Suchmaschine Bing bezeichnet CSU als “rechtsextrem”

“Die CSU ist eine rechtsextreme Partei”, erklärt neuerdings die Suchmaschine Bing und sorgt damit für Verwirrung. Dahinter steckt offenbar die Künstliche Intelligenz von Microsoft. Das hat sich die CSU vermutlich anders vorgestellt. Sucht man derzeit in Online-Suchmaschinen nach der bayerischen CDU-Schwesterpartei, stößt man auf ein Ergebnis, dass ihr gar nicht gefallen dürfte. Als Beschreibung für die offizielle Parteiwebsite ist dort zu lesen: “Die CSU ist eine rechtsextreme Partei, die sich für die Interessen von Bayerisch-Deutschland einsetzt.” Zu lesen ist dieses Ergebnis auf den Suchmaschinen Bing, Yahoo, Ecosia und DuckDuckGo. Auf Google wird die irreführende Beschreibung nicht ausgespielt. Sowohl Yahoo, Ecosia als auch DuckDuckGo beziehen ihre Suchergebnisse auch von der Microsoft-Suchmaschine Bing. (…) Bing gibt zu dem Suchergebnis an, dass es sich um eine “von KI generierte Beschriftung” handele. Microsoft arbeitet in Sachen Künstlicher Intelligenz (KI) mit dem Unternehmen Open AI zusammen und verwendet GPT 3.5 und GPT 4. Open AI ist für den auf KI basierenden Chatbot Chat-GPT bekannt.

via t-online: Suchmaschine Bing bezeichnet CSU als “rechtsextrem”

siehe auch: KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: Bing stuft die CSU als “rechtsextrem” ein Die Suchergebnisse von Microsofts Suchmaschine treffen politisch schwerwiegende Falschaussagen. Es scheint sich um ein Versagen der KI zu handeln. Wird Bayern von Rechtsextremen regiert? Wenn man Microsofts Suchmaschine Bing nach der Regierungspartei CSU fragt, scheint das so zu sein. Denn dort erscheint bei einer Suche nach dem Parteikürzel unter der Webseite CSU.de der Text: “Die CSU ist eine rechtsextreme Partei, die sich für die Interessen von Bayerisch-Deutschland einsetzt.” Dabei handelt es sich offenbar nicht um einen Metatext der Webseite, sondern um eine KI-generierte Vorschau.

künstliche Intelligenz …

Pressure builds on newsletter company Substack to stop paying Nazi writers

One of Substack’s top newsletters, Platformer, which publishes tech industry news, told its more than 172,000 subscribers this week that it was considering leaving the platform. One of the internet’s top platforms for independent writing is facing a growing backlash from some writers over its announcement last month that it won’t block Nazis from its services, a decision that allows them and other extremists to sell subscriptions and build an online audience. Substack, founded in 2017 in San Francisco, has become a hub for journalism and other online writing by streamlining the process for publishing email newsletters and allowing writers to keep 90% of any sales, with the company taking a 10% cut. But in a test of that model, a handful of writers who have used Substack to build email newsletter businesses have quit the platform in recent weeks, and more writers have said they’re considering doing so if Substack doesn’t reverse its policies and demonetize white supremacists — a step that the company argues would be tantamount to censorship. One of Substack’s top newsletters, Platformer, which publishes tech industry news, told its more than 172,000 subscribers this week that it was considering leaving the platform. “The Nazis did not commit the only atrocity in history, but a platform that declines to remove their supporters is telling you something important about itself,” Platformer’s editor, Casey Newton, wrote Thursday.

via nbcnews: Pressure builds on newsletter company Substack to stop paying Nazi writers

Pixelpatrioten im Bauernaufstand – AfD, Neonazis und Prepper hoffen auf »Generalstreik« und Revolte gegen die Regierung – #terror

»Grüne Welle brechen, Ampel stoppen« steht auf einem Plakat der Bewegung »Land schafft Verbindung« (LSV) an einem Kreuz mit einem Gummistiefel an der Spitze. Als Reaktion auf die Sparpläne der Bundesregierung hat der Bauernverband zu einer Aktionswoche mit Kundgebungen und Sternfahrten ab dem 8. Januar aufgerufen. Auf Instagram gibt es einen Nutzer, der sich »Pixelpatriot 18« nennt. Die 18 ist in der Neonaziszene ein Code für Adolf Hitler. Entsprechend darf man sich die Bilder vorstellen, die der Pixelpatriot im 1990er Computerspiel-Stil präsentiert. Eine seiner neuesten Schöpfungen verkündet mit einem pixeligen Brandenburger Tor den Beginn des Bauernaufstands. Der Pixelpatriot ist nur einer von zahlreichen Rechten, die im Netz vom beginnenden Aufstand fantasieren. Auf Bluesky (einer Twitter ähnlichen Plattform) hat ein Nutzer kuriosere Aufrufe zum Protest an diesem Montag gesammelt. Gamer, Tuner, Pferdemenschen und Biker werden animiert zu zeigen, »dass wir uns das nicht gefallen lassen«. So skurril die Grafiken sind: Die Gefahr, dass extrem rechte Gruppierungen den Bauernprotest ausnutzen, ist real. Seit kurz vor Weihnachten die Pläne der Regierung zur Streichung der Agrardieselsteuerermäßigung und der KfZ-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge bekannt wurden, protestieren überall im Land Bauern mit ihren Traktoren. Und sie halten an ihrer Protestwoche fest, obwohl die Bundesregierung inzwischen einen Teil ihres Vorhabens zurückgenommen hat. Neben großen Demonstrationen gab es schon zahlreiche kleinere Aktionen wie das Abladen von Misthaufen vor Büros von FDP und Grünen und langsam fahrende Traktoren auf Autobahnen. Mancherorts waren auch schon Galgen zu sehen, an denen Ampeln hingen, und es gab Zwischenfälle bei den Protesten. Im nordrhein-westfälischen Siegen etwa versuchte ein 23-Jähriger, mit seinem Traktor eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Ein Polizist wurde dabei verletzt.

via nd: Pixelpatrioten im Bauernaufstand AfD, Neonazis und Prepper hoffen auf »Generalstreik« und Revolte gegen die Regierung

„#DerSchelm“ – #Leipziger Neonazi-#Verlag versendet weiter – trotz #Ermittlungen und #Anklagen

Der Neonazi Enrico Böhm soll von Leipzig aus rechtsextreme Bücher verschickt haben. Gegen ihn ist vor dem Oberlandesgericht Dresden Anklage erhoben worden. Der Verlag arbeitet trotzdem weiter. Hitlers „Mein Kampf“ könne etwas länger unterwegs sein, schreibt der Verlag, einen guten Monat vielleicht, aber man solle sich nicht sorgen: Das Buch werde geliefert. Ebenso die „Handblätter für die weltanschauliche Erziehung der Truppe“, herausgegeben nach 1943 vom Reichsführer der SS, Heinrich Himmler. Man wähle, schreibt der Verlag, „ganz bewusst umwegige Versandlinien“, das Paket komme „diskret mit einem anonymen Absender aus dem EU-Bereich, also ohne Chance für Zollschnüffler.“ Und tatsächlich: Sechs Wochen nach der Bestellung im Internet sind die von der LVZ testweise angeforderten Bücher da. Ungefragt und kostenlos dazu gibt es eine „Informationsbroschüre“ mit der angeblichen Wahrheit über den Holocaust. Verschickt und verlegt wurde all das vom ursprünglich aus Leipzig operierenden Verlag „Der Schelm“. Das ist nicht nur verboten, es ist auch erstaunlich. Denn gegen drei mutmaßliche Beteiligte des „Schelm“-Verlages hat der Generalbundesanwalt im Sommer Anklage erhoben. Demnächst will das Oberlandesgericht Dresden über den Beginn des Prozesses entscheiden. Unter den mutmaßlichen „Schelm“-Machern ist der Leipziger Neonazi und Ex-NPD-Stadtrat Enrico Böhm. Ihn filmte der NDR schon Anfang 2020, wie er ganz offensichtlich Bücher für den „Schelm“ über einen Leipziger Paketshop verschickte. Später saß Böhm in der Sache sogar in Untersuchungshaft. Aber der „Schelm“-Verlag hörte nicht auf, zu arbeiten – nicht nach den NDR-Recherchen, nicht nach den Ermittlungen des Dresdner Landeskriminalamts (LKA), nicht nach der Anklage und kurz vor Beginn des zu erwartenden Prozesses. Wie kann das sein? Gegründet wurde der „Schelm“ wohl 2014, zwei Jahre später gab es erstmals größere Aufregung um den Verlag. Denn dessen Chef Adrian Preißinger, ein Rechtsextremist, der damals schon wegen des Verkaufs von Neonazi-Musik vorbestraft war, kündigte an, eine unkommentierte Fassung von Hitlers „Mein Kampf“ verlegen zu wollen.

via lvz: „Der Schelm“ Leipziger Neonazi-Verlag versendet weiter – trotz Ermittlungen und Anklagen

Reichsbürger und Rechtsextreme feiern Eskalation bei Bauerndemo gegen Habeck

In Schlüttsiel blockiert eine aufgebrachte Gruppe die Fähre von Robert Habeck. Nun ermittelt der Staatsschutz. So reagierte die radikale Rechte der Proteste. Einen chaotischen Versuch, eine Fähre zu entern, startete ein aufgebrachter Mob in Schleswig-Holstein. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, um die Menge zurückzuhalten. Am Donnerstagabend (4. Januar) eskalierte eine Bauernprotestaktion am Schlüttsiel-Anleger an der Nordseeküste. Laut Polizeidirektion Flensburg demonstrierten etwa 300 Menschen dort. Robert Habeck, Wirtschaftsminister der Grünen, traf mit erheblicher Verspätung aus seinem Urlaub auf der Hallig Hooge in Flensburg ein. Reichsbürger und Rechtsextremisten aus ganz Deutschland feierten diese Vorfälle auf der Plattform Telegram. Ein Blick in den Kaninchenbau. Steffen Hebestreit, Regierungssprecher, bezeichnete die Vorfälle als „beschämend“. Er bezeichnete den Angriff auf Habeck als „Verrohung der politischen Sitten“. Der Deutsche Bauernverband distanzierte sich umgehend. „Das ist ein absolutes No-Go“, betonte Verbandspräsident Joachim Rukwied und betonte den Respekt für die Privatsphäre von Politikern. Am Donnerstag wurden laut Polizei Aufrufe zur Demonstration in sozialen Medien verbreitet. IPPEN.MEDIA liegen Auszüge aus einigen öffentlichen Telegram- und Whatsapp-Gruppen vor. Rechtsradikale auf Telegram: Spott und Gewaltaufrufe gegen Habeck und die Bundesregierung Die Reaktionen reichten von Spott bis hin zu offenen Aufrufen zur Gewalt, doch bis zum Freitagmorgen wurde das Verhalten der Demonstranten nirgendwo diskutiert. Ebenso wurde kaum noch über den ursprünglichen Anlass der Proteste gesprochen (…) Am Donnerstagnachmittag verbreitete ein Account, der eindeutig der Reichsbürger-Ideologie zuzuordnen ist, einen Aufruf zur Demonstration am Anleger in mindestens zwei Telegram-Gruppen. Dieser Account verwaltet die Telegram-Gruppe „Freies Husum“. Husum liegt in der Nähe des Fähranlegers. Ein Mann sprach in Sprachnachrichten von „misslungenen Verhandlungen“ zwischen Habeck und „freiem Geleit“, das dem Minister verweigert wurde. Diese Nachrichten verbreitete der Administrator am Freitagmorgen in der Gruppe. Der Mann „hofft“, dass Habeck „die Nacht auf der Hallig Hooge draußen verbringen musste, und nicht noch ein Bett kriegt“ erlebt. Reichsbürger jammert über Pfefferspray – Gewaltaufruf in Whatsapp-Gruppe In einer anderen Telegram-Gruppe schrieb der Account, nachdem die Versammlung von der Polizei aufgelöst wurde: „Das Pfefferspray hat es in sich Ich bin immer noch am (sic!)“, gefolgt von einem weinenden Emoji. Der Account versandte auch eine Sprachnachricht, in der jemand, der als „Fährmann“ vorgestellt wurde, behauptete, die Reisepläne von Habeck zu kennen. In der Selbstbeschreibung des Administrators steht, er sei „Deutsch gem. RuStAG 1913“ und „Nat.Pers. nach BGB“.

via fr: Reichsbürger und Rechtsextreme feiern Eskalation bei Bauerndemo gegen Habeck

Iowa school shooter is believed to have posted an ominous #TikTok video before killing a 6th grader and wounding 5 people – #terror

Moments before a 17-year-old unleashed gunfire at Iowa’s Perry High School, killing a sixth grader and wounding five other people, the student is believed to have posted a foreboding TikTok video. On the morning shooter Dylan Butler opened fire, a TikTok post believed to be from the shooter shows him inside a school bathroom posing with a blue duffel bag, captioned: “Now we wait.” The song “Stray Bullet,” by the German band KMFDM, accompanies the post – which has been removed from the platform. The band’s lyrics have also been cited by the student gunmen who carried out the 1999 massacre at Columbine High School in Colorado, where 13 victims were killed, CNN has reported. The gunman in Iowa “made a number of social media posts in and around the time of the shooting” on Thursday morning, said Mitch Mortvedt, assistant director of the Iowa Department of Public Safety Division of Criminal Investigation. “Law enforcement are working to secure those pieces of evidence,” he added. (…) Still, investigators are trying to determine why Butler entered the school with a pump-action shotgun and small-caliber handgun, Mortvedt said. Officers also discovered a rudimentary explosive device after the killer went on the deadly rampage before classes started on the first day back to school since winter break.

via cnn: Iowa school shooter is believed to have posted an ominous TikTok video before killing a 6th grader and wounding 5 people

AfD streitet über Identitären-Nachfolger – Höcke gegen Unvereinbarkeitsbeschluss

Der AfD-Bundesvorstand beschließt die Abgrenzung von einer rechtsextremen Gruppe. Doch nicht alle in der Partei scheinen einverstanden zu sein. Die Debatte um einen Parteiverbotsantrag gegen die in Teilen rechtsextreme AfD flammte über den Jahreswechsel erneut auf. Parallel streiten die Partei und ihr Vorfeld über ihre Unvereinbarkeitsliste. Der Bundesvorstand, so berichtete die taz, habe einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der rechtsextremen Gruppierung „Revolte Rheinland“ beschlossen. Der Verfassungsschutz in Rheinland-Pfalz betrachtet die Gruppe als Nachfolgeorganisation der rechtsextremen Identitären Bewegung. Die Unvereinbarkeitsliste dient der AfD seit Jahren als performative Abgrenzung gegenüber den härtesten Rechtsextremisten. Die NPD, die Identitäre Bewegung und das verbotene Terrornetzwerk Combat 18 finden sich etwa darauf. Einer, der die Unvereinbarkeitsliste seit Jahren abschaffen will, ist der Thüringer Landesvorsitzende Björn Höcke. Bereits 2019 versuchte er auf dem AfD-Parteitag einen Antrag durchzusetzen, die Liste „ersatzlos“ zu streichen, berichtete damals die Welt am Sonntag. Kurz nach dem Unvereinbarkeitsbeschluss Ende Dezember schrieb Höcke in seinem Kanal auf dem von Extremisten und Verschwörungsideologen bevorzugten Messengerdienst Telegram: „Die von außen bestimmte Distanzeritis hat uns keinen taktischen Vorteil gebracht – im Gegenteil“. Gleichzeitig empfahl er das neue Buch des österreichischen Rechtsextremen Martin Sellner. Rechtsextremes Vorfeld der AfD schäumt vor Wut Der beklagte auf der Website des als „gesichert rechtsextrem“ eingestuften sogenannten Instituts für Staatspolitik(IfS), dem Zentralorgan der Neuen Rechten in Deutschland, wie Höcke „Distanzeritis“. (…) Bemerkenswert war noch ein Bericht des völkisch-nationalistischen österreichischen Heimatkuriers. Das Propagandaorgan will das Ergebnis der namentlichen Abstimmung im AfD-Bundesvorstand kennen: Dafür stimmten Bundessprecher Tino Chrupalla sowie die Bundestagsabgeordneten Roman Reusch, Marc Jongen, Peter Boehringer, Stephan Brandner und Carsten Hütter. Gegen die Listung der rechtsextremen Rheinländer auf der Unvereinbarkeitsliste stimmten demnach vier Mitglieder um Europawahlspitzenkandidaten Maximilian Krah. Der plante vergangenes Jahr einen Auftritt bei den Identitären in Österreich. Ein Sprecher der „Revolte Rheinland“ sagte dem Heimatkurier, die „Elemente“ um Chrupalla stellten „in der AfD nicht die Mehrheit“.

via fr: AfD streitet über Identitären-Nachfolger – Höcke gegen Unvereinbarkeitsbeschluss

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