RCMP plans to go undercover online to trap violent extremists

Internal document says Mounties will use fake online profiles to pursue extremist activity. The RCMP is planning to conduct undercover surveillance online using fake personas to investigate ideological extremists in Canada, says an internal strategy document. Experts in ideologically motivated violent extremism (IMVE) in Canada say the strategy is overdue at a time when online extremism threatens to spill over into real world violence. They warn that extremist activity in Canada could increase in the wake of the U.S. election, regardless of who becomes the next president. Civil liberties advocates say they fear that having officers carry out undercover investigations online using fake personas could violate charter rights or lead people to take actions they otherwise might not take. They point out that the RCMP ran afoul of Canada’s privacy commissioner earlier this year with other online investigative activities. They’re also calling for guardrails to cover undercover online surveillance. The internal strategy document, dated April 2024, was obtained through access to information law by Matt Malone, Balsillie scholar at the Balsillie School of International Affairs, and shared with CBC News. The term IMVE can cover anything from white supremacists and neo-Nazis to far-left environmental and animal rights organizations. (…) Asked about the status of the program, RCMP officials were tight-lipped. “The RCMP uses various technical investigative tools and methods to lawfully obtain evidence in order to protect Canadians and advance serious criminal investigations,” the RCMP said in an e-mail response. “To maintain the integrity of our operations, we generally do not disclose specific techniques or tools used in the course of an investigation and will not comment further on the status of these techniques.” The force also defended its use of undercover operations.

via cbc: RCMP plans to go undercover online to trap violent extremists

ai-generated

Moderne Datenkraken: Smart-TVs tracken sogar HDMI-Inhalte

Smart-TVs werten sogar dann Bildinhalte aus, wenn ein HDMI-Zuspieler genutzt wird. Die Analysen dienen gezielter Werbung. Die Auswertung von Bildinhalten zur Personalisierung von Werbeinhalten ist tief in modernen Fernsehern verankert. Nicht nur App-Entwickler bauen Tracking in ihre Angebote ein – auch die Smart-TV-Hersteller werten umfassend das Nutzungsverhalten aus. Das Werbe-Tracking bei Smart-TVs ist an sich ein alter Hut. Eine neue Untersuchung britischer, spanischer und kalifornischer Universitäten beschäftigt sich allerdings mit dem Ausmaß auf Betriebssystemebene und den Unterschieden zwischen verschiedenen Nutzungsszenarien, etwa ob eine Streaming-App läuft oder eine Spielkonsole angeschlossen ist. Exemplarisch dient je ein Gerät von Samsung und LG – andere Hersteller sammeln allerdings ebenfalls Daten und dürften ähnlich vorgehen. Die gute Nachricht vorab: Sämtlicher Analyse-Traffic lässt sich über die Datenschutz- und Privatsphäre-Einstellungen in den TV-Menüs unterbinden, die man meistens aber manuell vornehmen muss (Opt-out). Die Untersuchung bestätigt, dass die Fernseher dann nicht mehr nach Hause telefonieren. Wo diese Optionen versteckt sind, unterscheidet sich nach Hersteller und teilweise Modell.

via heise: Moderne Datenkraken: Smart-TVs tracken sogar HDMI-Inhalte

ai-generated

Familienväter unter Auftraggebern – Gericht verurteilt Engländer wegen KI-generierten Kindesmissbrauchs

Mit einem Computerprogramm generierte ein Engländer aus echten Kinderfotos virtuelle Missbrauchsszenen. Weil er zudem zu realem Missbrauch anstiftete, muss er nun für 18 Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht in Bolton bei Manchester hat einen 27-jährigen Engländer zu einer Haftstrafe von 18 Jahren verurteilt, weil dieser mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) Bilder von Kindesmissbrauchsszenen angefertigt hatte. Der Mann hatte sich schuldig bekannt, Bilder auf Verlangen angefertigt und über das Internet verkauft zu haben. Zudem soll er in Chats andere Personen dazu angestiftet haben, den Missbrauch real werden zu lassen. Der 27-Jährige verlangte 80 Pfund (umgerechnet 96 Euro), um einen neuen »Charakter« zu erstellen, auf Wunsch auf Basis echter, ursprünglich unproblematischer Kinderfotos. Für zehn Pfund erstellte er mithilfe von KI animierte Versionen der Bilder, die sexuellen Missbrauch oder Gewalt zeigten. Insgesamt soll er auf diese Weise um die 5000 Pfund verdient haben. Der Polizei sagte der Mann: »Viele der Charaktere sind von Vätern, Onkeln und Familienfreunden in Auftrag gegeben worden.« Die Auftraggeber stammen ihm zufolge größtenteils aus dem Ausland, vor allem aus den USA, Italien und Frankreich. Die Polizeibehörden versuchen derzeit, die beschlagnahmten Bilder den echten Kindern zuzuordnen, es kam bereits zu weiteren Festnahmen. Der nach eigenen Angaben pädophile Täter flog auf, als er mit einem Undercover-Polizisten chattete. Online hatte er sich mit mehreren Usern über sexuellen Missbrauch von Kindern ausgetauscht. Zudem soll er einen 16-jährigen Jungen per Chat zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben. Er gestand die ihm vorgeworfenen Taten.

via spiegel: Familienväter unter Auftraggebern Gericht verurteilt Engländer wegen KI-generierten Kindesmissbrauchs

Austrian police officers suspended for Nazi message sharing

Two police officers have been provisionally suspended for allegedly spreading anti-Semitic and National Socialist in chat messages, the Vienna State Police Directorate confirmed on Thursday. The incident was discovered by chance on a civilian’s phone confiscated as part of investigations into Austria’s right-wing extremist scene in September, news magazine Profil reported. Messages with inflammatory, National Socialist and anti-Semitic content were found on the phone and, during the investigation, it was discovered that an officer from the Vienna State Police Directorate (LPD) had also messaged the owner of the phone. The officer, who Profil reported was assigned to the city police command unit, is said to have received and forwarded messages with Nazi content. Internal investigations later revealed that another police officer, from a station in Penzing, was also said to have disseminated similar content.

via thelocal: Austrian police officers suspended for Nazi message sharing

siehe auch: Nazi-Inhalte in Chats geteilt: Wiener Polizisten suspendiert Die LPD Wien geht gegen zwei Beamte vor, die via Chats nationalsozialistische und antisemitische Inhalte verbreitet hatten. Die Fälle liegen jetzt bei der Disziplinarbehörde und der Justiz. Die Gefahr des Rechtsextremismus lauert auch dort, wo sie eigentlich bekämpft werden sollte. Geht es nach der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), stellen rechtsextremistische Gruppierungen eine „große“ und wachsende Bedrohung für den demokratischen Rechtsstaat dar. Allerdings dürfte es auch im Sicherheitsapparat einige Zellen der extremen Rechten geben. Laut profil-Informationen wurden zwei Beamte der Landespolizeidirektion (LPD) Wien vom Dienst suspendiert, weil sie im Verdacht stehen, der nationalsozialistischen Gesinnung anzuhängen. Die Beamtin und die NS-Nachrichten Das einschlägige Gedankengut der beiden flog nur durch einen Zufall auf: Im September dieses Jahres ermittelte das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE, vormals: LVT) in der rechtsextremen Szene und stellte auf Anordnung der Justiz ein Handy bei einer zivilen Person sicher. Die Nachrichten strotzten vor nationalsozialistischen, hetzerischen und antisemitischen Inhalten. Die Auswertung des Mobiltelefons ergab, dass auch eine Beamtin der LPD Wien mit der betroffenen Person gechattet hatte. Daraufhin wurde auch das Handy der Beamtin einkassiert. Sie soll die NS-Inhalte empfangen und weitergeleitet haben. Die Beamtin war laut profil-Infos dem Stadtpolizeikommando zugeteilt. Im Zuge der internen Ermittlungen wurde ein zweiter Wiener Polizist von einer Polizeiinspektion im 14. Wiener Bezirk identifiziert, der ähnliche Inhalte verbreitet haben dürfte.

Logo Polizei (Austria).svg
By Futurhit12 – Own using http://www.bundespolizei.gv.at/lpdreader/documents/360.pdfThe original uploader was AleXXw at German Wikipedia., Public Domain, Link

„STÖRUNG DES BETRIEBSFRIEDENS“ – Gericht: Kündigung von Tramfahrer nach Facebook-Post rechtens – #KickHimOut

Der Mann hatte eine Fotomontage gepostet, durch die sich Verdi-Mitglieder bedroht fühlten. Die Kündigung ist laut Gericht gerechtfertigt. Die Kündigung eines Mitarbeiters der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wegen eines als bedrohlich wahrgenommenen Facebook-Beitrags war aus Sicht des Berliner Arbeitsgerichts rechtens. Der Mann hatte im Mai dieses Jahres in einer von ihm geleiteten Facebook-Gruppe ein Bild hochgeladen, das insbesondere von Gewerkschaftsmitgliedern im Unternehmen als Gewaltdrohung empfunden wurde, wie das Gericht mitteilte. Auf dem Meme, einer Fotomontage, war ein auf dem Boden kniender Mann abgebildet, auf dessen Kopf jemand den Lauf einer Pistole richtete. Der Mann war mit dem Schriftzug der Gewerkschaft Verdi markiert. Das Bild trug den Titel „Ver.di hört den Warnschuss nicht!“ und richtete sich nach Darstellung des Gerichts gegen die Tarifkommission als Reaktion auf eine Mitarbeiterbefragung bei der BVG. (…) Nach einer Anhörung des Straßenbahnfahrers und des Personalrats kündigte die BVG dem Mann demnach fristlos und ordentlich.  Gericht sieht „erhebliche Störung des Betriebsfriedens“ Aus Sicht der Richterinnen und Richter geht diese Maßnahme in Ordnung. Mit der Fotomontage habe der Beschäftigte seine Kolleginnen und Kollegen konkret bedroht. Darin liege zugleich „eine erhebliche Störung des Betriebsfriedens“.

via morgenpost: „STÖRUNG DES BETRIEBSFRIEDENS“ Gericht: Kündigung von Tramfahrer nach Facebook-Post rechtens

„Schafft ein von Personen mit dunkler Hautfarbe ausgehendes Bedrohungsszenario“

In einem Wahlkampfvideo der Brandenburger AfD werden Migranten allein als Bedrohung dargestellt und Jugendliche mit dunkler Hautfarbe und Haaren zu „Fremden“ erklärt. Die Landesmedienanstalt bewertet den Clip als „potenziell entwicklungsbeeinträchtigend“ für Jüngere – und droht eine Sperrung an. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg bewertet ein Wahlkampfvideo der AfD Brandenburg als „potenziell entwicklungsbeeinträchtigend“ für Kinder und Jugendliche. Die Aufsichtsbehörde droht dem Landesverband eine Untersagung und Sperrung der Inhalte an, sollte die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in einer abschließenden Beurteilung einen Verstoß gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag feststellen. Die KJM ist ein gemeinsames Organ der Landesmedienanstalten. Die Bewertung geht aus einem Schreiben der Landesmedienanstalt an den Vorstand der AfD Brandenburg hervor, das WELT vorliegt. Die unabhängige Anstalt des öffentlichen Rechts bezieht sich darin auf einen 78-sekündigen Clip, den der Landesverband der Rechtsaußen-Partei acht Tage vor der Landtagswahl im September in sozialen Medien veröffentlicht hatte. Die AfD spitzt darin mithilfe von Bildern, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt wurden, populistisch zwischen den Szenarien „Wochenmarkt oder Drogenmarkt“, „sanierte Schulen oder neue Asylheime“ und „Perspektive oder Wohlstandsverlust und Überfremdung“ zu. Vor allem blonde und blauäugige Deutsche werden dabei dunkelhäutigen Migranten entgegengestellt, die ausschließlich in einem negativen Zusammenhang gezeigt werden. (…) Die Art der Darstellung sei „pauschal diskriminierend“ und schaffe „ein von den Personen mit dunkler Hautfarbe und Haaren ausgehendes Bedrohungsszenario“. Weiter heißt es: „Die abgebildeten Menschen mit dunkler Hautfarbe und Haaren werden als Fremde bezeichnet. Es erfolgt eine Klassifizierung der abgebildeten Personen in ‚gut‘ und ‚böse‘, was dem Toleranzgebot widerspricht und eine sozialethische Desorientierung aufgrund von Stigmatisierung vermuten lässt.“ In der Gesamtbetrachtung sei auch zu berücksichtigen, dass das Video „nicht als Kl-generiert gekennzeichnet ist und die zu schützende Gruppe diese Unterscheidung von Realität und Fiktion unter Umständen nicht erkennt“.

via welt: „Schafft ein von Personen mit dunkler Hautfarbe ausgehendes Bedrohungsszenario“

siehe auch: AFD-WAHLKAMPFVIDEO GEFÄHRDET LAUT MEDIENANSTALT JUGENDENTWICKLUNG MIT MATERIAL. Ein Wahlkampfvideo der AfD Brandenburg könnte nach Einschätzung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg eine “potentielle Entwicklungsgefährdung” für Kinder und Jugendliche darstellen. Sollte die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in einer finalen Beurteilung einen Verstoß gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag feststellen, droht dem Landesverband eine Untersagung und Sperrung der Inhalte. Die Medienanstalt äußerte ihre Bedenken in einem Schreiben an den Vorstand der AfD Brandenburg, über das die “Welt” (Freitagausgabe) berichtet hat. Sie drohte die Untersagung und Sperrung der Inhalte an, sollte die KJM einen Verstoß gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag feststellen. Die Landesmedienanstalt bemängelte unter anderem, dass Kinder oder Jugendliche aufgrund ihres Alters Darstellungen zum Beispiel im Bereich von Menschenwürde, Toleranzgebot, Schutz von Ehe und Familie und Demokratieprinzip nicht mit ausreichender Differenziertheit und Distanz verarbeiten könnten. Dies könne eine Entwicklungsbeeinträchtigung zur Folge haben, so der Vorwurf.

screenshot twitter

Elon Musk teilt auf X Fake-Screenshot mit Trump-Hitler-Vergleich

Auf X dürfen gemäss Richtlinien «keine synthetischen, manipulierten oder aus dem Kontext gerissenen Medien» geteilt werden, «die Menschen täuschen oder verwirren und Schaden anrichten können». X-Besitzer Elon Musk macht es trotzdem. Die US-Zeitschrift «The Atlantic» soll online einen Artikel mit dem Titel «Trump is literally Hitler» – zu Deutsch: «Trump ist im wahrsten Sinne des Wortes Hitler» – veröffentlicht haben. Ein angeblicher Screenshot soll das belegen. Er wurde unter anderem von X-Eigner Elon Musk geteilt. Die Bewertung Der Screenshot ist nicht echt. Es hat auf Theatlantic.com nie einen solchen Artikel gegeben. Das erklären das Medium selbst und auch der Urheber des Screenshots, der X-User @Indian_Bronson. Er nutzte für seinen Fake nicht nur den Look von Theatlantic.com, sondern auch Elemente aus früheren Artikeln. Die Chronologie: Dank Elon Musk erreicht Post Millionen von Menschen Vor rund einer Woche tauchte auf der Plattform X plötzlich ein angeblicher Screenshot der Website theatlantic.com auf. Als Erstes gepostet hatte ihn User @Indian_Bronson am 22. Oktober 2024 gegen 19.14 Uhr. Der laut seinem Profil überzeugte Trump-Fan kommentierte den Post mit den Worten «Completely insane story in The Atlantic today» («Völlig verrückte Geschichte in The Atlantic heute»). Der angebliche Screenshot erweckte den Eindruck, Theatlantic.com habe am 22. Oktober einen von «The Atlantic»-Chefredaktor Jeffrey Goldberg verfassten Artikel mit Titel «Trump is literally Hitler» veröffentlicht.

via 20min: Elon Musk teilt auf X Fake-Screenshot mit Trump-Hitler-Vergleich

siehe dazu auch: The Atlantic Did Not Publish an Article With the Headline “Trump Is Literally Hitler” . The Atlantic did not publish an article with the headline “Trump Is Literally Hitler.” An image with this fabricated headline is circulating on social media, appearing to show an article published by The Atlantic. This headline is fabricated. No such article has ever been published by The Atlantic. The fake headline distorts an Atlantic article that was published on October 22, 2024, with the headline “Trump: ‘I Need the Kind of Generals That Hitler Had.’”