Australian Neo-Nazis Linked to Overseas Terrorist Groups, Raising Concerns Over Domestic Violence – #terror

In the midst of a blistering Californian summer, Dallas Humber expressed her discontent regarding the failure of an Australian individual whom she labeled a “would-be saint.” She claimed that this person had been willing to execute a mass casualty attack, but ultimately did not follow through. Her message, a chilling call to arms directed at her Neo-Nazi supporters, echoed a sense of pain over recent events in Australia. Just days before Humber’s remarks, Australian authorities had arrested a man on terror-related charges, with indications that he may have ties to Humber’s extremist group, known as Terrorgram. The extent of his involvement is yet to be clarified in legal proceedings. Australian Neo-Nazis have drawn inspiration from international organizations classified as terrorist entities, particularly from the UK’s National Action, a group that has been formally banned in Australia. An ABC investigation uncovered communications indicating that members of Australian white supremacist factions have engaged directly with these overseas groups, sharing tactics and operational strategies. Despite the evident links, no domestic far-right group in Australia has faced formal sanctions as of yet. The National Socialist Network (NSN), the largest Neo-Nazi organization in Australia, is attempting to reframe itself as a legitimate political movement advocating for fringe views on race and immigration. Over the past weekend, their members actively participated in several anti-immigration rallies, an action that has raised alarms among multicultural organizations, many of whom are now calling for the group’s prohibition. In Melbourne, during one such rally, allegations surfaced of NSN members committing acts of violence before they crossed paths with an Indigenous protest camp, resulting in injuries to four individuals. (…) The NSN, led by figures such as Thomas Sewell and Jacob Hersant, has roots tracing back to the now-defunct Neo-Nazi forum Iron March, which has been linked to the formation of other extremist groups such as Atomwaffen Division and Sonnenkrieg Division. Despite declaring Terrorgram a terrorist organization, the federal government recognizes its foundational ties to Iron March. A 2019 leak of private discussions from this forum provided unprecedented insight into the connections established among Australian Neo-Nazis and their overseas counterparts, solidifying the foundation of today’s far-right movement in Australia. In private messages, members of Antipodean Resistance—a group inspired heavily by National Action—expressed ambitions to create an Australian equivalent of their UK counterparts. This aspiration has manifested in direct communications with known figures from banned extremist factions, illustrating the extent of international collaboration among these groups.

via ssbcrack: Australian Neo-Nazis Linked to Overseas Terrorist Groups, Raising Concerns Over Domestic Violence

siehe auch: Leaked records trace path from overseas Neo-Nazi groups to Australia’s emboldened far-right. (…) An ABC investigation has uncovered direct dealings between members of Australian white supremacist groups and those overseas groups, including discussions about emulating their structures and activities. Yet no Australian-based far-right group has ever been sanctioned. It comes as the nation’s largest Neo-Nazi group — the National Socialist Network (NSN) — strives to position itself as a political movement for Australians with fringe views on race, identity and immigration. The group has become increasingly emboldened, with members speaking at several anti-immigration rallies around Australia last weekend. (…) The NSN is led by Thomas Sewell and Jacob Hersant, and was preceded by several far-right extremist groups, including Antipodean Resistance. Those groups emerged from the forums of the now-defunct Neo-Nazi website Iron March.

Aargauer Polizeichef beschimpft Mann als «Neger» – #polizeiproblem #rassismus #medieninkompetenz

Ein Aargauer Polizeichef wurde wegen Beschimpfung verurteilt, nachdem er einen Beschuldigten in einer E-Mail als «Neger» bezeichnet hatte. Der Fall reiht sich in eine Reihe von Rassismus-Vorfällen bei der Schweizer Polizei ein. Per Mail bekam die Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal aus dem Aargau «ein Mail mit sehr vielen Forderungen» von einem Beschuldigten. «Da habe ich mich hinreissen lassen», wird der Regionalpolizei-Chef der «Aargauer Zeitung» später sagen. Das Mail des Beschuldigten macht den Polizeichef so wütend, dass er zwei seiner Arbeitskollegen wiederum ein Mail schickt. Darin heisst es unter anderem: «Het de Burscht en Schade!! Aber überrascht mech ned, esch en Neger!!» Versehentlich schickte er das Mail aber nicht nur an die Kollegen, sondern auch an den Beschuldigten selbst. Also den Mann, den er mit dem N-Wort beschimpfte. Sofort wurde der Gemeinderat, Arbeitgeber des Polizeichefs, über das Mail informiert. Das führte dazu, dass der Polizeichef administrativ abgemahnt wurde. (…) Per Strafbefehl wurde der Polizist jetzt wegen Beschimpfung verurteilt. Er hat sich nicht gegen den Strafbefehl gewehrt, der somit rechtskräftig ist. 2600 Franken Geldstrafe, 600 Franken Verbindungsbusse und 600 Franken Strafbefehlsgebühren muss er jetzt bezahlen. «Es war dumm und es tut mir leid», betont er.

via blick: Aargauer Polizeichef beschimpft Mann als «Neger»

Beleidigungen gegen Ludwigshafener Wahlausschuss – 44 Ermittlungsverfahren wegen Hassmails nach AfD-Ausschluss bei OB-Wahl

Nach dem Ausschluss des AfD-Kandidaten gab es Beleidigungen und Bedrohungen gegen Mitglieder des Wahlausschusses. Die Kriminalpolizei ermittelt nun. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen ermittelt in 44 Fällen von sogenannten Hassmails, die nach dem Ausschluss des AfD-Kandidaten Joachim Paul von der Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen aufkamen. Dabei besteht zweimal der Verdacht der Bedrohung und 42-mal der Verdacht der Beleidigung. Das teilte das Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen auf SWR-Anfrage mit. Weiterhin habe es 280 E-Mails gegeben, die keinen strafrechtlich relevanten Inhalt hatten. Konkrete Ermittlungen gab es bislang gegen zwei Tatverdächtige, die in Bayern und Hessen wohnen. Die Verfahren dauern noch an. Zu Verurteilungen sei es noch nicht gekommen.

via swr: Beleidigungen gegen Ludwigshafener Wahlausschuss – 44 Ermittlungsverfahren wegen Hassmails nach AfD-Ausschluss bei OB-Wahl

Kurz vor 90. Geburtstag Sohn Johannes kritisiert Dieter Hallervorden für Sketch

Mit einem Sketch über Menschen mit dunkler Hautfarbe sowie Sinti und Roma sorgte Dieter Hallervorden im Frühjahr für Schlagzeilen. Nun gibt es daran erneut Kritik – aus der eigenen Familie. (…) Zu Wort kommt unter anderem auch Hallervordens Sohn Johannes, 26, und der findet klare Worte. »Für mich ist dieser Auftritt absolut unnötig gewesen«, sagt er über einen Sketch, mit dem Hallervorden senior erst im Frühjahr für Aufsehen sorgte. (…)Die ARD verteidigte den Sketch wortreich als bewusste Provokation im »satirischen Kontext«, der 89-jährige Hallervorden erklärte sich ebenfalls, sah die Verantwortung aber beim Zeitgeist und den sozialen Netzwerken: »Woke Menschen von heute versuchen ängstlich, nicht aus der Reihe zu tanzen.« Wie man jetzt erfährt, irritierte die Selbstinszenierung als vermeintlich Verfolgter auf großer Bühne jedoch auch in der eigenen Familie. »Man darf einfach nur nicht mehr sagen, was andere Menschen verletzt oder diskriminiert – und das ist auch richtig so«, erklärt Hallervordens Sohn jetzt in der ARD-Dokumentation fast schon pädagogisch.

via spiegel: Kurz vor 90. Geburtstag Sohn Johannes kritisiert Dieter Hallervorden für Sketch

siehe auch: ARD-Eklat: Dieter Hallervordens Sohn Johannes distanziert sich mit scharfer Kritik – „Ist richtig so“. Es sollte eine Hommage an 75 Jahre ARD werden, doch der Auftritt von Didi Hallervorden (89) sorgte für einen handfesten Skandal. In der Jubiläumsshow im April 2025 verwendete der Komiker in seinem berühmten „Palim Palim“-Sketch das N-Wort und das Z-Wort – Begriffe, die heute als diskriminierend und rassistisch gelten. Was folgte, war ein Sturm der Entrüstung in den sozialen Medien und eine breite gesellschaftliche Debatte über die Grenzen der Satire. Doch die schärfste Kritik kam ausgerechnet aus den eigenen Reihen: von seinem jüngsten Sohn Johannes Hallervorden (26). Johannes Hallervorden machte in der neuen ARD-Dokumentation „Hallervorden – Didi gegen den Rest der Welt“ deutlich, was er von dem umstrittenen Auftritt seines Vaters hält. „Für mich ist dieser Auftritt, um es deutlich zu sagen, absolut unnötig gewesen, weil es wieder suggeriert, man dürfe ja nicht mehr sagen, was man denkt“, erklärte Johannes Hallervorden in der Doku. „Dabei darf man einfach nur nicht mehr sagen, was andere Menschen verletzt, was andere Menschen kränkt und was diskriminierend ist. Und das ist auch richtig so.“

siehe dazu auch: DIE SACHE MIT DER DISKUSSION DARÜBER, WAS „MAN HEUTE ÜBERHAUPT NOCH SAGEN DARF“ (2018). ES GIBT KEINE „POLITISCHE KORREKTHEIT“, DIE DIE MEINUNGSFREIHEIT EINSCHRÄNKT. ES GIBT LEDIGLICH MENSCHEN, DIE SICH ALS OPFER EINER HART UMKÄMPFTEN SITTE SEHEN, AUFEINANDER RÜCKSICHT ZU NEHMEN. „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“ ist ein inzwischen hinlänglich bekannter Satz, der implizieren soll, dass der Sprechende gegen ein bestehendes Unrecht, das seine Meinungsfreiheit einschränkt, protestiert, indem er diese vermeintliche Meinungsfreiheit ausübt. Der Sprechende soll hier das Opfer sein. Paradoxerweise hat er aber IMMER das gesagt, was er vermeintlich nicht sagen darf. Und worum es sich dabei eigentlich immer handelt: Diskriminierende Sprache. Mit dem Kampfbegriff „politische Korrektheit“ wird eine Narrative aufgebaut, in welcher elitäre Gruppen die öffentliche Rede zensieren und Meinungsfreiheit einschränken. Doch diese Behauptung ist ein reiner Mythos, denn es stellt die Machthierarchien auf den Kopf: Der Schulhofschläger ist nicht das Opfer einer repressiven Schulpolitik, wenn ihm verboten wird, anderen Kindern das Pausenbrot zu klauen. Und dieser Vergleich hinkt auch noch, da die Verwendung vermeintlich untersagter Begriffe gar nicht verboten ist. Es gibt kein Menschenrecht darauf, diskriminierende Sprache verwenden zu dürfen – und nein, nur weil du es nicht für diskriminierend empfindest oder jemanden kennst, der damit kein Problem hat, so bezeichnet zu werden, hast du keinen Freifahrtschein auf die Benutzung dieses Wortes. Kein Wort hat in jedem Kontext zu jedem Zeitpunkt die gleiche Bedeutung für jeden. Sprache und Bedeutung wandeln sich und sind kontextabhängig. Eine frühere Bedeutung eines Wortes ist nicht legitimer als eine neuere – Im Gegenteil. Ein und das gleiche Wort können für zwei verschiedene Menschen etwas anderes bedeuten – Denn neben dem ebenfalls flüchtigen Denotat (der Hauptbedeutung), gibt es auch individuelle Konnotate (Nebenbedeutungen) von Begriffen.

Neo-Nazi Thomas Sewell refused bail as magistrate says he is a danger to community

Sewell, who allegedly led an attack on the sacred Indigenous burial site in Melbourne known as Camp Sovereignty, was returned to custody following his court appearance. Neo-Nazi Thomas Sewell, who allegedly led an attack on a sacred Indigenous burial site in Melbourne, has been refused bail. Sewell, 32, appeared in the Melbourne magistrates court on Friday morning, with a magistrate saying she was satisfied he would endanger the safety of others if released into the community. Police charged Sewell on Tuesday with multiple offences, including violent disorder and affray over the alleged incident at Camp Sovereignty on the weekend. Sewell, the leader of the Nationalist Socialist Network, allegedly instructed a group of about 30 members of the far-right group to charge at the encampment. (…) Police had argued against granting Sewell bail, saying he would continue to commit violent offences that could result in serious injury and death. Det Sr Const Saer Pascoe told the court on Wednesday releasing Sewell posed a particular risk for vulnerable groups and ethnic minorities, while community-minded people who intervene could also be at risk from counterattacks. Pascoe said the alleged attack occurred after members of the NSN attended an anti-immigration protest in Melbourne on Sunday as similar demonstrations took place across the nation. Sewell allegedly punched and kicked a Camp Sovereignty occupant, the court heard.

via guardian: Neo-Nazi Thomas Sewell refused bail as magistrate says he is a danger to community

Rassistische Chatgruppe von Polizisten? Äußerungen sind verjährt – #polizeiproblem

Rassismus, Diskriminierung, Verharmlosung der Nazi-Herrschaft: Die Vorwürfe gegen mehrere Polizisten aus Niedersachsen wiegen schwer. Strafrechtliche Konsequenzen wegen Nachrichten in einer Chatgruppe haben sie nicht zu befürchten. Die mutmaßlichen Äußerungen in der Chatgruppe aus dem Jahr 2019 seien verjährt, teilte das niedersächsische Innenministerium am Donnerstag mit. Sollten sich aber auf den beschlagnahmten Handys und Speichermedien andere – strafrechtlich relevante – Inhalte befinden, würden Strafverfahren eingeleitet. Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, könnten die Polizisten zudem ihren Job verlieren. Die Auswertung dauere noch an, sagte Landespolizeipräsident Axel Brockmann im Innenausschuss des Landtages. Dabei sei Eile geboten, denn die Probezeit der Polizisten ende zum 1. Oktober – bestehen sie diese, würden sie auf Lebenszeit verbeamtet. Rassistische und diskriminierende Inhalte Die mutmaßlichen Inhalte waren Brockmann zufolge an einem einzigen Tag binnen 30 Minuten in der Gruppe gepostet worden. Die Polizei prüfe nun, ob es sich um eine einmalige Entgleisung oder eine verfassungsfeindliche Gesinnung der Männer handelte. Neben rassistischen und diskriminierenden Inhalten seien auch solche geteilt worden, die die Nazi-Herrschaft verharmlosen, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Auch ableistische Bilder seien geteilt worden. Ableismus bezeichnet die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung.

via ndr: Rassistische Chatgruppe von Polizisten? Äußerungen sind verjährt

siehe dazu auch: Rassistische Chats? Ermittlungen gegen niedersächsische Polizisten – #polizeiproblem. Mehrere Mitglieder der Polizei stehen im Verdacht, in einer Chatgruppe diskriminierende Inhalte geteilt zu haben. Darunter sind auch Polizisten der Polizeidirektion Oldenburg. Bei insgesamt acht Polizisten aus Niedersachsen wurden deshalb Smartphones und weitere Speichermedien beschlagnahmt. Die Razzien fanden am Mittwochmorgen statt, teilte das Innenministerium in Hannover mit. Hintergrund seien Äußerungen in einer Chatgruppe im November 2019 gewesen. Darin seien rassistische und die NS-Herrschaft verharmlosende Kommentare und Memes versandt worden, ebenso ableistische Bilder. Als Ableismus wird die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung bezeichnet. Der Chatgruppe gehörten 13 Männer an, die sich aus ihrer Studienzeit an der Polizeiakademie Niedersachsen am Standort Oldenburg kannten

Nach Angriff auf Gedenkstätte Ahlem: Rechtsextremist angeklagt

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 26-jährigen Mann Sachbeschädigung an der Gedenkstätte und Verstöße gegen das Waffengesetz vor. Nach einem Angriff auf die Gedenkstätte Ahlem für jüdische NS-Opfer in Hannover hat die Staatsanwaltschaft einen 26-jährigen Rechtsextremisten angeklagt. Er soll laut Behörde im Januar mehrere Blumenkränze beschädigt haben, die anlässlich des Holocaust-Gedenktages dort niedergelegt worden waren. Videoaufnahmen brachten die Ermittler auf die Spur des Mannes, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die zerstörten Kränze nahm die Polizei den Angabe zufolge zum Anlass für eine Wohnungsdurchsuchung. Dabei wurden Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Unter anderem wurden eine vollautomatische Maschinenpistole mit Munition sowie ein Springmesser und eine Schreckschusspistole gefunden. Der Angeklagte ist der Polizei bereits bekannt: Vor zwei Jahren wurde er vom Amtsgericht Hannover unter anderem wegen Volksverhetzung verurteilt

via ndr: Nach Angriff auf Gedenkstätte Ahlem: Rechtsextremist angeklagt