#Amazon urged to withdraw ‘obscene’ children’s book by executed Nazi

The Holocaust Educational Trust has complained to Amazon about its sale of the antisemitic Der Giftpilz. The Holocaust Educational Trust has criticised Amazon for selling an antisemitic children’s book by a convicted Nazi official. The organisation has written to Amazon to express its concern over the continued sale and promotion of Der Giftpilz. Der Giftpilz or ‘The Poisoned Mushroom’ by Julius Streicher was first published in German in 1938. Streicher was the founder and publisher of the virulently antisemitic Nazi newspaper Der Stürmer and was executed for crimes against humanity following the Nuremberg trials. Karen Pollock MBE, Chief Executive of the Holocaust Educational Trust, said: “This book is obscene. It is worrying that distinguished publishers like Amazon would make available products that promote racist or hate speech of any kind, let alone those from the darkest period of European history. We have already raised our concerns about similar issues over the past decade. “As the Holocaust moves from living history to history, our survivors regularly raise the concern that Holocaust denial and antisemitism still persist. “We urge Amazon to do the right thing and remove this material from sale immediately, audit what else it may be on sale, and review their policies to prevent this ever happening again.”

via thejc: Amazon urged to withdraw ‘obscene’ children’s book by executed Nazi

https://twitter.com/FFRAFAction/status/1231201994645397506

UK left activists attended events with far right antisemites

Ex-Labour members secretly recorded at meetings with Holocaust deniers. Former Labour party members have regularly met elements of the far right to discuss and propagate antisemitic conspiracy theories, an undercover investigation has found. Infiltration of the conspiracy theorist group Keep Talking found that Jeremy Corbyn supporters and confidantes of former Labour MPs have attended meetings addressed by Holocaust deniers. During one gathering in London last year, suspended Labour supporters heard James Thring, an infamous antisemite linked to the former Ku Klux Klan grand wizard David Duke, speak openly and unchallenged about Holocaust denial. A covert recording of Thring at the meeting captured him claiming that no deaths were recorded at the Auschwitz Nazi death camp, where 1.1 million people, mostly Jews, were systematically murdered.
James Thring at Keep Talking event “The archives from the listening posts show no evidence that they heard anything about deaths in Auschwitz; we didn’t know that this was going on … because it wasn’t,” Thring can be heard saying. Nick Lowles, chief executive of Hope Not Hate, which along with the Jewish charity Community Security Trust monitored Keep Talking over three years, said: “Our investigation shows what the politics of some of the far left and the far right have in common – antisemitism. It’s important that these groups are not just seen as eccentric or harmless; they give conspiracies a space to survive and grow and they encourage people to keep disseminating falsehoods.” Lowles warned that conspiracy theories, amplified and spread online, held the potential to be transmitted into mainstream politics and could cause real-world harm.

via guardian: UK left activists attended events with far right antisemites

Flughafen Dortmund: Bundespolizei verbietet Rechtsextremen Reise nach Sofia

In Sofia treffen sich jedes Jahr Rechtsextreme zum sogenannten Lukow-Marsch. In Dortmund hat die Bundespolizei die Ausreise von neun Deutschen nach Bulgarien gestoppt. Die Bundespolizei hat die Ausreise von neun mutmaßlichen Rechtsextremen nach Sofia gestoppt. 22 Personen, die vor allem der rechtsextremen Szene von Dortmund zuzuordnen seien, habe man am dortigen Flughafen kontrolliert und befragt, sagte ein Sprecher. Die Bundespolizei habe einer Frau und acht Männern die Ausreise untersagt. Ihre Reisepässe und Personalausweise wurden vorübergehend eingezogen. Die 13 anderen Personen konnten am Dortmunder Flughafen aber an Bord gehen, weil ihnen laut Polizei nicht nachgewiesen werden konnte, dass sie am Lukow-Marsch in der bulgarischen Hauptstadt am Samstag teilnehmen wollen. Seit 2003 gedenken Neonazis Christo Lukow in Sofia jährlich mit einem Fackelmarsch. Der Generalleutnant und Führer der Partei “Union der bulgarischen Nationalen Legionen” unterstützte während des Zweiten Weltkriegs Nazideutschland und war für seine antisemitischen Ansichten bekannt. Die bulgarische extreme Rechte stilisiert Lukow zum “Kriegshelden” und zum Opfer einer vermeintlich jüdischen Verschwörung.

via zeit: Flughafen Dortmund: Bundespolizei verbietet Rechtsextremen Reise nach Sofia

Mittelbau-Dora – Ermittlungen nach Sprengkörper-Fund bei KZ-Gedenkstätte – #schauhin

Ein potenziell gefährlicher Sprengkörper an der Zufahrt der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Nordhausen beschäftigt seit Wochen Polizei und Staatsschutz in Thüringen. Inzwischen werde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt, sagte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag. Ein Junge habe den Gegenstand demnach bereits am 19. Januar beim Radfahren im Zufahrtsbereich der Gedenkstätte entdeckt. Erst später bestätigten Untersuchungen des Landeskriminalamts den Verdacht, dass darin „explosionsfähiges Material“ verbaut wurde, so das Innenministerium. Weitere Untersuchungen liefen noch.
Ermittler: Sprengstoff vor KZ-Gedenkstätte war zündfähig. Genauere Angaben zur Art des Gegenstands machten die Beamten nicht. Der Gedenkenstättenstiftung zufolge handelte es sich um „einen zündfähigen Sprengkörper mit ernstzunehmender Wirkung“. Sicher ist laut Polizei, dass es sich nicht um eine Weltkriegsbombe oder Ähnliches handle.

via mz web: Mittelbau-Dora Ermittlungen nach Sprengkörper-Fund bei KZ-Gedenkstätte

Am #KZ-Gedenktag: #AfD holt #Höcke nach #Niedersachsen – #faschist

Ist es ein dreister Affront, ein unschönes Versehen oder einfach – wie es manche in der AfD sehen – nicht wirklich der Rede wert? Zwei AfD-Landtagsabgeordnete haben neben dem niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Jens Kestner auch Björn Höcke als Redner nach Niedersachsen eingeladen – zum “Niedersachsen-Abend”. Und das ausgerechnet am 15. April, dem 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Der Leiter der niedersächsischen Gedenkstätten, Jens-Christian Wagner, schreibt bei Twitter: “Dreister geht es kaum.” Die Einladung sei ein Affront gegenüber den Überlebenden des Holocaust, die an diesem Tag zum Gedenken nach Niedersachsen reisten. Höcke darf laut Gerichtsbeschluss als “Faschist” bezeichnet werden. In der Vergangenheit hatte der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag unter anderem eine “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad” gefordert. Er ist der Kopf des “Flügels”, der völkisch-nationalen Gruppe in der AfD. Erst am Montag sprach er in Dresden vor den Anhängern von Pegida.

via ndr: Am KZ-Gedenktag: AfD holt Höcke nach Niedersachsen

Budapest: Neonazi-Aufmarsch in SS-Klamotten

Wenn in Budapest unter Hunderten Neonazis – teilweise in SS-Adjustierung – auch einige österreichische aus dem Nachlass der Alpen-Donau-Truppe aufmarschieren, ist einer ihrer Altvorderen, der Steirer Franz Radl, ganz gerührt und spricht ihnen Anerkennung fürs „Durchhalten“ aus. Wofür? Für die blutige Niederlage der braunen Pfeilkreuzler und SS-Verbände im Februar 1945 nach Wochen des sinnlosen „Durchhaltens“? Oder dafür, dass auch 2020 noch immer Neonazis diese Mordtruppe feiern? Der eigentliche Skandal ist nicht der alternde Neonazi, den die Rührung überkommt, wenn er einige kostümierte Neonazis, unter ihnen „seine“ Jungs, aufmarschieren sieht, sondern der Umstand, dass sich in einer europäischen Hauptstadt unter polizeilichem Begleitschutz Hunderte Neonazis zusammenrotten und ganz offen – auch als SS kostümiert – durch die Stadt marschieren dürfen. Budapest 2020, die Hauptstadt von Viktor Orbans illiberaler Herrschaft! (…) Hitler hatte während der monatelangen und sehr verlustreichen Belagerung Budapest zur Festung erklärt, jeden Ausbruchsversuch verboten und eine Gegenoffensive angeordnet. Im Innern der belagerten Stadt terrorisierten Pfeilkreuzler und SS die Bevölkerung, vor allem die wenigen im Ghetto verbliebenen Juden. Einer der beim Ausbruchsversuch Umgekommenen war der Wehrmachtsgeneral Gerhard Schmidhuber, der zuvor noch das Ghetto gegen die Mordbanden der Pfeilkreuzler unter Schutz gestellt hatte. Das und den Widerstand gegen Hitlers Ausbruchsverbot haben die geschichtsverlorenen Neonazis sicher nicht im Sinn, wenn sie – wie der deutsche Neonazi Matthias Deyda, „Auslandsbeauftragter“ der braunen Splitterpartei „Die Rechte“ – vom „europäischen Befreiungskampf“ schwätzen und als ihren Feind natürlich Rothschild oder Goldman und Sachs benennen. Soros hat er vergessen zu erwähnen, aber gegen den kämpft eh schon der Viktor Orban! Wie viele Neonazis da aus halb Europa, aber natürlich vor allem aus Ungarn, zu diesem braunen Spektakel zusammengekommen sind, lässt sich aus den diversen Berichten nur ungefähr zusammenreimen. Die meisten Berichte halten 500 bis 700 für realistisch, nur die Neonazis von „Die Rechte“ träumen von Tausenden. Auffällig war beim Aufmarsch heuer, der von der „Legio Hungaria“ und den „Hammerskins“ organisiert und abgesichert wurde, dass die in den letzten Jahren dominante „Blood & Honour“-Präsenz weniger sichtbar war. Die ungarischen Neonazis sind sich nämlich auch untereinander spinnefeind. Die schwer antisemitische „Legio“, die sich mit der deutschen Nazi-Gruppe „Die Rechte“ im „Bündnis Festung Europa“ zusammengespannt hat, ist für Überfälle auf das linke Kulturzentrum „Aurora“ im Vorjahr verantwortlich.

via stopptdierechten: Budapest: Neonazi-Aufmarsch in SS-Klamotten

https://twitter.com/KatharinaKoenig/status/1226258637242408960

Czech Police investigate distribution of antisemitic book after media reports

Pemic Books, a distributor in the Czech Republic, has paused its distribution of a publication entitled “The Myth of Six Million” (Mýtus šesti milionů). The book openly denies that Jewish people were murdered by the Nazis and their accomplices during the Second World War. Another antisemitic book entitled “Circumcised Republic” (Obřezaná republika) continues to be available through the distributor, however. News server Deník N drew attention to the Czech edition of “The Myth of Six Million” last month in several articles. “We have paused that publication,” responded Hana Mýdlová, product manager at Pemic Books. The distributor said it has withdrawn the book at the request of Bodyart Press, the publisher. “Bodyart Press has requested suspension of distribution,” the product manager said. The publishing house also deleted the book from its website last month after inquiries from journalists. The publication is from the 1960s and was written by American author David L. Hoggan. In it, Hoggan writes about the Holocaust of the Jews as a “deliberate and blatant” counterfeit of history and calls it the “genocide legend”.

via romea.cz: Czech Police investigate distribution of antisemitic book after media reports