#Bauernproteste und #Umsturzfantasien – Das #Rechtsaußen-Spektrum mobilisiert auf breiter Front zur Unterstützung der Bauernproteste

Der Bauernverband hat sich zwar distanziert – das stört die rechte bis neonazistische Szene aber wenig. Man hofft auf ein Ende der Ampelkoalition, Neuwahlen und einen Umsturz. Am Donnerstag überschlugen sich die Ereignisse: Die Bundesregierung gab bekannt, dass sie geplante Subventionskürzungen und das Ende einiger Steuerbefreiungen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe teilweise ganz zurücknehmen, teilweise aber auch nur in mehreren langfristigen Schritten umsetzen will. Nahezu zeitgleich blockierten über hundert Landwirte die Rückreise von Wirtschaftsminister Robert Habeck nach einem privaten Kurzurlaub. Sie belagerten am Donnerstagabend den Anleger des Fährhafens Schüttsiel. Die Landwirte ließen Habeck nicht an Land, wollten zu Beginn sogar die Fähre entern. Die Stimmung war so aufgeheizt, dass die Polizei kurzzeitig Pfefferspray einsetzen musste. Am Ende musste die Fähre wieder ablegen – an Bord aus Sicherheitsgründen immer noch der Vizekanzler. Auslöser für die Protestaktion waren Postings in den sozialen Medien sowie auf Telegram-Kanälen und in Chats auch der extrem rechten Szene gewesen. Darin war zum Teil detailliert über Habecks Rückreise informiert sowie verklausuliert oder ganz offen zu Störaktionen aufgerufen worden. In eben jenen Filterblasen feierte die Protestszene später diesen Erfolg der Landwirte euphorisch. Auf Facebook postete aber auch die AfD Euskirchen hämisch: „Habecks Urlaub ist vorbei. Das Urlaubsfeeling dürfte schnell verflogen sein!“ An der Spitze des sich weiterhin bürgerlich darstellenden Kreisverbandes stehe ein Unternehmer, ein Lehrer an einem erzbischöflichen Gymnasium und ein Oberstleutnant a.d. (…) Längst scheinen sich die Bauernproteste durch Trittbrettfahrer aus dem bürgerlichen und extrem rechten Spektrum verselbstständigt zu haben. Die Macht der Influencer Der Bauernverband wird also die Geister, die er rief, nicht mehr los – wenngleich er sich förmlich davon distanziert. Unterschätzt zu haben scheint man die Dynamik und neuen Netzwerke von Influencern und Medienaktivisten aus dem Bereich der Landwirtschaft oder dem unternehmerischem Umfeld. Deren neu gewonnene Macht und Reichweite in den sozialen Netzwerken war schon bei der Fluthilfe im Ahrtal spürbar. Jener Kreis aus Unternehmern und Aktivisten ist nicht nur mit Bauern und deren Verbänden verwoben, besagter Kreis hat zuweilen selbst die Nähe zum rechten Spektrum nicht gescheut oder sogar gesucht. Angesichts der kurz vor Weihnachten einsetzenden Bauerndemonstrationen und Straßenblockaden war das aus der Pandemie hervorgegangene Protestmilieu aus Verschwörungsgläubigen, Querdenkern, Rechten bis Rechtsextremen, AfD-Anhängern und Reichsbürgern zunächst völlig euphorisiert. Das in Westdeutschland eher isolierte und im Osten deutlich schlagkräftigere Protestspektrum vermittelt seitdem das Bild, man wolle sich an den ab dem 8. Januar weiter anwachsenden Bauernprotesten beteiligen. Teilweise hofft man, diese in einigen Regionen zu majorisieren, die Deutungshoheit zu gewinnen und äußert erneut Umsturzfantasien. (…) Diese Gemengelage ist nicht zu unterschätzen, das gemeinsame Feindbild bei allem ist die Bundesregierung und die Ampelkoalition. Hauptgegner sind aber SPD und die Grünen. Da weite Teile der Bevölkerung und insbesondere ein sich radikalisierender Mittelstand sowie eine ebensolche Mittelschicht Kanzler Olaf Scholz, Außenministerin Annalena Baerbock und Habeck „weghaben“ wollen, hofft das Protestmilieu und die rechtsextreme Szene einmal mehr – siehe die Proteste gegen die Corona-Schutzimpfungen und die Impfpflicht – breite Bevölkerungsschichten ansprechen zu können. „Bauernaufstand“ gegen „Great Reset“ Im rechten bis rechtsextremen Spektrum mobilisieren nahezu alle Gruppen, Akteure und Parteien zu den Bauernprotesten, zum Generalstreik und zu Solidaritätsaktionen. So mobilisierte die ehemalige NPD in Lüneburg mit dem Bild eines vermummten Aktivisten der „Kampfgemeinschaft Lüneburger Heide“ und dem Hashtag aka Slogan, es gelte, nun die Lüneburger Heide zu „verteidigen“. Einer der führenden Identitären, Martin Sellner, griff eine zunächst aus dem verschwörungsideologischen Spektrum verbreitete Parole auf. Der „Bauernaufstand“ richte sich gegen den „Great Reset“, so Sellner via Telegram. Der Cottbuser AfD-Chef Jean-Pascal Hohm mobilisiert via Instagram zu einem Autokorso und einer Demonstration am 8. Januar. Motto: „Ampel abschalten[!]“. In AfD-Kreisen wird zudem ein ikonisches Sharepic verbreitet, das große Traktor-Kolonnen und jubelnde Menschenmassen am Straßenrand zeigt. Menschen und landwirtschaftliches Gerät sind mit zahlreichen Deutschlandfahnen ausstaffiert. Motto: „Der Tag der Wende! Deutschland steht auf!“ Der demonstrationserprobte AfD-Politiker Karsten Hilse, vor Jahren noch als Polizeibeamter im Einsatz, will dem sächsischen Landtagspräsidenten geschrieben haben. Er könne nicht zum Neujahrsempfang am 8. Januar kommen, weil er dann „mit den Bauern in Berlin auf der Straße“ sei.

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siehe auch: Rechtsextreme unterwandern Bauernproteste – Verband schlägt Alarm. Den Angriff auf Wirtschaftsminister Habeck feierten sie auf Telegram. Bereits seit Wochen unterwandern Rechtsextreme den Protest der Bauern. Die Bauernproteste werden bundesweit von Rechtsextremen unterwandert. Auf Telegram feiern sie den Angriff auf die Fähre, mit der Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Donnerstag (4. Januar) seinen Heimweg aus dem Urlaub auf der Hallig Hooge in Schleswig-Holstein antreten wollte. Seit Wochen versuchen diverse Gruppen, die Proteste zu vereinnahmen, das Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlichte am Freitag einen groben Überblick. Die in Teilen rechtsextreme AfD mobilisierte zuletzt zum „Generalstreik“, die rechtsextreme Splitterpartei „Freie Sachsen“ will sich mit eigenen Protestveranstaltungen beteiligen. Immer wieder gibt es Bezüge zur völkisch-nationalistischen Landvolkbewegung aus der Weimarer Republik. (…) Der Verein „Land schafft Verbindung“ (LSV) verbreitete, dem RND nach, ein Protestaufruf-Video, in dem es hieß: „Ein Schachspiel beginnt mit dem Bauer und endet erst, wenn der König fällt“. Klingt nach den „Umsturzfantasien“ von denen sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied bereits im Dezember abgrenzte. LSV grenzte sich laut dem Bericht zwar immer wieder von Rechtsextremen ab, doch die Erzählungen überschneiden sich. Die AfD mobilisiert zu einem „Generalstreik“. Der thüringische Landesverband, geführt von Björn Höcke, macht als Ziel „autoritäre Wohlstandsvernichter in Erfurt und Berlin“ aus. So schrieb es die AfD Thüringen vor Weihnachten in einem Facebook-Post. In der verschwörungsideologischen Szene auf der Messenger-App Telegram fällt die rechtsextreme Splitterpartei „Freie Sachsen“ auf: Die aus den Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen hervorgegangene Partei kündigte eigene Proteste an. Wie eine Drohung liest sich die Reaktion auf den Sturm auf die Fähre, die Habeck an Land bringen sollte: Es werde „immer ungemütlicher, wenn Vertreter der Regierung auf ihre Bürger treffen“, stand unter einem Video vom versuchten Sturm auf den Anleger. Auch im Kanal des Hallenser Rechtsextremisten Sven Liebich wurde eines der Videos verbreitet. Auch Bezüge zum Reichsbürgermilieu zeigten sich am Freitagvormittag in lokalen Telegram-Gruppen in Schleswig-Holstein; Generalstreik? Rechtsextreme und Querdenker wollen Bauernprotest kapern. In den letzten Wochen haben Bauern bundesweit gegen die Politik der Ampel-Regierung protestiert, unter anderem in Berlin und Stuttgart. Am 8. Januar 2024 sollen die Proteste fortgesetzt werden, sollte die Regierung den Forderungen der Bauern nicht nachgeben. Rechtsextremisten und Querdenker versuchen, diese Proteste für ihre Zwecke zu kapern. Nachrichten von einem angeblich geplanten Generalstreik machen auf Whatsapp, Facebook, Telegram & Co. die Runde. (…) Die Drohung des Bauernverband-Präsidenten wurde für einige Menschen zum Anlass genommen, über einen angeblichen “Generalstreik” im Januar zu sprechen. Aufrufe dazu werden seitdem über Whatsapp, Telegram, Facebook, X, TikTok und andere soziale Medien verbreitet. Der Tenor: Auch andere Berufsgruppen sollen die Bauern im Protest unterstützen, somit werde am 8. Januar das Land “lahmgelegt”. Was haben Rechtsextremisten damit zu tun? Bereits in den letzten Wochen waren auf Demos der Bauern vereinzelt rechtsextreme Symbole zu sehen gewesen. In Stuttgart zeigten Bauern beispielsweise die Fahne der rechtsextremen Landvolkbewegung, die als ein Wegbereiter der NSDAP gilt. Das berichteten unter anderem taz und Stuttgarter Nachrichten. Auch Logos rechtsextremer Parteien wie der AfD oder der ehemaligen NPD (“Die Heimat”) wurden gesichtet. Die rechtsextreme Szene mobilisiert auch jetzt zum “Generalstreik”.

#Munition und #Panzerfahrzeuge – “#Reichsbürger” wollten über Ex-#NVA-Offizier an #Militärausrüstung – #terror

“Reichsbürger” erkennen die Bundesrepublik und ihre demokratischen Strukturen nicht an. Eine größere Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß soll einen gewaltsamen Umsturz geplant haben. Die Anklage läuft gegen die ersten Verdächtigen. Ein BGH-Beschluss bringt nun neue Details ans Licht. Die mutmaßliche “Reichsbürger”-Gruppe, die einen Umsturz geplant haben soll, hat laut Akten des Bundesgerichtshofs (BGH) über einen ehemaligen Offizier der Nationale Volksarmee (NVA) der DDR militärisches Ausrüstungsmaterial beschaffen wollen. Ein mutmaßliches Mitglied der Gruppierung um Heinrich XIII. Prinz Reuß habe per Chat Kontakt mit dem Mann gehabt, heißt es in einem nun veröffentlichten Beschluss des BGH in Karlsruhe zur fortdauernden Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft hatte den Tatverdächtigen im Mai 2023 im baden-württembergischen Landkreis Freudenstadt festnehmen lassen. Er soll sich spätestens im Juli 2022 der Vereinigung angeschlossen und in deren militärischem Teil mitgewirkt haben. Laut Aussagen eines Mitbeschuldigten habe der Mann dabei innerhalb einer sogenannten Heimatschutzkompanie ein Gebiet geführt und in dieser Funktion an mehreren Treffen des militärischen Arms der Gruppierung teilgenommen, heißt es in dem Beschluss. Ferner hätten die beiden Ausrüstungslisten erstellt und ein Kasernengelände als Stützpunkt der Einheit inspiziert. Der Beschuldigte habe im Oktober 2022 in einem Chat mit dem ehemaligen NVA-Offizier Interesse am Kauf verschiedener Kleidungs- und Ausrüstungsgegenstände aus Beständen der Bundeswehr und NVA gezeigt. Bei dem Mitbeschuldigten seien gemeinsam entworfene Listen zu militärischem Material sichergestellt worden. Darauf standen den BGH-Unterlagen zufolge unter anderem mehrere Tausend Kleidungsstücke, mehr als 300.000 Schuss Munition, gepanzerte Fahrzeuge (genannt werden die Typen Dingo, Wiesel und GTK Boxer), militärische Schwertransporter (“Mammut mit Ladekran”) und Panzerspähwagen (Fennek).

via ntv: Munition und Panzerfahrzeuge “Reichsbürger” wollten über Ex-NVA-Offizier an Militärausrüstung

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Von KMW – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”https://www.kmweg.de/fileadmin/user_upload/Bilddownloads/KMW-FENNEK-FAO-01.jpg”>https://www.kmweg.de/fileadmin/user_upload/Bilddownloads/KMW-FENNEK-FAO-01.jpg</a>, CC BY 4.0, Link

Landwirte wollen Fähre mit Robert Habeck an Bord stürmen – Polizei setzt Pfefferspray ein

Auch nach dem Teilrückzieher bei Kürzungen für Landwirte steht die Bundesregierung weiter massiv in der Kritik – das musste am Donnerstagnachmittag auch Wirtschaftsminister Robert Habeck erfahren. Während seines Urlaubs blockierten Landwirte in Schlüttsiel (Kreis Nordfriesland) eine Fähre, auf der sich der Grünen-Politiker befand, wie zuerst der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) berichtete. Rund 30 der Demonstranten hätten sogar versucht, die Fähre zu stürmen, als diese wieder ablegte. Die Polizei schritt ein, setzte dabei auch Pfefferspray ein, wie ein Sprecher am Abend bestätigte. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Flensburg ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Nötigung eingeleitet. Darüber hinaus werde geprüft, ob weitere Straftaten wie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch vorliegen, sagte Oberstaatsanwalt Bernd Winterfeldt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit werde gegen unbekannt ermittelt. Zuvor hatten sich im Internet Gerüchte über einen Bürgerdialog mit Habeck in Schlüttsiel verbreitet – ein Sprecher des Ministers sagte dem SHZ allerdings, von einem solchen Plan wisse man nichts. Zahlreiche Landwirte hielt das nicht davon ab, den Anleger im Fährhafen, wo Habeck auf dem Rückweg aus seinem Urlaub anlegen sollte, zu blockieren – laut Polizei handelte es sich um mehr als 100 Demonstranten. Die Stimmung sei sehr aufgeheizt gewesen, schilderte ein Ministeriumssprecher der „Berliner Zeitung“.

via rnd: Landwirte wollen Fähre mit Robert Habeck an Bord stürmen – Polizei setzt Pfefferspray ein

siehe auch: Erstürmung von Fähre knapp verhindert Reederei-Chef: „Es war keine Minute zu spät, sonst wäre der Mob an Bord gewesen“. Die Fähre im Hafen von Schlüttsiel mit Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) an Bord ist nach Angaben der Wyker Dampfschiffs-Reederei am Donnerstagabend um ein Haar von Demonstranten erstürmt worden. Dies habe der Kapitän im letzten Moment verhindert, indem er wieder ablegte, sagte der Geschäftsführer der Reederei, Axel Meynköhn, der dpa am Freitag. Alle etwa 30 Fahrgäste, die von den Halligen kamen, seien am Verlassen der Fähre gehindert worden. Ein Lastwagenfahrer sei genötigt worden, von der Rampe rückwärts wieder auf die Fähre zu fahren. „Das ist aus meiner Sicht Nötigung. Das ist ein schlimmer Vorgang“, sagte Meynköhn. Es hätten auch medizinische Notfälle an Bord sein können. Der Kapitän habe mit den Personenschützern an Bord und nach Rücksprache mit der Polizei an Land entschieden, wieder abzulegen. (…) „Es war keine Minute zu spät, sonst wäre der Mob an Bord gewesen, mit nicht auszudenkenden Folgen.“

“Volk wird Straßen niederrennen”: #Extremisten und #Querdenker rufen #Bauernproteste zum “#Krieg” aus – #0801

Nächste Woche könnten große Teile Deutschlands stillstehen. Doch den Protest der Bauern unterwandern auch ungeladene Gäste. (…) Vor den Bauerprotesten in Deutschland: Radikale Videos verbreiten sich in Windeseile “Es wird niemals einen größeren Protest geben als an diesem Tag”, heißt es in einem Video, das auf Instagram viral ging. Kurz vor dem Start der Streikwoche wimmelt es dort von Beiträgen, in denen Bauern ihrer Wut über die Bundesregierung freien Lauf lassen. Doch einige Videos, Bilder und Texte stammen offenbar gar nicht von ihnen, sondern von Rechtsextremisten, “Querdenkern” und Verschwörungsideologen, die die Gruppen im Internet unterwandern. Manche bezeichnen die Protestwoche als “Krieg”, andere teilen Bilder, die an den Sturm auf das Kapitol in Washington vor drei Jahren erinnern. Sie wurden offensichtlich von einer Künstlichen Intelligenz (KI) erstellt und zeigen eine große Menschenmasse vor dem Deutschen Bundestag. Der Deutsche Bauernverband hatte sich bereits vor einigen Tagen von extremen Randgruppen und “Spinnern mit Umsturzfantasien”, wie es in einer schriftlichen Erklärung der Interessenvertretung heißt, deutlich distanziert. Dennoch entsteht im Internet zurzeit ein Sammelbecken verschiedener Extremisten – ähnlich wie bei der Demonstration von Monika Gruber vergangenes Jahr in Erding. Damals mischten sich unter die Demonstranten unter anderem Verschwörungsideologen und Corona-Leugner. Die Bilder und Videos, die zurzeit auf Telegram, Facebook und Instagram in Organisationsgruppen von Bauern und von einzelnen Benutzern veröffentlicht werden, haben eine theatralische Aufmachung. Schnell geschnitten, unterlegt mit Pop-, Hip-Hop, Techno und Rocksongs sollen sie möglichst viele Menschen ansprechen.

via abendzeitung-münchen: “Volk wird Straßen niederrennen”: Extremisten und Querdenker rufen Bauernproteste zum “Krieg” aus

An Antisemitic Fire Extinguisher Attack on a Menorah Has Become a Global Far-Right Meme

White nationalists around the world are creating memes celebrating Polish MP Grzegorz Braun’s Hanukkah stunt, making the fire extinguisher a new symbol of antisemitism. A far-right Polish MP’s attack on a Hanukkah display is being celebrated by white nationalists and antisemites worldwide, with the fire extinguisher used in the incident becoming a potent online symbol for anti-Jewish hate. MP Grzegorz Braun’s stunt last week—using a fire extinguisher to snuff out the candles on a menorah displayed in the Polish parliament building—has inspired a wave of memes referencing the incident, according to organisations which combat antisemitism and extremism, such as the New York-based Anti-Defamation League and Poland’s Never Again Association. One U.S.-based anti-Semitic group, the Goyim Defense League, even claimed during a Spaces event on X, formerly known as Twitter, last week that the fire extinguisher was “now the universal sign of the resistance to Jews.” One antisemitic meme being circulated on platforms such as Telegram is an updated version of the “Come and take it” flag, also known as the Gonzales flag. The original version of the flag depicts a silhouette of a cannon above the text “Come and take it,” before it was recently adapted by the gun-loving Right to feature an AR-15; in the latest iteration, white nationalists have replaced the weapon with a fire extinguisher. Another popular meme shows a suited Pepe the Frog – a figure heavily associated with the so-called alt-right – spraying a menorah with a fire extinguisher. Others referred to “fire extinguisher nationalists,” or featured the fire extinguisher alongside calls for action like: “End your local Hanukkah.” Marilyn Mayo, senior research fellow at the Anti-Defamation League’s Center on Extremism, said the antisemitic fire extinguisher memes were generally being circulated within white supremacist circles.  “They often depict the extinguisher blowing out Hanukkah candles as a weapon against Jews and Judaism,” she told VICE News. “The ‘Come and take it’ meme, for example, is an implicit call for ‘confrontation’ against Jews, with the implication that antisemites will fight to rid the world of Jews [and] Judaism.” Braun’s actions have also been celebrated on far-right online media shows, said Mayo. One recent episode of The Stew Peters Show, a weekly far-right show on Rumble, featured an interview with Lucas Gage, a vocal antisemite with a large online following. In the interview, a smiling Gage spoke approvingly of the rise of AI-generated fire extinguisher me

via vice: An Antisemitic Fire Extinguisher Attack on a Menorah Has Become a Global Far-Right Meme

Lüge mit Goebbels-Villa – Notarin in Rente klärt Berliner Thriller um Selenskyj

Nächstes Level russischer Desinformation: Mit einem gefälschten Kaufvertrag wird die Lüge verbreitet, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe die Villa von Hitlers Propagandaminister Goebbels bei Berlin gekauft. Die bewegte Geschichte der Villa des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels abgelegen im Wald vor den Toren Berlins ist um ein weiteres Kapitel reicher: Offenbar von Russland gesteuert wird die Lüge verbreitet, dass das “Goebbels Liebesnest” einen prominenten Käufer gefunden habe: den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über eine Firma seiner Frau. t-online-Recherchen zeigen, dass mit einigem Aufwand eine falsche Geschichte produziert wurde, die Teil einer Kampagne ist: Selenskyj werden in verschiedenen Teilen der Welt frei erfundene Käufe von Luxusanwesen angedichtet. Bisher dienten diese Erfindungen dazu, Hilfen für die Ukraine infrage zu stellen, weil der Präsident so reich sei und dass das vielleicht mit internationalen Geldern möglich wurde – doch dafür gibt es keinerlei Belege. Beim erfundenen Kauf in Deutschland gibt es noch eine weitere Dimension: Zu behaupten, das Haus des NS-Propagandaministers sei jetzt im Besitz Selenskyjs, passt voll und ganz in russische Propaganda: Seit Beginn von Russlands Angriffskrieg verbreitet Moskau ständig, die ukrainische Führung seien Nazis, von denen man das Land befreie. (…) Das YouTube-Video der angeblichen “Sabine Mels” erhielt bis zum Samstagabend erst mehr als 10.000 Aufrufe, ihren Tweet hatte kaum jemand gesehen. (…) Am Samstag griffen auch offizielle russische Stellen die Fehlinformation auf, etwa die Botschaft in Südafrika.In den deutschen Sprachraum gelangte die Lüge vor allem durch Alina Lipp, eine aus Deutschland ausgewanderte Putin-Propagandistin mit großer Reichweite auf Telegram, die schon vielfach mit Falschmeldungen aufgefallen war. Sie schickte ihren 180.000 Abonnenten den Link zu einem Text auf der Seite des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden, eine Vereinigung mit früheren Angehörigen des DDR-Apparats und marxistisch-leninistischer Ausrichtung. Liane Kilinc, laut Impressum verantwortliche Person, kommt sogar aus Wandlitz und müsste die Liegenschaft sehr gut kennen.

via t.online: Lüge mit Goebbels-Villa Notarin in Rente klärt Berliner Thriller um Selenskyj

Bogensee 25.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Oltau” title=”User:Oltau”>Olaf Tausch</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY 3.0, Link

#Beschwerdemanagement: Deutsche #Justiz stellt #Bußgeldverfahren gegen X ein – #twitter

Das Bundesamt für Justiz leitete im April Bußgeldverfahren nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz gegen Twitter (inzwischen X) ein. Nun macht es einen Rückzieher. Der nachlässige Umgang der Plattform X (vormals Twitter) mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) wird Inhaber Elon Musk nicht mehr teuer zu stehen kommen. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) hat insgesamt drei auf dieser Basis im April angestoßene Bußgeldverfahren gegen den Konzern eingestellt, berichtet das Portal T-Online. Die Bonner Behörde dürfe X, das seinen europäischen Hauptsitz in Irland hat, im Zusammenhang mit dem deutschen Plattformgesetz nicht verfolgen. Dies habe der Europäische Gerichtshof (EuGH) im November mit seinem Urteil gegen das österreichische Pendant zum NetzDG – dem Kommunikationsplattformen-Gesetz – deutlich gemacht. Demnach verstoßen die einschlägigen Auflagen der Alpenrepublik gegen die E-Commerce-Richtlinie. Im Frühjahr sah das BfJ noch “hinreichende Anhaltspunkte für Versäumnisse im Beschwerdemanagement” bei Twitter in Deutschland. Es gehe vor allem um den Umgang mit Eingaben von Nutzern über volksverhetzende, beleidigende oder bedrohende Äußerungen, wobei es sich um ein “systemisches Versagen” handeln könne. Twitter hätte damit eine Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro gedroht. Denn das NetzDG verpflichtet die erfassten Plattformbetreiber, ein wirksames und transparentes Verfahren für den Umgang mit Beschwerden von Usern über rechtswidrige Inhalte vorzuhalten. Solche müssten bei offensichtlichen Rechtsverstößen binnen 24 Stunden gelöscht werden. Twitter ließ einschlägige Beiträge aber monatelang online. DSA soll NetzDG ablösen Seit Ende August gilt für sehr große Plattformen wie X, Facebook, Instagram, YouTube und TikTok der Digital Services Act (DSA) mit EU-weiten Vorgaben im Kampf gegen rechtswidrige und schädliche Inhalte. Das NetzDG soll daher bald aufgehoben werden.

via heise: Beschwerdemanagement: Deutsche Justiz stellt Bußgeldverfahren gegen X ein