Study: Facebook Allows And Recommends White Supremacist, Anti-Semitic And QAnon Groups With Thousands Of Members

Despite efforts to curb hate speech and misinformation, Facebook still hosts a number of hateful and conspiratorial groups, including anti-Semitic and white supremacist groups with hundreds of thousands of members, and regularly recommends users join them, according to a study published Tuesday by the Anti-Defamation League. Though Facebook groups can be banned for repeatedly posting items flagged as false news, it’s possible to circumvent the regulations, leaving Facebook groups as largely self-moderated spaces ripe for bigotry and misinformation. Among the groups profiled in the study are “QAnon News & Updates” and “Official Q / QAnon Public Group,” whose over 200,000 combined members believe the conspiracy theory that a “deep state” of federal bureaucrats, Democrats and celebrities are plotting against President Trump and his supporters, while running an international sex-trafficking ring. In the groups, members frequently make anti-Semitic posts, theorize that the coronavirus pandemic is a hoax and speculate that the Black Lives Matter protests following George Floyd’s death were paid for by outside actors like China, the Democrats or George Soros. White supremacist and racist groups also continue to run rampant on Facebook, according to the study, where racist memes and calls to “preserve our Race” are commonplace and over 20 groups are using the name “White Lives Matter”—though “only some are full of racist or white supremacist content.” Neo-Confederate and anti-Semitic groups with tens of thousands of members also remain uncensored on the platform, such as an anti-Semitic and broadly hateful private group entitled “Exposing the Rothschilds,” which has over 130,000 members. Moreover, the study notes Facebook’s recommendation feature often drives individuals toward hateful and conspiratorial groups, with 2016 internal research finding 64% of all individuals in extremist groups joined based on a suggestion from Facebook.

via forbes: Study: Facebook Allows And Recommends White Supremacist, Anti-Semitic And QAnon Groups With Thousands Of Members

siehe auch: Hateful and Conspiratorial Groups on Facebook. Facebook Groups play a key role on the Facebook platform. Groups are essentially discussion forums organized around an endless number of possible subjects, allowing individuals to pursue their interests and communicate around shared interests. Groups can be public (posts are visible to all Facebook users) or private (individuals must be approved by the group administrator to join and see the posts). Despite public announcements of efforts to curb hateful speech and misinformation across its platform, Facebook still hosts many spaces in which this content propagates and thrives. While some of these problematic activities occur in small groups, a number of problematic Facebook groups have grown to a significant membership size, yet are still allowed to exist by Facebook. This is not by accident. Groups are largely self-moderated spaces overseen by specific users with administrative or moderator rights. Facebook states that groups can be banned for repeatedly reposting items that have been flagged as false news, but the system can be circumvented. While posts that break Facebook’s guidelines can be flagged to the platform by members in the group, some moderators actively warn their members not to report problematic content to Facebook. For example, the rules for the group “#RedneckIII%”, a nearly 2,000-member group associated with the militia movement (discussed more below), say “NO REPORTING If you dont like a post keep scrolling. Simple as that. Reporting to facebook is an automatic boot. You can contact an admin and we will check out your claim.”[sic] In many other instances, racist, homophobic, and other hateful posts are not deemed offensive enough by Facebook’s standards to warrant intervention. Facebook has a history of overlooking this kind of behavior, arguing that some hateful content does not go against their Community Standards.

Thüringer #Landtag – Weiteres #Stasi-Dokument zu #AfD-Politiker #Laudenbach – #schauhin #stasipartei

In der Stasi-Unterlagenbehörde ist ein neues Dokument zum Geraer AfD-Landtagsabgeordneten Dieter Laudenbach gefunden worden. Eine Sprecherin bestätigte MDR THÜRINGEN einen Bericht der Bild-Zeitung, wonach ein IM-Vorlauf-Protokoll gefunden wurde. Darin äußert sich Laudenbach über seine Arbeitskollegen. Der gelernte Kellner berichtete im Mai 1985 der Stasi über seine Beobachtungen an seiner Arbeitsstelle im Interhotel von Gera. Dabei ging es um ein ausreisewilliges Ehepaar, das Laudenbach als arbeitsunwillig schilderte. Außerdem erzählte er der Stasi, dass die Ehe in die Brüche gehen werde, sollte das Paar nur für ein paar Monate getrennt werden – etwa wenn der Mann zur NVA eingezogen werde.

via mdr: Thüringer Landtag Weiteres Stasi-Dokument zu AfD-Politiker Laudenbach

screenshot aft-fraktion TH; archive is IC3Dn

Mit #Reichskriegsflagge am Denkmal – #Polizeieinsatz: #Reichsbürger am Wilhelm

Mitglieder der Gruppierung “ewiger Bund” haben am Samstag für einen Polizeieinsatz am Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica gesorgt. Etwa 20 Personen hatten sich am frühen Nachmittag mit diversen Fahnen, darunter auch die Reichskriegsflagge sowie ein Banner mit der Aufschrift “Deutschland kommt zu sich – komm einfach mit”, zum Denkmal begeben. Die Beamten stellten die Personalien der Beteiligten fest und lösten die nicht angemeldete Versammlung auf.

Um kurz nach 14 Uhr erhielt die Polizei zwei Hinweise, darunter auch per Notruf 110, zu der Gruppe. Anschließenden Ermittlungen zufolge waren die im Durchschnitt etwa 40 Jahre alten Personen mit Fahrzeugen aus verschiedenen Bundesländern, darunter NRW, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt angereist. An den Pkw befanden sich diverse Aufkleber aus der Reichsbürger- und Selbstverwalterszene.
Messer und Betäubungsmittel sichergestellt. Neben mehreren Fahnen und dem Banner stellten die Einsatzkräfte auch eine Videokamera sicher, mit der die Gruppierung offenbar ihr Auftreten filmen wollte. Zur Liste der sichergestellten Gegenstände gehörten zudem ein Messer, ein Tierabwehrspray und eine geringe Menge an Betäubungsmittel. Die Personen verhielten sich gegenüber den Beamten abweisend und nicht kooperativ. Ein möglicher Verantwortlicher der Aktion gab sich nicht zu erkennen. Noch im Laufe des Abends informierte die Einsatzleitung der Polizei den Staatsschutz.

via szlz: Mit Reichskriegsflagge am Denkmal – Polizeieinsatz: Reichsbürger am Wilhelm

#Corona-#Demo in #Berlin – Kein #Sicherheitsabstand zu #Gewalt – #schauhin #covidioten

Es dauert gerade einmal zehn Minuten bis zum ersten Übergriff. Zu dritt wollen wir uns am 1. August die Demonstration der Corona-Leugnerinnen in Berlin ansehen. Etwa 300 Meter laufen wir vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni in Richtung Siegessäule. Zwei Männer taxieren uns von weitem, stehen plötzlich neben uns und drohen mit Gewalt. Keine angeblich besorgten Bürgerinnen, keine vermeintlich „harmlosen“ Impfgegner*innen oder Verschwörungsgläubige. Sondern handfeste Neonazis. Einer trägt ein T-Shirt der rechtsextremen Band „Lunikoff Verschwörung“. Wir trugen Masken, vermutlich der Grund für den Übergriff. Die Demo-Teilnehmerinnen in der Nähe interessiert das alles nicht. Als wir die Umstehenden darauf hinweisen, dass wir bedroht werden und dass offensichtliche Neonazis an ihrer Veranstaltung teilnehmen, ernten wir lediglich höhnisches Gelächter. Eine ältere Frau schreit uns zu, dass wir die Masken abnehmen sollten, sonst könnte man uns nicht verstehen. Sie lacht. Der Mann mit dem Shirt der „Landser“-Nachfolgeband und sein Schlägerkumpel werden beklatscht und ziehen schließlich mit den offenkundig nicht wegen Neonazis besorgten Bürgerinnen weiter. Der Polizei ist das Geschehen im Übrigen ebenfalls egal. Uns wird von einer Beamtin gesagt, wir sollten aufhören, zu provozieren. Woraus die angebliche Provokation besteht, erklärt sie uns nicht. Auch die ZDF-Journalistin Dunja Hayali ist am Samstag auf der Straße des 17. Juni unterwegs. Gut 40 Minuten davon streamt die Journalistin über Instagram. Hayali, die mehrere Teilnehmende zu Wort kommen lässt, wird von endlosen „Lügenpresse“-Sprechchören begleitet. Wiederholt ist zu erkennen, dass Teilnehmende immer näher rücken, Hayali wird als Rassistin beschimpft und beleidigt. Nach etwa 20 Minuten wird der eigentliche Dreh abgebrochen. Offenbar auch auf Anraten der Sicherheitsleute, die das ZDF-Team begleiten: „Das ist nicht gewaltfrei“, ist aus dem Off zu hören.
Zur Demokratie gehört es auch, Demokratiefeindlichkeit klar zu benennen. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, auch noch jede menschenfeindliche „Erzählung“ zum Teil des demokratischen Diskurses zu erheben. Hass, Rassismus, Antisemitismus und Sozialdarwinismus sind keine „ganz normalen“, gleichberechtigten, legitimen Meinungsäußerungen. Am besten formuliert das der Journalist Hasnain Kazim in einem Facebookpost: “Niemals darf die Lösung in einer Demokratie aber sein, Extremismus zu akzeptieren, ihn zu normalisieren, die Grenzen so zu verschieben, dass Extremismus plötzlich innerhalb der Grenzen des in einer Demokratie Sagbaren verortet wird. Wenn man also schreibt, es helfe nicht, diese Leute auszugrenzen, dann muss man wenigstens dazuschreiben, dass man sie konfrontieren, sich mit ihnen auseinandersetzen, streiten, sie argumentativ widerlegen muss. Und wenn Argumente nicht ankommen, wenn sie nicht zuhören wollen, wenn sie uneinsichtig bleiben und einen nur niederbrüllen, anstatt vernünftig ihre Argumente darzulegen, wenn sie intellektuell nicht in der Lage oder nicht willens sind, einfachste Dinge zu verstehen – dann muss man sie selbstverständlich ausgrenzen!”

via belltower: Corona-Demo in Berlin Kein Sicherheitsabstand zu Gewalt

Streit über #Parteimitgliedschaft – #AfD legt #Berufung gegen #Gerichtsurteil zu #Kalbitz ein – #sommertheater #nichtregierungsfähig

Der AfD-Bundesvorstand geht gegen eine Entscheidung des Landgerichts Berlin vor. Es hatte die Annullierung von Andreas Kalbitz’ Parteimitgliedschaft gekippt – bevor er doch seine AfD-Mitgliedschaft verlor. Der juristische Streit über Andreas Kalbitz geht weiter. Der Bundesvorstand der AfD beschloss am Montag, gegen ein von Kalbitz erwirktes früheres Urteil des Landgerichts Berlin Berufung vor dem Kammergericht Berlin einzulegen. Der Antrag wurde von Beatrix von Storch eingebracht, einer Verbündeten von Co-Parteichef Jörg Meuthen im Kampf gegen Kalbitz. Der Vorstoß vom Montag, der in einer Telefonschalte des Gremiums gefasst wurde, richtet sich gegen die Entscheidung der 63. Zivilkammer des Landgerichts Berlin, mit der Kalbitz am 19. Juni einen vorläufigen Rechtsschutz gegen die Annullierung seiner AfD-Mitgliedschaft erwirkt hatte. Dadurch war er zeitweise wieder Mitglied des AfD-Bundesvorstands und brandenburgischer AfD-Landesvorsitzender, bis das AfD-Bundesschiedsgericht kürzlich den Beschluss des Bundesvorstands auf Entzug seiner Mitgliedschaft für rechtens erklärte. Der Rechtsvertreter des AfD-Bundesvorstands, Joachim Steinhöfel, bestätigte die Berufung. Man habe das Rechtsmittel zunächst nur eingelegt, um die Frist zu wahren, “um sich alle weiteren Optionen in der rechtlichen Auseinandersetzung offenzuhalten”, sagte der Anwalt dem SPIEGEL. Das angefochtene Urteil weise “schon im Tatbestand erhebliche Fehler” auf und sei auch “im Übrigen durchweg rechtsfehlerhaft”, sagte Steinhöfel.

via spiegel: Streit über Parteimitgliedschaft AfD legt Berufung gegen Gerichtsurteil zu Kalbitz ein

Keine #Haftbefehle nach rassistischer #Attacke in #Erfurt – #schauhin #terror #rosenaufdenweggestreut

Die Staatsanwaltschaft hat nach dem rassistisch motivierten Angriff auf drei Männer aus Guinea in Erfurt keine Haftbefehle gegen Tatverdächtige erlassen. Es lägen keine Haftgründe vor, begründete ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt am Sonntag in Erfurt die Entscheidung. Die Staatsanwaltschaft hat nach dem rassistisch motivierten Angriff auf drei Männer aus Guinea in Erfurt keine Haftbefehle gegen Tatverdächtige erlassen. Es lägen keine Haftgründe vor, begründete ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt am Sonntag in Erfurt die Entscheidung. Haftgründe seien unter anderem Flucht- oder Verdunklungsgefahr.

via kurier: Keine Haftbefehle nach rassistischer Attacke in Erfurt

siehe auch: Mehrere Verletzte in Erfurt – #Rassismus? Zehn Deutsche attackieren Ausländer – #terror #leitkultur #prügelnazi. In Thüringens Landeshauptstadt ist es zu einer brutalen Attacke gekommen. Eine Gruppe von zehn Personen griff Ausländer an. Die Polizei vermutet ein Hassverbrechen. Zwei Ausländer sind in Erfurt bei einer offenbar rassistischen Tat verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache attackierten etwa zehn Deutsche am frühen Samstagmorgen eine “dreiköpfige Gruppe ausländischer Mitbürger”, wie die Polizei mitteilte. Zwei von ihnen wurden verletzt, ein Opfer davon schwer; Zwölf Neonazis prügeln drei Afrikaner zusammen. Der Überfall ereignete sich im Erfurter Plattenviertel Herrenberg. Sie wurden in Erfurt brutal angegriffen – junge Männer, die aus einem afrikanischen Land stammen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei handelt es sich um einen rassistisch motivierten Übergriff. Die Täter waren deutlich in der Überzahl und scheinen aus der rechten Szene zu kommen. Drei Männer aus Guinea sind in Erfurt Opfer eines rassistischen Angriffs geworden. Zwei der Männer wurden verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Polizei mitteilte. Demnach war der Zustand des Schwerverletzten zeitweise „kritisch“. (…) Die Landtagsabgeordnete der Linken, Katharina König-Preuss, sprach von einer vermehrten Aktivität von Neonazis. Es sei bereits der zweite massive Neonazi-Übergriff in Erfurt innerhalb weniger Wochen, erklärte sie. Der III. Weg bietet ihren Angaben zufolge Kampfsporttraining für militante Neonazis sowie für Kinder und Jugendliche an. „Das Ziel ist, wie sich heute Nacht erneut zeigte, Menschen zu verletzen und eine Atmosphäre der Angst zu schaffen“, äußerte König-Preuss, die Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion ist. Es sei an der Zeit, dem Einhalt zu gebieten. Ein Verbotsverfahren gegen Den III. Weg sei überfällig.

Rechtsextreme #Gewalt – Eltern von #Linken-Politikerin #Nagel wurden Opfer eines #Anschlags – #terror #burschenschaftGermania

2015 wurde auf die Eltern der Linkenpolitikerin Juliane Nagel ein Anschlag verübt. Ermittlungen der Polizei blieben ergebnislos. Jetzt gibt es Hinweise, die zu einem Mitglied der Burschenschaft “Germania” führen sollen. Die Eltern der sächsischen Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (Die LINKE) sind im Herbst 2015 Opfer eines Anschlages geworden. Den Vorfall schilderte die Politikerin jetzt erstmals dem MDR-Magazin “exakt”. Ziel der Attacke war demnach das elterliche Privathaus am Stadtrand von Leipzig: “Der Stein hat auch das Fenster des Wohnzimmers quasi durchschlagen und ist im Innenraum gelandet. Und wir können eigentlich froh sein, dass da gerade sich niemand aufgehalten hat. Sonst hätte auch Schlimmeres passieren können. Ich kann mich noch gut erinnern, dass meine Eltern natürlich unheimlich beunruhigt waren, dass da auch große Angst in der Folge dieses Anschlages geherrscht hat.” Aus Sorge um ihre Familie hatte die Linken-Politikerin den Anschlag bislang nicht öffentlich gemacht. Das Ermittlungsverfahren wurde damals eingestellt, weil die Polizei keine Tatverdächtigen ermitteln konnte. Neue Brisanz erhält der Vorfall durch jetzt bekannt gewordene, interne E-Mailwechsel der Leipziger Burschenschaft “Germania”. Nach Recherchen von “exakt” schlug ein sogenannter “Alter Herr” im März 2015 vor, gegen die Mutter der Linkenpolitikerin vorzugehen. Zitat aus den “exakt” vorliegenden Chat-Protokollen: “Es wird höchste Zeit, dass die Kutsche mal zurück zu Frau J. Nagel fährt. Und wenn dieses Drecksvieh nicht zu schnappen ist, gibt es ja noch die alte … Mutti … Nagel. Vielleicht findet der eine oder andere Stein seinen Weg in ihre Buchhandlung.”

via mdr: Rechtsextreme Gewalt Eltern von Linken-Politikerin Nagel wurden Opfer eines Anschlags