Schläge, Tritte, Scheinhinrichtung: Anführer einer jungen Neonazi-Truppe aus Berlin vor Gericht

Julian M. bestand die Lehre nicht, war arbeitslos und hatte viel Zeit. Dann rekrutierte er Jugendliche und wurde er Kopf einer gewaltbereiten Neonazigruppe. Am Dienstag beginnt der Strafprozess gegen ihn. Am Ende seiner Ausbildung fiel er durch die Prüfung, er hatte keinen Job, bekam Arbeitslosengeld und hatte viel Zeit. Julian M., 24 Jahre alt, Sohn eines Polizisten, war Kopf einer extrem gewaltbereiten Neonazitruppe, einer von vielen deutschlandweit, die seit Frühsommer 2024 aktiv sind und Jugendliche anziehen. Und die immer gewaltbereiter wurden, wie die Sicherheitsbehörden vermerken. Michael Fischer, Chef des Berliner Verfassungsschutzes, spricht von einem neuen, gefährlichen Phänomen. Auch M. scharrte viele Jüngere um sich. Ab Dienstag muss er sich vor dem Landgericht wegen Bedrohung, räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und versuchten schweren Raubs verantworten. Er soll an mehreren brutalen Angriffen auf politische Gegner beteiligt gewesen sein. Am 23. Oktobers 2024 war Schluss damit. Mehr als hundert Polizisten aus Berlin und Brandenburg stürmten die Wohnungen von neun mutmaßlichen Mitgliedern der jungen Neonazi-Gruppierungen „Deutsche Jugend Voran“ und „Jung und Stark“. (…) Zu dieser Zeit gibt er in der Neonazigruppe den Ton an. Ende August verschickt er eine Sprachnachricht auf WhatsApp . „Ich werde euch alle töten, ich werde euch alle töten“, schreit der „DJV“-Leiter in sein Handy. Und: „Ich zünde deinen ganzen scheiß Block an, du Fotze!“. Ziel des Wutausbruchs ist ein Mädchen, die tags zuvor aus der „DJV“ austrat. Es ist der Abend des 13. Septembers. M. und sechs Kameraden lauern einem Mann in Berlin-Marzahn auf. Dieser trägt ein T-Shit mir einem Emblem der Antifa. Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher, dass die Neonazi-Gruppe ihrem Opfer drohte, ihm massivem Schaden zuzufügen, wenn dieser sein Shirt nicht herausrückt. Einer der Rechtsextremen schlägt dem Mann zweimal auf die Schläfe, kurzzeitige Sehstörungen sind die Folge. Schließlich händigt er aus Angst vor weiteren Schlägen sein Shirt an die Rechtsextremen aus. Später am Abend posiert die Gruppe mit ihrer „Beute“ für ein Foto in der nahen Kneipe „Zapfhahn“. Hier treffen sich die Neonazis regelmäßig. Das Foto landet auf Instagram. Das wird M. zum Verhängnis, denn Ermittler rekonstruieren so, dass er an dem Überfall beteiligt war. Nur sieben Tage später kommt es zu einer weiteren Tat. M. wollte sich an einem Mann rächen, weil dieser mal Streit mit seiner Ex-Freundin hatte. In der DJV-Chatgruppe rief M. zur Jagd auf ihn auf. In der Nähe des U-Bahnhofs Kaulsdorf-Nord in Hellersdorf wurde er von M. und mindestens vier weiteren Täter gestellt. Der Mann versuchte noch zu einer Bushaltestelle zu fliehen. Dort soll M. ihm drei bis viermal mit der Faust gegen den Kiefer geschlagen haben, weitere Male mit der flachen Hand auf das Auge. Die anderen Neonazis sollen den Mann dabei festgehalten haben. Als er am Boden lag, soll ihm mindestens einmal in den Bauch getreten worden sein. Dann soll M. eine Pistole gezogen haben, für das Opfer war nicht erkennbar, dass es eine ungeladene Luftdruckwaffe war. M. soll gesagt haben, dass er ihn abknallt und die Waffe durchgeladen haben. Eine Scheinhinrichtung

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siehe auch: „Deutsche Jugend Voran“ Neonazi allein im Gericht Julian M., Kopf der DJV, muss sich wegen Gewaltdelikten verantworten. Am ersten Prozesstag gesteht er die Vorwürfe. Solidarität bekommt er keine. In einem Glaskasten im Sicherheitssaal des Landgerichts Berlin sitzt am Dienstagmorgen der Neonazi Julian M., Kopf der „Deutschen Jugend Voran“ (DJV) Berlin-Brandenburg, einer seit 2024 existierenden gewalttätigen Neonazigruppierung. Anders als andere politische Straftäter muss der 24-Jährige den Auftakt seines Prozesses wegen Bedrohung, räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und versuchtem schweren Raub ohne Szene-Unterstützung im Publikum verleben. Untypisch zudem: Nach Verlesung der Anklage lässt M. durch seinen Pflichtverteidiger Mirko Röder erklären, die Vorwürfe seien „zutreffend“, auch bereue er die Taten. Im vergangenen Jahr trat M. bei Störaktionen gegen CSD-Paraden in ostdeutschen Städten in Erscheinung, als Einpeitscher mit Megafon. Doch dabei blieb es nicht. Im September posierte er mit Kameraden auf einem auf Instagram veröffentlichten Bild mit einem zuvor geraubten Antifa-Shirt, aufgenommen in der Szenekneipe Zum Zapfhahn. Das Opfer, dem massive Gewalt angedroht und zwei Mal gegen die Schläfe geschlagen wurde, hat sich dem Prozess als Nebenkläger angeschlossen. Einen Monat später rückten Ermittler zu Razzien bei Neonazis der DJV und der ähnlich gestrickten Gruppe „Jung & Stark“ aus. Von M., Sohn eines Polizisten, wurden zwei Anschriften durchsucht, darunter das elterliche Wohnhaus. Wegen Fluchtgefahr sitzt er seitdem in Untersuchungshaft. Polizeibekannt war M. schon vorher: Seit seiner Jugend liefen eine Vielzahl von Verfahren gegen ihn, verurteilt wurde er zwei Mal: wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung

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Who is Mike Waltz, the national security adviser who added journalist to Signal group chat?

Trump said that Waltz “has learned a lesson and is a good man.” President Donald Trump said he is confident in his national security adviser, Mike Waltz — a day after a report detailed how he inadvertently added a journalist to a Signal group chat discussing Yemen war plans. Trump told NBC News on Tuesday that Waltz “has learned a lesson and is a good man.” The president brushed off concerns about the group chat on the messaging app, which reportedly included operational details about war plans in Yemen — and mistakenly included The Atlantic editor-in-chief Jeffrey Goldberg, according to a report from Goldberg published Monday. Trump told NBC News that Goldberg’s presence in the chat had “no impact at all” and called the whole ordeal “the only glitch” his administration has faced since Inauguration Day. Goldberg said he received a Signal invitation from Waltz, who was a member of the group chat. Goldberg said the group chat also appeared to include Defense Secretary Pete Hegseth, Vice President JD Vance and Secretary of State Marco Rubio, among others. White House National Security Council spokesman Brian Hughes told ABC News on Monday that the group chat “appears to be authentic.”

via abcnews: Who is Mike Waltz, the national security adviser who added journalist to Signal group chat?

siehe auch: Trump Admin’s Text Thread Security Fails Are Literally Weaponizing Incompetence . Clearly, Trump’s warmongering Cabinet members are taking the phrase “it all goes down in the group chat” too far. Where’s a red flag emoji when you need one? The Daily Beast doesn’t normally publish a lot of cursewords in my columns, but I’m hoping they consider an exemption this week. Consider a quote from America’s Boy Scout Dad, Pete Buttigieg, a fella not prone to hair-on-fire theatrics, for example. Buttigieg’s hot take is in response to yet-another Trump scandal, this one involving National Security Advisor Mike Waltz accidentally inviting Atlantic magazine editor-in-chief Jeffrey Goldberg into an unsecured group chat discussing war plans for recent airstrikes against Houthi rebels in Yemen. Buttigieg, a former intelligence officer, called the scandal “an astonishing security failure…the highest level of f-ckup imaginable.” (…) The first Burger King presidency was bolstered by “the best people” getting sacked or turning on their boss because of his incompetence and lack of intellectual rigor—“a f-cking moron,” according to his first Secretary of State, Rex Tillerson. Rather than taking it as insult, Trump decided to use it as a hiring directive for his second term. And so this is where we are: an administration headed by a f-cking moron, staffed by f-cking morons, doing f-cking moronic things on the daily without cause of care. These are stupid people. Stupid people do stupid things. At this level, stupid things get people killed. Again, I really hope the Daily Beast relaxes their profanity rules because there’s only one possible word to end this piece: F-CK!

Yeah, keep insulting the guy you hand delivered all the damning receipts to. That seems wise.

— Kevin M. Kruse (@kevinmkruse.bsky.social) 2025-03-25T19:31:13.639Z

OpenAI’s Sora Is Plagued by Sexist, Racist, and Ableist Biases

WIRED tested the popular AI video generator from OpenAI and found that it amplifies sexist stereotypes and ableist tropes, perpetuating the same biases already present in AI image tools. Despite recent leaps forward in image quality, the biases found in videos generated by AI tools, like OpenAI’s Sora, are as conspicuous as ever. A WIRED investigation, which included a review of hundreds of AI-generated videos, has found that Sora’s model perpetuates sexist, racist, and ableist stereotypes in its results. In Sora’s world, everyone is good-looking. Pilots, CEOs, and college professors are men, while flight attendants, receptionists, and childcare workers are women. Disabled people are wheelchair users, interracial relationships are tricky to generate, and fat people don’t run. “OpenAI has safety teams dedicated to researching and reducing bias, and other risks, in our models,” says Leah Anise, a spokesperson for OpenAI, over email. She says that bias is an industry-wide issue and OpenAI wants to further reduce the number of harmful generations from its AI video tool. Anise says the company researches how to change its training data and adjust user prompts to generate less biased videos. OpenAI declined to give further details, except to confirm that the model’s video generations do not differ depending on what it might know about the user’s own identity.

via wired: OpenAI’s Sora Is Plagued by Sexist, Racist, and Ableist Biases

Präventionsberaterin über junge Neonazis „Wir bekommen mit, wie sich 13-Jährige radikalisieren“

Immer häufiger driften Jugendliche in die rechte Szene ab, sagt Elisabeth Hell vom Violence Prevention Network. Der Einstieg erfolge oft über Tiktok und Telegram. taz: Frau Hell, beim Neonazi-Aufmarsch in Friedrichshain am vergangenen Samstag waren auffällig viele junge Teil­neh­me­r*in­nen dabei. Was wissen Sie über diese Jugendlichen? Wer geht da hin und warum? Elisabeth Hell: Die meisten dieser Jugendlichen verbindet das Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe, in der sie sich sicher fühlen und anerkannt sind. Dazu kommt noch die Suche nach einem höheren Sinn. Die Jugendlichen wollen die Welt verändern, das System stürzen. Wir bekommen immer öfter mit, dass sich sehr junge Menschen ab 13 Jahren radikalisieren. Eine wichtige Rolle spielen dabei Aufrufe von sogenannten aktionsorientierten Rechtsextremisten. Im Sommer haben diese beispielsweise gemeinsam Fahrten nach Sachsen organisiert, um dort CSD-Paraden zu stören. Das sind für rechte Jugendgruppen zugespitzt gesagt aufregende Freizeitangebote. (…) taz: Wie landen die Jugendlichen in der rechten Szene? Hell: Es gibt unterschiedliche Wege. Oft stecken die Jugendlichen am Anfang in einer Krise. Das reicht aber nicht. Die sogenannten Door Opener sind Berührungspunkte mit rechtsextremen Inhalten. Durch Social Media haben sich die Möglichkeiten, mit rechtsextremen Weltbildern in Kontakt zu kommen, vervielfacht. Wenn man sich als junger Mann beispielsweise für das Militär interessiert, gerät man sehr leicht an Tiktok-Accounts, die von rechtsextremen Akteuren betrieben werden. Die laden einen dann in ihre Telegram-Kanäle ein, in denen man zu Vernetzungstreffen rechtsextremer Parteien oder Gruppen eingeladen wird. Es gelingt immer wieder, junge Menschen im Internet für Offline-Aktivitäten zu rekrutieren.

via taz: Präventionsberaterin über junge Neonazis „Wir bekommen mit, wie sich 13-Jährige radikalisieren“

IN MEHREREN BUNDESLÄNDERN – 18 Festnahmen nach Razzien zu „Hate-Crime“ #terror

Mehr als 400 Polizei- und Spezialkräfte waren Freitagfrüh bundesweit im Einsatz: Es fanden Hausdurchsuchungen wegen des Verdachts auf Hasskriminalität in sieben Bundesländern statt. Es kam zu mehr als einem Dutzend Festnahmen. Dass sich der Einsatz konkret gegen die „Pädo-Hunter-Szene“, Personen, die mutmaßliche Pädokriminelle stellen, gerichtet habe, wurde von der Landespolizeidirektion Steiermark Freitagvormittag bei einem Pressestatement bestätigt. „Schwerste Straftaten“ in Bezug auf „Hate-Crime“ „Hintergrund unserer kriminalpolizeilichen Aktion sind schwerste Straftaten in Zusammenhang mit ‚Hate-Crime‘-Delikten aufgrund der sexuellen Orientierung der Opfer. Es kam bislang zu 15 Festnahmen und 23 Hausdurchsuchungen. Elf Täter weisen die österreichische Staatsbürgerschaft auf. Unsere Ermittlungen in der Szene beweisen, dass wir 17 strafrechtlich relevante Sachverhalte nachweisen können, wobei unsere Ermittler aktuell von einer weit höheren Dunkelziffer ausgehen müssen. Keines der Opfer ist entgegen anderslautenden Meldungen pädophil“, sagte Landespolizeidirektor-Stellvertreter Joachim Huber am Freitag. Weitere Festnahmen und auch heterosexuelle Opfer Am Samstag war seitens der Polizei bereits von 18 Festnahmen die Rede. Laut Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, seien 26 Hausdurchsuchungen vollzogen worden: „Dabei wurden zahlreiche Gegenstände sichergestellt und die Datenträger der Beschuldigten zwecks kriminaltechnischer Auswertung beschlagnahmt“, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Auch Waffen und NS-Devotionalien sollen gefunden worden sein. Befragungen von Opfern hätten mittlerweile allerdings ergeben, dass auch Heterosexuelle unter ihnen seien, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark. (…) SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner zeigte sich schockiert: „Ich bin fassungslos, dass so etwas in Österreich im Jahr 2025 passiert.“ Für ihn sei es nur die „traurige Spitze eines Eisbergs“. Das zeige „einmal mehr, dass die Lage für queere Personen auch in Österreich immer bedrohlicher wird“, sagte David Stögmüller, LGBTQ-Sprecher der Grünen. „Immer mehr Menschen aus der rechten und rechtsextremen Szene fühlen sich durch die wachsende Salonfähigkeit von Hass, Homophobie und Transfeindlichkeit ermutigt, ihre menschenverachtende Vorstellung von Gerechtigkeit selbst in die Tat umzusetzen“, meinte Stögmüller. Auch NEOS-LGBTQ-Sprecherin Henrike Brandstötter verurteilte den Fall. „Diese Gewalt ist nicht nur ein Angriff auf Einzelpersonen – sie ist ein Angriff auf die Freiheit, auf die Menschenrechte und auf unsere offene Gesellschaft“, sagte Brandstötter. „Es braucht eine klare Haltung gegen Queerfeindlichkeit – in der Politik, in der Justiz und in der digitalen Welt.“

via orf: IN MEHREREN BUNDESLÄNDERN 18 Festnahmen nach Razzien zu „Hate-Crime“

siehe auch: “Hate Crime”-Ermittlungen in Österreich: Drei weitere Festnahmen “Große Mengen” an Datenträgern werden ausgewertet. Nach landesweiten Razzien am Freitag – auch in Salzburg – ist die Zahl der Festnahmen am Samstag auf 18 gestiegen. Die Polizei habe “große Mengen” an Datenträgern entdeckt, die nun ausgewertet werden. Bei den Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Graz um “Hate Crime” sind nach Polizeiangaben vom Samstag bisher 18 Personen festgenommen worden. (…) 15 der Festgenommenen, zwölf Männer und drei Frauen, sind 14 bis 26 Jahre alt. Es handelt sich um elf Verdächtige mit österreichischer und je eine Person mit kroatischer, rumänischer, slowakischer sowie mit deutscher Staatsbürgerschaft. Zu den drei weiteren gab es am Samstag noch keine näheren Angaben; Festnahmen nach brutaler Hasskriminalität in sieben Bundesländern Am 21. März 2025 führten rund 400 Polizistinnen und Polizisten in sieben Bundesländern umfangreiche Hausdurchsuchungen durch. Im Fokus der Operation standen Ermittlungen wegen Hasskriminalität, was zur Festnahme von 15 Personen führte. In einer aktuellen Ermittlung nahm die österreichische Polizei am 21. März 2025 15 Personen fest, darunter vorwiegend Männer sowie drei Frauen. Die Festnahmen erfolgten im Rahmen von umfangreichen Ermittlungen gegen eine brutale Form der Hasskriminalität, die sich in sieben Bundesländern ereignete (mit Ausnahme von Kärnten und Vorarlberg). Es wurden 13 Hausdurchsuchungen durchgeführt, bei denen umfangreiche Beweismittel sichergestellt wurden: Suchtmittel und verbotene Waffen (Schlagringe und vier Messer), Mobiltelefone und Datenträger, rechtsextremes Propagandamaterial – an drei Örtlichkeiten wurden mehrere NS-Aufkleber und ein Wandteppich mit einem Hakenkreuz gefunden. Etwa 400 Polizistinnen und Polizisten waren an den Einsätzen beteiligt, darunter Einheiten des LKA, der EKO Cobra, WEGA, EGS, SIG, BK und LSE.

siehe dazu auch: upd: #HASSKRIMINALITÄT – Österreichische Neonazis lockten Schwule für brutale Übergriffe in Falle – #terror #tesak. Bei Razzien in sieben Bundesländern gab es 15 Festnahmen. Die homosexuellen Opfer sollen zum Teil mit Mord bedroht worden sein. Es dürfte sich um harten Neonazismus handeln. ei einer Razzia mit rund 400 beteiligten Polizistinnen und Polizisten sind Freitagfrüh in sieben Bundesländern Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Der Einsatz mit Kriminalisten, Spezialkräften des Einsatzkommandos Cobra und der Wega erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Graz. Bei den Razzien gehe es um Hasskriminalität, hieß es von der Polizei gegenüber dem STANDARD. Bei einem Pressestatement erklärte ein Sprecher der steirischen Polizei am Freitagvormittag, dass es sich um “schwerste Straftaten” aus dem Bereich Hasskriminalität handle, begangen aufgrund der sexuellen Orientierung der Opfer. Vor allem ging es demnach um Straftaten gegen Homosexuelle. Die Täter hätten sie ausgeraubt, verletzt und erniedrigt. In einem Fall steht auch Mordversuch im Raum. Es habe 15 Festnahmen bei 23 Hausdurchsuchungen gegeben, elf Verdächtige seien Österreicher. Zwölf Männer und drei Frauen im Alter von 14 bis 26 Jahren wurden festgenommen. Bei den Hausdurchsuchungen wurden laut Polizei auch Waffen und NS-Devotionalien gefunden

This violent extremist network targets kids online – #terror #764

An Alberta teen was trapped inside a network that the RCMP says is ‘unlike anything’ its counterterrorism unit has ever seen. WARNING: This story contains references to suicide, sexual abuse, violence, graphic material and language that may be upsetting to some readers. Maria desperately banged on the door as she pleaded through tears for her 15-year-old daughter Trinity to come out. “Look what they’ve done to me,” Trinity said as she finally unlocked the door in their Red Deer, Alta., home, lifting her shirt to reveal the myriad of usernames and symbols, including a swastika, carved into her skin. “I can’t take this anymore.” Just moments before, Trinity was livestreaming her attempt to kill herself on a private Discord server while dozens of predators goaded her on. It was July 11, 2021, and the culmination of months of exploitation by members of a violent extremist group called 764 who prey on vulnerable minors and lure them into their dark and depraved online community. “We have tried to tell this story and nobody believes it. It’s too obscure, it’s too obscene,” said Trinity, who is now 19. For their safety, we are not using Trinity or Maria’s last names. The Fifth Estate has learned despite reporting her exploitation at the hands of 764 to the RCMP in 2021 and providing evidence, including phones and a laptop, no charges have been laid in Trinity’s case. (…) 764 deliberately targets vulnerable children by prowling on popular gaming sites like Minecraft and Roblox, where members lure them into private online chats on Discord and Telegram. Often, these spaces are disguised as safe places for minors with eating disorders or poor self-esteem. Experts say the grooming includes lavishing victims with attention and exposing them to violent content to desensitize them. Victims are then coerced into sending sexually explicit images and to self-harm, including carving their predator’s names into their skin as a sign of devotion. Members of 764 threaten to share the images with family and friends to get their victims to do even worse, like hurting their pets, harming others and even killing themselves, all in an effort to exert control for their own gratification. (…) “The most horrendous part about it is it is minors doing this to minors,” said Marc-André Argentino, a senior researcher at Public Safety Canada specializing in extremism movements. “We’re talking about 13-year-olds targeting 16-year-olds, 16-year-olds sextorting 11-year-olds, 12-year-olds.” In February 2024, police in Lethbridge, Alta., identified Canada’s first case involving a 764 member when a 14-year-old boy was charged with a series of offences, including making and distributing child pornography. Argentino said law enforcement have located cases in at least 23 countries, and he estimates there are likely both perpetrators and victims in every province in Canada. “There’s no activism,” said Argentino, who writes a blog that helps law enforcement understand what they’re up against. Despite drawing inspiration from satanic neo-Nazi movements, he said 764 and its related groups’ shared motivation is to destroy society. “They’re not even worried about the disappearance of the white race. This is actually an interracial community. They just want to be the most violent, the most misanthropic type of individual they can be. (…) Argentino’s research has found recent alliances between 764 and other online extremist groups like No Lives Matter (NLM) and Maniac Murder Cult (MKY or MKU). Both promote targeted attacks and mass killings and circulate so-called “kill guides” online. The Fifth Estate has found those new alliances are linked to a school shooting in Nashville this past January where a 16-year-old student was killed. Argentino said other attacks include several stabbings in Sweden last fall and the killing of an elderly woman in Romania in 2022. Police have also foiled deadly plots tied to the groups in the U.K. and the United States in recent months. In Italy, police arrested a member last month who they say was in the advanced stages of a plan to kill vulnerable people.

via cbc: This violent extremist network targets kids online

Exekution DIE KOMPLETTE VERROHUNG DER US-REPUBLIKANER IN EINEM BILD

Die US-Republikanerin Valentina Gomez postet ein Bild, wie sie eine Puppe hinrichtet und schreibt, so sei es günstiger als abzuschieben. Es verdeutlicht die vollkommene Verrohung der Trumpisten. Wohin die Kriminalisierung von Migration führen kann, zeigt die US-Amerikanerin Valentina Gomez auf X, früher Twitter. US-Vizepräsident J.D. Vance behauptet am 17. März, dass die US-Demokraten dafür eintraten, dass Vergewaltiger und Kriminelle im Land bleiben können. Präsident Donald Trump würde nun aber dafür sorgen, dass sie abgeschoben werden. Valentina Gomez kommentiert: „This is cheaper than deportation“ (zu Deutsch: „Das ist billiger als Abschiebung“) und postete ein Bild von sich, wie sie eine an einen Stuhl gefesselte Puppe von hinten in den Kopf schießt. Das Bild ist ein Screenshot eines Videos, das sie bereits einige Monate zuvor auf der Plattform postete, mit dem Kommentar, dass nicht dokumentierte Einreisen gestoppt werden müssen. Das Video wurde damals noch von der Plattform gelöscht. Valentina Gomez migrierte selbst mit ihrer Familie 2009 aus Kolumbien in die USA. Im Jahr 2024 kandidierte sie erfolglos als Republikanerin für das Amt des Secretary of State in Missouri. Immer wieder erregt sie öffentliche Aufmerksamkeit durch rechtsextreme Aktionen. 2024 verbrannte sie etwa Bücher über queere Lebensrealitäten mit einem Flammenwerfer und versprach, solche Bücher zu verbieten, wenn sie zur Staatssekretärin von Missouri gewählt würde.

via belltower: Exekution DIE KOMPLETTE VERROHUNG DER US-REPUBLIKANER IN EINEM BILD