Die Nominierung von Frank-Ronald Bischoff als AfD-Direktkandidat im Wahlkreis 16 steht unter dem Verdacht einer möglichen Manipulation. Mehrere Parteimitglieder zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Wahl. Der Vorwurf: Bischoff soll seinen Herausforderern Jobs angeboten haben, um Stimmen zu gewinnen. MDR SACHSEN-ANHALT liegen ein Arbeitsvertrag und schriftliche Zeugenaussagen vor. Der Landesverband der AfD Sachsen-Anhalt hat auf Anfrage bislang nicht reagiert. Am 8. November 2025 wurde Frank-Ronald Bischoff auf einem Nominierungsparteitag in Badeborn zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 16 (Wernigerode) gewählt. Der 78-Jährige soll bei der Landtagswahl am 6. September für die AfD antreten. Mehrere Parteimitglieder äußern jedoch Zweifel daran, dass die Wahl ordnungsgemäß abgelaufen ist. Sie haben die Rechtmäßigkeit der Nominierung angefochten. Aus der AfD im Harz heißt es, man wolle sich im Zweifel an den Bundesverband wenden, ohne zuvor den Landesverband einzubeziehen. Zur Begründung hieß es, Bischoff würden zu enge Verbindungen zur Landesspitze nachgesagt.

via mdr: Stimmenkauf-Vorwürfe: Wurde AfD-Kandidat im Harz unrechtmäßig nominiert?


0 Comments

Leave a Reply

Avatar placeholder

Your email address will not be published. Required fields are marked *