Exclusive: Leader Of Dylann Roof-Worshipping Neo-Nazi Group Exposed

Andrew Richard Casarez is a 27-year-old pizza delivery driver and the leading voice in a confederation of neo-Nazis, HuffPost has confirmed. A prominent white supremacist who encourages acts of domestic terror and who once claimed to have influenced the Pittsburgh synagogue shooter is a 27-year-old restaurant worker in California, a new HuffPost investigation has confirmed. For years, a man using the pseudonym “Vic Mackey” has been the leading voice in a confederation of neo-Nazis called the “Bowl Patrol,” a reference to white supremacist murderer Dylann Roof’s “bowl cut” hairstyle. In podcasts, videos and social media posts reviewed by HuffPost, Mackey has called on his followers — including nearly 1,000 on Telegram — to commit hate crimes, threatened activists and journalists with rape and violence and celebrated white nationalist massacres — in Christchurch, New Zealand; El Paso, Texas; Poway, California, and elsewhere — all while keeping his real identity secret. Though it’s hard to know the exact number of people Mackey has influenced, the Southern Poverty Law Center and the Anti-Defamation League see him as a leader in this network of extremists, some of whom have been arrested in connection with threats or plans of real-world violence in Roof’s name. Even as so many other white nationalists have been unmasked in recent years — among them cops, soldiers and politicians — Mackey has remained elusive. But in recent weeks, the Anonymous Comrades Collective, a group of anti-fascist researchers, has traced Mackey’s online history and believes he is a man named Andrew Richard Casarez, a 27-year-old pizza delivery driver who lives in a Sacramento suburb. HuffPost has also confirmed his identity via photos, videos and audio clips, and by speaking to people who have known Casarez over the years.

via huff: Exclusive: Leader Of Dylann Roof-Worshipping Neo-Nazi Group Exposed

https://twitter.com/anonymouscommie/status/1280706291292397568

Bundeswehr: Oberstleutnant Marcel Bohnert hielt Vorträge in rechten Zirkeln

Panorama hat nach der Berichterstattung über den Bundeswehr-Oberstleutnant Marcel Bohnert*, der mit einem Anhänger der rechtsextremen Identitären öffentlich sympathisierte, neue Hinweise zu Oberstleutnant Bohnerts politischen Kontakten erhalten. Der Oberstleutnant, der im Verteidigungsministerium bislang zuständig war für Social-Media-Auftritte der Bundeswehr, hat 2015 einen Vortrag vor der Burschenschaft “Cimbria München” gehalten. Panorama liegt dazu ein Foto vor, das die Burschenschaft auf ihrer Facebookseite veröffentlichte. Darunter steht: “Bei unserem Burschenschaftlichen Abend referierte Hauptmann Marcel Bohnert über sein Buch ‘Der einsame Kämpfer'”. Die Münchner “Cimbria” zählt zu den “weißen” Burschenschaften. “Das sind diejenigen, die sich für das Völkische, für das deutsche Volkstum ganz besonders einsetzen. Das ist immer auch verknüpft mit der Vorstellung, dass Deutschland viel größer ist als seine nationalen Grenzen”, sagt die Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth, die zu Studentenverbindungen forscht. Die Burschenschaft steht seit vielen Jahren in der Kritik. 2013 hatte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann “Cimbria München” von der offiziellen Gedenkfeier zum Volkstrauertag ausgeladen. Veranstaltungen der “Cimbria München” wurden zum Beispiel 2011 vom rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” beworben. (…) Auch ein weiterer Auftritt des Offiziers Marcel Bohnert wirft Fragen auf. Panorama liegt das Tagungsprogramm des “Studienzentrums Weikersheim” aus dem Jahr 2014 vor. Dort ist Marcel Bohnert (damals Hauptmann) mit einem “Vortrag und Aussprache ‘Die Bundeswehr in Afghanistan'” im Programm aufgeführt. Das “Studienzentrum Weikersheim” war seit seiner Gründung immer wieder in Skandale verwickelt. Nach Beurteilung des Simon-Wiesenthal-Zentrums wurden in dem “Studienzentrum” in der Vergangenheit regelmäßig Redner mit extremistischen und antisemitischen Ansichten zu öffentlichen Vorträgen eingeladen. Zum Zeitpunkt des Vortrages von Offizier Marcel Bohnert war Karl Albrecht Schachtschneider Vizepräsident des “Studienzentrums Weikersheim”, der Verbindungen zum bekannten Rechtsradikalen Jürgen Elsässer vom “Compact-Magazin” und dem Chefideologen der “Neuen Rechten” Götz Kubitschek unterhält. “Das Studienzentrum Weikersheim war vor dem ‘Institut für Staatspolitik’ in Schnellroda ein Zentrum der Neuen Rechten und einschlägig bekannt”, sagt Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl. Es habe 2014 schon lange zum Stamminventar der “Neuen Rechten” gehört. Dass Oberstleutnant Marcel Bohnert dort als Redner aufgetreten ist, ist für Natascha Strobl unverständlich. “Man kann nicht Vorträge halten, ohne sich darüber zu informieren, bei wem man sie hält.”

via panorama ndr: Bundeswehr: Oberstleutnant Marcel Bohnert hielt Vorträge in rechten Zirkeln

siehe auch: Verdacht auf Rechtsextremismus – #Bundeswehr entbindet Social-Media-Referenten von seinen Aufgaben – #schauhin #noIB. Die Bundeswehr hat einen Referenten ihrer Social-Media-Abteilung wegen Rechtsextremismus-Verdachts vorerst von seinen Aufgaben entbunden. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums teilte mit, nach ersten Hinweisen auf die Vorwürfe seien sofort Ermittlungen gegen den Mitarbeiter eingeleitet worden. Es handele sich um einen Referenten ohne Leitungsfunktion, der sich um einen kleinen Teil der Social-Media-Aktivitäten der Bundeswehr kümmere. Zu weiteren Details dürfe er sich aus rechtlichen Gründen nicht äußern. Nach ARD-Recherchen ist der Oberstleutnant in dem sozialen Netzwerk Instagram seit Jahren mit einem Anhänger der Identitären Bewegung vernetzt.

screenshot FB

Wüste Beschimpfungen – Mehrere Geldstrafen: Ex-AfD-Politiker wegen Beleidigungen verurteilt – #hetzer #schauhin

Ein ehemaliger AfD-Politiker aus Saarbrücken muss wegen mehrerer Beleidigungen eine Geldstrafe zahlen. Er beschimpfte unter anderem die zweite Bürgermeisterin von Hamburg als “Fascho-Fotze”. Innerhalb eines Jahres musste der Ex-AfDler dreimal wegen Beleidigungen zahlen. Auf Facebook schrieb er im Mai 2020 einem Administrator der Seite “Wir im Landkreis Birkenfeld gegen Rechts”: “Ihr seid als Internationale Sozialisten das gleiche Pack wie die Nationalen Sozialisten. Und genau deshalb ist ein Aufenthalt in Buchenwald für euch richtig und notwendig.” Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, wurden bereits im September 2019 und April 2020 Strafbefehle gegen den heute parteilosen Politiker erlassen. (…) Der Ex-AfDler, der in der Partei Bundessprecher der “Homosexuellen in der AfD” war, verließ diese mit der Begründung, sie habe Verbindungen zum Rechtsextremismus. Er arbeitet heute als Referent der rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Gabriele Bublies-Leifert.

via sol: Wüste Beschimpfungen – Mehrere Geldstrafen: Ex-AfD-Politiker wegen Beleidigungen verurteilt

#NSU 2.0: Es hagelt rechtsextreme Drohschreiben – auch von Nachahmern? – #terror

NSU 2.0: Weitere rechtsextreme Drohschreiben an Politikern und Prominente sind aufgetaucht. Möglicherweise handelt es sich um einen Trittbrettfahrer. NSU 2.0: Weitere Politiker*innen erhalten rechtsextreme Drohschreiben. Aktuelle Mails weisen andere Merkmale auf als die vorherigen rechtsextremen Drohschreiben von NSU 2.0. Handelt es sich um Nachahmer von NSU 2.0? Immer mehr Politikerinnen und Politiker von Grünen, Linken und SPD erhalten rechtsextreme Beschimpfungs- und Drohschreiben, die mit „NSU 2.0“ unterzeichnet sind. Die Schreiben gehen auch an Journalistinnen und andere bekannte Menschen, vor allem Frauen. Etliche der Betroffenen reagierten mit klaren Botschaften, dass sie umso energischer gegen Rechtsextremismus kämpfen wollen. Die aktuelle Serie von Mails weist andere Merkmale auf als die ursprünglichen „NSU 2.0“-Mails. Es könnte sich daher um Nachahmer handeln. Ob das so ist, sei „Gegenstand der Ermittlungen“, hieß es von der Frankfurter Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Zudem gebe es mehrere Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit rechtsextremen Drohungen. (…) Der Absender der Drohschreiben behauptet zu wissen, wo sich die bedrohten Personen aufhielten. Auch ihre Familien und ihre Freunde seien ausspioniert worden, heißt es in den Schreiben. Der Verfasser gibt Sympathien zu erkennen mit Naziverbrechern wie dem SS-Chef Heinrich Himmler, dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß oder Prinz Eugen, dem kaiserlichen Oberbefehlshaber gegen die osmanischen Truppen im 17. und 18. Jahrhundert. Außerdem unterzeichnet er mit „NSU 2.0“, ebenso wie der Verfasser anderer Drohschreiben, der dabei persönliche Daten der betroffenen Frauen nutzte. Solche Daten waren vorher teilweise von hessischen Polizeicomputern abgerufen worden.

via fr: NSU 2.0: Es hagelt rechtsextreme Drohschreiben – auch von Nachahmern?

Thüringen: Online-Versand verkauft Kleidung mit „N.A.Z.I“-Aufdruck

Die Abkürzung steht laut Hersteller für den Satz: „Nicht an Zuwanderung interessiert“ Ein Onlineshop bietet Pullover, T-Shirts und Spaghetti-Tops mit dem Aufdruck N.A.Z.I. an. Unter den Buchstaben ist zudem der Satz „Nicht an Zuwanderung interessiert“ aufgedruckt. Laut Impressum hat der Versandhandel seinen Sitz in Ilmenau in Thüringen. Auch weitere T-Shirts mit in der rechten Szene beliebten Sprüchen wie „Fuck Antifa“, „Die Wehrmacht“ oder „Deutsches Afrikakorps“ sind bei dem Händler im Angebot. Ebenso sind dort Teleskopschlagstöcke, Messer und Elektroschocker erhältlich. Auf der Facebook-Seite des im Impressum angegebenen Ansprechpartners bewirbt der Mann den Handel zudem mit einem Foto, auf dem zu lesen ist: „Dein Partner für nationale Textilien“. Ebenfalls auf der Facebook-Seite des Mannes zu finden ist ein offensichtlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammendes Bild eines Panzers, vor dem zwei Soldaten der Wehrmacht stehen. Darunter steht in altdeutscher Schrift geschrieben: „Keinen Schritt zurück“. Auf einem weiteren Foto wird zudem für ein „soziales Netzwerk für Patrioten“ geworben. „Aufgebaut wie Facebook ist der Patrioten-Treff ein soziales Netzwerk von der Bewegung für die Bewegung. Der Server steht in Rumänien und wird von einer Firma aus Island betrieben. Auch wenn es für nichts eine Garantie gibt, so sind die Daten relativ sicher“, wird die Plattform in einem weiteren Beitrag auf der öffentlich einsehbaren Facebook-Seite beschrieben. Man brauche „eine Plattform der freien Rede, wo wir uns ohne den Terror von Maas und Kahane bewegen können.“

via berliner zeitung: Thüringen: Online-Versand verkauft Kleidung mit „N.A.Z.I“-Aufdruck

#AfD verteidigt umstrittenen Ingolstädter Verein

Zuvor hatte die Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt erfolgreich dagegen geklagt, im Verfassungsschutzbericht als rechtsextreme Organisation geführt zu werden. Nach dem Wirbel um die Ungültigkeit des neuen Verfassungsschutzberichts hat die AfD die umstrittene Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt (ZFI) verteidigt. Zuvor war eine Klage der ZFI, die im Ruch der Geschichtsklitterung steht, am Verwaltungsgericht München erfolgreich – sie darf demnach in dem Bericht für das Jahr 2019 nicht unter “Rechtsextremismus” geführt werden. AfD-Fraktionsvize Richard Graupner teilte mit, die Entscheidung stärke die Meinungsfreiheit, was seiner Ansicht nach “bitter nötig” sei. Man müsse nicht mit allen Publikationen der ZFI einverstanden sein, doch gelte das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit. (…) Nach SZ-Informationen spielten bei der für den Bericht ergangenen Neubewertung der ZFI aber auch AfD-Politiker eine Rolle – so zum Beispiel ein Historiker und Parteimitglied, der bei einer der Tagungen in Ingolstadt über “Die Lebenslügen der Bundesrepublik Deutschland” referierte, eine aggressive Kriegspolitik Polens im Zweiten Weltkrieg sieht und den Überfall auf die Sowjetunion als “Präventivkrieg” zu deuten versucht.

via sz: AfD verteidigt umstrittenen Ingolstädter Verein

Nach ausgesetztem #Kopfgeld: #AttilaHildmann von #HoGeSatzbau blamiert – #schauhin #HoGeSatzbau

Die antisemitischen Märchen, das rechtsextreme Vokabular und die verschwörungsideologischen Mythen sind gut belegt und widerlegt, dazu gibt es nichts Neues zu sagen. Auch der Staatsschutz ermittelt bereits gegen den ehemaligen veganen Kochbuchautor Attila Hildmann, der sich selbst als „ultrarechts“ bezeichnet und die in Teilen bereits vom Verfassungsschutz beobachtete AfD als für ihn nicht „deutsch national“ genug (mehr dazu). Dementsprechend extremistisch sind seine Methoden: Kürzlich forderte er die Todesstrafe gegen Volker Beck, die er durchsetzen wollte, wenn er wohl die BRD gestürzt habe. Auch fantasiert er von einem Bürgerkrieg und zählt Personen auf, die er hinrichten lassen will Wie wir bereits berichteten, beinhaltet das auch, dass er Kopfgelder auf AktivistInnen aussetzt, die sich gegen seine Hetze und Lügen wehren und diese anprangern. Die Netz-AktivistInnen von „Hooligans gegen Satzbau“, die 2016 mit dem „Smart Hero Award“ ausgezeichnet wurden, forderten vor kurzem auf, derartige antisemitische und rechtsextreme Lügen, Volksverhetzung und Mordfantasien in seiner Telegram-Gruppe zu melden, bevor jemand wegen der Hetze des ultrarechten Vegankochs zu Schaden kommt. Attila Hildmann setzte darauf ein Kopfgeld auf sie aus (…) Die Manipulation war eigentlich leicht auffindbar: Es handelte sich laut HoGeSatzbau um Daniel Schmidt, einen „gewaltbereiten, jungen Neonazi aus Sülbeck“, der dem „Aryan Circle Germany“ (ACG; „Arischer Zirkel Deutschland“) angehört, einer Kameradschaft deutscher Rechtsextremisten. „Fotos der beiden waren leicht verfügbar und sind ebenso leicht manipulierbar.“ Attila Hildmann glaubte den Fake sofort. HoGeSatzbau erklären auch, warum: „Denn genau so funktionieren Fehlinformationen im Netz: Menschen suchen sich ihre Infos so, dass sie zu ihrem bisherigen Wissen passen und hinterfragen Informationen und Quellen nicht mehr, wenn diese ihre Sichtweise bestätigen. Das ist das, was zählt. Mehr noch als jeder belegbare Fakt.“ Für den „Leak“ erfanden sie eine „Informantin“, die gerne das versprochene Kopfgeld bekommen hätte – um es an EXIT Deutschland zu spenden.

via volksverpetzer: Nach ausgesetztem Kopfgeld: Attila Hildmann von HoGeSatzbau blamiert

https://twitter.com/hogesatzbau/status/1284745566988247041
https://twitter.com/hogesatzbau/status/1284782235514744833