#Kampagnenvideo: Wie die „#Querdenker“-Szene mit Kindern gegen das #Impfen mobilisiert – #covidioten #kindswohlgefährdung

Seit Monaten trommeln Corona-Leugner und „Querdenker“ gegen das Impfen. Jetzt legt die Szene mit einem Kampagnenvideo nach. Bei Twitter trendet der Hashtag #WirLassenUnserKindNichtImpfen, ansonsten gestaltet sich die Verbreitung allerdings schwierig: Youtube hat das Video umgehend von seiner Plattform entfernt. Bereits seit Beginn der Pandemie verbreiten Corona-Leugner und Verschwörungsideologen die wildesten Mythen über das Impfen – selbst als der Impfstoff noch nicht einmal verfügbar war. In diesen Erzählungen geht es um Vakzine, die angeblich das Erbgut verändern sollen – oder sogar Mikrochips, die die Regierung mit Hilfe der Spritze unter die Haut pflanzen soll. Keine dieser Erzählungen ist wahr, sie alle wurden hinlänglich widerlegt. Nun allerdings mobilisiert die Szene der Corona-Leugner mit neuen Mitteln – und zwar mit Hilfe einer Videokampagne, und mit Hilfe ihrer Kinder. Unter dem Hashtag #WirLassenUnserKindNichtImpfen wird seit Montag ein 14-minütiger Clip im Netz verbreitet, in dem verschiedene Vertreter der Szene erklären, dass sie ihren Nachwuchs keinesfalls impfen lassen werden. Initiiert wurde die Kampagne – zumindest nach offizieller Darstellung – von dem „Pädagogen und Visualisierungstherapeuten“ Maurice Janich. Dieser bewirbt sich auf seiner Webseite selbst als „hochsensibel und hochbegabt“ – mit seiner Therapie helfe er Kindern, ihre Traumata zu lösen, heißt es weiter. (…) Verbreitet wurde der Anti-Impf-Aufruf am Montag vom früheren Focus-Journalisten und heutigen Blogger Boris Reitschuster. Dessen Webseite kann man als journalistischen Arm der „Querdenker“-Bewegung bezeichnen, Covid-Verharmloser kommen hier häufig zu Wort. Ihm sei das Video „vorab zur Verfügung gestellt“ worden, schreibt Reitschuster – Michael Ballweg bezeichnet der Blogger in einem Tweet als „Prominenten“. Der Inhalt des Kampagnenvideos ist derweil weitestgehend unspektakulär: Insgesamt 129 Wortbeiträge sind in dem Clip zu sehen, manchmal zeigen sie angebliche Mütter, mal Väter, mal Pärchen. Die allermeisten sagen nur einen einzigen Satz in die Kamera: „Ich lasse meine Kinder nicht impfen“. Ein Kommentator droht: „Jeder, der den Impfstoff an unseren Kindern verimpft, gehört ins Gefängnis.“ Eine Mutter ist der Ansicht, Kinder bräuchten keinen Impfstoff, sondern „frische Luft“.

via rnd; Kampagnenvideo: Wie die „Querdenker“-Szene mit Kindern gegen das Impfen mobilisiert

Haftbefehl – Wer warnte Attila Hildmann?

Im Februar wurde ein Haftbefehl gegen Attila Hildmann ausgestellt. Der Extremist hat davon offenbar noch vor der Staatsanwaltschaft erfahren. Seitdem wird der Maulwurf gesucht. Plötzlich war Attila Hildmann weg. Der Kochbuchautor und extremistische Verschwörungsideologe veröffentlichte im Februar auf seinem Telegram-Kanal ein Foto, das ihn vor einer antiken Tempelanlage zeigte. “Fluchtgefahr als Grund für einen Haftbefehl. Und nicht eine einzige Anklage!”, schrieb Hildmann unter das Foto. “Bin seit ein paar Wochen im wohlverdienten Urlaub! Was will man aktuell in Mao-Merkels-GULAG?” Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt seit einigen Monaten gegen Hildmann, es geht unter anderem um Volksverhetzung, um Beleidigung und Bedrohung in Dutzenden Fällen. Mittlerweile ist klar: Hildmann hat Deutschland verlassen und hält sich offenbar in der Türkei auf. Die genauen Umstände seiner Flucht sind weiter unklar.Hildmann war vor Staatsanwaltschaft informiertNach Recherchen von WDR und “Süddeutscher Zeitung” beschäftigt sich nun auch die Berliner Justiz mit dem Fall. Es geht um die Frage, ob Hildmann durch einen Informanten vor den Ermittlungen gegen ihn gewarnt wurde. Denn als der Gesuchte erstmals hämisch über den Haftbefehl gegen ihn schrieb, war dieser gerade erst ausgestellt worden. Nicht einmal die zuständige Staatsanwaltschaft soll zu diesem Zeitpunkt davon gewusst haben. Woher wusste Hildmann so früh, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag? Die Staatsanwaltschaft Berlin hat dazu ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, es richtet sich gegen “Unbekannt” und der Vorwurf lautet “Verrat von Dienstgeheimnissen”. Die Behörde hat die Vorgänge und den zeitlichen Ablauf inzwischen rekonstruiert. (…) Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass zu diesem frühen Zeitpunkt nur wenige Menschen Kenntnis von dem frisch ausgestellten Haftbefehl hatten: die Haftrichterin, deren Mitarbeiter, eine Sekretärin in der Geschäftsstelle oder auch ein Sicherheitsmann, der die Akte transportiert hatte. Weder Hildmann noch seine Anwälte wurden vom Gericht informiert.Hildmann verweist auf Polizei als QuelleHildmann behauptet indes, die Polizei selbst habe die Existenz des Haftbefehls noch an besagtem Wochenende ausgeplaudert. Er schrieb damals auf Telegram, mehrere Polizisten hätten seine Mutter aufgesucht. Sie hätten nach ihm gefragt und erklärt, es läge ein Haftbefehl gegen ihn vor.

via tagesschau: Haftbefehl – Wer warnte Attila Hildmann?

screenshot telegram

Rassismus in #Stuttgart – Video über rassistische Attacke geht im Netz viral – #kaltland

Über 50.000 Menschen haben sich das Video einer 18-Jährigen auf Instagram bereits angeschaut. Zu sehen ist eine 72-Jährige am Stuttgarter Hauptbahnhof, die mit rassistischen Beschimpfungen um sich wirft. Die Bundespolizei ermittelt in dem Fall. „Du gehörst nach Afrika“, schreit die Frau lautstark in der kleinen Schalterhalle des Stuttgarter Hauptbahnhof. Es sind massiv rassistische Beleidigungen, die in einem vor zwei Wochen aufgenommenen Video zu hören sind. Bis zum Montag, 17. Mai 2021, ist das Video auf Instagram über 50.000 Mal aufgerufen worden. Aufgenommen hat es eine 18-Jährige, die den Fall zur Anzeige gebracht hat und im Netz auf das Thema Rassismus aufmerksam machen will. Auf Instagram heißt sie Cineflexx, mit ihrem echten Namen will die junge Frau, die in Stuttgart lebt, nicht zitiert werden. Am 9. Mai kam sie am frühen Morgen gegen 5.30 Uhr gerade mit einem Nachtzug in Stuttgart an und war auf dem Weg in Richtung der Arnulf-Klett-Passage, als sie hörte, wie eine Frau laut schrie und mehrere Männer massiv beleidigte. Sie kam auf ihrem Weg schließlich an den Sitzgelegenheiten in der Halle vorbei und wurde Zeugin der Beleidigungen. Die Männer, die von der Frau verbal angegriffen wurden, verstanden nicht, was da eigentlich vor sich ging. Sie konnten offenbar kein Deutsch. Die 18-Jährige, ebenfalls schwarz, mischte sich ein und begann die Situation mit ihrem Smartphone zu dokumentieren. Schließlich beleidigte die 72-Jährige auch sie. „Da kommt der nächste Dreck“, ist zu Beginn der Aufzeichnung zu hören. Die 18-Jährige wollte das nicht auf sich sitzen lassen und erwiderte: „Ich bin genauso Deutsche wie Sie.“ Insgesamt geht das Video zweieinhalb Minuten.

via StZ: Rassismus in Stuttgart – Video über rassistische Attacke geht im Netz viral

https://www.instagram.com/tv/COpPkYbInqu/

ANTISOZIAL, ANTIDEMOKRATISCH, ABNORMAL – AFD EBEN. EIN AUSFLUG IN DIE KOMMUNALPOLITISCHEN NIEDERUNGEN

Was für ein Mensch muss man sein, um den Eltern von Annalena Baerbock zu unterstellen, dass sie ihrem Kind seinerzeit bewusst den Namen Annalena Charlotte Alma Baerbock gaben, um damit das Akronym ACAB zu verwenden? In welch geistiger Verfassung muss man sein, um davon ausgehend dann über das angeblich bei Grünen beliebte „Schwein als Stalltier“ zu sabbeln, um sich dann darüber auszulassen, dass linke Extremisten Gewalt ausüben und unterschwellig zu unterstellen, dass das alles von den Eltern von Frau Baerbock im Augenblick der Namensgebung gut geheißen wurde? Bernd Ulrich, Vorsitzender der AfD im rheinischen Ratingen, unweit von Düsseldorf, bewegt sich in seinem neuesten Blog-Beitrag „ACAB: Der Name ist Programm“ auf dem Niveau eines mobbenden Pennälers, der sich in überhaupt nicht witzigen Witzen über den Namen von Frau Baerbocks Ehemann ergeht und darüber schwadroniert, dass sie ja auch den Namen ihres Ehemanns hätte annehmen können, wenn sie denn das Akronym hätte auflösen wollen. Das Verhalten des AfD-Vorsitzenden ist symptomatisch für eine lange Reihe von verbalen Entgleisungen des besagten Herrn Ulrich, der schon mal Parallelen zwischen Robert Habeck und Hitler aufzeigt oder dem bekannten Ratinger Linken Manfred Evers Sympathie für die RAF unterstellt, der in seinen eigenen Blogs und Beiträgen für die AfD in kaum auszuhaltendem, toxischem Duktus seine schlechtgelaunten Ansichten verbreitet und sich trotz dieses Schwalls an Hassreden gerne selber als Opfer stilisiert und sich damit in bester Tradition seiner Partei bewegt.
Da echauffiert sich Herr Ulrich in seinem Blog darüber, dass besagter Manfred Evers ihn (vollkommen zu Recht) wegen des o.g. Beitrages angezeigt hat und schreibt, dass sich „statt dessen (…) die ohnehin chronisch überlasteten Justizbehörden mit dem Kinderkram beschäftigten“ mussten, verschweigt aber, dass seine Partei im generellen und auch er höchst selbst in Ratingen gerne die Justizbehörden bemühen. Ob nun die ehemalige Ratinger FDP-Vorsitzende Frau Dr. Pannes, die von der AfD wegen eines (nur zu menschlichen) „Fickt euch doch“ angezeigt wurde, oder die Anzeige von Herrn Ulrich gegen meine Person wegen eines Twitter-Posts mit dem Titel „AfD Dreckspack“ – die eigene Opferrolle gilt es zu stilisieren. Der Unterschied zu einer aus der Situation geborenen, emotionalen „Dreckspack“-Äußerung oder Frau Dr. Pannes Stoßseufzer ist der, dass Herr Ulrich und die AfD gezielt und auf den Punkt Hasssprache einsetzen, um den politischen Gegner zu diffamieren. Wer Habeck und Hitler in einen Kontext setzt, wer Baerbock und linksextremen Terrorismus vermengt, wer unter dem Deckmäntelchen anonymer Zuschriften Frau Dr. Merkel als „die Giftmischerin, die Hass und Hetze und Gewalt in Deutschland geboren und forciert hat“ bezeichnet, wer Demonstranten gegen die AfD als „Mob“ bezeichnet und linksstehenden Politikern eine Nähe zur RAF unterstellt, der betreibt gezielt und mit politischer Absicht Hassrede.

via blog der republik: ANTISOZIAL, ANTIDEMOKRATISCH, ABNORMAL – AFD EBEN. EIN AUSFLUG IN DIE KOMMUNALPOLITISCHEN NIEDERUNGEN

DHS Warns BLM That Protests Are ‘Likely’ Target Of Far-right Extremists

The bulletin, issued through the National Terrorism Advisory System, says that domestic violent extremists and white supremacists have been looking for “civil disorder” as an opportunity to commit violent acts “in furtherance of ideological objectives.” That includes targeting protests about “racial justice grievances and police use of force concerns, potentially targeting protestors perceived to be ideological opponents,” the bulletin reads. This is the second threat bulletin DHS has issued in 2021 regarding the threat from far-right extremists. In January, after the Capitol insurrection, DHS issued a warning saying that the Jan. 6 attack had “emboldened” white supremacist extremists and that the threat of violent attacks would likely remain high throughout the year. That’s led to a sprawling DOJ investigation into the matter, as FBI agents continue to pore over video from the attack to try to identify rioters. Since then, the Biden administration has said that it will make combatting domestic violent extremism a priority. That has thus far come in the form of DHS initiatives aimed at increasing prevention and detection of those who might be willing to commit acts of political violence. The FBI also released a report on Friday about the threat from domestic violent extremists, saying that the bureau arrested 846 people for domestic terrorism-related crimes between 2015 and 2019. The bureau also said that, over the same time period, it had produced more than 4,000 domestic terrorism-related intelligence products. The DHS bulletin centers the role of the internet in motivating domestic terrorists, noting that random people online can call for violence against politicians and “perceived ideologically-opposed individuals” and find an audience receptive to those demands.

via talkingpointsmemo: DHS Warns BLM That Protests Are ‘Likely’ Target Of Far-right Extremists

Racist who posted picture of his Nazi-saluting dog is jailed

Tobias Powell posted photos of his tattoos which featured the Nazi iron cross and swastika as well as a Celtic cross. A white supremacist supporter who posted “abhorrent” racist material online, including a photo of his dog carrying out a Nazi salute, has been jailed for three years for hate crime offences. Tobias Powell, of Bognor Regis, West Sussex, also created an avatar on the Fifa football video game using an offensive racial slur – with the word Nazi on the back of the player’s shirt, Portsmouth Crown Court heard. Amy Packham, prosecuting, told the court that the photo posted by the defendant of his dog with its paw raised was accompanied with the words of the Nazi salute “sieg heil”. The 33-year-old also posted photos of his tattoos which featured the Nazi iron cross and swastika as well as a Celtic cross. She added that he also used the name Adolf Hitler for his Apple ID and shared Tweets by Donald Trump and far right figures such as Nick Griffin, Tommy Robinson and American white supremacist David Lane.

via timesofisrael: Racist who posted picture of his Nazi-saluting dog is jailed

Ireland’s Health Services hit with $20 million ransomware demand

Ireland’s health service, the HSE, says they are refusing to pay a $20 million ransom demand to the Conti ransomware gang after the hackers encrypted computers and disrupted health care in the country. Ireland’s Health Service Executive (HSE), the country’s publicly funded healthcare system, shut down all of their IT systems on Friday after suffering a Conti ransomware attack. “We have taken the precaution of shutting down all our IT systems in order to protect them from this attack and to allow us fully assess the situation with our own security partners,” the Irish national health service said. This IT outage has led to widespread disruption in the country’s healthcare, causing limited access to diagnostics and medical records, transcription errors due to handwritten notes, and slow response times to healthcare visits. Hackers demand a $20 million ransom
Yesterday, a cybersecurity researcher shared a screenshot of a chat between Conti and Ireland’s HSE with BleepingComputer. In the screenshot, the Conti gang claims to have had access to the HSE network for two weeks. During this time, they claim to have stolen 700 GB of unencrypted files from the HSE, including patient info and employee info, contracts, financial statements, payroll, and more. Conti further stated that they would provide a decryptor and delete the stolen data if a ransom of $19,999,000 is paid to the threat actors. (…) The Conti ransomware operation is believed to be run by a Russia-based cybercrime group known as Wizard Spider. This group uses phishing attacks to install the TrickBot and BazarLoader trojans that provide remote access to the infected machines. Using this remote access, the threat actors spread laterally through a network while stealing credentials and harvesting unencrypted data stored on workstations and servers. Once the hackers have stolen everything of value and gained access to Windows domain credentials, they wait for a quiet time during the week and deploy the ransomware on the network to encrypt all of its devices. The Conti gang then uses the stolen data as leverage to force a victim into paying a ransom by threatening to release it on their ransom data leak site if they are not paid

via bleepingcomputernews: Ireland’s Health Services hit with $20 million ransomware demand