Nach rassistischen Chats: Sachsen-Anhalts Grüne fordern neue Fehlerkultur bei Landespolizei – #polizeiproblem

Ein Hitler-Bild, ein Foto einer Frauenleiche: Mitte Februar haben Chats von früheren Polizeischülern in Sachsen-Anhalt für Aufsehen gesorgt. Die Grünen im Landtag fordern Konsequenzen. Nachdem bei Polizeianwärtern in Sachsen-Anhalt rassistische, antisemitische und gewaltverherrlichende Chats entdeckt worden sind, fordern die Grünen im Landtag Konsequenzen. Ein entsprechender Antrag der Fraktion wurde am Donnerstag in den zuständigen Innenausschuss überwiesen. Unter anderem soll ein Untersuchungsausschuss des Landtags die Vorfälle an der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben (Salzlandkreis) klären. „Wir dürfen die Aufarbeitung nicht allein der Exekutive und der Judikative überlassen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Sebastian Striegel, in der Landtagsdebatte. Ebenso setze sich die Fraktion in dem Antrag für die Schaffung eines unabhängigen Polizeibeauftragten nach dem Vorbild von Brandenburg ein, das eine solche Stelle jüngst eingerichtet hat. (…) Scharfe Kritik an der Forderung der Grünen nach einem Untersuchungsausschuss kam von Guido Kosmehl, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion. „Was sie machen, ist einen Popanz aufzuführen, weil sie selber nicht an einer Aufklärung interessiert sind“, sagte er in Richtung der Grünen. Der CDU-Abgeordnete Chris Schulenburg, selbst Polizeibeamter, warnte vor einem Generalverdacht gegen die Polizei. Zustimmung erhielt der Grünen-Antrag dagegen von der Linken. „Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir es mit einem strukturellen Problem zu tun haben und nicht mit Einzelfällen“, hieß es. Die aktuellen Fälle zeigten, dass man Hinweisgeber schützen müsse.

via tagesspiegel: Nach rassistischen Chats: Sachsen-Anhalts Grüne fordern neue Fehlerkultur bei Landespolizei

Rechtsextremistische Gewalt in den USA erreicht Höchststand

Ein Supermarkt in Buffalo, ein LGBT-Nachtclub in Colorado: Tatorte von Massenmorden im Namen der White Supremacy. “Der alarmierendste Trend seit Jahren”, sagen Experten. In den USA sind in dem vergangenen Jahrzehnt mehr Massenmorde mit rechtsextremistischem Hintergrund begangen worden als in jeder Dekade davor seit den Siebzigerjahren. Das geht aus einem Bericht der jüdischen US-Organisation Anti-Diffamierungs-Liga (ADL) hervor. Demnach hatten alle Massentötungen im vergangenen Jahr eine Verbindung zu Rechtsextremismus und insbesondere der Ideologie einer weißen Überlegenheit, der sogenannten White Supremacy. Dazu gehörten auch der rassistische Angriff auf einen Supermarkt in Buffalo, bei dem zehn Schwarze getötet wurden, sowie der Angriff auf einen LGBT-Nachtclub in Colorado mit fünf Toten. (…) Mit der Zahl der Verbrechen stieg auch die Zahl der Toten. Zwischen 2010 und 2020 seien 164 Menschen ideologisch-extremistischer Gewalt zum Opfer gefallen, viel mehr als in jeder Dekade davor, mit Ausnahme der Neunzigerjahre, als beim Anschlag auf ein Bundesgebäude in Oklahoma City 168 Menschen getötet worden waren.

via zeit: Rechtsextremistische Gewalt in den USA erreicht Höchststand

dangerous crime safety security
Symbolbild; Photo by Pixabay on Pexels.com

Rechtsextremistische Gewalt in den USA erreicht Höchststand

Ein Supermarkt in Buffalo, ein LGBT-Nachtclub in Colorado: Tatorte von Massenmorden im Namen der White Supremacy. “Der alarmierendste Trend seit Jahren”, sagen Experten. In den USA sind in dem vergangenen Jahrzehnt mehr Massenmorde mit rechtsextremistischem Hintergrund begangen worden als in jeder Dekade davor seit den Siebzigerjahren. Das geht aus einem Bericht der jüdischen US-Organisation Anti-Diffamierungs-Liga (ADL) hervor. Demnach hatten alle Massentötungen im vergangenen Jahr eine Verbindung zu Rechtsextremismus und insbesondere der Ideologie einer weißen Überlegenheit, der sogenannten White Supremacy. Dazu gehörten auch der rassistische Angriff auf einen Supermarkt in Buffalo, bei dem zehn Schwarze getötet wurden, sowie der Angriff auf einen LGBT-Nachtclub in Colorado mit fünf Toten. (…) Mit der Zahl der Verbrechen stieg auch die Zahl der Toten. Zwischen 2010 und 2020 seien 164 Menschen ideologisch-extremistischer Gewalt zum Opfer gefallen, viel mehr als in jeder Dekade davor, mit Ausnahme der Neunzigerjahre, als beim Anschlag auf ein Bundesgebäude in Oklahoma City 168 Menschen getötet worden waren.

via zeit: Rechtsextremistische Gewalt in den USA erreicht Höchststand

dangerous crime safety security
Symbolbild; Photo by Pixabay on Pexels.com

Vorfall bei #Aldi in #Neukölln: Wer glaubt, dass es #Rassismus gibt, wenn wir nicht filmen?

Bei Aldi in Neukölln ruft jemand das N-Wort, doch als der Streit eskaliert, sind alle gegen den Schwarzen. Es geht um Vorurteile und Macht, meint unsere Autorin. An dem rassistischen Vorfall in einer Aldi-Filiale in Neukölln lassen sich verschiedene Aspekte von Rassismus aufzeigen: Es geht um Deutungshoheit. Es geht um das Vorurteil vom gefährlichen Schwarzen Mann. Letztendlich geht es auch darum, dass viele Menschen Rassismus lieber leugnen und wegschauen, so lange bis jemand filmt. Prince Ofori teilte auf Instagram, wie sich eine Menschentraube um ihn bildete, der Filialleiter einen Karton auf ihn warf und die rassistische Fremdbezeichnung für Schokoküsse rechtfertigt. Um den Karton ging es in einem Strafverfahren an diesem Dienstag. An dem Tag vor rund zwei Jahren war ein alter Mann einkaufen, er rief seinem Sohn zu, ob sie sich denn N***küsse gönnen sollten. Wahrscheinlich hat er den Schwarzen Mann gesehen, dann war es ein Machtspielchen nach dem Motto: „Wir nennen euch, wie wir wollen und du kannst nichts dagegen tun.“ Angenommen er hat ihn nicht gesehen, dann hätte er sich auch einfach entschuldigen können, als Ofori ihn darauf ansprach. Stattdessen sagte er, dass er sich die Verwendung des Wortes von ihm nicht verbieten lasse. Prince Ofori wurde wütend. Damit entsprach er einem Klischee – dem des gefährlichen, starken, Schwarzen Mannes. Die Umstehenden bekamen Angst und schlossen sich zusammen, um die vermeintliche Bedrohung aus dem Laden zu drängen. Auf dem Video wirken sie wie ein Mob. Für die Menschen im Laden war sofort klar, wer hier Aggressor und wer das Opfer war, obwohl sie die Diskussion sicher nicht mitbekommen hatten. Dann warf der Filialleiter einen Karton nach Ofori. Das macht man vielleicht, um eine Ratte zu verscheuchen, aber nicht, um einen Konflikt zwischen Kunden zu lösen. Auch wenn der Kunde keine Maske trug und eine kräftige Statur hat. Im Prozess zeigte Stephan P., dass er Konflikte gewöhnlich ähnlich angeht – gerade, wenn es um migrantische Kunden geht: Man müsse in Neukölln Arabern und Türken gegenüber laut werden, damit sie Respekt zeigen, sagte er. Echten Respekt verdient man so wohl kaum. Aber darum geht es dem Angeklagten wahrscheinlich gar nicht. Es geht ihm – genau wie dem alten Mann – um Macht. „Wo steht geschrieben, dass man das Wort nicht mehr sagen darf?“, fragte er Ofori im Video.

via berliner zeitung: Vorfall bei Aldi in Neukölln: Wer glaubt, dass es Rassismus gibt, wenn wir nicht filmen?

White Supremacist Networks Gab and 8Kun Are Training Their Own AI Now

The worst places on the internet are getting into the AI game. As artificial intelligence technology becomes more and more mainstream, its influence is now reaching all corners of the internet, and in the last month, two of the darkest corners have announced their plans to unleash their very own AI engines on the world. Gab, a white supremacist forum that’s a favorite of mass shooters and organizers of the Capitol riot, and 8kun, the home of QAnon, have announced they’re launching AI engines— and they’re training them on the same content that has in the past led multiple internet companies to cut ties and take the platforms offline. Artificial intelligence is everywhere right now, and many are questioning the safety and morality of the AI systems released by some of the world’s biggest companies, including Open AI’s ChatGPT, Bing’s Sydney, and Google’s Bard. It was only a matter of time until the online spaces where extremists gather became interested in the technology. Gab is a social network filled with homophobic, christian nationalist and white supremacist content. On Tuesday its CEO Andrew Torba announced the launch of its AI image generator, Gabby. “At Gab, we have been experimenting with different AI systems that have popped up over the past year,” Torba wrote in a statement. “Every single one is skewed with a liberal/globalist/talmudic/satanic worldview. What if Gab AI Inc builds a Gab .ai (see what I did there?) that is based, has no ‘hate speech” filters and doesn’t obfuscate and distort historical and Biblical Truth?” Gabby is currently live on Gab’s site and available to all members. Like Midjourney and DALL-E, it is an image generator that users interact with by sending it a prompt, and within seconds it will generate entirely new images based on that prompt.

via vice: White Supremacist Networks Gab and 8Kun Are Training Their Own AI Now

siehe auch: ‘Based AI’: Gab promises its new artificial intelligence is free to go full Nazi ‘We need to start building a based AI, and we need to do it right now.’  The far-right social media network Gab says it has begun fulfilling its pledge to launch an ecosystem of artificial intelligence (AI) tools unrestrained by what it sees as “Satanic” Silicon Valley filters and guardrails. In a blog post late last month, Gab CEO Andrew Torba called for his fellow Christians to enter the “AI arms race” in order to combat prominent AI tools such as ChatGPT. “At Gab, we have been experimenting with different AI systems that have popped up over the past year. Every single one is skewed with a liberal/globalist/talmudic/satanic worldview,” Torba wrote. “What if Gab AI Inc builds a Gab .ai (see what I did there?) that is based, has no ‘hate speech’ filters and doesn’t obfuscate and distort historical and Biblical Truth?” Now, Gab has announced the release of its first such tool, an image-generating AI known as Gabby. Similar to OpenAI’s DALL-E 2, the tool, officially launched on Monday, allows users to send prompts over direct message to Gabby’s Gab profile in order to create an image. “We believe that AI has the potential to revolutionize the way we work, create, and interact with the world around us,” a blog post on the launch says. “We envision a world where humans work together with these new tools to build, create, and learn for the glory of God.” Gab has since flooded its Twitter profile with images generated by Gabby. The account has also retweeted imagery generated by its users, including one individual who showcased a “Military Dictator of South Carolina.”

French interior minister calls for shutting down secret neo-Nazi music festival

Antisemitic heavy metal festival being held in undisclosed location in eastern France in order to avoid being banned. French Interior Minister Gérald Darmanin is urging the cancellation of a neo-Nazi heavy metal festival scheduled to take place in an undisclosed location in France on February 25. Darmanin has reportedly spoken to six prefectures in eastern France, requesting that they ban the “Night for the Blood” black metal festival set to occur in somewhere in their regions at a clandestine location known only to the hate concert’s producers, according to AFP. The festival is a “National Socialist black metal festival” that will take place in the Vosges department of the Grand Est region in Northeastern France, also known as Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine, French site Mediapart reported. In order to avoid being once again banned, as happened previously, the exact location of the event is being kept under wraps

via israelnationalnews: French interior minister calls for shutting down secret neo-Nazi music festival

siehe auch: Métalleux version Troisième reich – “Nuit pour le sang” : un festival néonazi clandestin est-il en préparation dans les Vosges ? Quatre groupes de black métal proches de mouvance néonazie pourraient se produire ce samedi 25 février lors d’un rassemblement non déclaré dans les environs d’Epinal (Vosges). Annoncé sur les réseaux sociaux, l’événement dénommé « Night for the blood » n’a pour l’heure pas de lieu défini. Son visuel diffusé sur les réseaux sociaux suscite déjà la polémique. Le « Night for the Blood » (Nuit pour le sang, NDLR), un festival de black metal national-socialiste (NSBM), devrait se tenir ce samedi 25 février dans le département des Vosges, selon la presse locale. Quatre groupes de black métal proches de mouvance néonazie sont à l’affiche de cet événement non déclaré. Sa localisation précise devrait être communiquée à ses participants quelques heures avant le début des concerts « pour éviter toute interdiction préalable », selon les informations de Mediapart, publiées ce lundi 20 février. A LIRE AUSSI :Le profil néonazi d’un des suspects du projet d’attentat contre des francs-maçons Dans le détail, deux groupes français Todes Schwadron et LeibStandarte, Eidkameraden de Suisse et le groupe allemand Stahlfront devraient se produire à ce rassemblement. Au coeur de la polémique, l’affiche de l’événement en noir et blanc, multiplie les références néonazies : un soleil noir représentant la force chez les SS, la Leibstandarte, en référence la première division SS en charge de la protection d’Hitler, ou encore une tête de mort, icône de la troisième division SS Totenkopf…

#VERWALTUNGSGERICHT #MAGDEBURG Rechtsextremismus-Verdacht: #LKA-Beamter bleibt #suspendiert – #kickhimout #polizeiproblem

Ein LKA-Beamter ist mit der Klage auf Wiedereinstellung vor dem Verwaltungsgericht Magdeburg gescheitert. Er steht im Verdacht, den Nationalsozialismus verharmlost zu haben. Das Gericht sieht Anhaltspunkte für “charakterliche Eignungsmängel” des Personenschützers. Ein LKA-Beamter ist mit seinem Antrag, wieder seinen Dienst ausüben zu dürfen, vor dem Verwaltunggericht gescheitert. Der ehemalige Personenschützer steht im Verdacht, den Nationalsozialismus verharmlost zu haben. Der Beamte ist nicht der einzige, gegen den ermittelt wurde. Ein Personenschützer des Landeskriminalamtes bleibt wegen der Teilnahme an einem rechtsextremen Chat bis auf weiteres suspendiert. Wie das Verwaltungsgericht Magdeburg mitteilte, scheiterte der Mann mit einem Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz. Das Gericht habe den Antrag des Personenschützers auf einstweiligen Rechtsschutz abgelehnt. Der Beamte müsse das vorläufige Verbot hinnehmen, hieß es in der Begründung. (…) Zum Vorwurf führte das Verwaltungsgericht aus: Der Beamte, der im Bereich des Personenschutzes tätig ist, habe eine WhatsApp-Nachricht mit dem Symbol Daumen hoch zustimmend kommentiert. Darauf sei ein Bild zu sehen gewesen, das eine auf einem Sofa liegende Frau mit nacktem Unterkörper und einen jungen Mann zeige. Dieser wende sich von der Frau ab und blicke auf einen Fernseher mit einem Bild von Adolf Hitler. Das Bild trägt den Untertitel “Es gibt Dinge, die sind einfach wichtiger…”

via mdr: VERWALTUNGSGERICHT MAGDEBURG Rechtsextremismus-Verdacht: LKA-Beamter bleibt suspendiert

Justizzentrum Magdeburg.JPG
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Olaf2″ title=”User:Olaf2″>Olaf Meister</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link