Nach Weihnachtsfeier: Kommandeur der Unteroffiziersschule Delitzsch tritt zurück

Nachdem bei einer Weihnachtsfeier an der Unteroffiziersschule der Bundeswehr in Delitzsch die erste Strophe des Deutschlandlieds gespielt wurde, gibt es Konsequenzen. Wie das Heer am Montag mitteilte, hat der Kommandeur der Einrichtung sein Amt niedergelegt. Dem Antrag sei entsprochen worden. Ab 5. Januar solle zunächst sein Stellvertreter die Schule führen. Der Kommandeur selbst erklärte demnach, er wolle mit dem Schritt weiteren Schaden von der Schule in Delitzsch abwenden. Er bedauere den Vorfall außerordentlich. “Das Abspielen der ersten Strophe und die bisher nicht ausreichend erfolgte Aufarbeitung entsprechen nicht der Führungskultur im Heer.”

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Racially motivated violent Nazi extremist from Sarasota charged on multiple weapons charges and child sexual abuse offenses – #terror #atomwaffenDivision #AWD

A 20-year-old Sarasota man was found in possession of a variety of Nazi and mass shooting propaganda materials, including the Journals of Dylan Klebold and Eric Harris, the perpetrators of the 1999 Columbine High School massacre, and a large flag bearing the Atomwaffen Division symbol after he was arrested on multiple weapons and other charges in November. He was indicted on multiple charges this week. A 20-year-old Sarasota man has been indicted for possession of an unregistered firearm, a firearm with a removed serial number and receiving child sexual material. Lucas Alexander Temple faces a maximum penalty of 20 years in federal prison if convicted. Temple was previously arrested on a criminal complaint. According to the indictment and criminal complaint, while executing the search warrant at Temple’s home in Sarasota on November 20, 2025, federal agents recovered a shotgun with sawed-off barrel that was not registered to Temple. Federal law prohibits the possession of shotguns with barrels fewer than 18 inches in length without registration in National Firearms Registration and Transfer Record. Agents also found evidence that Temple had been plotting a racially motivated act of violence, including pipe bombs, multiple firearms, ammunition, a pressure cooker, literature on how to manufacture explosives, and a written plan as to his intentions. Temple also possessed a variety of Nazi and mass shooting propaganda materials, including the Journals of Dylan Klebold and Eric Harris, the perpetrators of the 1999 Columbine High School massacre, and a large flag bearing the Atomwaffen Division symbol.

via wgcu: Racially motivated violent Nazi extremist from Sarasota charged on multiple weapons charges and child sexual abuse offenses

siehe auch: Sarasota man arrested after Nazi literature, illegal guns and child porn found in home By Jim DeLa Published: Dec. 22, 2025 at 7:17 PM MEZ|Updated: 2 hours ago SARASOTA, Fla. (WWSB) – A Sarasota man is facing federal firearms and child porn charges, the U.S. Attorney’s Office said Monday. An indictment charges 20-year-old Lucas Alexander Temple with possession of an unregistered firearm, possession of a firearm with a removed serial number, and receipt of child sexual abuse material. If convicted, he faces 20 years in federal prison. Federal agents executed a search warrant at Temple’s home on Cork Oak Street on Nov. 20. Authorities found a shotgun with an illegally sawed-off barrel that was not registered to Temple. Prosecutors says they also found evidence that Temple had been plotting a racially motivated act of violence, including using pipe bombs, multiple firearms, ammunition, a pressure cooker, literature on how to manufacture explosives and a written plan as to his intentions. Temple also possessed a variety of Nazi and mass-shooting propaganda materials, including the journals of Dylan Klebold and Eric Harris, the perpetrators of the 1999 Columbine High School massacre, and a large flag bearing the Atomwaffen Division symbol, prosecutors said. The Atomwaffen Division is classified as a violent extremist group. The group’s targets have included racial minorities, the Jewish community, the LGBTQ community, the United States Government, journalists and critical infrastructure. AWD’s ideology largely focused on pushing society into armed conflict in an effort to create a radical social transformation, referred to as accelerationism. Investigators allege Temple had been communicating with other individuals online about conducting violence against minorities and providing instructions on how to manufacture explosives. Agents also discovered that, on at least two occasions, Temple received images of a minor engaged in sexually explicit conduct

Prügelei beim AfD-Treffen in Gießen – „Die haben den Konflikt gesucht“

Bei den Protesten gegen die AfD-Jugend wurde ein AfD-Abgeordneter verletzt. Fünf Zeugen sagen der taz, die Aggression sei von AfDlern ausgegangen. Es war eine kurze Szene, die innerhalb der extrem rechten AfD seit Wochen dafür genutzt wird, sich wieder einmal als Opfer darzustellen: Der Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt und mindestens ein weiterer Parteifreund prügelten sich auf dem Weg zur Gründungsversammlung der AfD-Jugend mit Gegendemonstrantinnen. Das zeigte ein kurzer Videoclip, der noch während des Parteitags im hessischen Gießen viral ging. Die AfDler teilten dabei aus, aber steckten wohl auch einen oder zwei Schläge ein: Der 36-jährige Bundestagsabgeordnete Schmidt, ehemaliger Zeitsoldat mit vier Auslandseinsätzen, posierte im Anschluss mit lädierter Nase und einem blauen Auge. Was vor dem kurzen Videoclip geschah: unklar. Bislang zumindest. Die taz hat nun mit fünf Menschen gesprochen, die das Geschehen aus nächster Nähe erlebt haben. Sie waren aus Nordrhein-Westfalen angereist, um sich an den Protesten gegen die Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ zu beteiligen. Was sie erzählen, steht in maximalem Widerspruch zu der von der AfD verbreiteten Märtyrer-Erzählung, dass Schmidt von aggressiven Antifa-Aktivisten ohne Vorwarnung angegriffen und „verprügelt“ worden sei. Durch Rufe „Da sind Nazis!“ seien sie auf Schmidt und seine drei Begleiter aufmerksam geworden, berichten die Augenzeuginnen. Die AfDler seien am noch recht frühen Morgen überraschend am Rand der einzigen zugelassenen Gegenkundgebung auf der Westseite der Lahn aufgetaucht – und hätten sich alles andere als unauffällig verhalten. „Sie wollten gesehen werden und provozieren“, so drückt es einer der Ge­gen­de­mons­tran­tin­nen aus. Und auch die Gewalt sei von ihnen ausgegangen. AfD-Mann soll Frau zuerst Knie in Bauch gerammt haben Zwei Frauen, die sich den AfDlern zuerst in den Weg gestellt hätten, seien von diesen umstandslos attackiert worden. Ein Begleiter Schmidts habe einer Frau in gelber Warnweste, die mit ihrem Fahrrad unterwegs gewesen sei, sein Knie in den Bauch gerammt. Und als sie daraufhin nach vorne eingeknickt sei, habe er mit dem Ellenbogen auf ihren Kopf geschlagen. Die andere Frau sei von Schmidt selbst geschubst worden. Eine Augenzeugin gewann den Eindruck: „Die haben den Konflikt gesucht, obwohl wir viel mehr waren.“ Vielleicht, um Videobilder zu produzieren, die sich anschließend propagandistisch ausschlachten lassen. Was ja auch geschah: Das Video, das wohl einer der AfDler drehte, wurde von der rechtsradikalen Wochenzeitung Junge Freiheit postwendend veröffentlicht und soll seither die Opfererzählung stützen. Das Video setzt genau in dem Moment ein, als die von den Be­ob­ach­te­rin­nen geschilderten Attacken auf die beiden Frauen vorbei waren und sich weitere Menschen einmischten. Zu sehen ist darauf ein Handgemenge, an dem sich jedoch bloß wenige Ge­gen­de­mons­tran­tin­nen beteiligen. Die meisten stehen drumherum, in durchaus aggressiver Pose allerdings. Zweimal fliegt eine Faust in Richtung des Gesichts von Julian Schmidt. Zu Boden geht der Bundestagsabgeordnete aber nicht deshalb, sondern weil er, weit ausholend, selbst zuschlagen will, sein Ziel verfehlt und daraufhin das Gleichgewicht verliert. Und auch der Mann, der zu Beginn die Radfahrerin angegriffen haben soll, schlägt noch einmal zu: Mit Anlauf verpasst er einem Demonstranten, dem der gestürzte Schmidt vor die Füße gefallen ist, einen rechten Schwinger gegen den Kopf. Dass der so Attackierte dafür irgendeinen Grund geliefert hat, ist nicht zu erkennen. Möglicherweise war der mutmaßliche Schläger schon mit Wut im Bauch nach Gießen gefahren: Wenige Tage vor dem Gründungskongress der „Generation Deutschland“ waren an seinem Studienort Marburg Flugblätter aufgetaucht, auf denen er als „Faschist“ geoutet wurde. AfD-Abgeordneter scherzt über seine Boxtechnik Die fünf Au­gen­zeu­g­in­nen haben sich nicht bei der Polizei gemeldet, weil sie nicht wollen, dass ihre Namen und Adressen in den Ermittlungsakten landen – und damit irgendwann bei den beschuldigten AfD-Leuten.

via taz: Prügelei beim AfD-Treffen in Gießen „Die haben den Konflikt gesucht“

NEONAZI-ANGRIFF AUF JOURNALISTEN – Beim neuen #Fretterode- #Prozess schweigen die Angeklagten – #terror

Vor bald acht Jahren haben Neonazis aus dem nächsten Umfeld des „Die Heimat“-Bundesvizes Thorsten Heise zwei Journalisten in Thüringen brutal angegriffen. Am Landgericht in Mühlhausen wird der sogenannte Fretterode-Prozess jetzt neu aufgerollt. Es ist der Versuch, das skandalös milde Urteil zu reparieren, das eine andere Strafkammer des thüringischen Gerichts vor mehr als drei Jahren verkündet hat. Die angeklagten Neonazis wollen erst einmal schweigen, doch Verteidigerin Nicole Schneiders rammt schon den ersten Pflock ein. „Mein Mandant“, sagt die umtriebige Szeneanwältin, „ist genauso schutzwürdig wie die Nebenkläger.“ Schneiders fordert, dass Gianluca K. seine Wohnadresse nicht öffentlich nennen muss. Schließlich müssten das die beiden Journalisten, die der heute 31-Jährige zusammen mit seinem Gesinnungsgenossen Nordulf H. im April 2018 über die Straßen rund um das thüringische Dörfchen Fretterode gejagt, attackiert und schwer verletzt haben soll, ja auch nicht. Es ist der erste Verhandlungstag bei der Neuauflage des sogenannten Fretterode-Prozesses vor dem Landgericht in Mühlhausen. Szene-Anwältin Schneiders hat das Erbe von Klaus Kunze angetreten, der sich aus Altersgründen zurückgezogen hat. Nordulf H. wird weiterhin von dem extrem rechten Anwaltsaktivisten Wolfram Nahrath vertreten. Die Erzählung vom angeblich gefährdeten Neonazi verfängt bei der Strafkammer allerdings nicht. Und so erfährt die Öffentlichkeit, dass Gianluca K. seit dem ersten Prozess nicht nur geheiratet hat, sondern im thüringischen Eichsfeld auch ein paar Dörfer weitergezogen ist. Schädelbruch nach Neonazi-Angriff Bald acht Jahre liegt die Tat, um die es hier geht, mittlerweile zurück. Damals lebte Gianluca K. noch in Fretterode und war ein enger Vertrauter des einflussreichen Kameradschaftsführers und Szene-Unternehmers Thorsten Heise. Der Bundesvize der Neonazi-Partei „Die Heimat“, die damals noch NPD hieß, residiert im Zentrum des kleinen Dorfs in einem Gutshaus. Zwei auf antifaschistische Recherchen spezialisierte Journalisten aus Göttingen wollten an jenem Tag ein vermutetes Treffen von Rechtsextremen auf Heises Anwesen dokumentieren. Gianluca K. und der heute 26 Jahre alte Heise-Sohn Nordulf H. jagten ihren Opfern im Auto hinterher – und als deren Wagen in einem Graben gelandet war, stürzten sie sich bewaffnet mit Messer, Baseballschläger, Reizgas und einem riesigen Traktorschraubenschlüssel auf sie und verletzten sie schwer. Einer der Journalisten erlitt einen Schädelbruch, der andere einen Stich ins Bein.  „Durchgreifend rechtsfehlerhaft“ Im ersten Prozess hatten die angeklagten Neonazis die Gewalt weitgehend eingeräumt, sich aber damit zu rechtfertigen versucht, dass sie lediglich ihr Recht am eigenen Bild hätten durchsetzen wollen. Außerdem hätten die Journalisten zweimal versucht, Nordulf H. zu überfahren. Das Gericht nahm ihnen das ab, erkannte weder einen gezielten Angriff auf die freie Presse noch eine vorrangig politisch motivierte Tat und stufte den Gewaltexzess als „minder schweren Fall“ ein. Vom strafrechtlich schwerwiegendsten Vorwurf – dem Raub der Kameraausrüstung – wurden die Angeklagten freigesprochen. Das Ergebnis sorgte bundesweit für einen empörten Aufschrei in Politik, Medien und journalistischen Interessenvertretungen: Gianluca K. sollte mit einer zwölfmonatigen Bewährungsstrafe und Nordulf H., der bei der Tat noch Heranwachsender gewesen war, mit 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit nach dem Jugendstrafrecht davonkommen. Doch im März 2024 hob der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil als „durchgreifend rechtsfehlerhaft“ auf und ordnete an, dass das Verfahren noch einmal ganz neu aufgerollt werden muss.  Schwerer Raub angeklagt Der BGH bescheinigte dem Thüringer Gericht, gegen grundlegende Regeln des juristischen Handwerks verstoßen zu haben

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siehe auch: Attacke im thüringischen Fretterode Sie griffen Journalisten an, nun stehen sie erneut vor Gericht Vor sieben Jahren haben Rechtsextreme zwei Journalisten angegriffen und sie schwer verletzt. Ein Gericht verhängte milde Strafen, doch der Bundesgerichtshof kassierte das Urteil. Jetzt wird der Fall neu verhandelt. Wenn Merlin M. ein Café betritt, dann nimmt er nicht einfach Platz. Er sondiert die Umgebung, sucht nach einem Ort, von dem aus er den Feind im Zweifel als Erstes sieht. Mit dem Rücken zur Wand, die Tür im Blick. So erzählt es der 33-Jährige am Telefon. »Die Rechten kennen mich. Ich bin immer auf der Hut.« Es ist mehr als sieben Jahre her, dass der Göttinger Journalist, der eigentlich anders heißt, während einer Recherche im thüringischen Fretterode von Rechtsextremen angegriffen wurde. Sie stachen ihm mit einem Messer ins Bein, seinem Kollegen brachen sie den Schädel. Die körperlichen Wunden sind verheilt. Doch die Folgen der Attacke spüre er bis heute, sagt M. 2022, rund vier Jahre nach der Tat, wurde der Fall vor dem Landgericht Mühlhausen verhandelt. Einer der Angreifer wurde zu einer Jugendstrafe von 200 Sozialstunden verurteilt. Der zweite, ein in der Szene bekannter Rechtsextremist, zur Tatzeit Vorstandsmitglied der NPD Niedersachsen, bekam ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung. Damit blieb das Gericht deutlich hinter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß zurück. Keiner der Männer musste ins Gefängnis. BGH sieht »sachlich-rechtliche Fehler« Nun wird der Prozess neu aufgerollt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das Urteil gegen die beiden Angreifer kassiert, die Begründung: Im Prozess seien »sachlich-rechtliche Fehler«  gemacht worden. Die Tat hätte vom Landgericht zudem »als besonders schwerer Raub« gewertet werden müssen, schreibt der BGH in einer Mitteilung.

Extremists are using #AI voice cloning to supercharge #propaganda. Experts say it’s helping them grow – #terror

Researchers warn generative tools are helping militant groups from neo-Nazis to the Islamic State spread ideology. While the artificial intelligence boom is upending sections of the music industry, voice generating bots are also becoming a boon to another unlikely corner of the internet: extremist movements that are using them to recreate the voices and speeches of major figures in their milieu, and experts say it is helping them grow. “The adoption of AI-enabled translation by terrorists and extremists marks a significant evolution in digital propaganda strategies,” said Lucas Webber, a senior threat intelligence analyst at Tech Against Terrorism and a research fellow at the Soufan Center. Webber specializes in monitoring the online tools of terrorist groups and extremists around the world. (…) On the neo-Nazi far-right, adoption of AI-voice cloning software has already become particularly prolific, with several English-language versions of Adolf Hitler’s speeches garnering tens of millions of streams across X, Instagram, TikTok, and other apps. According to a recent research post by the Global Network on Extremism and Technology (GNet), extremist content creators have turned to voice cloning services, specifically ElevenLabs, and feed them archival speeches from the era of the Third Reich, which are then processed into mimicking Hitler in English. Neo-Nazi accelerationists, the kinds who plot acts of terrorism against western governments to provoke a societal collapse, have also turned to these tools to spread more updated versions of their hyper-violent messaging. For example, Siege, an insurgency manual written by American neo-Nazi and proscribed terrorist James Mason that became the veritable bible to organizations like the Base and the now-defunct Atomwaffen Division, was transformed into an audiobook in late November. “For the last several months I have been involved in making an audiobook of Siege by James Mason,” said a prominent neo-Nazi influencer with a heavy presence on X and Telegram, who stitched together the audiobook with the help of AI tools. “Using a custom voice model of Mason, I re-created every newsletter and most of the attached newspaper clippings as in the original published newsletters.” The influencer lauded the power of having Mason’s writing from “pre-internet America” and turning it into a modern-day voice. “But to hear the startling accuracy of predictions made through the early eighties really puts a milestone on the road and it changed my view of our shared cause on a fundamental level,” he said. At its height in 2020, the Base held a book club on Siege, which was an instrumental influence on several members who discussed its benefits in a hypothetical war against the US government. A nationwide FBI counterterrorism probe eventually swept up over a dozen of its members on various terrorism related charges in the same year. “The creator of the audiobook has previously released similar AI content; however, Siege has a more notorious history,” said Joshua Fisher-Birch, a terrorism analyst at the Counter Extremism Project, “due to its cultlike status among some in the online extreme right, promotion of lone actor violence, and being required reading by several neo-Nazi groups that openly endorse terrorism and whose members have committed violent criminal acts”.

via guardian: Extremists are using AI voice cloning to supercharge propaganda. Experts say it’s helping them grow

Vandalismus, Drohungen, Sachbeschädigung Mehrere Angriffe auf Weihnachtsmarkt in Zweibrücken – auch „Omas gegen Rechts“ betroffen

Regenbogenfarben auf Weihnachtskugeln, Zeichen für Liebe, Freundlichkeit und Integration: Das war mutmaßlichen AfD-Sympathisanten auf dem Zweibrücker Weihnachtsmarkt offenbar zu viel des Guten – sie griffen einen Baum der „Omas gegen Rechts“ und eine von diesen gemeinsam mit evangelischen Jugendlichen betriebene Bude an. Doch auch eine neue AfD-Einrichtung wurde Opfer von Zerstörungswut. (…) Die „Omas gegen Rechts“ schreiben: „Wir haben Sterne mit unserem Logo und guten Wünschen wie ,Freude’, Christbaumkugeln mit kurzen Friedensbotschaften wie ,Liebe’ und ,Peace’ und Regenbogenflaggen am Stand und am Weihnachtsbaum aufgehängt. Leider wurden die Sterne an unserem Baum (vor der NKD-Filiale in der Fußgängerzone) schon in der ersten Woche mit einem AfD-Anhänger und ,Remigration‘-Aufklebern verschmutzt, und jetzt in der zweiten Woche vollständig geplündert. Unser ganzer Schmuck wurde abgerissen.“ „Was am Stand passiert ist, war aber noch schlimmer“, schreiben die Omas: „Am Nikolaustag, 6. Dezember, wurde unser Stand von AfD-Anhängern regelrecht angegriffen. Die haben sich sehr aggressiv verhalten, haben die Stand-Belegschaft beschimpft, vor deren Augen unsere Deko mit ihren Stickern beklebt und die Jugendlichen im Stand mit AfD-Plätzchen (!) beworfen. Und sie haben gedroht, wiederzukommen. Das mit den Plätzchen klingt fast lustig, aber die Jugendlichen (Omas waren zu dem Zeitpunkt gar nicht vor Ort) haben sich so bedroht gefühlt von den aggressiven Terrorgebärden dieser Angreifer, dass sie nach Dienstschluss nur begleitet nach Hause gehen konnten. Die Angreifer haben sich dann wohl doch nicht ein zweites Mal an den offenen Stand getraut, aber am Samstag, 13. Dezember, wurde unser Stand nachts beschädigt, unser Logo abgerissen, und die Regenbogenflaggen ebenfalls.“

via saarbrcjer ueizung: Vandalismus, Drohungen, Sachbeschädigung Mehrere Angriffe auf Weihnachtsmarkt in Zweibrücken – auch „Omas gegen Rechts“ betroffenü

Laut Präses der Synode der EKD – AfD-Funktionäre nicht geeignet für kirchliche Ämter

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, betont erneut die Abgrenzung der evangelischen Kirche zur AfD. Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, hat die Abgrenzung der evangelischen Kirche zur AfD bekräftigt. „Die Kirche ist kein parteipolitischer Akteur. Doch wenn eine Partei fundamentalen Grundwerten widerspricht, indem sie behauptet, die einen Menschen seien mehr wert als andere, können wir nicht anders, als zu sagen, stopp, ihr seid auf dem Holzweg!“, sagte Heinrich der „Welt am Sonntag“ (Samstag, online) in Berlin. Wenn jemand menschenverachtende Positionen vertrete, sei er deshalb für kirchliche Ämter nicht geeignet, ergänzte sie. „Und das ist bei Funktionären der AfD der Fall. Wir sprechen hier über Leitungsgremien, die für die Kirche grundlegend sind. Da geht es um diakonische Fragen, um die Arbeit mit behinderten Menschen, um die Wahrung der Würde von Menschen.“ Mit Wählern und Wählerinnen der AfD bleibe man aber dennoch im Gespräch: „Ich weiß, dass unsere Positionierung zur AfD eine krasse Spannung bei Leuten auslösen kann, die mit dieser Partei sympathisieren.“ Dafür brauche sie aber auch Klarheit und Festigkeit in ihren eigenen Positionen.

via taz: Laut Präses der Synode der EKD AfD-Funktionäre nicht geeignet für kirchliche Ämter

siehe auch: Bischof Georg Bätzing wirft der AfD Menschenverachtung vor Die Brandmauer zur AfD muss „so lange halten, wie es geht“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing. Die AfD sei „menschenverachtend“, denn sie vertrete einen „völkischen Nationalismus“, erklärt der Bischof von Limburg.