Gericht über Frankfurter “#Itiotentreff” – #Polizist durfte trotz 13 Neonazi-Chatnachrichten nicht suspendiert werden – #polizeiproblem #braunzone

Ein Teilnehmer des rechtsextremen Frankfurter Polizei-Chats “Itiotentreff” darf vorerst wieder als Polizeibeamter arbeiten. 13 verschickte Bilder und Videos, die den Anschein einer Nazi-Gesinnung erwecken, reichen dem Verwaltungsgericht Wiesbaden für eine Suspendierung nicht aus. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden setzte die Zwangsbeurlaubung eines Frankfurter Polizisten aus, wie das Gericht am Montag mitteilte. Der Beamte des 1. Frankfurter Polizeireviers war laut Gericht Teilnehmer der rechtsextremen Chatgruppe “Itiotentreff” und hatte gegen seine Suspendierung geklagt. In der Chatgruppe sollen Darstellungen von Adolf Hitler, Hakenkreuze und weitere nationalsozialistische Symbole sowie Verharmlosungen des Holocausts geteilt worden sein. (…) Ihm war laut Verwaltungsgericht vorgeworfen worden, über 150 Bild- und Videodateien mit ausländerfeindlichem, rassistischem, antisemitischem und gegenüber Behinderten und Andersgläubigen abfälligem Inhalt versendet, kommentiert und gespeichert zu haben, heißt es in der Mitteilung. Doch allein bei 13 von dem Polizisten versendeten Bild- und Videodateien sah das Gericht “einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Kernpflicht, für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzustehen”. Diese Dateien erweckten laut Gericht “den Anschein, der Beamte sympathisiere mit dem Nationalsozialismus beziehungsweise wolle diesen zumindest massiv verharmlosen und weise eine rassistische Gesinnung auf”.

via hessenschau: Gericht über Frankfurter “Itiotentreff” Polizist durfte trotz 13 Neonazi-Chatnachrichten nicht suspendiert werden

siehe auch: Rechtsextreme Polizeichats in Hessen: Suspendierter Beamter darf wieder arbeiten Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hebt die Suspendierung eines Polizisten auf. Eine weitere Klage befasst sich mit seiner möglichen Entfernung aus dem Beamtenverhältnis. Ein im Zuge der Entdeckung von mutmaßlich rechtsextremen Polizeichats in Hessen vorläufig suspendierter Polizist darf wieder arbeiten. Seine vorläufige Suspendierung wurde ausgesetzt, wie das Verwaltungsgericht Wiesbaden am Montag mitteilte. Demnach lässt sich eine verfassungsfeindliche Gesinnung derzeit nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit feststellen. Der Mann war an mehreren Chats unter Polizisten in Hessen beteiligt, in denen rassistische, menschenverachtende und gewaltverherrlichende Inhalte geteilt worden sein sollen. Die Staatsanwaltschaft nahm wegen der Gruppe namens „Itiotentreff“ Ermittlungen auf. Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main leitete gegen den Beamten daraufhin Ende 2018 ein Disziplinarverfahren ein. (…) Gegen die Suspendierung ging der Beamte gerichtlich vor – mit Erfolg. Bei 13 von ihm verschickten Dateien habe er gegen die Pflicht verstoßen, für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzustehen, entschieden die Richter. Diese erweckten den Eindruck, dass er mit dem Nationalsozialismus sympathisiere. Den übrigen Vorwürfen stehe teilweise die Meinungsfreiheit entgegen. Diese schütze grundsätzlich auch offensichtlich anstößige und abstoßende Äußerungen. Allein der Besitz von mehr als hundert Dateien begründe noch kein Fehlverhalten. Es ist nach Ansicht des Gerichts nicht erkennbar, dass der Beamte sie gezielt und bewusst aufbewahrte.

Counter-terrorism police examine Facebook ‘massacre’ posts after Leeds attack

Crossbow and firearm recovered from city’s Otley Run pub crawl route where two women were seriously injured. Facebook posts appearing to contain plans for a “massacre” are being examined by counter-terrorism police investigating an attack in which two women were seriously injured in Leeds. A man, 38, who suffered a “self-inflicted injury” was arrested and two weapons – a crossbow and a firearm – were recovered from the scene, on the popular Otley Run pub crawl route in the north of the city. He was described on Sunday as a “key suspect” by police who said he remained in hospital in a critical condition. One of the two women – who are aged 19 and 31 – has been discharged from hospital, but the other underwent surgery after suffering life-threatening injuries and is in a stable condition. Police also said they were aware of video being circulated on social media, a reference to footage which appeared to have been taken from a passing car and shows a black-clad man carrying an implement and with a carry case slung over his shoulder. (…) Counter-terror police are examining a number of Facebook posts – including one which appeared to include plans for a “mass-murder” attack – to determine if they are linked to the attacker or the incident. The post appeared before the attack on a Facebook account that indicated far-right sympathies as well as reflecting the “mixed ideology” that has increasingly been on the radar of counter-terrorism police. The posts listed as “targets” students, nightclub goers and “neurotypicals”. Reference was made to a “manifesto” written by a man who killed 51 people during shootings at a mosque and Islamic centre in New Zealand in 2019.

vi guardian: Counter-terrorism police examine Facebook ‘massacre’ posts after Leeds attack

Demo nach tödlichen Polizeischüssen in Oldenburg: Rechter Streamer attackiert

Der rechte YouTuber „Weichreite“ berichtet regelmäßig von Demonstrationen. Am Freitag wird er in Oldenburg von Teilnehmern einer Demo angegriffen. Der rechte Streamer und YouTuber „Weichreite“ – bürgerlich Sebastian Weber – der regelmäßig auf seinem Kanal Demonstrationen begleitet, ist bei einer Versammlung in Oldenburg angegriffen worden. In Niedersachsen demonstrierten am Freitag 10.000 Menschen gegen Polizeigewalt. Grund dafür sind die tödlichen Polizeischüsse auf einen 21-Jährigen. (…) Streamer „Weichreite“ saß für die AfD im Kreistag Weber kündigte auf der Plattform X an, live von der Demonstration berichten zu wollen. Weber wird dafür kritisiert, rechtes und rechtsextremes Protestgeschehen eher wohlwollend zu begleiten und den Akteuren eine Plattform zu bieten. Teilweise gibt er sich bei den Demonstrationen als Journalist aus, Kritiker sehen ihn hingegen als Aktivisten. Am Freitagabend veröffentlichte er dann ein Video davon, wie er von Demonstranten angegriffen wurde. Ein Mann in einer orangen Weste forderte den YouTuber auf, die Versammlung zu verlassen und berührte ihn am Arm, worauf er unwirsch „Fass mich nicht an“, rief. Im Video zu sehen ist, wie mehrere Menschen auf ihn zugehen und ihn wegstoßen

via berliner zeitung; Demo nach tödlichen Polizeischüssen in Oldenburg: Rechter Streamer attackiert

Mögliches #Hassverbrechen in #Frankreich – Täter filmte tödlichen #Messerangriff in #Moschee – #terror

In einer Moschee in Südfrankreich ist ein Gläubiger mit Dutzenden Messerstichen getötet worden. Der Täter filmte sein sterbendes Opfer und ist auf der Flucht. Premierminister Bayrou spricht von einer »islamophoben Schandtat«. Das südfranzösische Dorf La Grand-Combe steht nach einem brutalen Mord in der Khadidja-Moschee unter Schock. Am Freitagmorgen, gegen acht Uhr, drang ein Mann in das religiöse Gebäude ein und tötete einen jungen Gläubigen mit Dutzenden Messerstichen. Der Täter ist weiterhin auf der Flucht, wie der Staatsanwalt von Alès, Abdelkrim Grini, am Samstag bestätigte. Täter filmte sterbendes Opfer Der Täter hat sein sterbendes Opfer wohl zudem mit seinem Handy gefilmt. Laut »Le Parisien« und der Nachrichtenagentur AFP beschimpfte er in dem Video zweimal Allah. »Ich werde verhaftet werden, das ist sicher«, soll er hinzugefügt haben, als er bemerkte, dass er von den Überwachungskameras gefilmt wurde. Das Video der Tat schickte der Mann offenbar an eine Kontaktperson, die die Aufnahmen in einem Onlinedienst veröffentlichte und später löschte.

via spiegel: Mögliches Hassverbrechen in Frankreich Täter filmte tödlichen Messerangriff in Moschee

Neo-Nazi terror group believes its leader is a #Kremlin spy, the Guardian reports – #terror #theBase

The Guardian reported that some members of the white supremascist terror group the Base believed that their leader is an agent for the Russian federal intelligence services. Former members of an international neo-Nazi cell are alleging that their leader is a Kremlin spy, the Guardian reported on Thursday.  The allegations against Rinaldo Nazzaro, the leader of the Base, a EU- and UK-designated terrorist group, could bring additional insight to the terror group’s attempts to assassinate and politically sabotage Ukrainian President Volodymyr Zelensky.  The Guardian reported that extremist right-wing Telegram groups are circulating a website with testimonies from former Base members who claim that the white supremacist organization is a shadow organization for the Russian intelligence service (FSB). (…) “Things started becoming really SUS when a few members could see him texting on the phone in Russian, in a fluent/at least a good level as he was writing fast and seemingly naturally, all of that alone led to the belief that [Nazzaro] might be a Russian federal asset, and at that time it was already obvious that he was flying to Russia back and forth.” Other members reported on the website that during a surge of arrests of Base members, he “gets into a plane to Russia.” The former Base members said that the group’s latest mission in Ukraine, where it offers cash for carrying out assassination and sabotage missions, is a Russian intelligence operation. The Guardian reported that videos show Base members burning Ukrainian military vehicles or electrical boxes in an attempt to undermine Zelensky’s government.  The new Base cell in Ukraine is “bigger than any other fedop” Nazzaro had done, the alleged members reported

via jpost: Neo-Nazi terror group believes its leader is a Kremlin spy, the Guardian reports

siehe auch: Alleged former members of neo-Nazi group claim its leader is Russian spy. Allegation against Rinaldo Nazzaro, founder of the Base, could shed new meaning on group’s efforts inside Ukraine. Alleged former members of an international neo-Nazi terrorist organization are claiming its Russia-based and American leader is a Kremlin spy, according to online records reviewed by the Guardian. The allegation that Rinaldo Nazzaro, a former Pentagon contractor and founder of the Base, listed as a designated terrorist organization all over the world, is an alleged Russian intelligence asset could bring new meaning to his group’s latest effort: sabotage and assassination missions inside Ukraine to weaken the government of President Volodymyr Zelenskyy. A website circulating on far-right Telegram channels is claiming to speak on behalf of former members of the Base and said it was “exposing” the group for what it really is: the cutout of Russia’s federal intelligence agency, the FSB. The members allege that they were always suspicious of Nazzaro’s behavior and worried about who his handlers really were. (…) Other evidence provided to the Guardian shows that whoever is running the account for the Base’s Ukraine cell on Telegram, has paid for a bot army to up its follower numbers into the tens of thousands. “How does The Base have money for so [many] bots and rewards for actions?” wrote a user affiliated with the website on Telegram. “I wonder who funds them.” Nazzaro has increasingly leaned on Russian digital infrastructure to operate his global organization. Posts calling for attacks on Ukraine first appeared on the Base’s VK account, which is hosted in Russia and run by Nazzaro. The recruitment email for the Base is also a Mail.ru address – the email provider of a well-known ally of the Russian president, Vladimir Putin; Ex-Base Members Claim Rinaldo Nazzaro Ran Secret Russian Operations in Ukraine. A violent group known as The Base, already listed as a terrorist organization in several countries, is now facing a huge scandal. Alleged former members have come forward claiming that their leader, Rinaldo Nazzaro, might secretly be working for Russia’s intelligence services. (…) One alarming detail the members shared was that as soon as authorities started arresting Base members, Nazzaro quickly flew back to Russia. His strange behavior, his Russian language skills, and his travels made them suspect that the group was being used by Russia’s secret agency, the FSB, without the members even realizing it. Secret Missions and Strange Activities in Ukraine The situation grew even more suspicious when The Base started encouraging dangerous operations inside Ukraine, a country currently fighting off a Russian invasion. Videos recently appeared online showing members of The Base burning Ukrainian military vehicles, damaging electrical boxes, and causing destruction inside the country. The alleged former members now believe that these missions are not just extremist acts, but organized efforts to weaken Ukraine from within — exactly what Russia would want. They also say that The Base has started offering cash rewards for sabotage and assassination missions, which suggests a bigger and much more serious plan

screenshot telegram

Watch: Kanye West Gets Banned From Twitch In Just Seven Minutes

Over Antisemitic Rant And Nazi Salute In addition to the antisemitic comments, West reportedly used homophobic slurs and made disparaging remarks about his ex-wife, Kim Kardashian. These outbursts have added to the growing list of controversies involving the rapper over the past few years. Kanye West, also known as Ye, briefly went live on Twitch earlier today through a channel named yeezy_stream, but the stream was quickly shut down. After just seven minutes on the platform, his channel was banned following an outburst filled with hate speech and offensive behavior. Twitch Ban Triggered by Antisemitic Comments and Nazi Salute Although Twitch has not officially disclosed the reason for West’s suspension, clips from the stream have circulated online showing disturbing content. During the short broadcast, West used multiple slurs, launched into an antisemitic tirade, and shockingly performed a Nazi salute while saying “Heil Hitler” on camera. The channel has since been taken down, now displaying a message that reads: “This channel is temporarily unavailable due to a violation of Twitch’s Community Guidelines or Terms of Service.” In addition to the antisemitic comments, West reportedly used homophobic slurs and made disparaging remarks about his ex-wife, Kim Kardashian. These outbursts have added to the growing list of controversies involving the rapper over the past few years.

via newsx Watch: Kanye West Gets Banned From Twitch In Just Seven Minutes

siehe auch: Kanye’s Twitch debut ends in disgrace after merely seven minutes — filled with hate speech, Nazi salute and Musk ‘free pass’ boast. Kanye West, also known as ye, has attempted to find an audience on the gaming streaming platform Twitch. However, the infamous rapper known more for his hateful rants lasted merely seven minutes before he was booted out and blacklisted. The Daily Beast reported that West did not even make it to 220 followers after advertising his new account on X. Wearing a black jacket and Prada sunglasses, he reportedly went on a tirade against the Jews and LGBTQ+ community, and then threw a Nazi salute while saying “Heil Hitler”. West had also praised X owner Elon Musk for giving him “free passes” to post discriminatory content on the platform. West likened the freedom Musk provided to having an unlimited credit card at Louis Vuitton, allowing him to “buy more and more things.”

Sexistische Videospiele – Next Level Frauenhass

Im Videospiel „No Mercy“ müssen möglichst viele Frauen vergewaltigt werden. Das ist kein Einzelfall, sondern Zeichen einer misogynen Gaming-Kultur. Weibliche Figuren haben es nicht leicht in der Welt der Videospiele. Über Jahrzehnte wurden sie sexualisiert, stigmatisiert, marginalisiert, objektiviert und fetischisiert. Davon zeugen nicht nur die spitzen Pixelbrüste von Lara Croft aus den frühen „Tomb Raider“-Spielen, sondern auch die sexuellen Übergriffe von Figuren wie „Duke Nukem“, „Leisure Suit Larry“ und „General Custer“ in ihren gleichnamigen Spielereihen. Inzwischen haben sich weibliche Charaktere im Medium etabliert und dienen nicht mehr nur der männlichen Fleischbeschau. Sie haben nun eigene Geschichten, Stärken, Schwächen und Ambitionen. Doch der Sexismus ist nicht besiegt, weder in der Gesellschaft noch in den Medien. Ein trauriger Beweis dafür ist der im März erschienene Titel „No Mercy“. Der Inhalt ist denkbar abartig: Das Ziel sind Vergewaltigungen an Frauen, die Erpressung der eigenen Stiefmutter, Inzest und das Übergehen eines jeden „Nein“. Das Überschreiten von Grenzen steigern im Spiel das „Dominanz-Meter“ des männlichen Protagonisten. Eine solche Mechanik soll die Gewalt gegen Frauen verherrlichen. Durch eine Kampagne von Collective Shout, einem Kollektiv gegen die Ausbeutung sexueller Inhalte in den Medien, konnte das Spiel im April verboten und von der weltweit größten Vertriebsplattform Steam offline genommen werden. Dabei war das Spiel bis zu seiner Gegenkampagne vollkommen unbekannt. Ähnlich gelagerte Spiele gibt es zu Tausenden, nur eben nicht an der Oberfläche des Internets – wie Steam es ist –, sondern in seinen Tiefen, wo die Inhalte dunkler und abstoßender werden. „No Mercy“ ist kein Einzelfall. Es ist ein Symptom. Deswegen ist es notwendig, den Titel öffentlich zu diskutieren, um darauf aufmerksam zu machen. Während manche Streamer – deren Namen man an dieser Stelle gar nicht erst erwähnen muss – einen „feministischen Kult“ hinter dem Verbot sehen, zeigen sie damit vielmehr ihren wahren Antrieb: internalisierter Frauenhass. Die Problematik hinter dem Spiel ist nicht nur der Inhalt, sondern der Vertrieb selbst. Es stellt sich die Frage, wie „No Mercy“ überhaupt auf Steam veröffentlicht und zum Kauf angeboten werden konnte? Mick Prinz von der Amadeu Antonio Stiftung ist Projektleiter von „Good Gaming – Well Played Democracy“ und beobachtet rechten Extremismus und Radikalisierung in der Gaming-Kultur.

via taz: Sexistische Videospiele Next Level Frauenhass