Former Breitbart London executive editor James Delingpole recorded a livestream in December with a Scottish white nationalist who previously called race war in Europe “inevitable” and once floated the idea of torpedoing refugees at sea. Delingpole, 56, who in addition to leading Breitbart’s U.K. division has published work for U.K.-based publications including the Daily Mail, Daily Express, The Times, The Daily Telegraph and The Spectator, joined the livestream with Colin Robertson, the white nationalist influencer who has for years published extreme far-right propaganda under the pseudonym “Millennial Woes.” Robertson has attended white nationalist conferences throughout Europe and the U.S., including an infamous 2016 Richard Spencer-led event in which participants threw up Hitler salutes on camera. Robertson’s channel on the “alt tech” platform Odysee published the conversation between Delingpole and Robertson on Dec. 16. It was recorded as one of an annual series of year-end “Millenniyule” videos. Hatewatch found the chat after Robertson posted it alongside conversations with a number of prominent U.S.-based white nationalists, including American Renaissance’s Jared Taylor and Kevin Deanna, Greg Johnson of the white nationalist publishing house Counter-Currents, and Mike Peinovich. Robertson also published a conversation with U.K.-based neo-Nazi Mark Collett, who advertised Hitler’s Mein Kampf to his followers in May. Delingpole stands out among Robertson’s guests for the project because of his prominent role at the highly-trafficked Breitbart, and for his commentary work in mainstream publications. In the 85-minute video with Robertson, Delingpole gave voice to conspiratorial claims, saying that “Brexit was a psyop” designed to divide Britons. He said that Britons have been “brainwashed over a period of decades” into a form of “pathological altruism” that had allowed governments to introduce COVID-19-related public health measures with popular support.
Der YouTuber „Shlomo Finkelstein“ ist Wortführer einer rechtsextremen Online-Troll-Community. Er ist bestens vernetzt in der extrem rechten Sphäre. Auch aus dem Ausland bekommt der, zu einer Freiheitsstrafe Verurteilte, Unterstützung – von niemand geringerem als einem ehemaligen Trump-Sprecher. Der YouTuber, der sich selber Shlomo Finkelstein nennt, ist nicht irgendein rechtsalternativer Medien-Aktivist. Er hat eine treue Gefolgschaft von menschenverachtenden Internettrollen hinter sich versammelt, die jederzeit bereit sind, andere Menschen mit Hass zu überziehen. Seine Fans feiern Finkelstein für seine meist vulgäre und gleichzeitig extrem überhebliche Art. Shlomo, stets seine Identität versteckend, behauptet das auszusprechen, was andere denken, sich aber nicht zu sagen trauen. Wenn aber einer wie er sämtliche gesellschaftlichen Vorstellungen eines anständigen Umgangs bricht, dann erweitert er damit den Raum des Sagbaren, bis andere in die Abwertung mit einsteigen. In seiner Videoreihe „Die Vulgären Analyse“ hetzt Finkelstein gegen feministische Frauen und Männer, Migrant:innen, Schwarze, Medien, Linke, Politiker:innen, die nicht zur AfD gehören. Aber einen ganz besonderen Hass hat Shlomo Finkelstein auf „den Islam“. In seinen früheren Videos war im Hintergrund regelmäßig zu sehen, wie der Koran verbrannt wird, wie auf dem Koran Schweinefleisch gegrillt wird und auf den Koran uriniert wird. Auch Schwarze Menschen sind regelmäßig seiner Hetze ausgesetzt. So nennt er die „Black Lives Matter“-Bewegung „Schwarzionalsozialismus“. Menschen, die von Rassismuserfahrungen berichten, wollten entweder Aufmerksamkeit oder litten an einer Art „Rassismus Psychose“, so Finkelstein. Zudem strotzen seine Videos, Kommentare und Bildmontagen nur so vor Frauenfeindlichkeit. Aber auch Jüdinnen und Juden bleiben nicht verschont. Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, bezeichnet er als „Ratte“ und nennt sie „eine rassistische Stasi-F****“ und „Ungeziefer mit viel Einfluss“. Dass sich der YouTuber eines klischeehaft jüdischen Namens bedient, während er antisemitische Stereotypen produziert, ist perfide. Einerseits instrumentalisiert er eine vermeintlich jüdische Identität als Mittel im antimuslimischen Rassismus, andererseits ist die Verwendung des Namens ein höhnischer Mittelfinger ins Gesicht der Opfer von Antisemitismus. Vielleicht möchte er sich so auch von dem Vorwurf dessen frei sprechen: sein Geraune über antisemitische Mythen wie den „Kulturmarxismus“ können ja nicht antisemitisch sein, weil sie von einem „Shlomo Finkelstein“ kommen. (…) Der feige Ansatz, gegen Personen zu hetzen und dabei anonym bleiben zu wollen, macht neugierig darauf, wer sich auf diese Weise aufzuwerten versucht. So viel bekannt ist, steckt hinter der Hetz-Figur Shlomo ein junger Mann aus Nordrhein-Westfalen, Aron P. Vor seiner Karriere als volksverhetzender YouTuber strebte er wohl eine Musik-Karriere als Grunge-Sänger an – die jedoch offensichtlich zum Scheitern verurteilt war. Vielleicht wäre der Welt einen rassistischen YouTuber ärmer, hätte P. zumindest etwas Erfolg mit seiner Musik gehabt. Bühnenträume hegt er anscheinend immer noch: immer mal wieder greift er in seinen Videos zur Gitarre und versucht sich an verunglimpfenden Songs über seine zahlreichen Feindbilder. Verurteilung zur Freiheitsstrafe – die Identität ist der Staatsanwaltschaft also bekannt. Laut eines Spiegel-Artikels vom 22. Januar 2019 ermittelte die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen Volksverhetzung in Videos auf dem Kanal „Die vulgäre Analyse“. Die Staatsanwaltschaft Köln antworte auf Belltower.News-Nachfrage, ob Aron P. hinter der Figur Finkelstein stecke und verurteilt wurde: „Die von Ihnen benannte Person – auch als „Shlomo Finkelstein“ bekannt – ist vom Amtsgericht Köln mit Strafbefehl vom 11.12.2020 wegen Volksverhetzung, Verbreitens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgemeinschaften rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr – ausgesetzt zur Bewährung – verurteilt worden.“
Cet ex-militaire était jugé pour « entreprise terroriste individuelle ». Il était soupçonné d’avoir diffusé des messages d’apologie du nazisme, acquis des armes et effectué des recherches sur des lieux de la communauté juive. Le tribunal correctionnel de Paris a condamné, vendredi 28 janvier, à neuf ans de prison ferme Aurélien Chapeau, un ancien militaire adepte du néonazisme, pour « préparation individuelle à la commission d’un acte de terrorisme ». Interpellé en mai 2020, cet homme de 38 ans, cuisinier dans l’armée reconverti en agent de sécurité, était soupçonné d’avoir diffusé des messages d’apologie du nazisme, acquis des armes et effectué des recherches sur des lieux de la communauté juive. Sous le pseudo « Ayatjouz » (« I hate Jews », je hais les juifs), ce militant radical antisémite et suprémaciste fréquentait depuis 2010 des forums de l’ultradroite. En mai 2019, Aurélien Chapeau avait été condamné à quatre mois de prison ferme pour des menaces à l’encontre de membres de l’association SOS-Racisme. Malgré cette première condamnation, derrière son écran, il s’était progressivement mis, à partir de 2019, à multiplier les messages de plus en plus menaçants. (…) « Le tribunal ne lit pas les augures, nous ne sommes pas là pour savoir si oui ou non vous seriez passé à l’acte sans l’intervention des services de police », a déclaré le président du tribunal au moment de prononcer la peine. Le tribunal, retenant la détention d’armes et « la publication de contenus racistes, antisémites ou xénophobes », a ainsi jugé que le niveau préparatoire d’Aurélien Chapeau était « complètement réalisé » et de « haute intensité ». « Internet et les réseaux sociaux ne sont pas un simple réservoir de haine dans lequel on pioche à foison de la propagande délétère », a conclu le président du tribunal, précisant que le début de « reconnaissance » par l’accusé « de la dangerosité de ses actes » avait été pris en compte.
Querdenker inszenieren sich als Teil einer internationalen Bewegung. Vieles davon ist Propaganda – doch gerade militante Gruppen vernetzen sich und lernen voneinander. Brennende Barrikaden in Rotterdam. Menschenmassen auf den Straßen von Paris. Eine Kranzniederlegung gegen das angebliche Corona-Regime, irgendwo in der deutschen Provinz. Auch in Rom und London, glaubt man einschlägigen Telegram-Kanälen, wird gegen finstere Mächte hinter der angeblich geplanten Corona-Pandemie protestiert. Deutsche Verschwörungsgläubige könnten meinen, sie seien Teil einer internationalen Bewegung. So fühlt sich offenbar auch Querdenken-Aktivist Markus Haintz. Auf seinem Telegram-Kanal, dem rund 100.000 Menschen folgen, postet der ehemalige Anwalt aus Ulm Ausschnitte von Corona-Protesten rund um den Globus, “Eindrücke von der globalen Freiheitsbewegung”, wie er es nennt. (…) Bei der scheinbaren Weltgemeinde von Maßnahmengegnerinnen handelt es sich in erster Linie um Selbstinszenierung. So sieht das Josef Holnburger, Geschäftsführer des gemeinnützigen Thinktanks CeMas: “Querdenken hat schon früh versucht, sich den Anstrich einer internationalen Bewegung zu geben – geklappt hat das aber immer nur so halb”, sagt der Politikwissenschaftler. Proteste gebe es in allen europäischen Ländern. Der Glaube an Verschwörungserzählungen spielt auch in Frankreich, Großbritannien und anderen europäischen Ländern eine wichtige Rolle. Doch wirklich miteinander verknüpft seien die Szenen nicht, auch wenn es stets Bemühungen darum gegeben habe, sagt Holnburger. Doch diese seien “mehr von Fehlschlägen als von Erfolgen gekennzeichnet”. (…) Auch Josef Holnburger sieht die Gefahr weniger in der Vernetzung von Gruppen auf der Straße, sondern in der grenzüberschreitenden Verbreitung von Desinformation und Propaganda: “Die Motive der Verschwörungsgeschichten zirkulieren international”, sagt der Politikwissenschaftler. Begriffe wie Great Reset oder Great Replacement, die auf antisemitische Verschwörungserzählungen über Corona-Politik, Klimawandel und Migration verweisen, würden europaweit von Rechtspopulisten als Schlüsselbegriffe genutzt. “Das ist das, was uns die nächsten Jahre begleiten wird”, sagt er. Doch die Onlinevernetzung von Extremisten kann durchaus zu einer realen Bedrohung werden – wie der Fall der Gruppe Dresden Offlinevernetzung zeigt: Auf Telegram taten sich rechte Impfgegner zusammen und planten unter anderem, den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer umzubringen. Unterstützung beim Aufbau der digitalen Infrastruktur kam von einem Neonazi aus den USA. Experten überrascht die Symbiose nicht: “Wenn sich extremistische Gruppen vernetzen, kann es zu Effekten gegenseitiger Stärkung kommen”, warnt Peham
Für Sonntag ruft die Szene der Corona-Demonstranten zu einer Groß-Demo in Nürnberg auf. Die Stadt hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die manche Teilnehmer ignorieren wollen. Der Anmelder der Demo mobilisiert erneut mit Hilfe eines Rechtsextremen. “MEGA-DEMO IN NÜRNBERG” – unter diesem Motto ruft der Anmelder eines Corona-Protests für den morgigen Sonntag zu einer Kundgebung in Nürnberg auf und hofft auf 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Weil die Stadt befürchtet, dass bei einer Groß-Demo das Einhalten von Mindestabständen und die Maskenpflicht nicht kontrolliert werden kann, hat das Ordnungsamt eine stationäre Kundgebung am Volksfestplatz angeordnet und eine Demonstration durch die Stadt untersagt. Zudem wurde eine Allgemeinverfügung verhängt, mit der unangemeldete Demonstrationen verhindert werden sollen. Die Szene sammelt sich vor allem in Telegram-Chatgruppen und hetzt dort gegen die Behörden: “Immer mehr Menschen haben die Nase voll von dieser Diktatur und Manipulation”, heißt es da beispielsweise in Bezug auf die Allgemeinverfügung. Ein anderer schreibt: “Ist doch scheißegal, was die Stadt verboten hat, ich geh für meine Freiheit auch kämpfen.” (…) Angemeldet hat die stationäre Versammlung die Gruppierung “Schüler stehen auf”. Dabei handelt es sich nach BR-Informationen um das Projekt eines 17-Jährigen, der seit Monaten im Querdenken-Milieu aktiv ist. Wie auch bei der letzten von ihm organisierten Demonstration mit 12.000 Teilnehmern in Nürnberg, mobilisiert der 17-Jährige erneut mit Hilfe des einflussreichen rechtsextremen Aktivisten Ignaz Bearth.
Die Partei „Freie Sachsen“ ist vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft worden. Künftig wird die rechtsextreme Partei bundesweit beobachtet und darf abgehört werden. Die Partei ruft regelmäßig zu Corona-Protesten bundesweit auf. Die rechtsextreme Kleinstpartei „Freie Sachsen“ wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die Gruppierung als Verdachtsfall ein, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag bestätigte (…) Im Juni hatte bereits der sächsische Verfassungsschutz mitgeteilt, dass er die „Freien Sachsen“ als rechtsextremistisch und verfassungsfeindliche Bestrebung einstuft (…) Die Tätigkeiten der „Freien Sachsen“ seien „objektiv geeignet, die freiheitliche demokratische Grundordnung oder einzelne ihrer zentralen Wesenselemente zu beseitigen oder zu beeinträchtigen“, hieß es zur Begründung.
siehe auch: “Freie Sachsen” als Verdachtsfall eingestuft. Die Kleinstpartei “Freie Sachsen” wird nun bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie gelte inzwischen als Verdachtsfall, so das Bundesamt. Der sächsische Verfassungsschutz hatte die Partei bereits als rechtsextremistisch eingestuft.Der Verfassungsschutz beobachtet bundesweit die rechtsextreme Kleinstpartei “Freie Sachsen”. Das Bundesamt stuft die Gruppierung als Verdachtsfall ein, wie eine Sprecherin bestätigte. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” darüber berichtet. Dem Bericht zufolge misst das Amt den “Freien Sachsen” überregionale Bedeutung zu.
In einem kleinen Dorf in Paraguay haben Querdenker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine kleine Kommune errichtet. Sie verfügen über Geld, Macht und Beziehung in Regierungskreise. Was geschieht hinter den Mauern der “El Paraíso Verde”? In einer der ärmsten Regionen von Paraguay haben sich deutsche Impfgegner:innen ihr eigenes kleines Reich aufgebaut. Etwa zwölf Kilometer von der Kleinstadt Caazapá entfernt liegt das “El Paraíso Verde” – das grüne Paradies. Das eingezäunte Gelände erstreckt sich über 1600 Hektar und beherbergt nach eigenen Angaben etwa 3000 Migrant:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besucher:innen werden von einem Holzschild mit grüner Aufschrift und Wachen mit Schussfeuerwaffen begrüßt. In der Peripherie Paraguays wollen sie sich von den “sozialistischen Trends der derzeitigen ökonomischen und politischen Situation auf der Welt” befreien. Hier wähnt man sich in Sicherheit vor “5G-Strahlen, Chemtrails, fluoridiertem Grundwasser und der Impfpflicht”. Querdenken-Szene zieht es ins Ausland Auf der eigenen Website spricht “El Paraíso Verde” vom “größten Stadtentwicklungs- und Siedlungsprojekt Südamerikas.” Rund 20.000 Deutsche sollen hier einmal wohnen, in künstlich angelegten Seen schwimmen und von einem 100 Kilometer langen Straßennetz profitieren. Das geplante Schulsystem der Kolonie soll “auf der Basis der existierenden anthroposophischen Lehrmethoden” fungieren. Neue Mitglieder erleben einen “Zustand der Wahrheit” und einen “Zufluchtsort für ‘konservative Querdenker'”.
siehe auch: German-speaking Covid denialists seek to build paradise in Paraguay. A1,600-hectare (4,000-acre) gated community, dubbed El Paraíso Verde, or the Green Paradise, is being carved out of the fertile red earth of Caazapá, one of Paraguay’s poorest regions. The community’s population – consisting mainly of German, Austrian and Swiss immigrants – will eventually swell from 150 to 3,000, according to the owners. The project’s website bills it as “by far the largest urbanization and settlement project in South America”, describing the colony as a refuge from “socialist trends of current economic and political situations worldwide” – as well as “5G, chemtrails, fluoridated water, mandatory vaccinations and healthcare mandates”. Immigration to the colony has stepped up since the start of the Covid-19 pandemic, with residents interviewed on its YouTube channel attributing their move to scepticism about the virus and vaccines. Caazapá, a rural region dominated by cattle ranching in the heart of lush eastern Paraguay, saw a jump from four new German residents in 2019 to 101 in 2021, according to official figures. “Anti-vaxxer” immigrants have also been reported settling in other parts of Paraguay. One German citizen who lives nearby and who does business with Paraíso Verde, cited discredited conspiracy theories about coronavirus vaccines to explain the surge. They claimed that Paraguay’s accommodating immigration laws have proved attractive to Germans who want to “escape the matrix” and flee the “deep state and one world order”; Paraguay’s right-wing ‘paradise’ draws European anti-vaxxers. Founded by couple Sylvia and Dr Erwin Annau, their Paraguay-registered business promotes itself under tags such as “#nomasks #nomandates #nofearofviruses #no5g #naturalmedicine #organicfood #nochemtrails” on Instagram. Dozens of Europeans have flocked to an anti-vax, far-right “paradise” in Paraguay, hoping to attract thousands of likeminded people in future. The El Paraíso Verde project in Paraguay’s Caazapá region already has some 150 mostly Austrian, German, and German-speaking Swiss residents. And Caazapá saw a jump from four German residents in 2019 to over 100 last year as the pandemic unfolded, according to official figures cited by The Guardian newspaper on Thursday (27 January) Founded by a couple called Sylvia and Dr Erwin Annau, their Paraguay-registered business promotes itself under tags such as “#nomasks #nomandates #nofearofviruses #no5g #naturalmedicine #organicfood #nochemtrails” on Instagram. Its website spoke of people meditating among tropical butterflies and showed photos of couples hugging trees. But its YouTube channel also said the pandemic was “non-existent”, while at the same time peddling snake-oil cures for Covid. And its wellness claims aside, it also described itself as a place to escape from “socialist trends” in world politics. Erwin Annau has, in the past, questioned the need for German WW2 guilt, The Guardian showed. And he has given free rein to his Islamophobia. “Islam is not part of Germany. We are enlightened Christians, and we are concerned about our daughters,” he said in a speech in Paraguay in 2017. “We see the Qur’an as [containing] an ideology of political domination, which is not compatible with democratic and Christian values,” he added. El Paraíso Verde did not reply when contacted by EUobserver on Thursday.