Bremer Rechtsrocker von „#Endstufe“ :„Böser Deutscher“ leitet #Bioladen

Ein Mitglied der rechtsextremen Band „Endstufe“ leitet einen Bio-Hofladen im Bremer Umland. Nicht mehr lange, erklärt das Unternehmen. Auf der Bühne gibt Sänger Jens Brandt den Ton an. Seit über 40 Jahren inzwischen tritt die Band „Endstufe“ in der rechtsextremen Szene auf. „Wir sind die bösen Deutschen / Und das werden wir immer sein“, heißt es in einem ihrer Stücke. „Wann geht das endlich in euren Schädel rein?“ Auch, wenn er nicht der Frontmann ist: Gitarrist Christian Schröer ist ebenfalls schon lange dabei. Er macht aber noch mehr: Für eine Bio-Molkerei in Lilienthal, nicht weit von Bremen, firmiert er als Leiter des Hofladens. Auf der Website des Familienbetriebs stellt der Rechtsrocker den Laden und das Angebot vor, darunter zahlreiche Produkte „aus eigener Herstellung“: von Fruchtquark und Käse über wechselnde Kuchen und frische Feinkostsalate bis zu Bio-Rindfleisch und Eintöpfen, alles unter dem Motto „Regional einkaufen – wissen wo es herkommt“ und nicht, ohne einzuladen zum „Blick in die Schaukäserei“ oder an die „frische Luft auf unserer Außenterrasse“. „Uns ist nicht bekannt gewesen, dass Herr Schröer einer Rechtsrockband angehört“, sagt eine Sprecherin des Betriebes. Und erklärt auf Nachfragen, dass er sich auf eine Stellenanzeige hin beworben habe – und sich durch „seine Arbeitsweise“ sowie ein „freundliches Auftreten gegenüber unseren Kunden und den Mitarbeitern für den Job qualifiziert“ habe. Seine politische Ausrichtung sei bei der Arbeit keineswegs aufgefallen, auch zu den „migrierten Mitarbeitern“ sei er „immer freundlich“ gewesen: In dem Unternehmen seien „über 60 Prozent ausländisch stammende Mitarbeiter“, so die Sprecherin, die darum bittet, den Namen des Betriebs nicht zu erwähnen. (…) „Bioland tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen“, heißt es recht deutlich in der Satzung von 2018. Und weiter: „Der Verein tritt Bestrebungen entgegen, welche die ökologische Landwirtschaft mit solch extremem Gedankengut verbinden.“ Indem er Teil der einschlägig immer wieder auffällig gewordenen Band ist, verstößt Schröer gegen die Satzung von Bioland. Musik ist in der rechten Szene seit Langem ein Mittel, um zu politisieren und zu ideologisieren.

via taz: Bremer Rechtsrocker von „Endstufe“ :„Böser Deutscher“ leitet Bioladen

Streit um Schlossfestspiele Regensburger rufen aus Ärger über umstrittene Fürstin zum Boykott auf

Als Schirmherrin der Regensburger Schlossfestspiele macht sie wieder von sich reden: die schillernde Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Wegen ihrer radikalen Äußerungen ruft ein Bündnis zum Boykott des Festivals auf. Kaum hat der Kartenvorverkauf begonnen, folgt auch schon der Boykottaufruf: Seit 20 Jahren präsentieren die Regensburger Schlossfestspiele internationale Stars der Klassik- und Popmusikszene – doch der Veranstaltungsort, das fürstliche Schloss, ist im Besitz der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die offen radikale Meinungen vertritt. Misshandlungen verharmlost Sie verharmloste die Misshandlungen und den Missbrauch durch katholische Geistliche bei den Regensburger Domspatzen, hielt Homo-Ehen für ein Werk des Teufels, hofierte Autokraten wie Viktor Orban, zu dessen Ehren bei den Festspielen die ungarische Nationalhymne gespielt wurde. Für die Ausbreitung von Aids in Afrika machte die Schlosseigentümerin nicht etwa die unzureichende Verhütung mit Kondomen verantwortlich, sondern ein angeblich ausschweifendes Sexualleben der Afrikaner. Am äußersten rechten Rand Dem Bündnis „Solidarische Stadt Regensburg“ stößt sauer auf, dass sich die Schlosseigentümerin und Schirmherrin der Veranstaltung „am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums“ befindet. Auch in diesem Jahr verschickte es einen Boykottaufruf an alle Künstlerinnen und Künstler, darunter der Tenor Jonas Kaufmann, die US-Sopranistin Rachel Willis-Sörensen, die britische Pop-Band Simply Red, die amerikanische Band Earth, Wind and Fire, der italienische Sänger Eros Ramazotti oder auch die Hofer Symphoniker, um nur einige der Künstler zu nennen, die zwischen dem 14. und 23. Juli in Regensburg laut Ankündigung auftreten. Distanz gefordert In dem Schreiben werden die Musik-Stars gebeten, „Abstand von einer Aufführung zu nehmen und nicht die äußerst bedenklichen Positionen von Frau von Thurn und Taxis zu übernehmen“. Nachdem die Kunstschaffenden womöglich vertraglich gebunden seien, werden sie aufgefordert, sich zumindest „klar und öffentlich zu distanzieren“. Eine derartige Reaktion ist bislang ausschließlich von der Band Revolverheld bekannt. Bei ihrem Konzert im Jahr 2019 distanzierte sich Lead-Sänger Johannes Strate während des Auftritts mit den Worten: „Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen.“ Nächstenliebe bedeute, so der Frontmann weiter, dass Menschen egal welcher Herkunft, Hautfarbe und Religion in Deutschland mit offenen Armen aufgenommen würden und „wir sie nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen“. Revolverheld wird deutlich Diese Aussagen sollen laut Revolverheld „mit tosendem Applaus“ vom Publikum aufgenommen worden sein. Die Band spendete ihre komplette Gage der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye, die mit ihren Schiffen seit 2015 nach eigenen Angaben mehr als 17.000 Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet hat.

via nordbyaern: Streit um Schlossfestspiele Regensburger rufen aus Ärger über umstrittene Fürstin zum Boykott auf

Nazi skinheads organised secret #BloodHonour concert in #Belfast – #BrutalAttack

Loyalist areas of Northern Ireland have become a fertile and “safe” ground for these gigs London-based band Brutal Attack are beloved of white pride fanatics Notorious skinhead band Brutal Attack Skinhead bandheadlined the clandestine concert. Nazi thugs from all over Europe congregated in Belfast last weekend for a secret far-right concert, we can reveal. Notorious skinhead band Brutal Attack headlined the clandestine gig for the white pride fanatics at a social club in north Belfast last Saturday night. Members of a Polish far-right group were also in attendance at the concert which was organised with strict security in fear of being targeted by protests. Organised by the Ulster branch of right-wing extremist group Blood & Honour, members and supporters from throughout Europe made the trip. Blood & Honour was set up by the late Ian Stuart Donaldson, who founded and fronted notorious band Skrewdriver. It’s not the first time the hate-filled bands have held secret gigs in Northern Ireland and the Sunday World has been told there are plans for many more after the Nazi-supporting lunatics were prevented from holding their gigs on the British mainland

via sundayworld: Nazi skinheads organised secret Blood & Honour concert in Belfast

RECHTSROCK-KONZERT – „Der Norden rockt“ – nicht

Nachdem die Polizei ein Rechtsrock-Konzert von Thorsten Heise in Neumünster auflösen wollte, kam es teilweise zu Angriffen auf die Polizei. Neonazis verschanzten sich in dem Gebäude und bewarfen die Einsatzkräfte mit Stühlen und Bierdosen. Um 22.58 h verließ Neonazi Thorsten Heise das Kleingartengelände in Neumünster. Anders als viele seiner Kameraden fuhr der vermögende Rechtsrock-Unternehmer aus dem Eichsfeld friedlich vom Gelände der „Gartengemeinschaft Heinrich-Förster“. Doch sein Vorhaben, das Konzert „Der Norden rockt“ mit den Bands „Endstufe“, „Radikahl“ und „Hard&Smart“ durchzuziehen, war an einem Großaufgebot der Polizei in Schleswig-Holstein gescheitert. Über seinen Online-Shop hatte Heise 388 limitierte Eintrittskarten für rund 20 Euro angeboten, die Polizei sprach später von knapp 400 Personen vor Ort. Gegen Samstagnachmittag war zunächst in den „Großraum Hamburg“ geschleust worden, gegen 18 Uhr wurde dann Neumünster als Zielort angegeben. Die Polizei war bereits informiert, mit unzähligen Mannschaftswagen, Rettungsfahrzeugen und einem Gefangenentransporter wurde angerückt und das Gelände zunächst großflächig umstellt. Das Vereinsheim sei von „einer Frau aus Schleswig-Holstein“ angeblich „für eine Verlobungsfeier“ angemietet worden, hieß es. Die Bands begannen bereits mit dem Soundcheck, es wimmelte überall von glatzköpfigen Skinheads und angetrunkenen Grüppchen von Neonazis, als die Beamten sich in Position brachten. Am Eingang zur „Heinrich-Förster“-Kolonie im Wernershagener Weg kontrollierte Gianluca Bruno von der rechtsextremen „Arischen Bruderschaft“ den Einlass. Bruno hatte gemeinsam mit Heises Sohn 2018 zwei Journalisten brutal angegriffen und einen davon schwer verletzt. Das Banner von „Brigade 12 Pommern “ mit den gekreuzten Stilgranaten hing im Saal, während der sich weiter füllte. „Brigade 12“ ist eine in Vorpommern aktive Untergruppe der „Arischen Bruderschaft“ von Thorsten Heise. Polizei attackiert Als die Beamten schließlich in schwerer Ausrüstung den Festsaal stürmten, kam es zu Krawallen. Dabei flogen Stühle, Bierdosen und ein Feuerlöscher. Mobiliar ging massenhaft zu Bruch. Fensterscheiben zerbrachen. „Ein Ort der Verwüstung“, so ein Augenzeuge. Ein Viertel der Konzert-BesucherInnen verschanzten sich in dem Gebäude. Nach und nach wurden sie herausgeholt, erkennungsdienstlich behandelt. Unterbunden wurde die Veranstaltung laut Polizei, da von einigen der angereisten Personen eine nicht unerhebliche Gefahr ausgehe und sie sind zum Teil polizeibekannt waren. Während es Anzeigen auch wegen Landfriedensbruchs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hagelte und die lokalen Einsatzkräfte Unterstützung durch die Bundespolizei erhielten, wurde Organisator Thorsten Heise freundlich vom Gelände gewiesen.

via endstation rechts: RECHTSROCK-KONZERT „Der Norden rockt“ – nicht

siehe auch: Polizei löst Rechtsrockkonzert in Neumünster auf Bis zu 400 Menschen waren laut Polizei für ein Rechtsrockkonzert nach Neumünster gekommen. Bei der Räumung attackierten einige Teilnehmer die Einsatzkräfte. 5. März 2023, 6:42 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, AFP, eca32 Kommentare Artikel hören Die Polizei hat ein Rechtsrockkonzert mit bis zu 400 Teilnehmenden im schleswig-holsteinischen Neumünster verhindert. Nach Angaben der zuständigen Polizeidirektion attackierten einige der mutmaßlichen Teilnehmer bei der Räumung die Einsatzkräfte mit Stühlen, Bierdosen und einem Feuerlöscher.

Solidarität mit #NSU-Unterstützer: #Polizei verhindert Neonazi-#Konzert in #Kahla – #RalfWohlleben #BruderschaftThüringen

In Kahla hat die Polizei in der Nacht zum Samstag eine geplante Neonazi-Veranstaltung verhindert. Rund 30 anreisende Rechtsextremisten wurden des Platzes verwiesen. Im Vorfeld war das Konzert in der rechtsextremen Szene unter großer Geheimhaltung beworben worden. Was die Polizei als “rechte Veranstaltung” bezeichnete, war offenbar eine hoch konspirativ vorbereitete Unterstützungsaktion für einen Rechtsterroristen. Der Werbeflyer für die Veranstaltung in Kahla wirkt harmlos. “Solidarität mit Ralf!”, heißt es da. Geladen wird zu einem “Soliabend mit musikalischer Begleitung”. Soweit so unverdächtig. Doch wer sich am späten Freitagnachmittag im kalten Kahla ansah, wer zu dem “Soliabend” anreiste und wer sich dort offensichtlich um die letzten Vorbereitungen kümmerte, dem wurde schnell klar, dass es sich um ein rechtsextremes Konzert handeln muss. (…) Neonazis der “Bruderschaft Thüringen” sind vor Ort. Jene rechtsextreme Bande, die nicht nur die rechtsextremen Großveranstaltungen organisierte, sondern spätestens seit 2019 auch im Drogenhandel aktiv gewesen sein soll. Die Köpfe der “Turonen” sitzen mittlerweile in Haft. “Die Netzwerke der Nazis über Jahrzehnte fortbestehen, die Täter der sogenannten Baseballschlägerjahre sind weiterhin aktiv”, resümiert König-Preuss, während die eilig aktivierten Polizeibeamten die Personalien der anreisenden Rechtsextremisten erfassen. Bald ist auch klar, welcher Ralf gemeint ist, für dem Solidarität bekundet und Spenden gesammelt werden sollen: Ralf Wohlleben. Wohlleben ist rechtskräftig für die Unterstützung des NSU verurteilt worden. Er ist einer der engsten Weggefährten der drei Rechtsterroristen.

via mdr: Solidarität mit NSU-Unterstützer: Polizei verhindert Neonazi-Konzert in Kahla

French interior minister calls for shutting down secret neo-Nazi music festival

Antisemitic heavy metal festival being held in undisclosed location in eastern France in order to avoid being banned. French Interior Minister Gérald Darmanin is urging the cancellation of a neo-Nazi heavy metal festival scheduled to take place in an undisclosed location in France on February 25. Darmanin has reportedly spoken to six prefectures in eastern France, requesting that they ban the “Night for the Blood” black metal festival set to occur in somewhere in their regions at a clandestine location known only to the hate concert’s producers, according to AFP. The festival is a “National Socialist black metal festival” that will take place in the Vosges department of the Grand Est region in Northeastern France, also known as Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine, French site Mediapart reported. In order to avoid being once again banned, as happened previously, the exact location of the event is being kept under wraps

via israelnationalnews: French interior minister calls for shutting down secret neo-Nazi music festival

siehe auch: Métalleux version Troisième reich – “Nuit pour le sang” : un festival néonazi clandestin est-il en préparation dans les Vosges ? Quatre groupes de black métal proches de mouvance néonazie pourraient se produire ce samedi 25 février lors d’un rassemblement non déclaré dans les environs d’Epinal (Vosges). Annoncé sur les réseaux sociaux, l’événement dénommé « Night for the blood » n’a pour l’heure pas de lieu défini. Son visuel diffusé sur les réseaux sociaux suscite déjà la polémique. Le « Night for the Blood » (Nuit pour le sang, NDLR), un festival de black metal national-socialiste (NSBM), devrait se tenir ce samedi 25 février dans le département des Vosges, selon la presse locale. Quatre groupes de black métal proches de mouvance néonazie sont à l’affiche de cet événement non déclaré. Sa localisation précise devrait être communiquée à ses participants quelques heures avant le début des concerts « pour éviter toute interdiction préalable », selon les informations de Mediapart, publiées ce lundi 20 février. A LIRE AUSSI :Le profil néonazi d’un des suspects du projet d’attentat contre des francs-maçons Dans le détail, deux groupes français Todes Schwadron et LeibStandarte, Eidkameraden de Suisse et le groupe allemand Stahlfront devraient se produire à ce rassemblement. Au coeur de la polémique, l’affiche de l’événement en noir et blanc, multiplie les références néonazies : un soleil noir représentant la force chez les SS, la Leibstandarte, en référence la première division SS en charge de la protection d’Hitler, ou encore une tête de mort, icône de la troisième division SS Totenkopf…

#Thüringen: #Großeinsatz bei „#Liederabend“! #Polizei crasht Neonazi-Party – #Ohrdruf

Rund 50 Rechte treffen sich in Thüringen zu einem „Liederabend“. Die Polizei sieht in dem Event eine Veranstaltung – und beendet das Ganze. Feierabend! Die Thüringer Polizei hat eine Neonazi-Party beendet. Die Thüringer Beamten hatten am späten Samstagabend (18. Februar) Hinweise bekommen, nach denen Dutzende Neonazis in einem Lokal in der Innenstadt von Ohrdruf eine laute Party feiern. Thüringen: Rechte Szene feiert in Ohrdruf Neben Beamten der Landespolizei Gotha rückten auch Thüringer Bereitschaftspolizisten an. Und tatsächlich trafen sie vor Ort auf rund 50 Angehörige der rechten Szene, die auch von weiter weg angereist waren. Ihr Event war als „Liederabend“ deklariert, sagt die Polizei. Weil in dem Lokal auch Livemusik gespielt wurde, hatte das Ganze für die Polizei Veranstaltungscharakter – daher beendeten die Einsatzkräfte die Neonazi-Feier vorzeitig

via thüringen24: Thüringen: Großeinsatz bei „Liederabend“! Polizei crasht Neonazi-Party

siehe auch: Polizei löst “Liederabend” der rechten Szene in Ohrdruf auf. Die Polizei hat in Thüringen eine Musikveranstaltung der rechten Szene aufgelöst. (…) Sie nahmen die Personalien auf und sprachen den Gästen einen Platzverweis für den Bereich Ohrdruf aus. Zudem wurden szenetypische Tonträger sichergestellt. Neben den Beamten der Landespolizeiinspektion Gotha waren auch Bereitschaftspolizisten im Einsatz. Gegen den Veranstalter ermittelt die Ordnungsbehörde.