Finanzierung von Rechtsextremismus: Verfassungsschutz warnt vor rechtsextremen Tarnfirmen

Mit neutral wirkenden Werbeagenturen oder Landgasthöfen finanzieren Rechtsextreme ihren Aktivismus. Eine neue Studie stellt Einnahmequellen der Szene vor. Die Website der Firma sieht nach Baukasten aus, das Angebot klingt unauffällig: Webentwicklung, Grafikdesign, Marketing. Doch hinter der “jungen Medienagentur” versteckt sich ein Unternehmen aus dem Umfeld der rechtsextremen Identitären Bewegung. Die Agentur ist eine Tarnfirma und Beispiel in einer aktuellen Studie des Landesamts für Verfassungsschutz Baden-Württemberg. Die Verfassungsschützer haben Einnahmequellen von Rechtsextremisten in Deutschland untersucht. Ihre Studie liegt ZEIT ONLINE vor. Auch rechtsextreme Aktivitäten kosten Geld, der Lebensunterhalt der Kader will finanziert sein. Dafür sind in der Szene über Jahre hinweg eigene Kneipen entstanden, Verlage und Versandhandel. Aus der staatlichen Parteienfinanzierung und aus Jobs in Parlamenten beziehen Rechtsextreme ihr Geld, manchmal gibt es Verbindungen in die organisierte Kriminalität. So geht es aus der Studie hervor. Die Stuttgarter Verfassungsschützer stellen in ihrer Untersuchung nun eine verstärkte “Kommerzialisierung des Aktivismus” fest. Einzelne Akteure versuchten, sich als Polit-Influencer zu etablieren und darüber Geld zu verdienen. In Teilen der rechtsextremen Szene habe sich zudem eine “Parallel- und Kreislaufwirtschaft” herausgebildet: Man beauftrage einander, ein Teil des Geldes fließe in den politischen Kampf zurück. Kader sicherten sich mit Unternehmen das eigene Auskommen und ermöglichten Gesinnungsgenossen einen Verdienst, die andernorts vielleicht keinen Job finden würden. Manche dieser Betriebe seien nach außen deutlich der Szene zuzuordnen: Gaststätten etwa, die das Schnitzel für 14,88 Euro anbieten oder regelmäßig Rechtsrockkonzerte veranstalten. Andere gäben sich absichtlich nicht zu erkennen, um einen breiteren Kundenkreis anzusprechen. Die Website der eingangs genannten Medienagentur aus dem Identitären-Umfeld tritt beispielsweise unter dem Namen Digitale Handwerker auf und verweist im Impressum auf eine andere Firma. Auch diese bietet Marketing an, richtet sich aber mit einer separaten Website und unter anderem Namen ganz offen an die rechtsextreme Szene: eine Firma, zwei Gesichter.

via zeit: Finanzierung von Rechtsextremismus: Verfassungsschutz warnt vor rechtsextremen Tarnfirmen

Störaktion im Inselbad #Stuttgart – Identitäre Bewegung: Anklage wegen #Hausfriedensbruchs

Mit einer Störaktion haben Mitglieder der rechten „Identitären Bewegung“ im Sommer 2023 beim Inselbad Untertürkheim für Aufsehen gesorgt. Das hat nun ein Nachspiel: Drei junge Männer müssen sich am Donnerstag wegen des Verdachts der Volksverhetzung, des Hausfriedensbruchs und des Verstoßes gegen das versammlungsrechtliche Vermummungsverbot am Amtsgericht Bad Cannstatt verantworten. Im Juli 2023 war es zu ein paar Übergriffen und Auseinandersetzungen im Inselbad Untertürkheim gekommen. Da bei mehreren Taten geflüchtete Männer beteiligt waren, nutzte die „Identitäre Bewegung“ die Aufmerksamkeit für das Thema, um ihre Botschaft öffentlichkeitswirksam zu verbreiten. Mehrere Personen stiegen aufs Dach des Kassenhäuschens, zündeten pyrotechnische Gegenstände und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Remigration für sichere Freibäder“.

via StZ: Störaktion im Inselbad Stuttgart Identitäre Bewegung: Anklage wegen Hausfriedensbruchs

https://twitter.com/00schneemann/status/1836778482682011649

Rechtsextremer Strippenzieher Kubitschek tritt wieder in Wien auf

Deutscher Verleger besucht Veranstaltung der Identitären- und FPÖ-nahen “Aktion 451”. Am kommenden Donnerstag, 12. September, gastiert der rechtsextreme Strippenzieher Götz Kubitschek in Wien. Er soll an einer Veranstaltung der “Aktion 451” teilnehmen, wo genau, ist unbekannt. Die Gruppe legt Wert auf Heimlichtuerei. Der österreichische Verfassungsschutz bezeichnet sie als “Tarngruppe” der Identitären. Bei ihren öffentlichen Auftritten zeigt sich, dass die “Aktion 451” in Wien eine Melange aus Identitären, FPÖ-Jugend, deutschnationalen Burschenschaftern und Mitgliedern des Rings Freiheitlicher Studenten ist. Das Label “Aktion 451” wird in Deutschland von Identitären genutzt. Der deutsche Verleger und Publizist Kubitschek gilt als ein wesentlicher Initiator der Gruppe. Geht es nach seinen Vorstellungen, soll sie an Universitäten den Ton angeben und Themen setzen. Für die “Aktion 451” sind Hochschulen “Schlachtfelder”. Neben Lesekreisen zur Schulung setzt die Gruppe dabei auf Aktionismus. Ganz so, wie es die Identitären machen, deren Ziehvater auch Kubitschek war.

via standard: Rechtsextremer Strippenzieher Kubitschek tritt wieder in Wien auf

VERDECKTE RECHERCHEN Identitäre fantasieren über Genozid – #pack #terror

Eine Reportage des deutschen Fernsehsenders RTL zeigt gewaltverherrlichende Aussagen von Mitgliedern der rechtsextremen Identitären Bewegung. Das Magazin “Extra” berichtete am Dienstag auch über Verbindungen zur AfD. Der Beitrag enthält Szenen von einer Feier in Wien, bei der der Holocaust relativiert wird. “Es waren keine sechs Millionen Juden”, behauptet eine Teilnehmerin. Den Mord an Jüdinnen und Juden bezeichnet sie als “geil”. Auch ein “Srebrenica 2.0” wird gefordert. Bei der bosnischen Stadt Srebrenica wurden bei einem Genozid im Juli 1995 über 8.000 Muslime ermordet. “Deutschland braucht ein Srebrenica 2.0”, wünschte sich eine Frau. Ein anderer Teilnehmer sah 1995 wegen des Massakers als “gutes Jahr”. Das Team von RTL soll über Monate undercover recherchiert haben. Dabei stieß es auf problematische Aussagen. Einige der beobachteten Personen stünden auch in Kontakt mit der rechten AfD.

via oe24: VERDECKTE RECHERCHEN Identitäre fantasieren über Genozid

siehe auch: “Deutschland braucht Srebrenica 2.0”: RTL undercover bei Identitären-Treffen in Wien “Extra” berichtet über Verbindungen zwischen der AfD und den Identitären. Grüne, ÖVP, SPÖ und Neos sind entsetzt. Rechtsextremist Martin Sellner ist ziemlich sauer. Sauer auf RTL, sagt RTL. Warum? Er sei mit den Recherchen des RTL-Magazins Extra nicht einverstanden, er spricht von “Lücken- und Lügenpresse”. Worum geht es? Extra berichtete am Mittwoch über Verbindungen zwischen der AfD und den Identitären. Und das kurz vor den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen. Extra-Journalistinnen und Journalisten hätten vier Monate lang undercover recherchiert und dabei auch Verstrickungen zwischen der AfD und den Identitären aufgedeckt, heißt es im Beitrag. “Sie lassen nichts unversucht, um uns anzupatzen”, reagiert Sellner auf die Recherchen des RTL-Teams. “Deutschland braucht ein Srebrenica 2.0” In der Sendung werden unter anderem Partyszenen aus Wien gezeigt, die RTL-Journalisten nahmen undercover teil. Eine Besucherin äußert sich dort über den Holocaust laut RTL so: “Es waren keine sechs Millionen Juden. Es waren ja höchstens 175.000 vergaste Juden. Ich find’s geil, dass es stattgefunden hat, das muss ich ehrlich sagen. Die Juden haben ja schon damals Kinder misshandelt und so einen Scheiß.” Diese Teilnehmerin fordert auch: “Deutschland braucht ein Srebrenica 2.0”, also einen Genozid an Muslimen. “95 war Srebrenica, der Genozid an den Moslems. War sehr geil.”

Wegen Betätigung für #Identitäre Bewegung – #Bun­des­wehr­soldat ver­liert Dienst­grad und Bezüge – #KickHimOut

Wer als Soldat den Ethnopluralismus unterstützt, verstößt gegen die Pflicht zur Verfassungstreue, so das BVerwG. Ob sich das Urteil verallgemeinern lässt, ist unklar. Ein neues Gesetz soll die Entlassung von Extremisten beschleunigen. Deutsche Soldaten müssen die freiheitliche demokratische Grundordnung anerkennen und durch ihr “gesamtes Verhalten für ihre Einhaltung eintreten”. So bestimmt es § 8 Soldatengesetz (SG). Diese Pflicht zur Verfassungstreue verletze, wer sich in Deutschland für die Identitäre Bewegung betätigt, entschied der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) mit am Dienstag veröffentlichtem Urteil (v. 19.04.2024, Az. 2 WD 9.23).  Damit wiesen die Leipziger Richter die Berufung eines früheren Oberleutnants der Reserve gegen ein Urteil des Truppendienstgerichts zurück. Sie bestätigten die disziplinarrechtliche Höchstmaßnahme gegen ihn. Diese beinhaltet bei einem inzwischen ausgeschiedenen Zeitsoldaten den Verlust noch offener Übergangsleistungen. Der Soldat war 2018 suspendiert worden, 2019 aus dem Dienst ausgeschieden und ist nicht mehr berechtigt, einen militärischen Dienstgrad zu führen. Bis März 2021 hatte er Übergangsgebührnisse erhalten, die Übergangsbeihilfe von insgesamt gut 23.000 Euro wurde einbehalten. Die Übergangsbeihilfe wird als einmalige Leistung zusätzlich zu den monatlichen Übergangsgebührnissen ausgezahlt. Sie entspricht einer Art “Abfindung” für Zeitsoldaten. Sie nach der Entlassung zu streichen, hielt das BVerwG für angemessen. (…) Der Verfassungsschutz stuft die Identitäre Bewegung Deutschland seit 2019 als gesichert rechtsextremistisch ein. Die Beobachtung als Verdachtsfall begann bereits 2016 – und auch der 2. Wehrdienstsenat des BVerwG hält nun fest, dass die Identitären “bereits 2015/2016 verfassungswidrige Ziele” verfolgten. Ihre “weltanschauliche Ausrichtung ist […] seit der Vereinsgründung im Jahr 2012 im Wesentlichen konstant”, teilt das Gericht mit. Die Bewegung sei “in zweierlei Hinsicht mit den Grundprinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar”.   Erstens erachte sie nicht alle deutschen Staatsbürger als gleichwertig. Stattdessen nehme sie “eine gleichheitswidrige Unterscheidung in Deutsche ‘erster’ und ‘zweiter Klasse'” vor. Maßgeblich dafür sei die “ethnisch-kulturelle Identität einer Person”. In diesem Zusammenhang spielt auch das Konzept der “Remigration” eine Rolle. (…) Zweitens steht die Identitäre Bewegung “für ein identitäres Demokratieverständnis im Sinne Carl Schmitts”, in welchem “Parlamentarismus und Mehrparteiensystem diskreditiert und abgelehnt” werden. Gehe es nach dem Willen der Identitären, so würden Parteien und Parlament abgeschafft. Darin sieht das Leipziger Gericht einen “klaren Widerspruch zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung”.

via lto: Wegen Betätigung für Identitäre Bewegung Bun­des­wehr­soldat ver­liert Dienst­grad und Bezüge

Rechte Influencer auf YouTube: Welche Werbung ideologische Botschaften finanziert

Ein Netzwerk von rechten Influencern verbreitet seine Botschaften auf Youtube. Dabei schaltet es auch fragwürdige Werbung, wie Recherchen von CORRECTIV und „Y-Kollektiv“ zeigen. Auch ein Teilnehmer des Geheimtreffens in Potsdam vom November 2023 ist involviert. Einigen Influencern auf Youtube erscheint die Welt trist, und sie arbeiten eifrig daran, ihre Zuschauer davon zu überzeugen, dass dem tatsächlich so sei. Da ist zum Beispiel Leonard Jäger. Er ist bekannt als „Ketzer der Neuzeit“ und verbreitet unter seinen rund 425.000 Abonnenten Queerfeindlichkeit und Verschwörungsmythen. Jäger ist der Meinung, dass uns die Demokratie nur „vorgegaukelt“ werde. Das macht ihn auch bei Rechtsextremen beliebt – und bei Unternehmern wie dem neurechten Aktivisten Erik Ahrens. Ahrens wirbt mit seinem Hörbuchprojekt „Blitzwissen“ in Jägers Videos. Andere Produkte, die dort beworben werden: Stifte aus Dresden oder Backzubehör über Amazon. Zu Ahrens schreibt uns ein Mitarbeiter des „Ketzers der Neuzeit“ Jäger auf die Frage nach der politischen Ausrichtung der Werbung, man habe „aus persönlichen Gründen jegliche zukünftige Zusammenarbeit eingestellt.“ Weitere Fragen wolle er nicht beantworten. Wie Recherchen von CORRECTIV gemeinsam mit dem Y-Kollektiv zeigen, werden mindestens 17 rechte Influencer auf Youtube von Werbung finanziert – unter anderem durch mindestens ein Unternehmen, das von einem AfD-Funktionär geleitet werden. (…) Zum einen werden Unternehmen verlinkt, die nicht explizit als politisch bezeichnet werden können, jedoch im rechten Spektrum werben. Beispiele sind die Stifteverkäufer Hörner aus Dresden, ein Weinversand aus Mülheim an der Ruhr oder ein Kuchenbackformhändler aus Böblingen. Der Betreiber der Böblinger Silikon-Backform und AfD-Kreisrat Maximilian Evers bestätigt Correctiv seine Werbeplatzierung. Der Weinhändler Dominic Viertmann bestätigt ebenfalls die Werbung seiner Wein-Firma bei Influencern, will sich jedoch nicht dazu äußern, ob er Mitglied der AfD sei. Allerdings trägt der Schriftführer der Jungen Alternative NRW auf der Webseite der Jungen Alternative NRW den Namen. Und auf der Mülheimer AfD-Webseite erscheint ein stellvertretender Kreisvorstand mit dem gleichen Namen von Dominic Viertmann. Der Geschäftsführer des Stifteverkäufer Hörner schreibt CORRECTIV, dass ihm die genannten YouTuber und Kanäle persönlich nicht direkt bekannt seien und stellt sich als international tätige Firma dar, die mit vielen anderen Partnern arbeite. Seine Firma werbe zielgruppenorientiert und suche sich die Werbeflächen entsprechend aus. Tatsächlich bietet Hörner ein Werbeprogramm an, mit dem theoretisch jeder mit Rabattcode werben kann, ohne Kontakt zu ihm aufnehmen zu müssen. Andererseits berichtet ein Youtuber aus der Szene im Podcast des rechtsextremen Vordenkers Götz Kubitschek, die Firma Hörner habe „angefangen, Werbung bei Leuten wie uns zu schalten.“ Auch bei dem Treffen der Rechtsextremen im November 2023 in Potsdam wurde Hörner als potenzieller Werber vorgestellt. Die anderen Werbepartner der YouTuber haben ideologisch explizitere Inhalte: Etwa „Blitzwissen“, das „Freilich Magazin“ oder die „Krautzone“. Die Verantwortlichen des Freilich Magazin antworten, dass sie sich nicht zu Geschäftsbeziehungen mit externen Partnern äußern. Die Absenderin der Mail raunt allerdings kurz später in einem Online-Bericht, aufgrund der Anfragen durch CORRECTIV, von einer „neuen Anti-AfD Kampagne“. Krautzone reagiert bis Redaktionsschluss nicht.

via correctiv: Rechte Influencer auf YouTube: Welche Werbung ideologische Botschaften finanziert

Braune Schlossherrin? Als Wissenschaftlerin ins Dorf zieht, ist nichts mehr wie zuvor

Im sächsischen Reinsberg war man lange „zufrieden“, dass die AfD hier nicht wirklich Fuß fassen kann. Dann kauft eine ominöse Wissenschaftlerin aus Potsdam das lokale Schloss – und nichts ist mehr wie vorher. (…) enn nach 800 Jahren Adelssitz, Enteignung durch Kommunisten und diversen Jahrzehnten Nutzung als DDR-Ferienheim war es dem Reinsberger Stadtrat 2021 gelungen, endlich einen neuen Eigentümer zu finden. Die Freude war doppelt groß in der 3000-Einwohner-Gemeinde. Denn der Stadtrat konnte über das Vorkaufsrecht zunächst verhindern, dass sich die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ das historische Juwel unter den Nagel riss. Anschließend verkaufte die Gemeinde es im selben Jahr an eine neue Besitzerin, die aus dem Schloss ein Hotel samt „wissenschaftlicher Begegnungsstätte“ machen will. Doch diese Freude ist längst verflogen. Im Dezember berichtete die „Zeit“ in einer aufwändigen Recherche über mannigfaltige Vernetzungen der neuen Besitzerin Mathilda Huss in die rechtsextreme Szene. Anfang Januar kam mit der Veröffentlichung der „Correctiv“-Recherche ans Tageslicht, dass Huss auch das „Landhaus Adlon“ in Potsdam betreibt. Dort hatte der Rechtsextremist Martin Sellner im November seine anschließend bundesweit heftig kritisierten „Remigrations“-Pläne geteilt – unter anderem mit namhaften AfD-Politikern.   Huss soll auf ihrem weitläufigen Anwesen in Potsdam schon zuvor diverse AfD-Köpfe und Strategen des völkisch-nationalistischen Flügels sowie Vertreter der „Neuen Rechten“ empfangen haben, darunter Götz Kubitschek und „Compact“-Chefredakteur Jürgen Elsässer. Zeugen hatten dies per eidesstattlichen Erklärungen bestätigt. Huss hingegen streitet alles ab – und will zu „privaten Gästen“ nichts sagen. Nicht nur die „Zeit“, sondern auch das ZDF und der „Tagesspiegel“ berichten, dass Huss seit Jahren krude Rassentheorien propagiere. Huss habe sich demnach unter dem Pseudonym „Augusta Presteid“ zu Themen wie „Populationsgenetik“ geäußert, mündlich, schriftlich oder auch verpixelt sowie als Schattenriss in Videos und Podcasts. Sie sei überzeugt von einer Überlegenheit der „Weißen Rasse“ und habe Anhänger von LGBTQ-Rechten als „genetisch degeneriert“ bezeichnet, so die Medienrecherchen.

via focus: Braune Schlossherrin? Als Wissenschaftlerin ins Dorf zieht, ist nichts mehr wie zuvor