#Rechtsextremismus-Verdachtsfall im #Bundeswehr-#Wachbataillon – @akk

Wie sorgsam prüfen Bundeswehr und Militärischer Abschirmdienst Rechtsextremismus-Verdachtsfälle in der Truppe? Erst am vergangenen Montag ist ein Soldat des Wachbataillons in direkter Nähe zur Verteidigungsministerin aufgetreten, gegen den bereits 2017 ein Verdacht aufkam. Die Aktivitäten des Soldaten in den sozialen Medien legen eine Nähe zur rechtsextremen Identitären Bewegung nahe. (…) Ausgerechnet ein Foto mit der Verteidigungsministerin wirft nun neue Fragen auf. Dabei geht es auch darum, wie sorgfältig der Militärische Abschirmdienst, der Nachrichtendienst der Bundeswehr, bekannt gewordene Rechtsextremismus-Verdachtsfälle aufarbeitet. Es ist der Fall des Mannschaftssoldaten C., der im Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung seinen Dienst leistet. So sichtbar wie die in Berlin stationierten Soldaten des Bataillons ist kaum ein anderer Teil der Truppe. In ihren grauen Dienstanzügen und mit grünem Barett laufen sie zu feierlichen Gelöbnissen auf und erbieten Staatsgästen die militärische Ehre. Dabei kommen sie nicht nur ausländischen Staats- und Regierungschefs und Ministern besonders nahe, sondern auch ihrer eigenen Dienstherrin, Annegret Kramp-Karrenbauer.
So auch am vergangenen Montag, den 19. Juli, als die Ministerin ihren estnischen Amtskollegen Kalle Laanet im Bendlerblock in Berlin zu dessen Antrittsbesuch in Deutschland empfängt. Ein Foto zeigt den Soldaten C., strammstehend mit dem traditionellen Karabiner des Wachbataillons in den Händen. Nur wenige Meter trennen C. von Kramp-Karrenbauer und Laanet, die gerade einen Kranz am Ehrenmal der Bundeswehr niedergelegt haben. C. hat das Foto selbst auf Instagram hochgeladen, zusammen mit dem Kommentar „Berlin kann auch schneidig sein“ und Emojis einer deutschen Nationalflagge und zweier gekreuzter Schwerter. Das C. nicht nur Soldat ist, sondern auch so öffentlich eingesetzt wird, ist bemerkenswert. Denn bereits 2017 meldete ein damaliger Unteroffizier dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) einen Verdacht: C. stehe der rechtsextremen Identitären Bewegung nahe. Dieser Verdacht stützt sich vor allem auf Veröffentlichungen des Soldaten bei Instagram. Auf seinem Profil veröffentlichte er in den vergangenen Jahren mehrere Beiträge, die ihn in die Nähe der rechtsextremen und vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung rücken. 2016 postete er dort ein Foto, das ihn mit einer preußischen Kriegsflagge in der Hand vor grüner Natur zeigt. Darunter schrieb er unter anderem die Hashtags #Identität, #Patriot und #Ibster. „Ibster“, so nannten sich Mitglieder der Identitären Bewegung zeitweise selbst. Die „Ibster“ geben sich einerseits modisch und hip, andererseits konservativ und traditionsbewusst. Hinter der instagramtauglichen Fassade steckt jedoch knallharter Rassismus und Rechtsextremismus.

via rnd: Rechtsextremismus-Verdachtsfall im Bundeswehr-Wachbataillon

IN LINZ GESCHEITERT – #Identitäre Extremisten bauen Basis in #Steyregg – #noIB

Die Identitären, laut Landespolizeidirektion Oberösterreich eine „verfassungsschutzrelevante Gefährdergruppe“ mit „rassistisch-fremdenfeindlicher Überzeugung“, haben sich ein Haus in Steyregg gekauft. Das bauen sie nun nach und nach offenbar zu ihrer Basis in Oberösterreich aus. Bürgermeister Johann Würzburger lässt das nicht kalt. Im Sommer 2019 nahmen die Identitären von ihrer „Schanze eins“ in Deutschland aus verstärkt Linz ins Visier, planten dort ein „Konservatives Zentrum“ mit dem Ziel, „die bestehenden patriotischen Strukturen in Linz und Oberösterreich zu festigen und zu erweitern“. Zuvor mussten sie ihr „Ausbildungszentrum“ in der Villa Hagen in Urfahr schließen, nachdem ihnen doch noch der Mietvertrag gekündigt worden war. Abfuhr von Land und Linz Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Stadtchef Klaus Luger (SPÖ) reagierten damals besorgt auf den neuen Ansiedlungsversuch: „Ihr seid in Oberösterreich nicht willkommen“, sagte Stelzer. „Ihr habt in Linz keinen Platz“, betonte Luger. Daraufhin machten sich die Identitären außerhalb von Linz auf die Suche und kauften im Frühjahr 2020 über einen Strohmann ein altes Haus samt Bierlokal in Steyregg, das sie nach und nach sanieren.

via kronenzeitung: IN LINZ GESCHEITERT – Identitäre Extremisten bauen Basis in Steyregg

“VOR #FASCHISMUS WARNEN” – Kern-Sohn mit #Guerilla-Aktion gegen #Identitäre – #noIB #AntifaIstHandarbeit

Die Aufregung um die Islam-Landkarte ist um eine Facette reicher: Nachdem die Identitären “Islam”-Warnschilder vor Moscheen platzierten, drehten Niko Kern – Sohn des Ex-Kanzlers Christian Kern und Mitbegründer der “Sektion ohne Namen” – und Neos-Bezirksrätin Lisa Maria Goger den Spieß um. In einer Guerilla-Aktion beklebten sie am Samstag, nun im Gegenzug ein Identitären-Lokal im 5. Wiener Bezirk. Mit einem Sticker warnen sie vor “politischem Faschismus”. Auf den Aufklebern ist “Achtung! Politischer Faschismus in deiner Nähe” zu lesen. “Wir haben den Identitären einen Besuch abgestattet. Wenn vor dem “politischen Islam” gewarnt wird, muss man erst recht vor dem politischen Faschismus warnen!”, beschreibt Niko Kern die Sticker-Aktion auf Twitter. Neos-Bezirksrätin Lisa Maria Goger sagt dazu: “Ich werde mich immer dafür einsetzen, dass Faschismus in meinem Bezirk und unserer Stadt keinen Platz hat. Ich werde daher einen Antrag auf Schließung dieses rechtsextremen Treffpunkts in unserem Bezirk einbringen.”

via oe24: “VOR FASCHISMUS WARNEN” – Kern-Sohn mit Guerilla-Aktion gegen Identitäre

https://www.facebook.com/KernNiko/posts/4374501575946794

#Turnhallen-#Brandstifter #MaikSchneider soll vor drittem #Prozess wieder in #Haft – #terror #lockhinup

Der frühere NPD-Kommunalpolitiker Maik Schneider soll wegen der Brandstiftung an einer als Flüchtlingsunterkunft vorgesehenen Sporthalle in Nauen (Havelland) wieder in Haft. Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) seine Verurteilung im Februar grundsätzlich bestätigt habe, sei Schneider zur Verbüßung der höchsten Einzelstrafe wegen Brandstiftung in Höhe von sieben Jahren und vier Monaten geladen worden, bestätigte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Sebastian Thiele, am Dienstag. Zum Datum des Haftantritts wollte er sich nicht äußern.  Schneider muss sich vom 16. August an in einem dritten Prozess vor dem Landgericht Potsdam verantworten (Az.: 23 KLs 7/21). Denn der BGH hatte die Einzelstrafen gegen Schneider bestätigt, aber die Bildung der Gesamtstrafe gerügt. Darüber muss nun erneut verhandelt werden.

via bz berlin: Turnhallen-Brandstifter Maik Schneider soll vor drittem Prozess wieder in Haft

siehe dazu auch inforiot: Das sind die Verdächtigen aus Nauen (2016). Rechter Terror in Nauen: Mittlerweile Ermittlungen gegen mehrere Personen / Bekannte Neonazis, offene Bekenntnisse auf Facebook. Der Ter­rorver­dacht gegen den Nauen­er NPD-Poli­tik­er Maik Schnei­der hat sich aus­geweit­et. Ihm und vier bis fünf weit­eren Neon­azis wer­den inzwis­chen mehrere Bran­dan­schläge zugerech­net, darunter auch jenen auf eine Turn­halle in Nauen, die als Unterkun­ft für Geflüchtete genutzt wer­den sollte. Die Staat­san­waltschaft beschuldigt einige oder alle der Verdächti­gen der Bil­dung ein­er krim­inellen Vere­ini­gung. Auch Ermit­tlun­gen wegen der Bil­dung ein­er ter­ror­is­tis­chen Vere­ini­gung wer­den geprüft. Erst am Dien­stag wur­den mehrere Razz­ien in Nauen, Pots­dam und Schön­walde-Glien durchge­führt. Maik Schnei­der, der als führen­der Neon­azi in der Region gilt, sitzt seit­dem in Untersuchungshaft.
Laut Infor­ma­tio­nen der PNN wer­den den mut­maßlichen Täter_innen neben dem Bran­dan­schlag auf die Turn­halle mehrere Anschläge auf Autos von poli­tis­chen Gegner_innen sowie Angriffe auf ein Parteibüro der Partei Die Linke (eine Auflis­tung aller Anschläge in Nauen find­et sich eben­falls bei der PNN) zugerech­net. Mitte Feb­ru­ar wur­den in Nauen Flug­blät­ter verteilt, in denen zum „absoluten Wider­stand“ gegen Geflüchtete aufgerufen wurde und Anschlagsan­leitun­gen abge­druckt waren. Weit­er­hin wird den Angaben zufolge ermit­telt, ob es Verbindun­gen von Schnei­der und sein­er Gruppe zum Anschlag auf einen Flüchtlingstr­e­ff­punkt in Jüter­bog gibt. Schnei­der hat­te nur Stun­den vor dem Anschlag eine ras­sis­tis­che Demon­stra­tion in der Stadt angeführt.

#OVG #Berlin-#Brandenburg – “#Iden­ti­täre Bewe­gung” zu Recht in #Ver­fas­sungs­schutz­be­richten – #noIB

In den Verfassungsschutzberichten 2016 bis 2019 wird die Identitäre Bewegung als “Verdachtsfall” sowie als “gesichert rechtsextrem” eingestuft. Daran gibt es nichts zu beanstanden, wie das OVG Berlin nun entschied. Die sogenannte Identitäre Bewegung durfte laut einem Gerichtsbeschluss in mehreren Verfassungsschutzberichten des Bundes als “Verdachtsfall” sowie als “gesichert rechtsextrem” eingestuft werden. Das sei in den Berichten von 2016 bis 2019 nicht zu beanstanden, teilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg am Dienstag mit (Beschl. v. 23.06.2021, Az. 1 N 96/20). (…) Das Verwaltungsgericht hatte bei seiner Entscheidung betont, dass besonders die zentrale Forderung der Identitären Bewegung nach einer ethnisch-kulturellen Homogenität gegen die Menschenwürde verstoße. Hierdurch würden einzelne Personen oder Gruppen wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Der 1. Senat des OVG kam laut Mitteilung nun zu dem Schluss, dass es keine ernstlichen Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung gebe. Das Grundgesetz umfasse die prinzipielle Gleichheit aller Menschen, ungeachtet aller tatsächlich bestehenden Unterschiede, betonte das OVG. Diese Gleichheit lehne die “Identitäre Bewegung” aber grundsätzlich ab. Völkisch-abstammungsmäßige und rassistische Kriterien verstießen auch dann gegen die Menschenwürde, wenn sie nicht absolut gelten sollten, hieß es.

via lto: OVG Berlin-Brandenburg – “Iden­ti­täre Bewe­gung” zu Recht in Ver­fas­sungs­schutz­be­richten

Zahl der gewaltbereiten Rechtsextremisten wächst

Rund 33.000 Menschen in Deutschland stuft der Verfassungsschutz als rechtsextrem ein – knapp 40 Prozent von ihnen gelten als gewaltbereit. Auch die Reichsbürgerszene ist im vergangenen Jahr gewachsen. Die Zahl der Menschen mit rechtsextremen Einstellungen ist in Deutschland im vergangenen Jahr erneut angestiegen. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht für 2020 hervor, den Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, nun vorgestellt haben. Demnach wuchs das Personenpotenzial im rechtsextremen Spektrum um 3,8 Prozent auf 33.300 Menschen an. Knapp 40 Prozent von ihnen schätzt der Verfassungsschutz als »gewalttätig, gewaltbereit, gewaltunterstützend oder gewaltbefürwortend« ein. Es gebe eine »besondere Sicherheitslage, die ein dickes Problem ist«, sagte Seehofer. Die Coronapandemie habe zur Verstärkung der rechten Szene beigetragen. Haldenwang hatte den Rechtsextremismus erst kürzlich als »größte Gefahr für unsere Sicherheit sowie für unsere Demokratie« bezeichnet. (…) Zu den Rechtsextremen im Fokus des Verfassungsschutzes zählen auch rund tausend sogenannte Reichsbürger. Das sind Menschen, die die Bundesrepublik und ihre demokratischen Strukturen nicht anerkennen. Oft stehen sie deshalb im Konflikt mit Behörden. Nicht alle Personen, die von den Sicherheitsbehörden zu den »Reichsbürgern und Selbstverwaltern« gezählt werden, rechnet der Verfassungsschutz aber dem Rechtsextremismus zu.

via spiegel: Zahl der gewaltbereiten Rechtsextremisten wächst

siehe auch: „NEUE“ RECHTE UND „QUERDENKEN“ IM FOKUS. Am 15. Juni 2021 haben Bundesinnenminister Seehofer und Verfassungsschutzpräsident Haldenwang den aktuellen Verfassungsschutzbericht vorgestellt. Im Fokus steht unter anderem die sogenannte „neue“ Rechte und die Demos aus dem „Querdenken“-Umfeld. Innenminister Horst Seehofer hat einmal mehr Rechtsextremismus und Antisemitismus als „die größten Bedrohungen für die Sicherheit in Deutschland“ benannt. Und wieder bestätigt er der Regierung nach den tödlichen Anschlägen in Kassel, Hanau und Halle „entschlossen reagiert“ zu haben. Sehr viele unterschiedliche Maßnahmen seien getroffen worden, um „die Bürger und die Demokratie zu schützen“. Dass eine Menge dieser Maßnahmen, wie etwa das Demokratiefördergesetz und selbst das Vorhaben den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu streichen, ausgerechnet am Widerstand der CDU gescheitert sind, erwähnt der Minister nicht. Viel ist nicht mehr übrig vom großen Maßnahmenpaket gegen Rechtsextremismus, das Seehofer so gerne lobt. Immerhin ist dem Verfassungsschutz die Gefahr, die von der „Querdenken“-Bewegung ausgeht, mittlerweile bewusst: „Rechtsextreme konnten wiederholt an der Seite von bürgerlichen Demonstranten“ teilnehmen, so der Minister. Das führt zu einer Normalisierung von rechtsextremen Gedankengut. „Besonders besorgt muss uns machen, dass die bürgerlichen Demonstranten, sich nicht von den rechtsextremen Demonstranten distanziert“ haben, sagt Seehofer und spricht von einer „besonderen Sicherheitslage wegen der Pandemie“. Als neue Kategorie hat es mittlerweile auch die sogenannte „neue“ Rechte in den Verfassungsschutzbericht geschafft. Laut Horst Seehofer versuche sie mit „pseudointellektuellen Anstrich ihr Gedankengut in den politischen Diskurs einzubringen und die Grenzen des Sagbaren zu verschieben“. Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang ergänzt, dass es der angeblich „neuen“ Rechten darum ginge, „antiliberale und antidemokratische Positionen“ durchzusetzen und benennt dabei besonders die „Identitäre Bewegung“, das Compact-Magazin, das Institut für Staatspolitik (IfS) mit dem Antaios Verlag, die rechtsextreme Kampagnenagentur „EinProzent“ und das extrem islamfeindliche Blog „PI-News“. Tatsächlich sind fast all diese Akteure schon mehr oder weniger lang im Visier der Behörde, erst jetzt werden sie offenbar zusammengefasst. Das ist soweit richtig, es ist allerdings eine späte Erkenntnis. Immerhin feierte das IfS schon im vergangenen Jahr sein zwanzigstes Jubiläum.
Immer wieder geht es auch um Verschwörungserzählungen, in diesem Zusammenhang diene das „Internet als Echokammer für Hass und Hetze“, als Verstärker und Radikalisierungsmotor. Besonders in Zeiten der Pandemie, die diese Entwicklungen laut Seehofer begünstige. Auch „Reichsbürger und Selbstverwalter“ hätten die „Pandemie sehr aktiv für die Verbreitung ihrer Verschwörungserzählungen genutzt“. Kein Wunder also, dass die Personenanzahl im aktuellen Bericht im Vergleich zu den Vorjahren um fünf Prozent gewachsen sei. Seehofer benennt auch hier einen Zusammenhang zum „Querdenken“-Milieu, denn das Wachstum sei „eindeutig auf das Protestgeschehen um die Pandemie zurückzuführen“. Auf die verschwörungsoffenen Pandemieleugner:innen geht auch Haldenwang nochmals ein und differenziert, das Interesse der Behörde gelte nicht „einer kritischen Einstellung, sondern Gewaltaufrufen“. Solche gibt es immer wieder. Erst im April wurde in den diversen Telegramgruppen der Bewegung eine „Todesliste deutscher Politiker“ herumgereicht. Der Verfassungsschutzpräsident spricht von einer „zunehmenden Radikalisierung“ und sagt, dass die Bewegung das „Vertrauen in staatliche Institutionen und ihre Vertreter“ gefährde. Extra für die Bewegung wurde sogar ein neuer Phänomenbereich geschaffen: „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“. Haldenwang betont auch die Rolle von Antisemitismus. Der Anschlag auf die Ulmer Synagoge und die israelfeindlichen Demonstrationen, die in unterschiedlichen extremen Spektren auf Zustimmung gestoßen seien, sind für den Verfassungsschutzpräsidenten ein erneuter Beleg dafür, dass „Antisemitismus eine Klammer ist, die diverse Extremisten vereint“. Und auch die „Coronapandemie bringt antisemitische Verschwörungserzählungen hervor“, so Haldenwang. Sowohl Seehofer als auch Haldenwang erwähnen in ihren Zusammenfassungen die Terrortat von Dresden im Oktober 2020 als islamistisches Attentat. Beide ignorieren aber das Motiv Homofeindlichkeit

“NGO von rechts” – #Identitäre sind für #Kickl ein “unterstützenswertes” Projekt – #fpö

Der designierte FPÖ-Chef sieht inhaltliche Überschneidungen mit den Identitären. Die rechtsxtreme Bewegung ist für ihn eine Art “NGO von rechts”. Norbert Hofer ist für Kickl der ideale Kandidat für Hofburg. Der designierte FPÖ-Obmann Herbert Kickl hält die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte “Identitäre Bewegung” für ein “interessantes und unterstützenswertes Projekt”. “Die Identitären sind für mich so etwas wie eine NGO von rechts. So eine echte NGO, die diesen Namen auch verdient, weil sie nämlich kein Geld vom Staat bekommt”, sagte er laut Vorab-Info gegenüber dem Sender PULS 24. “Ich halte das zum Beispiel für ein interessantes und unterstützenswertes Projekt, so wie das in der Vergangenheit der Fall gewesen ist, wenn hier eine Gruppe auftritt und sich gegen die Wahnsinnigkeiten des UN-Migrationspaktes ausspricht. Da gibt es ja eine inhaltliche Überschneidung – ja warum denn nicht?”, wird Kickl in der Aussendung de Senders zitiert. Erst am Vortag hatte der amtierende Klubobmann erklärt, dass der FPÖ-Vorstandsbeschluss, wonach es nicht möglich sein soll, gleichzeitig aktives Identitären-Mitglied und FPÖ-Funktionär zu sein, auch unter seiner Obmannschaft weiter gelten solle.

via kleine zeitung: “NGO von rechts”Identitäre sind für Kickl ein “unterstützenswertes” Projekt