Ex-Landtagsfraktionschef Junge verlässt die AfD

Der ehemalige AfD-Fraktionschef in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, ist aus der Partei ausgetreten. Das gab er auf Facebook bekannt. Unter anderem kritisierte er eine »negative Veränderung der Mitgliederstruktur«. Mit Kritik am Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland verabschiedet sich der ehemalige Fraktionschef der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag, Uwe Junge, aus der Partei. Auf seiner Facebook-Seite gab er am Sonntag seinen Austritt aus der AfD bekannt. Bundestagsfraktionschef Gauland habe lange seine schützende Hand über den »völlig überschätzten« Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke und andere Protagonisten des Rechtsaußen-Flügels der Partei gehalten. Damit habe er dem Ansehen der Partei Schaden zugefügt. Junge, der bei der zurückliegenden Landtagswahl nicht mehr angetreten war, beklagte zudem eine »negative Veränderung der Mitgliederstruktur«. Damit sei eine Umkehr der Entwicklung nicht mehr möglich, weil werden, während sich der blökende Stammtischprolet wie zu Hause fühlt«.

via spiegel: Ex-Landtagsfraktionschef Junge verlässt die AfD

siehe auch: Uwe Junge verlässt die AfD. Der ehemalige AfD-Fraktionschef Uwe Junge hat am Sonntag via Facebook seinen Austritt aus der Partei bekanntgegeben und erklärt, wen er bei der Bundestagswahl wählen wird. (…) Er werde bei der nächsten Bundestagswahl die Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR) wählen, schrieb Junge. Seine Hoffnung sei, dass die LKR “zum Sammelbecken aller vernünftigen Konservativen aus AfD, CDU und anderen werden kann”. Die Partei war 2015 von Bernd Lucke und anderen ehemaligen AfD-Mitgliedern gegründet worden

Tiktoker fluten Meldeportal von texanischen Abtreibungsgegnern mit “Shrek”-Pornos

“Texas Right to Life” hat nach eigenen Angaben aber “alles unter Kontrolle”, obwohl der Server zwischendurch zusammengebrochen sein dürfte. Texas gilt als einer der US-Bundesstaat mit den schärfsten Abtreibungs-Restriktionen des Landes. Und mit dem Inkrafttreten der “Heartbeat Bill” im September wird die Gesetzgebung noch einmal strenger. Viele Abtreibungen werden dann bereits ab der sechsten Schwangerschaftswoche nicht mehr erlaubt sein. (…) Die einflussreiche texanische Anti-Abtreibungs-Organisation Texas Right to Life, hat sich jedenfalls schon für September gerüstet. Auf der eigenen Website hat man ein Formular für “Pro-Life Whistleblower” eingerichtet und fordert Abtreibungsgegner dazu auf, anonym darüber mutmaßliche Gesetzesverstöße zu melden, denen man dann nachgehen möchte. Explizite Shrek-Bilder statt Hinweise Der Aufruf ist allerdings auch bei den Gegnern der Heartbeat Bill angekommen. Dort ist man insbesondere auf Tiktok aktiv geworden und dokumentiert sogar Sabotageakte gegen das Meldeformular. Viele folgen dabei dem Beispiel des Nutzers “williamshaughn_”. Er fand heraus, dass man an das Formular im Prinzip beliebige Dateien anhängen kann. Das nutzte er, um zahlreiche Bilder zu übermitteln, die er als “Shrek-Porno” beschreibt. Wie bei den meisten bekannteren Filmen gibt es auch für Shrek Fanfiction expliziter Natur. Der Beitrag hat seitdem über 560.000 Likes erhalten

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Halloween 2008 in Montréal DSCF1453.jpg
Von <a href=”//www.flickr.com/people/10226584@N06″ class=”extiw” title=”flickruser:10226584@N06″>Mathieu Marquer</a> – <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/Flickr” class=”mw-redirect” title=”Flickr”>Flickr</a>: <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/photos/10226584@N06/4283263640″>DSCF1453</a>, CC BY-SA 2.0, Link – symbolbild

Studie: Online-Trolle sind auch im echten Leben ungute Zeitgenossen

Die Untersuchung der Universität Aarhus legt nahe, dass das Internet schlechtes Verhalten nicht auslöst, aber als Megafon für Bösartigkeit fungiert. Könnte der Online-Troll, der eben noch in einem Forum oder sozialen Netzwerken alle Grenzen des zivilisierten Diskurses mit Anlauf gesprengt hat, “in Echt” eigentlich eine ganz nette Person sein? Einzelfälle, etwa wenn Journalisten ihre größten “Hater” besuchen, scheinen der sogenannten “Diskrepanzhypothese” Recht zu geben. Sie besagt, dass Menschen sich unterschiedlich an Kommunikationsumgebungen anpassen. Im Kontext des oft anonymen Austausches im Netz soll dies dann dazu führen, das manch ruhiger und höflicher Mensch online plötzlich zum verbalen Berserker wird, weil er sein Gegenüber meist nicht kennt und ihm auch nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüber steht. Zumindest die öffentliche Meinung bildet eine Wahrnehmung ab, in der speziell politischer Austausch im Web als deutlich feindseliger wahrgenommen wird, als abseits des Netzes.
Eine Untersuchung der Universität Aarhus (Dänemark) zieht diese vorsichtig-optimistische Annahme nun allerdings in Zweifel, berichtet Engineering & Technology. Die Forscher haben sich repräsentative Umfragen und Verhaltensstudien aus Dänemark und den USA angesehen. Die grobe Zusammenfassung: Das Verhalten im Netz spiegelt weitgehend auch das Gebaren in der nicht-digitalen Welt wider. Das heißt: Wer bereits offline dazu neigt, aggressives Verhalten zu zeigen, um seinen Status zu festigen oder einen besseren zu erreichen, gibt sich auch in Online-Diskussionen als eher unguter Zeitgenosse. Die vorgetragene Unfreundlichkeit wird also nicht erst durch das digitale Umfeld ausgelöst, sondern ist eine selbst gewählte Verhaltensstrategie. Dass man das Gesicht des Gegenübers nicht sieht und die der schnelle, geschriebene Austausch leicht zu Missverständnissen führen kann, spielt zwar eine Rolle bei Eskalationen, die bereits existierenden Persönlichkeitsunterschiede seien aber der weitaus stärkere “Treiber”.

via standard: Studie: Online-Trolle sind auch im echten Leben ungute Zeitgenossen

siehe auch: Online Trolls Actually Just Assholes All the Time, Study Finds. New research indicates the internet doesn’t make people act like jerks, but it sure gives the jerks a big megaphone. The internet doesn’t turn people into assholes so much as it acts as a massive megaphone for existing ones, according to work by researchers at Aarhus University. In a study published in the American Political Science Review, the researchers used representative surveys and behavioral studies from the U.S. and Denmark to establish the reason why people broadly perceive the online environment as more hostile than offline interaction. A pre-print version of the article is available here. The team considered the mismatch hypothesis, which in the context of online behavior refers to the theory that there is a conflict between human adaptation for face-to-face interpersonal interaction and the newer, impersonal online environment. That hypothesis more or less amounts to the idea that humans who would be nicer to each other in person might feel more inclined to get nasty when interacting with other pseudonymous internet users. The researchers found little evidence for that. Instead, their data pointed to online interactions largely mirroring offline behavior, with people predisposed to aggressive, status-seeking behavior just as unpleasant in person as behind a veil of online anonymity, and choosing to be jerks as part of a deliberate strategy rather than as a consequence of the format involved. They also found some evidence that less hostile people simply aren’t as interested in talking about politics on the internet. These results were similar in both the U.S. and Denmark, even though the two countries have very different political cultures with differing levels of polarization. (For example, a hostile far-right mob organized on social media didn’t recently storm the Danish Parliament.)

https://twitter.com/boralexander1/status/1417118939226808324

Inside sick ‘#BowlGang’ that celebrates white supremacist church #shooter #DylannRoof – terror #bowlwaffenDivision #bwd

A US mass shooter on death row has built a devoted clan of followers who even mimic his infamous bowl haircut. This is the sick “Bowl Gang” that celebrates white supremacist Dylann Roof, the church shooter who is set to be executed, as a “cult hero.” Roof — who killed nine members of the Mother Emanuel AME Church in Charleston, South Carolina — has been ordered to be put to death for the 2015 shooting. Despite the horrific shooting that took place in South Carolina, which led to a court’s decision to uphold the death sentence for Roof on Wednesday, the 27-year-old white supremacist has inspired people across the internet. The Anti-Defamation League (ADL) explains that Roof supporters “refer to themselves as the ‘Bowl Gang,‘ the ‘Bowl Patrol’ and ‘Bowlwaffen’ or ‘Bowlwaffen Division.’“ The international Jewish non-governmental organisation said the “Bowl Gang” group of Roof supporters has around 40 to 50 active members. Fans of Roof have taken to social media platforms like Gab and Discord to praise him for his violence. For instance, one meme shared to 4chan, an anonymous imageboard website, in March 2018 referred to Roof as “the hero of Charleston … who single-handedly … took down 9 wild dindu nuffins … at their weekly racist rally disguised as a church meeting,” the ADL reports, noting that the “dindu nuffin” phrase is “a racist slang term that refers to African-Americans.” That same year, a Gab user, #NSFWLeeLee, quoted Kevin Strom’s words on Roof, which were, “Dylann Roof’s actions were inevitable because our race still produces men of honour, and men of honour do not go gentle into that good night.” (…) One meme showed Roof’s haircut to be photoshopped on a shield made to resemble the “divisional insignia of the Waffen SS military units of Nazi Germany,” according to the ADL. Three years after Roof’s shooting, court documents revealed Gregory Bush, who fatally shot two black people at a Louisville Kroger in October 2018, said Dylann Roof’s name to investigators, WDRB reported

via news.com.au: Inside sick ‘Bowl Gang’ that celebrates white supremacist church shooter Dylann Roof

#BernwardEberenz von den Freien Wählern – Neuköllner #Umweltstadtrat wünscht Autorin #Massenvergewaltigung – #hetzer #manosphere #sexismus #widerlich

Der Ex-CDU und Ex-AfD-Politiker fiel bereits in der Vergangenheit mit radikalen Äußerungen auf. Für einen Kommentar wird er nun scharf kritisiert. Bernward Eberenz, Umweltstadtrat in Berlin-Neukölln (Freie Wähler), hat der Autorin und Aktivistin Jasmina Kuhnke auf Twitter eine Massenvergewaltigung gewünscht. Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) und der Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (Grüne) distanzierten sich kurz darauf und verurteilten Eberenz’ Äußerungen scharf. Kuhnke hatte auf ihrem Account “Quattromilf” eine Äußerung von Manuel Ostermann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft DPolG, kritisiert. Ostermann hatte eine Videoaufnahme einer Massenvergewaltigung aus Pakistan mit den Worten „Was sind das für Affen“ kommentiert. Kuhnke kommentierte das mit den Worten: „Das Polizeiproblem in einem Tweet“ und kritisierte Ostermanns Äußerungen in weiteren Tweets als rassistisch. Man könne eine Tat auch verurteilen, ohne sich rassistischer Vorurteile zu bedienen, schrieb Kuhnke weiter. Der Neuköllner Stadtrat Eberenz kommentierte in Richtung Kuhnke: „Vielleicht braucht diese Person mal ein vergleichbares Erlebnis, um zu begreifen, WO das Problem liegt.“ Mit dem Ereignis spielte er auf die im Ursprungsvideo dargestellte Massenvergewaltigung an.

via tagesspiegel: Bernward Eberenz von den Freien Wählern – Neuköllner Umweltstadtrat wünscht Autorin Massenvergewaltigung

Sie wollten zur Demo nach Berlin – 87 #Querdenker fallen auf gefälschten Reisedienst rein – #b2808 #ReisedienstAnette

Bereits am Samstag demonstrierten Kritiker von Corona-Maßnahmen in Berlin: 87 “Querdenken”-Anhänger, die für den Sonntag mit dem Bus anreisen wollten, sind offenbar auf ein Fake-Reisedienst reingefallen. Um zur “Querdenken”-Demo nach Berlin zu kommen, hatten mehrere Anhänger einen Busreisedienst gebucht. Doch der kam nicht. Eine Gruppe will den Fahrservice nur erfunden haben. Ein falscher Busreisedienst dürfte bei 87 “Querdenken”-Anhängern zu Unmut geführt haben: Die Busse, die sie zu den Demonstrationen in der Hauptstadt fahren sollten, holten sie niemals aus Frankfurt und Düsseldorf ab. Das berichten mehrere Nutzer beim Kurznachrichtendienst Twitter. Mit dem “Reisedienst Anette” wollten offenbar Dutzende Menschen nach Berlin reisen, um dort an den größtenteils verbotenen “Querdenken”-Demonstrationen teilzunehmen. Doch der Reisedienst existiert gar nicht. Wie ein Twitter-Nutzer behauptet, hatten er und weitere Organisatoren die Busdienst-Aktion ins Leben gerufen. Bekanntheiten der Szene werben bei Anhängern für “Reisedienst Anette”. Sie sollen sich über einen Fake-Kontakt auf Telegram in die Bewegung eingeschleust und mehrere bekannte Persönlichkeiten von dem falschen Reisedienst überzeugt haben. Laut dem Twitter-Nutzer “DennisKBerlin” hatten sie dafür lediglich eine ausgedachte Telefonnummer, einen Telegram-Kanal und zwei von der echten Busfirma “Flixbus” kopierte Busrouten vorzuweisen. Unter der angegebenen Nummer war nur ein Anrufbeantworter zu erreichen.

via t.online: Sie wollten zur Demo nach Berlin – 87 Querdenker fallen auf gefälschten Reisedienst rein

https://twitter.com/DennisKBerlin/status/1431865322215297024
https://www.youtube.com/watch?v=bl9bvuAV-Ao

Xavier Naidoo und Kategorie C-Sänger im Duett

Der Soulsänger und Verschwörungsideologe Xavier Naidoo hat erneut mit Musikern aus dem rechtsextremen Spektrum kooperiert. Mit dem Sänger der Hooligan-Band „Kategorie C“ sang er gemeinsam den Song „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ ein. Das Lied „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ wurde am Freitag über verschiedene Telegram-Kanäle der rechtsextremen und verschwörungsideologischen Szene verbreitet. Unterstützt werden Xavier Naidoo und Hannes Ostendorf, Sänger der Band „Kategorie C“, auch von anderen Musikern der Szene, mit denen etwa schon ein Anti-Impf-Lied des Musikprojekts „Rapbellions“ sowie der Song „Heimat“ unter dem Label „Die Konferenz“ eingespielt wurden. Das neue Stück ist Teil einer zeitgleich veröffentlichten Mini-CD mit insgesamt vier Songs. Auf dem Cover sind sowohl Naidoo als auch Ostendorf als Solist „Hannes“ zu sehen. Der Soulsänger selbst hat sich offenbar nur an der Produktion des einen Liedes beteiligt. Auf einem anderen Song auf der Mini-CD wirkt laut Werbung auch der Holocaust-Relativierer Nikolai „Volkslehrer“ Nerling mit, der auch schon neben Naidoo Teil von „Die Konferenz“ war. An anderen Liedern beteiligt war demnach auch Nico „Wiesel“ R. aus dem Raum Ludwigshafen, ebenso Musiker bei der Szene-Band „The Hoizers“. Im Titelsong zu hören sind auch der „Querdenken“-Rapper Toni Tano und „Der Typ“, Sebastian Verboket aus Heinsberg. Verboket hat neben Naidoo den Song „Heimat“ getextet. (…) Die Polizei Bremen hatte Anfang Juni mit einem Großaufgebot ein Treffen von Rockern, Hooligans und Rechtsextremen in einem Industriegebiet aufgelöst. Seinerzeit beschlagnahmten die Polizisten Motorräder, Baseballschläger, Messer, mit Quarzsand gefüllte Handschuhe, Pyrotechnik, Sturmhauben und zwei CDs mit Adolf Hitler auf dem Cover. Die Beamten registrierten Anfang Juni in einem Bremer Stadtteil nicht nur die vermummten Personen, sondern ebenso Männer mit Kutten auf denen „Radikale Kameraden Bremen“ stand. An einem Geländer einer Fußgängerbrücke seien zuvor Banner von „Kategorie C“ und – ein älterer Zusatz zum KC-Bandnamen – „Hungrige Wölfe“ angebracht worden, teilten die Behörden mit. Auf der Fußgängerbrücke hätten sich Vermummte versammelt und Pyrotechnik abgebrannt. Eben jene Szene mit rund 40 Personen ist auch im neuen Video zu sehen

via bnr: Xavier Naidoo und Kategorie C-Sänger im Duett

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