Der Ex-CDU und Ex-AfD-Politiker fiel bereits in der Vergangenheit mit radikalen Äußerungen auf. Für einen Kommentar wird er nun scharf kritisiert. Bernward Eberenz, Umweltstadtrat in Berlin-Neukölln (Freie Wähler), hat der Autorin und Aktivistin Jasmina Kuhnke auf Twitter eine Massenvergewaltigung gewünscht. Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) und der Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (Grüne) distanzierten sich kurz darauf und verurteilten Eberenz’ Äußerungen scharf. Kuhnke hatte auf ihrem Account “Quattromilf” eine Äußerung von Manuel Ostermann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft DPolG, kritisiert. Ostermann hatte eine Videoaufnahme einer Massenvergewaltigung aus Pakistan mit den Worten „Was sind das für Affen“ kommentiert. Kuhnke kommentierte das mit den Worten: „Das Polizeiproblem in einem Tweet“ und kritisierte Ostermanns Äußerungen in weiteren Tweets als rassistisch. Man könne eine Tat auch verurteilen, ohne sich rassistischer Vorurteile zu bedienen, schrieb Kuhnke weiter. Der Neuköllner Stadtrat Eberenz kommentierte in Richtung Kuhnke: „Vielleicht braucht diese Person mal ein vergleichbares Erlebnis, um zu begreifen, WO das Problem liegt.“ Mit dem Ereignis spielte er auf die im Ursprungsvideo dargestellte Massenvergewaltigung an.
via tagesspiegel: Bernward Eberenz von den Freien Wählern – Neuköllner Umweltstadtrat wünscht Autorin Massenvergewaltigung