#KLOSTERVESSRa – #Polizei löst Veranstaltung in rechtsextremem Lokal auf – #TommyFrenck

Die Polizei hat am Freitagabend in Kloster Veßra im Landkreis Hildburghausen eine Musikveranstaltung in einem rechtsextremen Szenelokal aufgelöst. Wie die Polizei mitteilte, waren einer Streife Autos mit Kennzeichen aus mehreren Bundesländern vor einer Gaststätte aufgefallen. Veranstalter ist bekannter Rechtsextremist Tommy Frenck Wie die Polizei bestätigte, handelt es sich bei dem Betreiber des Lokals um den polizeibekannten Rechtsextremisten Tommy Frenck.

via mdr: #KLOSTERVESSRa – #Polizei löst Veranstaltung in rechtsextremem Lokal auf

siehe auch: Polizei löst Musikveranstaltung in rechtsextremer Szene auf. Die Polizei hat in Südthüringen eine Musikveranstaltung in einem rechtsextremen Szenelokal aufgelöst. (…) Den Angaben nach soll er [Frenck] zunächst versucht haben, den Grund für die rund 50 Besucher zu verschleiern. Allerdings machten die Beamten bei der Überprüfung eine nicht angemeldete Musikveranstaltung aus und lösten diese auf. Demnach wurden die Identitäten der Beteiligten aufgenommen.

„Alter Gasthof“ in Staupitz ist verkauft: Das will der neue Eigentümer künftig machen

Silke Kasten 9. Dezember 2023 Presseartikel Das Gerichtsurteil zum Alten Gasthof in Staupitz bei Torgau erinnerte nochmal an die Rechtsrock-Vergangenheit. Doch inzwischen ist das Lokal verkauft. Der neue Eigentümer setzt auf neue Töne. Gerüchte gab es schon länger: Der „Alte Gasthof“ in Staupitz sei verkauft. Doch bestätigen wollte es niemand. Nach dem jüngsten Gerichtsurteil zugunsten des ehemaligen Eigentümers tritt der Nachfolger nun aber an die Öffentlichkeit: Ja, sagt er, er habe den Gasthof im November gekauft. Bereits im April konnte er damit beginnen, das Lokal umzubauen. Und statt Rechtsrock werde es künftig Discos, Parties mit bekannten DJs, Familien- und Vereinsfeiern und Tanztees geben. (…) Es soll möglichst nichts mehr erinnern an die braune Vergangenheit, in der die Gäste des „Alten Gasthofs“ 15 Jahre lang schwelgten. Der neue Eigentümer, ein Mann in mittleren Jahren aus der Region, möchte mit dem, was war, nichts zu tun haben. „Wir wollen hier etwas für die Jugend, für Kinder, für die mittlere Generation und die Älteren aufziehen“, sagt er. So wie in den Anfangsjahren des „Alten Gasthofs“, als dieser schon mal ein ganz normaler Landgasthof war. Der neue Besitzer entstammt einer Familie, die in der Umgebung bekannt ist. Disco, DJ, Live-Auftritte, Entertainment für Feiern aller Art waren und sind ihr Metier, seit Jahrzehnten. Doch seinen Namen möchte er vorerst nicht nennen. Es hat den Anschein, also wolle er etwas Zeit zwischen seiner Person, seiner Geschäftsidee und der Rechtsrock-Location verstreichen lassen – Zeit, die Erinnerungen vertreibt. „Wenn die Leute Staupitz hören, denken die doch sofort an Rechtsrock.“ Nun hat er das Gefühl, dass das vor wenigen Tagen ergangene Urteil des Oberverwaltungsgerichts und das mediale Echo wie eine Woge über ihm zusammenschlagen. „Ich bekomme so viele Anfragen“, sagt er. „Alle wollen wissen: Was ist denn bei Euch los?“ Immer wieder müsse er beruhigen: Nein, er wolle weiterhin nur ein Tanzlokal für Jung und Alt eröffnen. Nicht mehr und nicht weniger. Das Urteil zur entzogenen Gaststättenerlaubnis betreffe den ehemaligen, inzwischen verzogenen Eigentümer. Es habe nichts mit ihm zu tun. Schatten der Vergangenheit, die belasten. Woher nimmt er da den Mut für einen Neustart – zumal in Zeiten, da gerade in der Disco-Branche die Sorgen zugenommen haben? „Ja, es ist nicht einfacher geworden“, stellt er fest. „Die Menschen halten ihr Geld zusammen.“ Andererseits habe die schwindende Tanzlust Amüsier-Wüsten hinterlassen. „Schauen Sie sich in den Dörfern der Umgebung um“, sagt er. „Überall haben Gaststätten und Tanzsäle zugemacht. Manchmal haben Betreiber schon wegen der teuren Brandschutzauflagen aufgegeben. Jetzt gibt es kaum noch etwas. Wenn junge Leute feiern wollen, müssen sie nach Leipzig.“

via torgauer zeitung: „Alter Gasthof“ in Staupitz ist verkauft: Das will der neue Eigentümer künftig machen

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Rap und Rechtsextremismus : Kampf auf allen Plattformen

Mit fingierter Social-Media-Empörung und gezielten Downloadappellen kreiert das rechtsextreme Raplabel NDS Aufmerksamkeit. Seine Künstler treten zunehmend radikal auf. (…) Auch in Deutschland hat es sich für Musiker der extremen Neuen Rechten als effektiver herausgestellt, ideologische Widersprüche mit dem künstlerischen Erbe zu ignorieren. Lange war die Neonaziszene skeptisch gegenüber Rapmusik, hörte lieber die rechtsextremistischen Ableger von Black Metal und Punkrock. Inzwischen hat Deutschland jedoch eine relevante Szene rechtsextremistischer Rapper. Dahinter steckt Strategie: “Hip-Hop ist noch lange nicht beliebt bei jedem”, sagt der Rapper Proto in einem YouTube-Livestream, “aber es spricht nun mal die Jugend an.” Proto, ehemals Prototyp, und sein Kollege MKD, kurz für MaKss Damage, veröffentlichten am 17. November das Album Weiß, männlich, kampfbereit. Am selben Abend schrieben sie auf Telegram, sie hätten Platz drei der iTunes-Charts erreicht. Dabei ist von keinen der offiziellen Charts die Rede, die in Deutschland von der Firma GfK im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie ermittelt werden. Die Rapper nutzen Screenshots von Downloadplattformen mit dem Ziel, “einen Skandal zu erzeugen”, wie MaKss Damage selbst in einem Telegram-Video sagt, das zu weiteren Käufen auf iTunes aufruft. Inzwischen ist das Album von allen relevanten Onlinemusikplattformen entfernt worden, ein Skandal blieb aus. Dennoch zeigt der Fall, welche Strategien Proto, MKD und ihr Label NDS Records verfolgen. Die Plattenfirma ist im sächsischen Weifa bei Bautzen beheimatet und tauchte 2022 im Jahresbericht des sächsischen Verfassungsschutzes auf. NDS steht für “Neuer Deutscher Standard”. 2019 erschien ein gleichnamiges Album von Proto und dem rechtsextremistischen Rapper Chris Ares. Ares, bürgerlich Christoph Aljoscha Zloch, hatte das Label ursprünglich mithilfe von Arcadi gegründet, einem Verlag und Onlineshop, den es inzwischen nicht mehr gibt. Auch er wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Proto heißt eigentlich Kai Naggert. Wie Ares und andere mit NDS Records assoziierte Musiker war er bei der Identitären Bewegung aktiv

via zeit: Rap und Rechtsextremismus : Kampf auf allen Plattformen

Rechter Internetversand Midgård gehackt :Nazi-CDs ins Ministerium bestellt

Hacker haben Bestelllisten eines rechtsextremen Versandes veröffentlicht. Auch ein Mitarbeiter des niedersächsischen Umweltministeriums ist darauf. Das Angebot des Internetversandes ist breit – zugleich aber auch eng gefasst. Bei Midgård kann die CD „Weisse Wölfe – Die faschistischen 4“ bestellt werden, oder Hoodies mit der Aufschrift „Defend Europe – My Land – My Brothers – My Heritage“. Oder Baseballschläger mit der Aufschrift „Tolerant Today – Dead Tomorrow“. Seit Jahren liefert der rechtsextreme Szeneversand aus Schweden das gesamte Rechtsrock-, Modemarken- und Merchandising-Programm, das die Szene wünscht. Auch Oliver P., Mitarbeiter im niedersächsischen Umweltministerium, bestellte bei dem Versand aus Alingsås. „Sicherlich“ habe er bei dem Versand „mal bestellt“, bestätigt P. der taz. Rechtsextrem sei er aber nicht. In den vergangenen Tagen wurde der Versand von Martin Flennfors und Martin Engelin gehackt. Rund 20.000 Bestellungen stellte ein antifaschistisches schwedisches Hacker-Kollektiv online. Das Kundenregister umfasst die Jahre 2017 bis 2022. Die Kunden bestellten aus ganz Europa. Seit 1994 besteht Midgård, an die 2.700 Produkte will der Shop nach eigenen Angaben im Programm ­haben. So auch das Buch des Holocaust-Leugners Thies Christophersen, „Ich war in Auschwitz“, und Hitlers „Mein Kampf“. Betreiber sind bei der „Nordischen Widerstandsbewegung“ Die Betreiber von Midgård wollen aber nicht bloß Geld mit Rechtsrock-Fans machen. Sie gehören selbst zur Szene. Engelin sei ein „prominentes Mitglied“ der „Nordischen Widerstandsbewegung“ („Nordic Resistance Movement – NRM“) schreibt das Hacker-Kollektiv, dass ab 2017 schon Kundendaten von weiteren rechtsextremen Versandhändlern veröffentlichte. Das NRM soll in Schweden mehrere Hundert Mitglieder haben, antwortete die Bundesregierung 2022 auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken. Die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ in Deutschland unterhält langjährige Kontakte zu NRM. Sie beteiligen sich gegenseitig an Aufmärschen

via taz: Rechter Internetversand Midgård gehackt :Nazi-CDs ins Ministerium bestellt

Hack der Daten

Irische Punkband – The-Pogues-Sänger Shane MacGowan ist tot

Gerade erst feierte Shane MacGowan die Entlassung aus dem Krankenhaus und seinen fünften Hochzeitstag. Jetzt ist der irische Musiker und Sänger der Band The Pogues mit 65 Jahren gestorben. Das teilte seine Frau Victoria Mary Clarke auf Instagram mit. »Es gibt keine Möglichkeit, den Verlust zu beschreiben, den ich fühle, und die Sehnsucht nach nur einem weiteren seiner Lächeln, die meine Welt erhellten«, schreibt sie. (…) Der Höhepunkt des Erfolgs der Pogues kam 1987 mit »Fairytale of New York«, das MacGowan im Duett mit Kirsty MacColl sang und zu einem sofortigen Weihnachtsklassiker machte, trotz des radiounfreundlichen Textes, in dem das entfremdete Paar Beleidigungen austauscht.

via spiegel: Irische Punkband The-Pogues-Sänger Shane MacGowan ist tot

TOUT OF HIS SHELL | Irish Neo-Nazis reeling after Blood and Honour organiser unveiled as ‘informant’

Ulster-based pals of hate boss fear he dobbed them in. Neo-Nazis here were left reeling after an organiser of secret far-right gigs appeared in court on terror charges – and claimed he was a police tout. The case against Robert Talland is being heard at Woolwich Crown Court, where he is accused of stirring up race hate as well as “encouraging terrorism”. Talland is better known to his Hitler-worshipping goons in Ulster as ‘Ginger Rob’. He has been a regular visitor to Northern Ireland over the last couple of decades. The 54-year-old has played a leading role in promoting the Blood and Honour movement over here. The Ulster Division has staged numerous gigs in recent times, as the Sunday World has exposed. But Neo-Nazis in Northern Ireland were sent into meltdown this week after his trial started. The court was told Talland had been passing on information about fellow far-right members to the police. (…) Sources have told us the Belfast organiser of the gigs made contact with Talland through his Rampage Records label, which promotes White Power bands from around the world. With his connections, he was able to organise and liaise with the Belfast man – whose identity we know but aren’t revealing at this stage – to bring bands to the city. “Nothing happens in that scene without the knowledge of Ginger Rob,” added our source. “With him spilling the beans there are a lot of worried people here. It could spell the end of the B and H scene in Northern Ireland.

via sundayworld: TOUT OF HIS SHELL | Irish Neo-Nazis reeling after Blood and Honour organiser unveiled as ‘informant’

Roger Waters Drops Nazi-Esque Imagery From Argentina Shows After Legal Threat

The Pink Floyd co-founder has faced criticism for using Nazi-esque imagery in his recent live shows. Roger Waters was forced to remove some controversial Nazi-inspired imagery from his live shows in Argentina this week following a legal threat from several Jewish groups. An Argentine court ordered the Pink Floyd co-founder to refrain from making anti-Semitic remarks or discriminatory acts during the concerts after the Delegation of Israeli-Argentine Associations (DAIA) called for the shows to be canceled, the Buenos Aires Herald reports. Dr. Ariel Gelbung, director of the Simon Wiesenthal Center (SWC) Latin America, told the Jerusalem Post, “A legal firm denounced, together with an affidavit subscribed by myself, that if he did the same show he had been doing on tour, where he dressed as a Nazi, used the Star of David on the flying pig and compared Shireen Abu Akleh to Anne Frank, that it would be considered a crime.” A court in Chile ruled that Waters’ upcoming concerts in Chile this weekend can proceed, despite similar attempts by the Representative Committee of Jewish Entities in Chile to block the performances due to his alleged “history of incitement to anti-Semitic hatred,” NME reports.

via themessenger: Roger Waters Drops Nazi-Esque Imagery From Argentina Shows After Legal Threat