of AI-generated hot girl MAGA influencers inundating social media, thanks to technologically savvy young men like Sam capitalizing both on pro-Trump sentiment and Americans’ relative lack of digital literacy. The influencers are created from a specific template: they tend to be white and blonde, with jobs as emergency responders. (A lot of them are cops, firefighters, or EMTs.) They also incorporate right-wing views into all of their content, railing about immigration or the Epstein files or pronouns while posing in American flag bikinis or MAGA hats—often both. MOST POPULAR POLITICS Palantir Employees Are Starting to Wonder if They’re the Bad Guys BY MAKENA KELLY ENVIRONMENT Scientists Gave Cocaine to Salmon and You Will Absolutely Believe What Happened Next BY MARTA MUSSO DIGITAL CULTURE This Scammer Used an AI-Generated MAGA Girl to Grift ‘Super Dumb’ Men BY EJ DICKSON BUSINESS Rednote Draws a Line Between China and the World BY ZEYI YANG Valerie Wirtschafter, a fellow at the Brookings Institution studying emerging tech and democracy, says while the trend of fake profiles isn’t new, “AI has made them more believable, and there has perhaps been an amplification of it.” Though many social media platforms, including Instagram, require creators to disclose if their content is AI-generated, such guidelines are enforced only in a slapdash fashion. (Emily’s posts were not labeled as AI-generated, and Sam says he was unable to monetize her account on Instagram itself.)

Stimmenkauf-Vorwürfe: Wurde AfD-Kandidat im Harz unrechtmäßig nominiert?

Die Nominierung von Frank-Ronald Bischoff als AfD-Direktkandidat im Wahlkreis 16 steht unter dem Verdacht einer möglichen Manipulation. Mehrere Parteimitglieder zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Wahl. Der Vorwurf: Bischoff soll seinen Herausforderern Jobs angeboten haben, um Stimmen zu gewinnen. MDR SACHSEN-ANHALT liegen ein Arbeitsvertrag und schriftliche Zeugenaussagen vor. Der Landesverband der AfD Sachsen-Anhalt hat auf Anfrage bislang nicht reagiert. Am 8. November 2025 wurde Frank-Ronald Bischoff auf einem Nominierungsparteitag in Badeborn zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 16 (Wernigerode) gewählt. Der 78-Jährige soll bei der Landtagswahl am 6. September für die AfD antreten. Mehrere Parteimitglieder äußern jedoch Zweifel daran, dass die Wahl ordnungsgemäß abgelaufen ist. Sie haben die Rechtmäßigkeit der Nominierung angefochten. Aus der AfD im Harz heißt es, man wolle sich im Zweifel an den Bundesverband wenden, ohne zuvor den Landesverband einzubeziehen. Zur Begründung hieß es, Bischoff würden zu enge Verbindungen zur Landesspitze nachgesagt.

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Hitlergruß beim CSD in Schwedt: Rechtsextreme versuchen, Demonstration zu stören

Mit Regenbogenfahnen sollte beim ersten CSD in Schwedt ein Zeichen gegen Hass und Hetze und für Toleranz gesetzt werden. Doch es kommt zu mindestens einem Zwischenfall. Bis zu 100 Menschen haben beim ersten Christopher Street Day (CSD) in Schwedt/Oder (Uckermark) für mehr Toleranz geworben. Die Polizei sprach von rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter gaben bis zu 90 Besucher an. Bei dem Zug am Samstag kam es zu mindestens einem Vorfall. Eine Person habe einen Hitlergruß gezeigt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Organisator Timo Achatzi sagte zudem, vier Rechtsextremisten hätten versucht, sich in den Zug einzubinden. Die Polizei habe sie davon abgehalten. Die Beamten bestätigten dies zunächst nicht. Die CSD-Teilnehmer gingen in bunten Outfits und mit Regenbogenfahnen gegen Hass und Hetze und für mehr Akzeptanz auf die Straße. Auf einer Fahne stand „Gegen rechts“ mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz, auf einem Transparent war „Love is love“ („Liebe ist Liebe“) zu lesen.

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iehe auch: CSD in Schwedt: Veranstalter berichten von Störversuch durch Rechtsextreme. Mit Regenbogenfahnen und bunter Kleidung ziehen Dutzende Menschen durch Schwedt in der Uckermark. Sie wollen ein Zeichen für mehr Toleranz setzen. Dabei kommt es zu mindestens einem Zwischenfall. Bis zu 100 Menschen haben beim ersten Christopher Street Day in Schwedt/Oder für mehr Toleranz geworben. Die Polizei sprach von rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter gaben bis zu 90 Besucher an. Bei dem bunten Zug am Samstag kam es zu mindestens einem Vorfall. Eine Person habe einen Hitlergruß gezeigt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Organisator Timo Achatzi sagte zudem, vier Rechtsextremisten hätten versucht, sich in den Zug einzubinden. Die Polizei habe sie davon abgehalten. Die Beamten bestätigten dies zunächst nicht.

Trump-Dinner: Verdächtiger verschickte Manifest kurz vor Anschlagsversuch

In US-amerikanischen Medien kursieren erste Details zum festgenommenen Verdächtigen. Der Bruder des Verdächtigen soll Minuten vor dem Anschlag die Polizei alarmiert haben – zu spät. Am Samstagabend ist es zu Schüssen bei einer Presse-Gala in Washington gekommen, nach denen US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania in Sicherheit gebracht worden sind. Der mutmaßliche Schütze wurde überwältigt und verhaftet. Laut der Polizei handelt es sich um einen Mann Anfang 30 aus Los Angeles. Er sei mit einem Gewehr, einer Pistole und mehreren Messern bewaffnet gewesen. Er habe am Samstagabend (US-Ortszeit) an der Einlasskontrolle zu dem Fest das Feuer auf Agenten des Secret Service eröffnet. Ersten Medienberichten zufolge soll es sich beim Verdächtigen um einen 31-jährigen Nachhilfelehrer aus Kalifornien handeln. Er soll zudem kurz vor dem Anschlagsversuch ein Manifest an Familienmitglieder verschickt haben. Aus dem Schriftstück soll hervorgehen, dass der Verdächtige “Regierungsmitglieder treffen” wollte, heißt es in den Berichten. Auch der Bruder des Attentäters soll das Manifest erhalten und wenige Minuten vor dem Vorfall die Polizei im US-Bundesstaat Connecticut informiert haben – zu spät, um die zuständigen Behörden noch rechtzeitig zu warnen. Zahlreiche andere Fragen zum Geschehen im Hilton Hotel von Washington D.C. sind aber weiterhin offen. Der Verdächtigte soll in dem Bekennerschreiben seine Tat mit den Verfehlungen der Trump-Regierung, etwa ihrem Umgang mit Migrantinnen und Migranten und der Bombardierung lateinamerikanischer Fischerboote, rechtfertigen. Die Opfer könnten dem nichts entgegensetzen, er selbst aber könne etwas tun, soll es darin laut Medienberichten heißen. US-Justizminister Todd Blanche hatte vorher gesagt, der Verdächtige kooperiere nicht. Man gehe aber doch davon aus, dass der Mann Mitglieder der Regierung habe töten wollen, “wahrscheinlich auch Trump”. Beim Verdächtigen, der von Sicherheitskräften lebend festgenommen wurde, handelt es sich nach einem Bericht des TV-Senders CBS und vieler weiterer US-Medien um einen 31-Jährigen Maschinenbauingenieur aus Kalifornien, der zuletzt als Lehrer bei einem Nachhilfeinstitut gearbeitet hatte. Ob er dort aktuell noch tätig war, ist offen. Im Herbst 2024 war er aber zum “Lehrer des Monats” gewählt worden

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siehe auch: Nach Schüssen im Hilton Hotel: Ungerührte Gäste und ein Auftritt im Smoking beschäftigen das Netz Rund um die Schüsse im Hilton beschäftigen auch eine Reihe eigenwilliger Szenen zum möglichen Attentatsversuch auf Donald Trump bei einem Dinner für US-Medien das Internet. Chaotische Szenen aus Washington: Bei einem Gala-Dinner für Journalisten in einem Luxushotel fallen am Samstagabend (Ortzeit) Schüsse. US-Präsident Donald Trump, First Lady Melania und Kabinettsmitglieder werden schnellstens in Sicherheit gebracht. Ein bewaffneter Verdächtiger wird festgenommen, ein angeschossener Polizist muss ins Krankenhaus gebracht werden. Doch neben dem Hauptgeschehen, sind es auch andere Details des Abends, die das Netz beschäftigen (…) Die Videoaufnahmen zeigen auch, dass US-Vizepräsident J.D. Vance bereits vor Trump aus der Gefahrenzone gebracht wird. Das sorgt ebenfalls für Erstaunen, könnte aber auch einfach mit Trumps Stolpern in Zusammenhang stehen – oder mit der, besonders für solche Fälle, dringenden Notwendigkeit, die Regierungsspitze der USA in einem Krisenfall nicht am exakt gleichen Ort zu sammeln. Was, andererseits, einen weiteren überraschenden Aspekt am Angriff zeigt: Dass so viele Mitglieder der Regierung bei einem schlichten Pressedinner anwesend waren, könnte in der Aufarbeitung noch für einige Fragen sorgen. (…) Manche Gäste des abrupt beendeten Dinners scheinen nicht akzeptieren zu wollen, dass die Party vorbei ist, bevor sie richtig angefangen hat. In Aufnahmen, die im Netz kursieren, sind etwa Gäste zu sehen, die mit vollen Sekt- und Weinflaschen in der Hand Selfies machen, die sie sich augenscheinlich angeeignet haben. Andere versorgen sich noch mit ein paar Flaschen, bevor sie sich wohl auf den Weg zum Ausgang machen.

Neuer Rassismus-Bericht des Bundes – Besonders viele Fälle an Schulen und am Arbeitsplatz

Die Schweiz verzeichnete 2025 mit 1245 dokumentierten Fällen einen Höchststand der rassistischen Diskriminierung. Besonders betroffen: schwarze Menschen und Muslime. Rassistische Diskriminierung geschieht überall. Das zeigen die Vorfälle, die im neuesten Rassismus-Bericht des Bundes aufgelistet werden. Etwa im Zug, wo eine Frau von einem Mann rassistisch beleidigt wurde und dieser sie, als sie ihn daraufhin filmte, tätlich angriff. Oder in der Schule, wo ein muslimischer Junge von seinem Lehrer wegen seiner Religion angeschrien und beleidigt wurde. Im vergangenen Jahr haben Beratungsstellen insgesamt 1245 Diskriminierungsfälle dokumentiert und ausgewertet. Dies geht aus dem noch unveröffentlichten Bericht der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) und der Organisation humanrights.ch hervor, der Blick vorliegt. Schwarze Menschen am häufigsten diskriminiert Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von drei Prozent. Damit bewegen sich die Fallzahlen weiterhin auf hohem Niveau, nachdem sie im Jahr zuvor um nahezu 40 Prozent gestiegen waren. Insgesamt haben die Fälle einen neuen Höchststand erreicht. Die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher liegen. So schreiben die Autorinnen und Autoren im Bericht: «Wir gehen aber auch dieses Jahr davon aus, dass die Fälle, die im Beratungsnetz erfasst werden, nur die Spitze des Eisbergs sind.» Wie in den Jahren zuvor waren mit 406 Fällen auch 2025 am häufigsten Schwarze Menschen von Diskriminierung betroffen. So meldete sich etwa ein Schwarz gelesener Mann bei der Beratungsstelle, weil er an einem Bahnhof rassistisch beschimpft wurde und Todesdrohungen erhielt. Antimuslimischer Rassismus nimmt zu Laut den Autorinnen und Autoren des Berichts haben Beratungsfälle, bei denen es um antimuslimischen Rassismus ging, am meisten zugenommen. So waren insgesamt 281 Menschen davon betroffen. 113-mal waren die Diskriminierungen gegen Menschen aus dem arabischen Raum gerichtet. 95 der gemeldeten Fälle betrafen Personen aus dem asiatischen Raum. Als antisemitisch werden 60 der Ereignisse eingestuft. Der Bericht führt hier das Beispiel einer Studentin auf, die aufgrund ihres jüdischen Nachnamens eine Absage für ein WG-Zimmer hielt und beschimpft wurde.

via blick: Neuer Rassismus-Bericht des Bundes Besonders viele Fälle an Schulen und am Arbeitsplatz

REAKTION – “Hitler-Redner” Alexander Eichwald wehrt sich gegen Rauswurf bei der AfD

Alexander Eichwald hielt bei der AfD eine Rede im Stil von Hitler. Nun wurde er aus der Partei ausgeschlossen, will den Rauswurf aber nicht hinnehmen. An den 29. November 2025 haben viele in der AfD noch gut im Gedächtnis. An diesem Tag gründete sich im hessischen Gießen die neue Jugendorganisation “Generation Deutschland”, Jean-Pascal Holm wurde zu ihrem Chef gewählt. Doch die Gründungseuphorie störte ein junger Mann gewaltig: Alexander Eichwald, ein Delegierter aus Herford in Nordrhein-Westfalen. Als er sich um ein Amt im Vorstand bewarb, hielt er eine Rede, die – noch während er auf der Bühne stand – viele im Saal aus der Fassung brachte. Denn Eichwalds Vortrag erinnerte nicht wenige an die Reden Hitlers. Er rollte das “R” stark, fuchtelte mit den Armen und sagte Sätze wie diese: “Die Liebe und Treue zu Deutschland teilen wir uns hier gemeinsam” und “Es ist und bleibt unsere nationale Pflicht, die deutsche Kultur vor Fremdeinflüssen zu schützen.” Er erklärte auch, dass Menschen, die sich dafür einsetzten, dass in Deutschland geborene Kinder automatisch deutsch seien, “bei einem Schwein, welches in einem Kuhstall geboren wurde”, niemals sagen würden “ja, es ist doch eine Kuh und kein Schwein”. (…) Am Wochenende folgte das parteiinterne Schiedsgericht der AfD-Nordrhein-Westfalen dem Antrag und schloss Eichwald aus der Partei aus. Der war nicht persönlich zur Verhandlung erschienen, hatte aber kurz vorher zwei Videos mit Vorwürfen gegen die AfD bei YouTube hochgeladen. In diesem erklärte er: “Ich bin weiterhin Mitglied der AfD und beabsichtige, es weiterhin zu bleiben.” Er betonte auch, dass er im November in Gießen von niemandem eingeschleust worden sei und für seine Rede auch kein Geld bekommen habe. Zum STANDARD sagte Eichwald, er sei nicht zum Termin vor dem Landesschiedsgericht erschienen, da er seine Argumente gegen den Ausschluss ohnehin schriftlich vorgebracht habe – etwa, dass Fuchteln mit den Armen oder das rollende “R” keinen AfD-Regularien widerspreche. Den Rauswurf nimmt er nicht hin, er geht nun zum Bundesschiedsgericht

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Ermittlungen in Mönchengladbach – Mobbing, sexualisierte Sprache und Fehlverhalten in Reihen der Polizei – #polizeiproblem

Gegen Polizei-Führungskräfte in der NRW-Stadt werden schwere Vorwürfe erhoben. Sie sind vorläufig suspendiert. Die Staatsanwaltschaft sieht einen Anfangsverdacht. Bei der Polizei Mönchengladbach wird wegen „schwerwiegender Vorwürfe“ gegen drei Beamte mit Führungsaufgaben ermittelt. Es gehe um „Vorwürfe wegen grenzüberschreitenden Führungs- und Umgangsverhaltens, Mobbing, sexualisierter Sprache und Fehlverhaltens“ gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten, teilte die Polizei mit. Einzelheiten nannte die Behörde nicht. Die drei wurden vorläufig vom Dienst suspendiert. Noch gegen weitere Beamte stehen laut Polizei Vorwürfe im Raum. Zuvor hatte die Rheinische Post darüber berichtet. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach leitete wegen eines „Anfangsverdachts für Straftaten“ gegen mehrere Beschuldigte ein Ermittlungsverfahren ein. Die Ermittlungen habe die Polizei Aachen übernommen, sagte Behördensprecher Florian Scheffel. Um welche möglichen Straftatbestände es im Einzelnen geht, sagte er nicht. Bei den Beschuldigten handele es sich um Männer. (…) Die Vorwürfe sollen laut Polizei teilweise mehrere Jahre zurückliegen. Die Betroffenen seien zwischen 20 und 40 Jahren alt, sagte die Polizeisprecherin. Wie viele es genau sind, sagte sie nicht. Die Sprecherin bestätigte Informationen der Zeitung, wonach noch gegen weitere Polizeibeamte der 18-köpfigen Dienstgruppe Vorwürfe im Raum stünden. Diese Beamten seien aber nicht suspendiert worden. Wie viele Beamte dies seien, wurde nicht bekannt. Polizeipräsident sieht Werteverstoß Die Vorwürfe gegen die drei Führungskräfte waren laut der Polizeimitteilung Mitte vergangener Woche, also etwa Mitte April, im Polizeipräsidium Mönchengladbach bekanntgeworden. Öffentlich wurden sie rund zehn Tage später. „Das vorgeworfene Verhalten widerspricht in jeder Hinsicht den Werten der Polizei Nordrhein-Westfalen und wird im Polizeipräsidium Mönchengladbach nicht geduldet“, hieß es. Polizeipräsident Stephan Zenker habe hierzu auch intern klar Stellung bezogen.

via taz: Ermittlungen in Mönchengladbach Mobbing, sexualisierte Sprache und Fehlverhalten in Reihen der Polizei