Rechtsradikaler Rapper „Mr. Bond” ausgeforscht und festgenommen

Der Attentäter von Halle hatte bei seinem Anschlag eine Nummer von „Mr. Bond” gehört. Auch das Hasspamphlet des Attentäters von Christchurch soll der Kärntner Rapper übersetzt und veröffentlicht haben. Verfassungsschutz und Polizei haben den rechtsradikalen Rapper „Mr. Bond” ausgeforscht und in Kärnten festgenommen. Seine den Nationalsozialismus verherrlichenden, antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Songs sind in der rechtsextremen Szene äußerst beliebt. So hörte der Attentäter von Halle bei seinem Anschlag eine Nummer von „Mr. Bond”. Der Kärntner aus Paternion soll auch das Hasspamphlet des Attentäters von Christchurch übersetzt und veröffentlicht haben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) und das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) Kärnten haben den Rapper ausgeforscht, der seine Neonazi-Songs jahrelang unerkannt verbreitet hat. Gefunden wurde er in der Gemeinde Paternion im Bezirk Villach-Land. Dort führten am 20. Jänner BVT, LVT und Landeskriminalamt zusammen mit der Polizei eine Hausdurchsuchung durch, veranlasst von der Staatsanwaltschaft Wien. Entdeckt wurden Datenträger, Waffen, eine Reichskriegsfahne, NS-Devotionalien, Liedtexte oder ein kleines Mischpult. „Mr. Bond” wurde festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt überstellt. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen ihn nach dem Verbotsgesetz (Herstellung und Verbreitung von NS-Gedankengut) und Verhetzung.

via tt: Rechtsradikaler Rapper „Mr. Bond” ausgeforscht und festgenommen.

siehe auch: Rechtsradikaler Rapper „Mr. Bond“ festgenommen – Halle-Attentäter hörte seine Musik. Der rechtsradikale Rapper „Mr. Bond“ aus Österreich hatte seit 2016 im Internet und auf CDs antisemitische, rassistische und die Nazi-Zeit verherrlichende Songs veröffentlicht. Die wahre Identität des Mannes blieb trotzdem lange unbekannt. Jetzt wurde der 36-Jährige festgenommen. Der rechtsradikale Rapper „Mr. Bond“ ist in Österreich festgenommen worden. Der 36-jährige Österreicher, dem es bisher gelungen war, seine wahre Identität zu verschleiern, hatte seit 2016 im Internet und auf CDs antisemitische, rassistische und die Nazi-Zeit verherrlichende Songs veröffentlicht, wie ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstag in Wien sagte. Die Lieder seien in der rechtsextremen Szene äußerst beliebt gewesen. So habe der Attentäter von Halle bei seinem Anschlag eine Nummer von „Mr. Bond“ gehört. Der Rapper soll auch das Hasspamphlet des Attentäters von Christchurch übersetzt und veröffentlicht haben; Austrian rapper arrested over neo-Nazi songs. Rapper known as Mr Bond accused of broadcasting neo-Nazi songs, one of which was used by man who live-streamed antisemitic attack. Austrian authorities have arrested a rapper accused of broadcasting neo-Nazi songs, one of which was used by the man who live-streamed a deadly antisemitic attack in Germany. “The suspect has been arrested on orders of the Vienna prosecutors” and transferred to prison after a search of his home, said an interior ministry statement on Tuesday. Police seized a mixing desk, hard discs, weapons, a military flag from the Third Reich era and other Nazi objects during their search. Austrian intelligence officers had been trying for months to unmask the rapper, who went by the pseudonym Mr Bond and had been posting to neo-Nazi forums since 2016. The suspect, who comes from the southern region of Carinthia, has been detained for allegedly producing and broadcasting Nazi ideas and incitement to hatred. “The words of his songs glorify National Socialism (Nazism) and are antisemitic, racist and xenophobic,” said the interior ministry statement. One of his tracks was used as the sound track during the October 2019 attack outside a synagogue in the eastern German city of Halle. In posts to online forums based in the United States, the rapper compared the man behind the 2019 Christchurch shootings that killed 51 people at a New Zealand mosque to a saint, and translated his racist manifesto into German. Last September, an investigation by Austrian daily Der Standard and Germany’s public broadcaster ARD said that the musician had been calling on members of neo-Nazi online forums and chat groups to carry out terrorist attacks for several years.

Watch Layne Staley #Punch a Nazi at an Alice in Chains Show – #antifa

There’s nothing worse than the guy who ruins the show for everyone. And back in 1993, Alice in Chains frontman Layne Staley laid a smackdown on an audience member who had been making Nazi hand gestures and attacking other fans in the mosh pit. The show in question took place in Stockholm, Sweden and footage of the incident recently started circulating again online, giving fans a chance to see the singer’s reaction to what he was witnessing in the crowd. The band had just finished (fittingly) performing “It Ain’t Like That” when the Staley halted the show. He made his way to the side of the stage and motioned for the man in question to make his way to the stage. Staley even helps the man up from the floor below and once he’s to his feet, the vocalist throws a punch followed by a slap before the man is pushed offstage and escorted out by security. As he returned to the mic, Staley yelled, “Fucking Nazis die.” (…) Feeling as though he had been assaulted by Staley, the man reported the band to the police. While Staley had already caught a Ferry to Finland, police met up with the rest of the group and seized their passports until Staley returned. According to the report, a brief investigation followed, which included the Nazi’s own brother siding with the band. Staley was not only released but was praised by Swedish police for his actions.

via loudwire: Watch Layne Staley Punch a Nazi at an Alice in Chains Show

Das ist richtig hart – #Kölner #Kinderchor singt bei #Böhmermann neuen Aufreger-Song – #covidioten

Erinnern Sie sich noch an den „Umweltsau“-Song? Über den diskutierte im Dezember 2019 ganz Deutschland: In einem satirischen Videobeitrag ließ der WDR einen Kinderchor den Liedtext „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ singen… Die Wellen schlugen hoch: WDR-Intendant Tom Buhrow musste sich entschuldigen, sogar NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kritisierte den Satire-Beitrag. Und was machte Lästerzunge Jan Böhmermann in seinem „ZDF Magazin Royal“ im Jahresrückblick? Er legte am Freitag (18. Dezember 2020) noch einmal so richtig nach und präsentierte einfach eine Neuauflage des „Umweltsau“-Songs. „Damit der Fluch des Jahres 2020 gebrochen werden kann, beenden wir das Jahr so, wie es angefangen hat: mit dem WDR-Kinderchor”, erklärte Jan Böhmermann vorab. „Damit das nächste Jahr besser wird.” (…) ur Anti-Corona-Demo in Berlin hieß es: „Meine Oma stürmt in schwarz-weiß-rot den Reichstag, den Reichstag, den Reichstag. Damit da oben endlich einer mal Bescheid sagt. Meine Oma hustet jetzt im Widerstand.“ Ganz klar: Corona stand im Fokus des neuen Songs. „Meine Oma weiß, es gibt gar kein Corona, Corona, Corona. Sie glaubt nicht mehr an Tagesthemen und ans MoMa. Meine Oma hat das Spiel schon früh durchschaut.“ Die Wendung kommt dann aber zum Schluss: „Meine Oma liegt seit vorgestern im Koma, im Koma, im Koma. Mit nem Plastikschlauch in ihren Tracheostoma. Pandemie vorbei und meine Oma auch.“

via express: Das ist richtig hart Kölner Kinderchor singt bei Böhmermann neuen Aufreger-Song

https://www.youtube.com/watch?v=aX4jdVlfefg

Happy Birthday, Esther Bejarano

„Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.“

Mutig, selbstständig, weiblich: Die Roma-Band “Pretty Loud”

Damit ihr Wunsch nach Freiheit und Gleichheit so weit wie möglich gehört wird, haben sechs junge Roma-Frauen in Serbien eine Band gegründet. “Pretty Loud” ist auch ein wichtiges soziales Projekt. Bei “Pretty Loud” aus Serbien singen und tanzen Frauen zwischen 15 und 27 Jahren. “Wir wollen zeigen, dass jede Frau mutig, stark und selbstständig sein und selbst Entscheidungen treffen kann”, sagt die 19-jährige Živka Ferhatović. Die junge Roma-Frau – auf Romanes, der Sprache der Minderheit, heißt das “Romni” – aus der serbischen Hauptstadt Belgrad gehört zu den Mitgliedern von “Pretty Loud”. In der Band, die seit 2014 besteht, singen und tanzen Roma-Musikerinnen zwischen 15 und 27 Jahren. “Pretty Loud” wurde mit dem Ziel gegründet, jungen Romnija gleiche Rechte und Freiheiten zu bieten, wie männlichen Angehörigen der Roma. “Frauen haben in unserer Tradition kein Recht auf eigene Entscheidungen, sondern sind gezwungen, Dinge gegen ihren Willen zu tun”, sagt die 27-jährige Zlata Ristić. Die Mitglieder von “Pretty Loud” aber tun, was sie wollen: singen, tanzen und reisen. Živka ist seit vier Jahren dabei. “Jedes Mädchen, das für Frauenrechte kämpfen will und Frauen durch Musik unterstützen möchte, kann Teil unserer Gruppe sein”, betont sie im Gespräch mit der DW. “‘Pretty Loud’ kämpft für alle Frauen dieser Welt, nicht nur für Romnija”, unterstreicht auch die 23jährige Silvia Sinani. Sie ist ebenfalls Mitglied der Band. “Wir kämpfen für mehr Selbstvertrauen für die Frauen. Wir möchten, dass sie an sich glauben und nicht daran zweifeln, dass das, was sie tun, nicht gut ist und sich nicht auszahlt.” Das Musikprogramm von “Pretty Loud” ist eine Kombination aus Pop und Rap mit traditioneller Roma-Musik. Die Bandmitglieder singen in drei Sprachen: Romanes, Serbisch und Englisch. In ihren Texten beschäftigen sie sich mit Themen wie Kinderehen oder der Ungleichheit von Frauen und Männern. Ihr bisher größter Erfolg war die Teilnahme am diesjährigen “Women of the World”-Festival in London.

via dw: Mutig, selbstständig, weiblich: Die Roma-Band “Pretty Loud”

Roter Teppich für Reichsbürger in Spandau? Xavier Naidoo darf weiter in der Zitadelle Berlin auftreten

Auftritte der Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ wird es nicht mehr geben. Doch der Bezirk sieht keine Möglichkeit, ein Konzert von Xavier Naidoo zu verbieten. Der Sänger Xavier Naidoo lobte im April einen Reichsbürger und ehemaligen NPD-Kader als “wahren Helden”. Seinen Juryplatz bei “Deutschland sucht den Superstar” hat er verloren. In der Zitadelle in Spandau wird er aber weiterhin auftreten. In der dortigen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) führt dies immer wieder zu Diskussionen. Besonders, da im letzten Jahr ein Auftrittsverbot für die Punkband Feine Sahne Fischfilet ausgesprochen wurde. Allerdings erst nach dem Konzert und nicht für die Band, sondern für deren Konzertveranstalter Festsaal Kreuzberg, da es angeblich zu Beschädigungen durch Aufkleber und Flaschen in der Zitadelle gekommen war. Ein Veranstaltungsverbot für den Festsaal kommt einem Verbot der Band gleich, da diese immer wieder betont hat, nur mit dem Festsaal als Veranstalter dort aufzutreten. Am Mittwoch zur BVV Spandau wurde Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU) von der SPD zur Rede gestellt: “Rollt Spandau Reichsbürgern und Verschwörungstheoretikern den roten Teppich aus?” Hanke stellte klar, dass er persönlich “diesem fragwürdigen Musiker” keine Räume vermieten würde. Allerdings werden die Konzerte auf der Zitadelle von “Trinity Music” eigenverantwortlich ausgewählt, als Stadtrat habe er hier keine Möglichkeit, diese zu untersagen, er werde auch nicht gefragt, welche Musikerinnen und Musiker auftreten sollen. Er würde allerdings auch nicht eingreifen: (…) Würde das Bezirksamt den Auftritt von Naidoo verbieten, könnte der Konzertveranstalter Schadensersatzklagen stellen – bis zu eine Millionen Euro, schätzt Hanke. Eine andere Frage sei, ob strafrechtlich gegen Naidoo vorgegangen werde. Dies müssten jedoch die Ordnungsbehörden entscheiden. Sollten Kunstschaffende gegen das Gesetz verstoßen haben, könnten Ämter unter Umständen einen Auftritt untersagen.

via tagesspiegel: Roter Teppich für Reichsbürger in Spandau? Xavier Naidoo darf weiter in der Zitadelle Berlin auftreten