EINSATZ NEBEN EINEM #SPIELPLATZ – #Polizei benutzt #Schusswaffe: Mann in #Weinheim verletzt – #polizeiproblem

Durch den Gebrauch einer Polizeiwaffe ist ein Mann am Montag bei einem Spielplatz in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) verletzt worden. Die Ermittlungen zum Einsatzablauf dauern an. Die Polizei in Weinheim wurde am Montagnachmittag zu einem Streit zwischen zwei Männern gerufen. Während des Einsatzes neben einem Spielplatz gab einer der beteiligten Polizisten einen Schuss aus seiner Dienstwaffe ab. Dadurch wurde einer der beiden Männer verletzt. (…) Auf dem Spielplatz hielten sich zum Zeitpunkt des Einsatzes mehrere Personen auf, die meisten davon Mütter mit Kindern, teilte das Landeskriminalamt mit. Sie seien durch durch den polizeilichen Einsatz nicht gefährdet gewesen. Der Schuss sei nicht in Richtung des Spielplatzes abgegeben worden, sondern vom Spielplatz weg, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. (…) Als die Beamten eintrafen, ging demnach einer der beiden Männer mit einem Messer auf die Polizeikräfte los. Die hätten sich zunächst mit Pfefferspray gewehrt und daraufhin “von ihrer Schusswaffe Gebrauch gemacht”, so die Polizei. Der Mann sei dabei verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort in ein umliegendes Krankenhaus gebracht worden.

via swr: EINSATZ NEBEN EINEM SPIELPLATZ Polizei benutzt Schusswaffe: Mann in Weinheim verletzt

#Polizei gesteht Fehler ein – Bayern-Bus durch #Rettungsgasse gelotst – #polizeiproblem #amtsmissbrauch

Polizeibeamte haben den Mannschaftsbus von Bayern München am Samstagabend unerlaubt durch eine Rettungsgasse auf der A52 eskortiert. Die Polizei spricht von einem Fehler, der jetzt aufgearbeitet werde. Kurz nach Ende des Fußball-Spiels zwischen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und Bayern München kam es im Abreiseverkehr der Zuschauer zu einem Auffahrunfall auf der A52. Dadurch bildete sich ein größerer Rückstau. Offenbar haben einzelne Beamte dann entgegen der expliziten Anweisung des Einsatzleiters den Mannschaftsbus der Münchner durch die gebildete Rettungsgasse gelotst. Zuerst hatte die Rheinische Post darüber berichtet. (…) Die betroffenen Beamten seien weiter im Dienst, es gebe keine Suspendierung, heißt es weiter. Das unerlaubte Befahren einer Rettungsgasse ist eine Ordnungswidrigkeit. Je nachdem, ob dabei jemand behindert, gefährdet oder etwas beschädigt wird, sind Strafen von einem Bußgeld bis hin zu einem Fahrverbot möglich.

via tagesschau: Polizei gesteht Fehler ein Bayern-Bus durch Rettungsgasse gelotst

All animals are equal, but some are more equal than others

#Polizei gesteht Fehler ein – Bayern-Bus durch #Rettungsgasse gelotst – #polizeiproblem #amtsmissbrauch

Polizeibeamte haben den Mannschaftsbus von Bayern München am Samstagabend unerlaubt durch eine Rettungsgasse auf der A52 eskortiert. Die Polizei spricht von einem Fehler, der jetzt aufgearbeitet werde. Kurz nach Ende des Fußball-Spiels zwischen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und Bayern München kam es im Abreiseverkehr der Zuschauer zu einem Auffahrunfall auf der A52. Dadurch bildete sich ein größerer Rückstau. Offenbar haben einzelne Beamte dann entgegen der expliziten Anweisung des Einsatzleiters den Mannschaftsbus der Münchner durch die gebildete Rettungsgasse gelotst. Zuerst hatte die Rheinische Post darüber berichtet. (…) Die betroffenen Beamten seien weiter im Dienst, es gebe keine Suspendierung, heißt es weiter. Das unerlaubte Befahren einer Rettungsgasse ist eine Ordnungswidrigkeit. Je nachdem, ob dabei jemand behindert, gefährdet oder etwas beschädigt wird, sind Strafen von einem Bußgeld bis hin zu einem Fahrverbot möglich.

via tagesschau: Polizei gesteht Fehler ein Bayern-Bus durch Rettungsgasse gelotst

All animals are equal, but some are more equal than others

#Polizeigewalt : Die #Polizei weiß nicht, wie viele Menschen sie tötet – #polizeiproblem

Jeden Monat sterben Menschen bei Polizeieinsätzen. Doch wie viele es genau sind, können Behörden nicht sagen. In einem Rechtsstaat ist das ein Problem. Als die Berliner Polizei an einem Abend im April 2022 in den Ortsteil Niederschöneweide gerufen wird, geht es um Hausfriedensbruch. Eigentlich ein Routineeinsatz. Im Hausflur treffen die Polizisten auf drei Obdachlose, heißt es später in der Polizeimeldung. Die Beamten fordern die Männer auf, zu gehen. Zwei von ihnen verlassen nach Polizeiangaben den Flur, doch dann geht etwas schief: Ein 39-jähriger Betrunkener habe mit einer Glasflasche geworfen und die Polizisten mit Tritten und Schlägen angegriffen. Diese sprühen Pfefferspray und fixieren den Mann, der sich weiter wehrt. Der Mann “litt dann aber plötzlich unter Atemnot und verlor das Bewusstsein”, schreibt die Polizei. Sechs Tage später stirbt er im Krankenhaus. Jeden Monat gibt es in Deutschland Fälle wie diesen: Menschen sterben während oder nach Polizeieinsätzen. Darunter sind Fälle wie der des 16-jährigen Mouhamed Dramé. Die Dortmunder Polizei erschoss ihn mit einer Maschinenpistole, es gab viele Berichte und eine große öffentliche Debatte. Doch viele Fälle greift höchstens die Lokalpresse auf oder sie erscheinen gar nicht in den Medien, meist dann, wenn keine Schusswaffen im Einsatz waren oder der Tod erst Tage später eintritt, wie im Fall des 39-jährigen Berliners. (…) Deutsche Behörden erfassen die jährliche Apfelernte, zählen Verkehrsunfälle und kennen den Bildungsstand der Bürgerinnen und Bürger. Doch wie viele Menschen bei Polizeieinsätzen sterben, ist ihnen nicht bekannt. Die Polizei darf als staatliches Organ körperliche Gewalt ausüben. Im Gegenzug müsste sie sich eine besonders genaue Kontrolle gefallen lassen. Wie kann es sein, dass ausgerechnet hier eine Statistik fehlt?  In einem Rechtsstaat sei das ein Problem, sagt Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt: “Es gehört zu den Basics des Rechtsstaats, dass das Handeln der Polizei kontrolliert werden muss”, sagt er. Gewalt dürfe bei der Polizei nur als letztes Mittel und so wenig wie erforderlich zum Einsatz kommen. “Solange wir als Gesellschaft aber gar nicht genau wissen, wie häufig, wo und in welcher Form die Polizei Gewalt einsetzt, ist eine solche rechtsstaatliche Kontrolle polizeilichen Handelns nicht hinreichend möglich.”

via zeit: Polizeigewalt : Die Polizei weiß nicht, wie viele Menschen sie tötet

siehe dazu auch: Polizeiliche Todesschüsse Seit der Wiedervereinigung wurden mindestens 321 Personen durch Kugeln der deutschen Polizei getötet. Wir zählen von 1976 bis 1990 außerdem 153 tödliche Schüsse allein in Westdeutschland. Jedes Jahr veröffentlicht die Konferenz der Innenminister*innen der Bundesländer eine neue Statistik zum polizeilichen Schusswaffengebrauch des Vorjahres. Neben Warnschüssen oder Schüssen auf Tiere und Sachen werden auch Polizeikugeln auf Personen und daraus resultierende Todesfälle gezählt. Die ab 1984 von den Behörden geführte Aufstellung ist jedoch anonym, es wird nicht auf die einzelnen Taten eingegangen. Die Statistik gibt auch keine Auskunft über die Opfer. Seit 1976 dokumentiert die Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP deshalb die Hintergründe zu den durch die Polizei verursachten Todesfällen. Dabei sammeln wir Informationen zur Beteiligung von Sondereinheiten, der Zahl jeweils abgegebener Schüsse und der Situation, in der sich die Schussabgabe zutrug. So ist etwa von Bedeutung, ob die Getöteten selbst bewaffnet waren, sich womöglich in einer psychischen Ausnahmesituation befanden oder, wie es häufig geschieht, in ihrer eigenen Wohnung erschossen wurden.

#Polizeigewalt : Die #Polizei weiß nicht, wie viele Menschen sie tötet – #polizeiproblem

Jeden Monat sterben Menschen bei Polizeieinsätzen. Doch wie viele es genau sind, können Behörden nicht sagen. In einem Rechtsstaat ist das ein Problem. Als die Berliner Polizei an einem Abend im April 2022 in den Ortsteil Niederschöneweide gerufen wird, geht es um Hausfriedensbruch. Eigentlich ein Routineeinsatz. Im Hausflur treffen die Polizisten auf drei Obdachlose, heißt es später in der Polizeimeldung. Die Beamten fordern die Männer auf, zu gehen. Zwei von ihnen verlassen nach Polizeiangaben den Flur, doch dann geht etwas schief: Ein 39-jähriger Betrunkener habe mit einer Glasflasche geworfen und die Polizisten mit Tritten und Schlägen angegriffen. Diese sprühen Pfefferspray und fixieren den Mann, der sich weiter wehrt. Der Mann “litt dann aber plötzlich unter Atemnot und verlor das Bewusstsein”, schreibt die Polizei. Sechs Tage später stirbt er im Krankenhaus. Jeden Monat gibt es in Deutschland Fälle wie diesen: Menschen sterben während oder nach Polizeieinsätzen. Darunter sind Fälle wie der des 16-jährigen Mouhamed Dramé. Die Dortmunder Polizei erschoss ihn mit einer Maschinenpistole, es gab viele Berichte und eine große öffentliche Debatte. Doch viele Fälle greift höchstens die Lokalpresse auf oder sie erscheinen gar nicht in den Medien, meist dann, wenn keine Schusswaffen im Einsatz waren oder der Tod erst Tage später eintritt, wie im Fall des 39-jährigen Berliners. (…) Deutsche Behörden erfassen die jährliche Apfelernte, zählen Verkehrsunfälle und kennen den Bildungsstand der Bürgerinnen und Bürger. Doch wie viele Menschen bei Polizeieinsätzen sterben, ist ihnen nicht bekannt. Die Polizei darf als staatliches Organ körperliche Gewalt ausüben. Im Gegenzug müsste sie sich eine besonders genaue Kontrolle gefallen lassen. Wie kann es sein, dass ausgerechnet hier eine Statistik fehlt?  In einem Rechtsstaat sei das ein Problem, sagt Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt: “Es gehört zu den Basics des Rechtsstaats, dass das Handeln der Polizei kontrolliert werden muss”, sagt er. Gewalt dürfe bei der Polizei nur als letztes Mittel und so wenig wie erforderlich zum Einsatz kommen. “Solange wir als Gesellschaft aber gar nicht genau wissen, wie häufig, wo und in welcher Form die Polizei Gewalt einsetzt, ist eine solche rechtsstaatliche Kontrolle polizeilichen Handelns nicht hinreichend möglich.”

via zeit: Polizeigewalt : Die Polizei weiß nicht, wie viele Menschen sie tötet

siehe dazu auch: Polizeiliche Todesschüsse Seit der Wiedervereinigung wurden mindestens 321 Personen durch Kugeln der deutschen Polizei getötet. Wir zählen von 1976 bis 1990 außerdem 153 tödliche Schüsse allein in Westdeutschland. Jedes Jahr veröffentlicht die Konferenz der Innenminister*innen der Bundesländer eine neue Statistik zum polizeilichen Schusswaffengebrauch des Vorjahres. Neben Warnschüssen oder Schüssen auf Tiere und Sachen werden auch Polizeikugeln auf Personen und daraus resultierende Todesfälle gezählt. Die ab 1984 von den Behörden geführte Aufstellung ist jedoch anonym, es wird nicht auf die einzelnen Taten eingegangen. Die Statistik gibt auch keine Auskunft über die Opfer. Seit 1976 dokumentiert die Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP deshalb die Hintergründe zu den durch die Polizei verursachten Todesfällen. Dabei sammeln wir Informationen zur Beteiligung von Sondereinheiten, der Zahl jeweils abgegebener Schüsse und der Situation, in der sich die Schussabgabe zutrug. So ist etwa von Bedeutung, ob die Getöteten selbst bewaffnet waren, sich womöglich in einer psychischen Ausnahmesituation befanden oder, wie es häufig geschieht, in ihrer eigenen Wohnung erschossen wurden.

Einsatz in #Frankfurt – #Zehnjähriger wirft #Küchenmesser auf #Polizisten

Polizisten in Frankfurt sind von einem Zehnjährigen angegriffen worden. Der Junge bewarf die Beamten aus einer Wohnung heraus mit Küchenmessern. Die Polizei war Sonntagfrüh um kurz nach 2 Uhr wegen Ruhestörung von Bewohnern eines Mehrfamilienhauses in Frankfurt-Sossenheim gerufen worden. Als eine Streife das Haus betrat, sah sie zunächst einen Jungen, der im Hausflur mit einer Wasserpistole herumspritzte, wie die Polizei mitteilte. Der Zehnjährige verschwand in der Wohnung, aus der die Ruhestörung kommen sollte, schloss die Tür und weigerte sich, der Polizei zu öffnen. Nach Tritten von innen gegen die Tür, Schreien und Beleidigungen, stach er mit einem Messer unter der Wohnungstür hindurch. “Plötzlich öffnete er kurzzeitig die Tür, warf ein Küchenmesser in Richtung der Beamten und schloss sie wieder”, heißt es im Polizeibericht. Das habe er zweimal wiederholt. Die Polizei habe den Jungen schließlich mit einem Reizstoff außer Gefecht setzen können, teilte sie mit. Zwei jugendliche Mädchen in der Wohnung hätten daraufhin die Wohnungstür geöffnet. Erziehungsberechtigte waren nicht in der Wohnung.

via hessenschau: Einsatz in Frankfurt Zehnjähriger wirft Küchenmesser auf Polizisten

a photo of a police car
Photo by Markus Spiske on Pexels.com

VERLETZTE BEAMTE – #Angriffe auf #Polizisten und Fans nach #FCM-Spiel

Am Hauptbahnhof Magdeburg ist es nach dem Fußballspiel des 1. FC Magdeburg gegen den FC St. Pauli am Sonnabend zu Auseinandersetzungen gekommen. Das teilte die Bundespolizei mit. Drei Polizisten seien verletzt worden, hätten ihren Dienst jedoch fortsetzen können. Am Bahnhof seien Anhänger der beiden Vereine getrennt worden. Als die Polizei Platzverweise durchsetzte, seien Flaschen und Dosen geworfen worden. Einige Polizisten seien bespuckt und angegriffen worden. Zudem habe es Beleidigungen gegeben.

via mdr: VERLETZTE BEAMTE Angriffe auf Polizisten und Fans nach FCM-Spiel