Der ehemalige AfD-Fraktionschef in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, ist aus der Partei ausgetreten. Das gab er auf Facebook bekannt. Unter anderem kritisierte er eine »negative Veränderung der Mitgliederstruktur«. Mit Kritik am Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland verabschiedet sich der ehemalige Fraktionschef der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag, Uwe Junge, aus der Partei. Auf seiner Facebook-Seite gab er am Sonntag seinen Austritt aus der AfD bekannt. Bundestagsfraktionschef Gauland habe lange seine schützende Hand über den »völlig überschätzten« Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke und andere Protagonisten des Rechtsaußen-Flügels der Partei gehalten. Damit habe er dem Ansehen der Partei Schaden zugefügt. Junge, der bei der zurückliegenden Landtagswahl nicht mehr angetreten war, beklagte zudem eine »negative Veränderung der Mitgliederstruktur«. Damit sei eine Umkehr der Entwicklung nicht mehr möglich, weil werden, während sich der blökende Stammtischprolet wie zu Hause fühlt«.
via spiegel: Ex-Landtagsfraktionschef Junge verlässt die AfD
siehe auch: Uwe Junge verlässt die AfD. Der ehemalige AfD-Fraktionschef Uwe Junge hat am Sonntag via Facebook seinen Austritt aus der Partei bekanntgegeben und erklärt, wen er bei der Bundestagswahl wählen wird. (…) Er werde bei der nächsten Bundestagswahl die Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR) wählen, schrieb Junge. Seine Hoffnung sei, dass die LKR “zum Sammelbecken aller vernünftigen Konservativen aus AfD, CDU und anderen werden kann”. Die Partei war 2015 von Bernd Lucke und anderen ehemaligen AfD-Mitgliedern gegründet worden
