‘Nazi salutes’ spotted at far-right protest in Glasgow as scenes slammed

“Nazi salutes” pictured at a far-right protest in Glasgow Green, which clashes between opposing groups, have been slammed by anti-racist activists. Ugly scenes broke out at the demonstration attended by around 1700 people organised by the Unite the Clans group at 11am on Saturday after protestors clashed with a counter-demo arranged by Stand Up To Racism (SUTR) and Women Against The Far Right. Police Scotland have so far arrested 15 people with incidents of disorder. The offences include acts of violence, possession of weapons, breach of the peace, obstruction, resisting arrest disorder, intimidation and hate motivated offences. Photographs from the rally show attendees, some of which wearing balaclavas, performing what appear to be Nazi salutes. The gestures have been pictured being made amid Scotland and Union Jack flags. One of the organisers of the counter-protest, SUTR, have bashed the scenes online. In a statement released on their social media platforms they said: “Multiple Nazi salutes openly on display” before going on to slam those involved in the far-right protest.

via dailyrecord: ‘Nazi salutes’ spotted at far-right protest in Glasgow as scenes slammed

Ex-AfD-Funktionär verbreitet nach CSD-Anschlag falsche Spur

Ein ehemaliger AfD-Funktionär rückt einen Unbeteiligten in den Verdacht, am tödlichen CSD-Anschlag in Berlin beteiligt gewesen zu sein. Dann meldet sich der Gezeigte selbst. Wenige Stunden nach der Attacke auf den Berliner Christopher Street Day verbreitet der frühere AfD-Funktionär Reimond Hoffmann auf der Plattform X ein Video. Zu sehen ist der Content-Creator Abdul Malik. In dem Clip spricht er darüber, dass er angeblich in die Türkei abgeschoben worden sei und nun über Bulgarien nach Deutschland zurückkehre. Mit dem knappen Zusatz “Vor zwei Tagen:” kommentiert Hoffmann das Video und stellt so einen Zusammenhang mit dem CSD-Anschlag her, der mit dem Video nichts zu tun hat. Weder geht es darin um Berlin noch um den CSD oder einen Anschlag. Doch der Zeitpunkt des Posts, unmittelbar nach der Tat, legt genau das nahe. Mehr als 500.000 Menschen sehen den Beitrag. Tatsächlich hat Abdul Malik nichts mit dem Anschlag zu tun. Der mutmaßliche Täter, Abdul Ballout, ist eine andere Person. Dennoch verbreitet sich durch Hoffmanns Post die falsche Spur rasant weiter. Selbst als Nutzer auf die Verwechslung hinweisen, bleibt der ursprüngliche Beitrag unverändert. Hoffmann reagiert lediglich in den Kommentaren und schreibt, es handele sich um “einen weiteren Abdul”. Für viele bleibt diese Einordnung unsichtbar. Die Folge: Andere Nutzer und sogar internationale Medien greifen das Video auf und bringen Malik mit dem Anschlag in Zusammenhang. Eine falsche Erzählung verselbstständigt sich. (…) t-online hat Hoffmann gefragt, warum er Malik mit dem Anschlag in Verbindung brachte, wann ihm die Verwechslung bewusst wurde und warum er den Beitrag danach weder löschte noch im Ausgangspost klarstellte, dass Malik nicht der Gesuchte ist. Malik: “Ihr gefährdet mein Leben” Hoffmann antwortete, das “schreckliche Geschehen in Berlin” sei für ihn Anlass gewesen, “auch auf den Fall des Herrn Abdul M. hinzuweisen”.

via t-online: Ex-AfD-Funktionär verbreitet nach CSD-Anschlag falsche Spur

Vorwürfe gegen Stadtverbandsvorsitzenden – Nach Streit: Rene Kühn verlässt die AfD und sagt Bürgermeisterkandidatur in Neustadt ab

Neustadt hat einen Bürgermeisterkandidaten weniger: Nach einem internen Streit hat der bisherige Kandidat der AfD Neustadt, Rene Kühn, die Partei verlassen. Auch seine Kandidatur um das Bürgermeisteramt wolle er nicht aufrechterhalten, sagte Kühn auf Nachfrage. In einem Video auf Instagram und Facebook erhebt Kühn Vorwürfe gegen den Stadtverbandsvorsitzenden Rocco Kever. Dieser sei dafür verantwortlich, dass der Wahlkampfstand der Partei auf dem Wochenmarkt am Freitag in den vergangenen Wochen nicht wie geplant aufgebaut worden sei und auch noch keine Plakate der AfD zum Kommunalwahlkampf im Neustädter Land hingen. Die meisten anderen Parteien haben ihre Plakate bereits aufgehängt. Unter seinem Facebook-Post wird er von einzelnen Kommentatoren als „Linker“ und „Maulwurf“ beschimpft. Kühn bestätigt auf Nachfrage, er sei bereits am Sonntag, 19. Juli, aus der Partei ausgetreten. Er habe noch überlegt, die Kandidatur ums Bürgermeisteramt aufrechtzuerhalten. Aber weil die Bewerbungsfrist abgelaufen ist, sind Änderungen nicht mehr möglich. „Dann würde mein Name unter AfD Neustadt auf dem Wahlzettel stehen – das will ich nicht“, sagte Kühn. Er wolle der Wahlkommission empfehlen, seine Kandidatur nicht zuzulassen, sagte er. Seine Distanzierung beziehe sich allerdings nur auf den Stadtverband, betonte Kühn noch. Grundsätzlich stehe er nach wie vor hinter den Zielen der AfD. Sein Mandat in der Regionsversammlung wolle er allerdings bis zum Ende der Wahlperiode als fraktionsloses Mitglied beibehalten, sagte Kühn noch

via haz: Vorwürfe gegen Stadtverbandsvorsitzenden Nach Streit: Rene Kühn verlässt die AfD und sagt Bürgermeisterkandidatur in Neustadt ab

Für drei Millionen Euro: AfD plant Kauf von Veranstaltungshalle in NRW

Viele Hallenbetreiber wollen ihre Räumlichkeiten der AfD nicht zur Verfügung stellen. Mit dem Kauf einer eigenen Halle will die Partei das Problem lösen. Finanziert werden soll der Kauf vor allem über Spenden. Stand: heute, 07:10 Uhr Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren. Die AfD will in Nordrhein-Westfalen für Parteiveranstaltungen eine eigene Halle kaufen. Man habe eine konkrete Möglichkeit, heißt es in einem Schreiben von Parteichef Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex an alle Mitglieder. Um welche Immobilie es konkret geht, sagte die AfD nicht. Die Halle koste 3 Millionen Euro. Eine Million Euro wolle man über Spenden einwerben. Die Finanzierung der Immobilie solle außer über Spenden auch über Eigenkapital und ein Darlehen der Bundespartei laufen

via tagesspiegel: Für drei Millionen Euro: AfD plant Kauf von Veranstaltungshalle in NRW

siehe auch: AfD will Veranstaltungshalle in NRW kaufen Die AfD plant in NRW den Kauf einer eigenen Halle für Parteiveranstaltungen, weil viele nicht an die AfD vermieten wollen. Die AfD will in Nordrhein-Westfalen für Parteiveranstaltungen eine eigene Halle kaufen. Man habe eine konkrete Möglichkeit, heißt es in einem Schreiben von Parteichef Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex an alle Mitglieder. Um welche Immobilie es konkret geht, sagte die AfD nicht. (…) Hintergrund der ungewöhnlichen Immobilien-Aktion: Die AfD muss – wie jede Partei – regelmäßige Versammlungen abhalten, um etwa interne Wahlen abzuhalten oder Listen aufzustellen. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltet sich laut dem Landesverband der Partei aber schwierig. Viele Hallenbetreiber wollten die AfD nicht. Ihre

Simson-Familie entsetzt: AfD nutzt Namen der von Nazis vertriebenen Juden für Wahlkampf

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat am Sonntag seine Wahlkampftour mit Simson-Mopeds fortgesetzt – trotz scharfer Kritik der jüdischen Simson-Familie. Nach einer Kundgebung in Weißenfels im Süden Sachsen-Anhalts startete der Politiker mit Anhängern zu einer Ausfahrt. Rund 1.500 Menschen kamen laut Polizei zur Versammlung auf dem Marktplatz, die ohne Zwischenfälle verlief. Die AfD wird in Sachsen-Anhalt vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Die Nachfahren der Simson-Familie zeigten sich entsetzt über die politische Vereinnahmung ihres Namens durch die AfD. Dennis Baum, Sprecher der heute in den USA lebenden Familie, erklärte, eine solche politische Vereinnahmung durch Nutzung des Namens, der auch für eine bekannte Moped-Marke steht, müsse vollkommen ausgeschlossen sein. Letztlich versuche die AfD, mit dem Namen der von den Nazis vertriebenen Unternehmerfamilie Werbung zu betreiben. Der Name tauche auf T-Shirts und Postern in Verbindung mit der Partei auf. Kult-Mopeds mit jüdischer Geschichte Die in Suhl produzierten Simson-Mopeds wie die “Schwalbe” oder S50/51 sind bei vielen Jugendlichen Kult und stehen für ostdeutsches Lebensgefühl. Das Werk, in dem die Mopeds in der DDR gebaut wurden, geht auf die jüdischen Brüder Simson zurück – es ist damit Teil der jüdischen Geschichte Thüringens. Die Familie war 1936 von den Nationalsozialisten aus Deutschland vertrieben worden und in die USA geflohen. AfD-Politiker zeigen sich immer wieder mit den Mopeds oder organisieren Ausfahrten. Siegmund hatte bereits in Tangermünde und Bitterfeld zu solchen Fahrten geladen. Vor der Veranstaltung in Weißenfels hatten Gegner den Marktplatz mit Kreide bemalt, Gegendemonstrationen während der Reden gab es nicht. Nach den Redebeiträgen war eine zweistündige Fahrt durch die Region im Saale- und Burgenlandkreis geplant.

via upday: Simson-Familie entsetzt: AfD nutzt Namen der von Nazis vertriebenen Juden für Wahlkampf

Nach identitärer Demo offenbar Party mit FPÖ-Jugend in Bude der Olympia

Die Freiheitliche Jugend (FJ) Wien veröffentlichte und löschte dann ein Video einer Überwachungskamera der Olympia. Dort fanden sich auch Identitäre nach ihrer Aktion ein. Samstagmittag auf der Schemerlbrücke in Wien-Döbling. Einem User des STANDARD-Forum läuft eine Gruppe von glatzköpfigen Männern entgegen. “Echt beängstigend so etwas”, schreibt der Mann im Forum. Von der Polizei ist nichts zu sehen, er wählt den Notruf. Tatsächlich sprach die Landespolizeidirektion (LPD) Wien schon am Samstag von einem Zeugen, der auf Männer mit Transparenten und Fahnen aufmerksam gemacht habe. Daraufhin sei ein Streifenwagen entsendet worden. Als sie den Streifenwagen sahen, sollen sich die Personen Richtung Nußdorfer Platz aufgemacht haben, so die Polizei. Propagandavideo In einem Propagandavideo der Identitären (IB) ist genau das zu sehen: Identitäre marschieren entlang der Donaulände, ein Polizeiauto fährt parallel zu ihnen im Rückwärtsgang. Der IB-Clip soll vermitteln, wie die Polizei vorgeführt wird. Kurz darauf laufen die knapp hundert Rechtsextremisten durch Döbling. Eine Frau erzählt dem STANDARD, wie die jungen Männer beim Vorbeilaufen auf ihr Autodach gehämmert haben. Eine Furcht einflößende Szene. Erst danach sollen Einsatzkräfte in größerer Zahl vor Ort gewesen sein und 35 Identitätsfeststellungen vorgenommen haben. Zudem sollen laut LPD Wien Transparente und andere Materialien sichergestellt worden sein. Es kam zu einer Anzeige wegen Ordnungsstörung, zwei Anzeigen gegen unbekannte Täter wegen Pyrotechnik und einer Anzeige gegen unbekannte Täter wegen des Versammlungsgesetzes. Keine Spur von Polizei Wurde die Polizei überrascht? Kennern der Szene war klar, dass die Identitären nach der vorgeblichen Absage ihrer Demo eine Aktion planen würden. Die Polizei hatte ihnen die präferierte Route durch die Innenstadt untersagt, dort feierten nun friedlich Antifaschistinnen und Antifaschisten. Die Identitären wichen unangemeldet nach Döbling aus, knapp an die Stadtgrenze.

via standard: Nach identitärer Demo offenbar Party mit FPÖ-Jugend in Bude der Olympia

Polizei eskortiert pöbelnde Neonazis von friedlicher Antifa-Demo in die U-Bahn; Identitäre zogen durch Döbling

Polizei eskortiert pöbelnde Neonazis von friedlicher Antifa-Demo in die U-Bahn; Identitäre zogen durch Döbling Statt Rechtsextremen zogen am Samstag friedlich Antifaschistinnen und Antifaschisten durch Wien. Martin Sellner drehte derweil auf einer Brücke in Döbling einen Imagefilm. Es war eine friedliche und ruhige, antifaschistische Demo. Von verschiedenen Punkten der Wiener Innenstadt starteten Gruppen junger und teilweise auch nicht mehr so junger Menschen nach kurzen Startkundgebungen am Samstagnachmittag in Richtung Stephansplatz. Dort war um 15 Uhr ihr Treffpunkt. Vor der Albertina im Schatten von Alfred Hrdlickas Mahnmal gegen Krieg und Faschismus hatten sich zuvor Leute versammelt und blickten auf ein Transparent der Grünen und Alternativen Student_innen: “1938 oder heute, Nazis wollen nichts Gutes Leute!” Anders ist die Szenerie in Döbling. Irgendetwas ist komisch, denkt sich Michaela M. (Name geändert, Anm.), als sie Samstag kurz nach 14 Uhr in die Heiligenstädter Straße tritt, um ihren Lebensgefährten abzuholen. In der Ferne sind Sprechchöre zu hören. Womöglich vom Fußballstadion auf der Hohen Warte, überlegt sich die Frau. Wenig später ist klar: In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft marschieren heute Faschisten und Neonazis. Am Nußdorfer Platz sieht sie schwarze Absperrungen und Rauch, vermutlich von bengalischen Feuern. Als sie später die Kahlenberger Straße hinunterfährt, laufen plötzlich mehrere Dutzend Rechtsextremisten links und rechts an ihrem Auto vorbei. “An der Beifahrerseite ist der Sellner vorbeigezischt” (…) Die Polizei schreibt dem STANDARD auf Anfrage, dass sich gegen 13.50 Uhr wohl etwas mehr als hundert Menschen versammelten. Ein Zeuge habe die Exekutive aufmerksam gemacht. Bei Ansicht eines Streifenwagens ging die Gruppe zum Nußdorfer Platz weiter, dann flüchteten deren Mitglieder in unterschiedliche Richtungen. “Durch die eingesetzten Kräfte konnten im Zuge einer Sofortfahndung einige Personen im Nahbereich angehalten werden und es wurden mehrere Identitätsfeststellungen durchgeführt”, heißt es von der Polizei. Transparente und Banner wurden sichergestellt. “Sehr gut”, sagt die ältere Dame Zurück in die Innenstadt: Am Luegerdenkmal fällt die geplante Rede aus, weil das Mikro nicht funktioniert. Doch die Stimmung ist gut. Die Info, dass sich Martin Sellner mit seinen rechtsextremen und neonazistischen Gästen nach Nussdorf “verziehen” musste, macht die Runde und finden alle gut. Man zieht durch Straßen Richtung Stephansdom und bekommt freundliche Blicke von Gehsteigen und aus Schanigärten, dort und da sogar einzelnen Applaus. Zwischendurch stimmt jemand “Siamo tutti antifascisti” an, ein paar skandieren mit, klatschen mit, dann wird es wieder ruhig.

via standard: Polizei eskortiert pöbelnde Neonazis von friedlicher Antifa-Demo in die U-Bahn; Identitäre zogen durch Döbling