In einem Vereinsheim in der Gemeinde Mandelbachtal haben sich am Samstagabend offenbar etliche Personen aus der rechtsextremen Szene versammelt. Eine Band aus der Szene reiste für das Treffen an. Die Polizei schritt am späten Abend ein. Die saarländische Polizei musste am späten Samstagabend ein großes Treffen von Personen aus der rechtsextremen Szene beenden. (…) Die Veranstaltung die beim Eintreffen der Polizei festgestellt wurde, bestand noch aus rund 20 Personen und wurde als private Veranstaltung deklariert. Mehrere anwesende Personen konnten laut Polizei der rechtsextremen Szene zugeordnet werden. Eine laut Landespolizeipräsidium überregional bekannte Rechtsrockband war zuvor in dem Vereinsheim aufgetreten – allerdings bereits wieder abgereist. Die Polizei stellte von allen Anwesenden die Identität fest und stellte mehrere Musik-CDs sicher
Am Samstag will die NPD in Neumünster demonstrieren. Sie will damit aus der Krise Kapital schlagen. Die rechten Proteste gegen die steigenden Alltagskosten gehen nicht nur weiter, in Sachsen erfahren die Demonstrationen wegen der gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise starken Zulauf. Aus Leidensgemeinschaften erstarken in mehreren Bundesländern Widerstandsgemeinschaften. In Niedersachsen brachte der Protest der AfD 18 Mandate im Landtag. Die NPD hofft in Schleswig-Holstein nun, die berechtigten Sorgen wegen der Sanktionen gegen Russland nutzen zu können – aber nicht offiziell. Am kommenden Samstag soll in Neumünster eine Demonstration stattfinden. (…) Ein Parteilogo fehlt auf dem Aufruf. Im Impressum wird kein Parteiname angegeben. Ein Postfach in Neumünster findet sich unter den Demoaufruf, dessen Nummer ist allerdings nicht die Nummer der örtlichen NPD. Einen Namen geben die Veranstaltenden aber an: Karin Mundt. Sie ist keine Unbekannte: Am 25. Oktober 2020 wählten die NPD-Mitglieder sie zur Beisitzerin im Landesvorstand. (…) In der Szene ist Mundt jedoch nicht durch ihre Parteiaktivitäten bekannt und berühmt geworden. Sie ist eine der wenigen weiblichen Stars des Rechtsrocks. Die Liedermacherin aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde tritt auch unter dem Pseudonym „Wut aus Liebe“ auf und singt gern über die Liebe zum Vaterland und zu den „harten Kerlen“. In Neumünster spielte sie öfters in der Szenekneipe „Titanic“, 2020 als Vorband für die Rechtsrockband „Oidoxie“. Sie begleitete auch NPD-Events und Solidaritätsbekundungen für die verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel. Bei einem Aufmarsch der „Hooligans gegen Salafisten“ spielte sie live.
Ein Gasthof im nordsächsischen Staupitz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutendsten Orte für Rechtsrockkonzerte in der Bundesrepublik entwickelt. Die Veranstaltungen stoßen auf keinerlei Widerstand, die lokale Politik sieht offenbar kein Problem. Noch fünf Konzerte, dann könnte es amtlicherseits möglicherweise zu viel werden. Fünf Konzerte hat es in diesem Jahr bereits gegeben – zehn Konzerte stellen das Limit dar. So lautet eine Vereinbarung, die die Behörden mit dem Eigentümer des Alten Gasthofs in Staupitz, einem Ortsteil der sächsischen Kleinstadt Torgau, getroffen haben. In den achtziger und neunziger Jahren fanden in dem Gasthof des Orts mit 300 Einwohnern noch Discos für junge Menschen aus den umliegenden Dörfern statt, doch seit 2008 hat er sich zu einem der wichtigsten Hotspots für Rechtsrockkonzerte entwickelt. Während es antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen in anderen sächsischen Orten, zum Beispiel Ostritz, gelungen ist, den Ablauf der dortigen Nazikonzerte zu erschweren, können extrem rechte Bands in Staupitz bis auf weiteres ungestört vor maximal 250 Zuschauerinnen und Zuschauern spielen. Nazis müssen hier weder Polizeikontrollen noch einen frühzeitigen Abbruch befürchten. Das antifaschistische Leipziger Rechercheprojekt Chronik LE kommt in einem kürzlich veröffentlichten Bericht zu dem Ergebnis, dass seit 2008 in Staupitz 112 Rechtsrockkonzerte mit 187 verschiedenen Bands stattgefunden haben. Die Bands seien nicht nur aus europäischen Ländern, sondern auch aus Australien, Japan und den USA angereist. Einer Kleinen Anfrage der sächsischen Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linkspartei) zufolge habe das bislang letzte Konzert Anfang Juli stattgefunden; angekündigt waren die Bands D.S.T. (Deutsch, Stolz, Treue) aus Berlin, Blutzeugen aus Dresden und Uwocaust, ein Musikprojekt des umtriebigen Rechtsrockers Uwe Menzel aus Brandenburg.
Die „Bild“ kritisiert die Rapper von KIZ und Mehnersmoos, weil sie über Gewalt und Drogen beim Oktoberfest rappen. Das Blatt blendet dabei Fakten aus. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht: „O, o, o’zapft is / Wenn du mich suchst, ich liege unterm Tisch / O, o, o’zapft is / Die Lederhosen san vollgepisst!“, heißt es im Refrain des KIZ-Lieds „Oktoberfest“. Natürlich wird auf der Wiesn gekokst, geprügelt, vergewaltigt, der Hitlergruß gezeigt und allem voran gesoffen bis zur Besinnungslosigkeit. Über diese profane Wahrheit haben die Hip-Hop-Crews von KIZ aus Berlin und Mehnersmoos aus Frankfurt/Main inklusive szenetypischer Übertreibungen gerappt: „Spießer sagen: Vergewaltigung / Wir nenn’n es einfach nur Tradition / Zieh’ paar Nasen Koks, singe Layla / Bevor ich in der Pissrinne einschlaf.“ Oder: „Das ist kein Safe Space / Das ist ein Sauf-Space / Bier in den Bauernmägen / Tausender bayerischer Frauenschläger.“ Im Musikvideo gab es zu angemessen schrecklicher Festzelt-Après-Ski-Mucke Filmschnipsel von Bierleichen in Lederhosen, Koks-Lines auf Biertischen, Onanier- und Prügelszenen sowie Markus Söder, der ein Fass ansticht und wie ein Gestörter „O’zapft is“ brüllt. So weit, so normal. Nun hat das Video nicht nur zur vorübergehenden Sperrung des Youtube-Kanals von KIZ geführt. Der Text hat auch die Bild-Zeitung getriggert: Und beim Springer-Verlag, wo man sonst „Cancel Culture“ vermutet oder „Geht’s noch, ihr Spießer?“ fragt, wenn sexistische Ballermann-Hits nicht mehr gespielt werden, lautete die Schlagzeile nun: „Berliner Deppen-Rapper verärgern Stadt und Wirte“. (…) Der Bildblog hat sich die Mühe gemacht, im Bericht getroffene Falschaussagen mal mit der offiziellen Polizeibilanz vom Oktoberfest 2022 abzugleichen. Und siehe da: 244 Körperverletzungen, ein versuchter Totschlag, 55 Sexualdelikte, 3 Vergewaltigungen. Es flogen Bierkrüge, 35 mal war ein Maßkrug Tatwerkzeug bei einer Körperverletzung. Ebenso gab es Hitlergrüße und Bezugnahmen zum Nationalsozialismus sowie 184 Ermittlungsverfahren wegen Betäubungsmitteln – überwiegend Cannabis und Koks.
Gegen Melanie Müller liegen Extremismus-Vorwürfe vor. Bei einem Konzert soll die Ballermann-Sängerin immer wieder ihren rechten Arm erhoben haben. Die Leipziger Polizei ermittelt. Facebook Mail Twitter Pinterest Nach einem Auftritt von Ballermann-Sängerin Melanie Müller (34) Mitte September hat die leipziger Polizei ihre Ermittlungen ausgedehnt. “Uns ist das neue Video bekannt, weswegen wir unsere Ermittlungen ausgeweitet haben”, sagte eine Sprecherin der Landespolizei Leipzig. In dem Video, das der “Bild” vorlag, soll zu sehen sein, wie die Sängerin während ihres Auftritts auf der Bühne einige Male den rechten Arm in die Höhe schnellt. “Es geht um den Vorwurf des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen nach Paragraf 86a StGB.” Bei solchen Kennzeichen kann es sich um Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen handeln.
siehe auch: ; Hitlergruß oder „Zicke zacke“?: Polizei ermittelt gegen Ballermann-Sängerin Melanie Müller Ein Video soll zeigen, wie der Schlagerstar bei einem Auftritt mehrfach ihren rechten Arm in die Höhe hält. Die Sängerin streitet einen rechtsradikalen Hintergrund ab. (…) Konkret geht es um ein Video, das der „Bild“ vorlag, in dem zu sehen sein soll, wie die Sängerin während eines Auftritts Mitte September in Leipzig auf der Bühne einige Male den rechten Arm in die Höhe schnellt. „Das Video wird nun intensiv ausgewertet“, betonte die Sprecherin. Weitere Details wollte sie nicht nennen.
The neo Nazi organization American Defense “Skinheads” (ADS) put on a memorial show last Saturday, but what sets this show apart from the other various shows and “social events” that ADS has put on in the last few years was the venue. The Pitcairn-Monroeville Sportsmen’s Club (PMSC) recreational hall was filled with merchandise tables peddling racist band shirts and white supremacist propaganda while chants of “seig heil” and “white power” were shouted by the crowd giving the Nazi salute. Meanwhile outside of the rec hall there is a memorial to the veterans of our armed forces, including those who served in WW2 fighting against the Nazi regime. ADS has a history of using events like this to promote their terrible bands and their second rate record labels, selling merchandise as a part of their organizational fundraising operations. In addition to the fundraising aspects these shows are a way for these neo nazi gangs to meet new recruits, maintain bonds with far away members, plot new campaigns, and distribute printed propaganda. (…) Through pictures obtained it is clear that neo nazis travelled from at least 5 different states for this show. Many are members of the bands that played. Some represented other Neo Nazi gangs, such as Keystone United, formerly known as Keystone State “Skinheads“. While others are a part of the growing number of American Defense Skinhead chapters across the nation. Their organizing and fundraising base is located in Pittsburgh PA. From there they direct members, organize fundraising events, plan social outings and contribute to various neo fascist organizations and gangs.
Nachdem ein erstes Video auftaucht, in dem Melanie Müller im Kreise einiger Fans zu sehen ist, die den Hitlergruß zeigen und “Sieg Heil” rufen, distanziert sie sich von rechtem Gedankengut. Ein weiterer Clip aber spricht nun eine ganz andere Sprache. Erst am Dienstag erklärte Melanie Müller via Instagram, einen Auftritt am heutigen Abend in Dresden aufgrund eines kürzlich erschienenen Videos nicht wahrnehmen zu wollen, da taucht auch schon der nächste kompromittierende Clip auf. Waren zunächst lediglich Fans der Ballermann-Sängerin zu sehen, die bei einem Auftritt den Hitlergruß zeigten und “Sieg Heil” riefen, ist es nun wohl sie selbst, die den rechten Arm mehrfach in die Höhe streckt. Das 16-sekündige Video, das der “Bild”-Zeitung direkt zugespielt worden sein soll, zeigt demnach, wie die Ex-Dschungelkönigin vor den mutmaßlichen Rechtsextremen auf der Bühne steht. Zunächst habe sie das Mikro noch in der rechten Hand, dann stimme sie mit “Ost, Ost, Ostdeutschland” einen Schlachtruf der Leipziger Fußballszene an, ist bei dem Blatt zu lesen. Schließlich nehme Müller das Mikro in die linke Hand, während sie mit den Fans weiter skandiere. Dabei soll die 34-Jährige insgesamt achtmal den ausgestreckten rechten Arm zum Hitlergruß nach oben gerissen haben.
siehe dazu auch: Nach #Konzertabbruch – #MelanieMüller: „Habe mit Nazis und Rechtsradikalen nichts zu tun“ Ein Video zeigt, wie Besucher bei einem Konzert von Melanie Müller Naziparolen brüllen. Am Abend reagiert die Partysängerin und distanziert sich von rechtsradikalem Gedankengut – den Auftritt habe sie abgebrochen. Partysängerin Melanie Müller hat sich am Montagabend in einem bei Instagram veröffentlichten Statement von Nazis und rechtsradikalem Gedankengut distanziert. Zuvor hatten verschiedene Medien über das Video eines Auftritts der 34‑Jährigen berichtet, bei dem Besucher „Sieg Heil“ brüllten und offenbar auch den Hitlergruß zeigten; EINDEUTIGE VIDEOAUFNAHMEN Achtmal den Hitlergruß: Melanie Müller skandiert “Ostdeutschland” und hebt den rechten Arm. Gerade erst versuchte Ballermann-Sängerin Melanie Müller, sich von rechtem Gedankengut zu distanzieren, da taucht ein Video auf, das sie mit Hitlergruß auf der Bühne zeigt. Es sind eindeutige Videoaufnahmen, die die “Bild”-Zeitung veröffentlicht hat und die wohl selbst die leidenschaftlichsten Melanie-Müller-Fans nicht schönreden können. Auf einem Konzert bei der mutmaßlich rechten Gruppe “Rowdys Eastside” am 17. September performte die ehemalige “Bachelor”-Kandidatin auf der Bühne. Melanie Müller zeigt offenbar den Hitlergruß In dem 16-Sekunden-Clip, den die “Bild” zeigt, ist Müller zu sehen, wie sie den rechten Arm mehrmals zum Hitlergruß hebt und dabei “Ost, Ost, Ostdeutschland” mit der Menge skandiert. Die Geste kann kaum missverstanden werden, immerhin hält Müller das Mikrophon in der linken Hand, um die rechte zur Verfügung zu haben. Insgesamt achtmal zeigt sie den verbotenen Gruß.