#Bulgarian #synagogue vandalized with Nazi graffiti – #terror

The Central Synagogue in Sofia, Bulgaria, was spray painted with a swastika and the neo-Nazi slogan ‘1488.’ Bulgaria’s Central Israelite Religious Council published photos of the Central Synagogue in Sofia on Sunday, which had been vandalized with antisemitic graffiti such as a swastika along with the number “1488,” a reference to a neo-Nazi slogan, sparking outrage from Jewish organizations worldwide, the Algemeiner reported. The council posted on Facebook saying: “We strongly condemn this action and call on the authorities to find the perpetrators as soon as possible and to impose the most severe sanctions.”

via jerusalem post: Bulgarian synagogue vandalized with Nazi graffiti

Historiker über NS-#Profiteure:„Zögerliche #Aufarbeitung“

Bremer und Hamburger Kaufleute profitierten in der NS-Zeit besonders stark im besetzten Osten. Und viele Firmenarchive sind bis heute unzugänglich. taz: Herr Matheis, wie stark waren „Hanseaten“ in der NS-Zeit an der Ausbeutung des europäischen Ostens beteiligt? Felix Matheis: Alles, was wir bisher wissen, deutet darauf hin, dass Hamburger und Bremer im „Generalgouvernement“ im heutigen Polen und den besetzten Teilen der Sowjetunion überdurchschnittlich vertreten waren. Was ist das genau für ein Gebiet? Das von mir untersuchte „Generalgouvernement“, das Teil des besetzten Polens war, umfasste das heutige Ostpolen und den westlichen Teil der Ukraine. Hansestädtische Firmen waren dort vor allem als Monopolhändler aktiv, mit 21 Hamburger und elf Bremer Firmen. Hinzu kommen 20 weitere Hamburger Firmen in anderen, ökonomisch weniger wichtigen Rollen. Insgesamt kommt man auf 52 Unternehmen aus Hamburg und Bremen. Aus welchen Branchen kamen sie? Die meisten waren Handelsfirmen, von denen viele bis 1939 in afrikanischen Kolonialgebieten tätig waren, aber auch in Ostasien und Lateinamerika. Dass einige von ihnen Kolonialfirmen waren, galt den Akteuren als Beweis ihrer Eignung für das „Generalgouvernement“. Denn auch der Osten galt als koloniales Gebiet, in dem man von Erfahrungen mit einer unterworfenen lokalen Bevölkerung profitieren konnte. Dabei war der Osten Neuland für diese Kaufleute. Ja. Diese Übersee- beziehungsweise Kolonialfirmen hatten sich nie zuvor für Polen oder die Sowjetunion interessiert. Aber vom Ende der 1930er bis in die 1940er Jahre hinein fand ein Wandel der mentalen Landkarte statt, in dessen Verlauf diese Region für hanseatische Unternehmer in den Mittelpunkt rückte.
Warum? Das hängt mit der damaligen Gesamtsituation zusammen. Hamburg und Bremen als Seehandelsstädte hatten im Nationalsozialismus zunächst schlechte Karten, weil das von Hitler 1933 implementierte Rüstungsprogramm die Industrie favorisierte und zugleich den Außenhandel gängelte. Die Handelsbranche erholte sich schlecht von den Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929. Sie musste neue Wege suchen. Die Richtung gab die NS-Führung vor, die den Handel gezielt auf europäische Länder ausrichtete. Wie lösten die Hanseaten ihr Problem? Sie arbeiteten eng mit den NSDAP-Spitzen zusammen, um ihre Situation zu verbessern. Insbesondere in Hamburg hat sich zwischen dem NSDAP-Gauleiter Karl Kaufmann und der Kaufmannschaft – insbesondere der Handelskammer – eine Kooperation entwickelt, die versuchte, Hamburg stärker in die Wirtschaft des Nationalsozialismus zu integrieren. Hinzu kam die „Chance“, sich infolge der „Arisierung“ – der systematischen Enteignung jüdischer Gewerbe – zu bereichern. Für Bremen ist das wenig erforscht, aber in Hamburg hat sich die Handelskammer seit dem Frühjahr 1938 massiv daran beteiligt. Ausschlaggebend war aber die britische Seeblockade seit 1939, in deren Folge die Überseehändler händeringend neue Betätigungsfelder suchten. Eins davon war das eroberte Polen. Wie lief die Bereicherung im Osten konkret ab? Die Firmen haben – wie in Deutschland – von der Enteignung jüdischer Händler profitiert, indem sie als „Kreisgroßhändler“ an deren Stelle traten. Die Deutschen haben im „Generalgouvernement“ einen Apparat aufgebaut, der dazu diente, die Nahrungsmittelproduktion der polnischen Landwirte aufzusaugen. Wie ging das vor sich? Man zwang sie mit Waffengewalt, ihre Waren zu niedrigen Preisen an die Besatzer zu verkaufen, die sie für die Wehrmacht und deutsche Zivilisten nutzen wollten. Im Gegenzug wurde die polnische Bevölkerung auf Hungerrationen gesetzt. Allerdings wurde schnell klar, dass die polnischen Bauern nicht geneigt waren, ihre Produkte an die Deutschen abzuliefern, die sie schlecht behandelten und weniger zahlten, als man auf dem Schwarzmarkt bekam. Um ihn zu bekämpfen, schafften die hanseatischen Firmen Anreize: Wenn ein polnischer Bauer an die Deutschen verkaufte, bekam er einen Bezugsschein. Damit konnte er bei der betreffenden hanseatischen Firma alltägliche Konsumgüter als „Prämien“ kaufen – Bekleidung zum Beispiel.

via taz: Historiker über NS-Profiteure:„Zögerliche Aufarbeitung“

«Impfung macht frei»: Lehrer nach provozierenden Querdenker-Videos gekündigt

Einem Berliner Berufschullehrer, der mehrfach mit Beiträgen auf seinem Youtube-Kanal für Empörung gesorgt hatte, ist nach dpa-Informationen unter anderem wegen Verharmlosung des Holocaust gekündigt worden. Er hatte mit der Formulierung «Impfung macht frei» in einer Fotomontage für Kritik gesorgt, die er in einem seiner Youtube-Videos benutzt hatte. Die Nationalsozialisten hatten den zynischen Schriftzug «Arbeit macht frei» über den Eingangstoren mehrerer Konzentrationslager angebracht. Der Historiker Uffa Jensen vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin hatte dem RBB gesagt, er halte die Fotomontage eindeutig für eine Art der Holocaustverharmlosung. Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft sagte am Montag, gegen den Lehrer sei inzwischen Anzeige erstattet worden. «Das wird nun geprüft.» (…) Der Berufsschullehrer hatte sich in einem weiteren Video nach Beginn des neuen Schuljahrs gegen die Impfaktionen an Oberstufenzentren gewandt, die die Bildungsverwaltung angekündigt hatte. Er war außerdem bereits im vergangenen Spätherbst mit Youtube-Videos zur Corona-Pandemie aufgefallen, in denen er die Gefahr des Coronavirus relativiert und unter anderem erklärt hatte, Maske tragen sei dumm. Anschließend hatte er eine Abmahnung erhalten

via news4teachers: «Impfung macht frei»: Lehrer nach provozierenden Querdenker-Videos gekündigt

Henry Hafenmayer: Holocaustleugner verstorben

Der Holocaustleugner, Rechtsextremist und Antisemit Henry Hafenmayer ist tot. In der Neonazi-Szene werden dazu entsprechende Nachrufe verbreitet. Demnach starb der Oberhausener Mitte letzter Woche nach längerer Krankheit. Ungewöhnlich ruhig geworden war es um Henry Hafenmayer, nachdem im Dezember bekannt geworden war, dass dem 48-Jährigen erneut ein Prozess droht. Bis Ende Juli war auf dem ihm zugeordneten Telegram-Kanal „Ende der Lüge“ zwar noch gepostet worden. Auf seiner gleichnamigen Webseite erschien im Februar 2021 indes der letzte Beitrag. Der justizbekannte Holocaustleugner, Teilnehmer und Redner bei unterschiedlichen rechtsextremen Versammlungen trat zuletzt auch sonst nicht mehr öffentlich in Erscheinung. Seit Freitag nun werden in der Szene der Holocaustleugner und Rechtsextremen Nachrufe auf den 1972 geborenen Wahl-Oberhausener publiziert und verbreitet. Demnach verstarb Hafenmayer am 11. August in Süddeutschland. Vorangegangen seien eine längere Krankheit und Aufenthalte in Kliniken in Deutschland und der Schweiz. Aufgerufen wird zu Geldspenden, denn Klinikaufenthalte und die Beerdigung seien kostspielig. Spenden soll „eine treue Begleiterin“ und „Kameradin“ erhalten. Gelobt wird der Verstorbene in den oft gleichlautenden Nachrufen mit den Worten: „Er sagte und sprach das aus, was Andere nicht zu denken wagten.“ Die Gruppe „Sicherheit für Nationalisten“ lobte Hafenmayer „als treuen und tapferen Kämpfer für die Wahrheit“. Auf dem Telegram-Kanal der Zeitung „N.S. heute“ schrieb „die Redaktion“, Hafenmeyer sei „seit der ersten Stunde ein Freund und Förderer unserer Zeitschrift N.S. heute und arbeitete aktiv an mehreren Artikeln mit.“ Die Justiz hatte der Holocaustleugner schon länger beschäftigt. Im Dezember hatte er auf seiner Internetseite bekannt gemacht, dass ihm wegen mutmaßlich strafbarer Aussagen bei einem früheren Prozess erneut ein Hauptverfahren drohe. Jenen Beitrag hatte der Oberhausener noch provokativ mit „GruSS H H“ (sic!) unterzeichnet. Im Schlusswort bei diesem Prozess hatte Hafenmayer gegen Juden („Parasiten“) gehetzt und gesagt, in „den Völkern“ gäre es und das werde „zur Endlösung der Judenfrage“ führen.

via bnr: Henry Hafenmayer: Holocaustleugner verstorben

Brauner Nachruf; screenshot bitchute; archive is olsWu

Ein ehemaliges KZ in Nazihand: In der Kamenzer Straße hat sich ein neuer Boxclub angesiedelt

In der Kamenzer Straße befand sich bis Mai 1945 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Über 5.000 weibliche Gefangene waren hier untergebracht. Für den Rüstungsbetrieb HASAG mussten sie Granaten, Munition und Panzerfäuste herstellen. Einen Monat vor der Befreiung wurden die Mädchen und Frauen auf einen Todesmarsch geschickt. Im Jahr 2009 fand vor dem Gelände eine Gedenkveranstaltung für die Opfer statt. Während die Überlebende Esther Bejarano (verstorben am 10. Juli 2021) zu den Teilnehmenden sprach, wurde es am Rand der Veranstaltung unruhig, als der Besitzer versuchte, auf sein Grundstück zu gelangen. Schon zu diesem Zeitpunkt habe man gewusst, dass ein „Rechtsextremer“ das Grundstück im Nordosten Leipzigs erworben hatte, bestätigte der damalige Polizeipräsident Horst Wawrzynski.Bereits im Juni 2008 hatte die TLG Treuhand Liegenschaftsgesellschaft mbH (TLG) aus Berlin die Objekte in der Kamenzer Straße 10 und 12 an Ludwig K. verkauft. Trotz seiner fragwürdigen, laut Grundbucheintrag heiratsbedingten Umbenennung in Ludwig „Prinz von Preußen“ handelt es sich eindeutig um den altgedienten Neonazi.
In der Antwort auf eine LZ-Nachfrage bei der TLG, die mittlerweile TLG Immobilien GmbH heißt, warum man einem Rechtsextremen das Grundstück verkauft hat, verweist man lediglich darauf, dass zu dieser Veräußerung von 2008 keine detaillierten Informationen mehr vorlägen. Das bundeseigene Unternehmen führe grundsätzlich umfangreiche und sorgfältige „Know Your Customer“ („kenne deinen Kunden“)-Prozesse durch. Dass man einem hiesigen Neonazi, der in die rechtsextreme Szene verstrickt ist, ein knapp 18.000 Quadratmeter großes, geschichtsträchtiges Areal verkaufte, fiel offenbar durch das angebliche Sorgfaltsnetz der heutigen TLG Immobilien GmbH. Warum solche Prüfungen von Käufer/-innen wichtig sind? „Der deutsche Immobiliensektor bildet zudem einen besonderen Schwerpunkt bei der Bekämpfung von Geldwäsche“, heißt es dazu aus dem Bundesfinanzministerium. Im Fall der Kamenzer Straße in Leipzig hat man sowohl auf notarieller als auch auf Unternehmensseite nicht genau genug hingeschaut. Ludwig K., geboren 1976, ist ein Leipziger Bauunternehmer und tauchte in der gehackten Kundenbank des rechten Onlineversandshops „Thor Steinar“ auf. Stadträtin Juliane Nagel (Die Linke) führt in ihrem Blog auf, dass Ludwig K. um die Jahrtausendwende in einer Justizvollzugsanstalt einsaß.

via l-iz: Ein ehemaliges KZ in Nazihand: In der Kamenzer Straße hat sich ein neuer Boxclub angesiedelt

“Operation Landnahme” – Brisanter Geheimplan für #Goebbels-Villa enthüllt – #bogensee #KönigreichDeutschland #KRD #Fitzek #FairTeilen #LebenKreativCampus

Geheimplan enthüllt: An der monumentalen ehemaligen Goebbels-Villa im Norden Berlins deckt t-online die “Operation Landnahme” auf. Die ehemalige Villa von Hitlers Propagandachef Goebbels: Ein Kulturprojekt sollte daraus werden. Dann kamen plötzlich seltsame Leute. Die Geschichte einer Unterwanderung. Der Rasen vor dem Haus ist kurz, aber die Bäume wuchern wild. Und dem Liebespaar aus Stein, das vor dem Eingang steht, fehlen die Köpfe. Vielleicht hat sie jemand aus Verachtung für den Mann abgeschlagen, der vor langer Zeit hier gelebt, geliebt und gehasst hat: Joseph Goebbels, NS-Propagandaminister und engster Vertrauter von Adolf Hitler. Es gibt nicht mehr viele Villen von ehemaligen Nazi-Größen. Und noch weniger, die seit Kriegsende eine so wechselvolle Geschichte durchlebt haben wie dieses Anwesen 20 Kilometer nordöstlich von Berlin. Zu DDR-Zeiten wurde es Teil einer Kaderschmiede für den sozialistischen Nachwuchs. Die Jugendorganisation FDJ zog hier im Wald eine riesige Hochschule hoch. Nach der Wende waren zunächst Hotels untergebracht, seit gut 20 Jahren gibt es nichts mehr – außer dem Verfall, den das Land Berlin notdürftig aufhält. Die Bilder dazu sehen Sie oben im Video. Berlin überlegt seit Jahren, den Komplex abzureißen und Wohnungen bauen zu lassen. Die Denkmalschützer des Landes Brandenburg haben das bisher verhindert. Da erschien es als Ausweg aus dem Stillstand, als sich ein Verein fand, der die Immobilie entwickeln will. Tagungszentrum, Hotel, Gesundheitshaus, Werkstätten und experimentelles Wohnen – fast alles soll hier entstehen.
Die fast perfekte Lösung hat nur einen gewaltigen Haken: Hinter dem Vorhaben stecken Reichsbürger, also Menschen, die alles andere als honorig sind. Sie lehnen die Bundesrepublik Deutschland ab und träumen von einem eigenen Staat: dem Königreich Deutschland. Ihr König war auf dem besten Weg dahin, über die Villa eines der größten Nazi-Schergen zu verfügen. Hier kommt ein Mann ins Spiel, der seit dem vergangenen Jahr am Bogensee Unterschlupf gefunden hat und in Plauen wegen Betrugs gesucht wird: Dirk Schneider ist einer der Initiatoren des Vereins “Leben & Kreativ Campus Bogensee”, und er kann viele Fragen zum Gelände beantworten, weil er seit 2019 auf eine Nutzung hinarbeitet. (…) Mails und Dokumente, die t-online vorliegen, beweisen: Das Projekt der Goebbels-Villa und des zugehörigen Areals am Bogensee war angelegt als Operation zur Landnahme für den Fantasiestaat “Königreich Deutschland”. Und als Schneider das rundheraus vor der Kamera abstreitet, lügt der Mann mit der “Identitätsnummer 1388” des sogenannten Meldeamts des Königreichs. Schriftlich räumt er später ein: Er sei “Staatsangehöriger” des Königreichs, andere Staatsangehörige hätten geholfen und er habe sich mit dem König abgestimmt. Aber ein Projekt des Königreichs sei das Vorhaben angeblich nicht, von Betrugsvorwürfen gegen ihn wisse er ebenfalls nichts.  Peter I. und sein Königreich. Das KRD, wie Kenner das Königreich Deutschland gern abkürzen und wie Schneider es genannt hat, ist ein besonderes Kuriosum in der an Kuriositäten wahrlich nicht armen Szene der Reichsbürger. Seit Jahren werden deren Mitglieder mit antisemitischen Verschwörungsmythen, sektenähnlichen Strukturen und zum Teil auch mit Gewalttaten auffällig. Oberhaupt des KRD ist ein Mann, der bei der Ausrufung des Königreichs 2012 in einer Zeremonie als König Peter I. gekrönt wurde. Königlichen Mantel und Krone tauscht er in der Regel mit Hemd und Jeans. Eigentlich heißt der gelernte Koch und Karatelehrer Peter Fitzek. (…) Die Spionageabwehr des Königreichs ist eher schlecht aufgestellt, deshalb konnte das Hackerkollektiv Anonymous zeitweise die Server kapern und so an umfangreiche Daten gelangen. Anonymous setzt Verschwörungsideologen und Querdenkern seit Monaten mit der “OpTinfoil” (“Operation Aluhut”) kräftig zu, indem es Verbindungen und Pläne offenlegt. Die Mails zum Bogensee zeigen, wie die führenden Köpfe im Königreich das Objekt gezielt ins Auge nahmen. Schneider und seine Pläne mit der AfD. Das beginnt spätestens am Nikolausabend 2019: Damals ist die Goebbels-Villa zum ersten Mal Thema im Königreich. Schneider schickt dem König ein Video und den Link zur Liegenschaft auf Google Maps. Acht Wochen später legt er in einem Dokument seine ersten Planungen dar: Hotels will er einrichten, ein Meditationszentrum und ein Seminargebäude “für Großveranstaltungen”. Feste Kooperationspartner hat er bereits im Sinn – zum Beispiel die AfD: “Feste Veranstaltungen AfD: Mind. 1 x Jahr Bundesparteitag 500 Gäste Freitag bis Sonntag 3 Tage Unterkunft à Gast 60 € pro Nacht = 90.000 € zuzüglich Vorbereitungs-/Nachbereitungstage + Saal-& Raummieten.” Hinzu kämen Landesparteitage der Partei. Auch das Projekt des Trump-Flüsterers Stephen Bannon suche noch nach einem Schulungsort. “Sind im Jahr schon mal rund 200.000 € Unterhaltskosten, die fix wären”, verspricht Schneider seiner Majestät.
Die Idee mit den Parteitagen und Bannon wird später nie wieder auftauchen. Und Schneider weist sie heute energisch zurück. Ein Grund liegt nahe. Solche Partner wären den Leuten nicht vermittelbar, die er für sein Projekt inzwischen braucht und um sich schart: Künstler und Kreative aus Berlin, eher links als rechts. Seit der ersten Mail an Fitzek hat Schneider viele Mitstreiter gefunden, die für die politische Unterstützung wichtig sind. Die Tricks des Königreichs Zum ersten Mal abseits des Geländes trifft sich der Initiativkreis im April 2020. Aus ihm wird später der Verein “Leben & Kreativ Campus” hervorgehen. An der Tür des Treffpunkts im Berliner Stadtteil Moabit steht auf einem Schild: “FairTeilen”. Dabei handelt es sich um eine Tarnorganisation. Keiner der Gäste, die bei dem Projekt mitmachen wollen, ahnt, dass sie eigentlich zu Gast im Königreich Deutschland sind.

via t-online: “Operation Landnahme” – Brisanter Geheimplan für Goebbels-Villa enthüllt

Bogensee 01.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Oltau” title=”User:Oltau”>Olaf Tausch</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY 3.0, Link

Germany seeks to prosecute more than a dozen more Nazi war criminals

The trials of a 96-year-old woman and a 100-year-old man are set to begin this fall; nine other investigations are ongoing, along with six more preliminary probes. As Germany prepares to put a 100-year-old man on trial for Nazi war crimes, public prosecutors in several German states have announced that they are investigating more than a dozen other suspects. Most of the cases involve concentration camp guards who may be charged as accessories to murder following the precedent-setting conviction of Ivan Demjanjuk in Munich in 2011. Demjanjuk was found guilty as an accessory in the murders of nearly 30,000 Jews in the Sobibor death camp in Nazi-occupied Poland. According to German news reports, trials are already set to begin this fall in two cases: A 96-year-old woman will appear before the Itzehoe Regional Court in Schleswig-Holstein, and the 100-year-old man is due to stand trial at the Neuruppin Regional Court in the former East German state of Brandenburg. Meanwhile, nine investigations are ongoing and there are six more preliminary probes, Thomas Will, head of the Central Office for the Investigation of National Socialist Crimes, based in Ludwigsburg, told Der Spiegel magazine. There is no statute of limitations for murder and accessory to murder.

via timesofisrael: Germany seeks to prosecute more than a dozen more Nazi war criminals