#Halle-#Attentäter hortete #Beirut-#Sprengstoff – #terror

Das Explosionsunglück in Beirut, bei dem im Hafen der libanesischen Hauptstadt mindestens 100 Menschen starben, wurde nach ersten Erkenntnissen durch mehr als 2700 Tonnen Ammoniumnitrat ausgelöst. Die Chemikalie ist eigentlich ein Düngemittel, das allerdings unter bestimmten Umständen hochexplosiv ist und deshalb immer wieder von Terroristen als sogenanntes Selbstlaborat verwendet wird. Nach Volksstimme-Informationen wurde auch beim Attentäter von Halle diese Substanz in nicht geringer Menge gefunden. Stephan B. (28) selbst hat bereits beim Prozessauftakt eingeräumt, dass er mit Waffengewalt und Sprengstoff in die Synagoge eindringen wollte.

via volksstimme: Halle-Attentäter hortete Beirut-Sprengstoff

Rechtsextremistische #Anschläge in #Neukölln – Drückte der #Staatsanwalt wegen #AfD-Sympathien ein Auge zu? – #schauhin #terror

Es geht um angebliche Nähe zu einem Verdächtigen und kollektives Schweigen: Die Generalstaatsanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen zu mehr als 70 Anschlägen. Bei den Ermittlungen zur rechtsextremistischen Anschlagsserie in Neukölln bahnt sich ein Justizskandal an. Generalstaatsanwältin Margarete Koppers ist am Mittwoch eingeschritten und hat das Ermittlungsverfahren an sich gezogen. Alle Fälle sollen von der Generalstaatsanwaltschaft neu aufgerollt werden. Grund sind Umstände, „die die Befangenheit eines Staatsanwalts als möglich erscheinen lassen“, hieß es in einer am Mittwochnachmittag von Justizsenator Dirk Behrendt verbreiteten Erklärung. Nach Tagesspiegel-Information aus Justizkreisen soll ausgerechnet der Leiter der Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft betroffen sein, ebenso der im Neukölln-Komplex ermittelnde Staatsanwalt. Die Behörde wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Dem Leiter der Staatsschutzabteilung, zuständig für politisch motivierte Straftaten, wird nach Tagesspiegel-Informationen eine Nähe zu einem der Hauptverdächtigen vorgeworfen. Es geht um den früheren Neuköllner AfD-Lokalpolitiker Tilo P. Der Leiter Staatsschutzabteilung könnte, so der Vorwurf, das Verfahren nicht mit dem nötigen Nachdruck geführt oder sogar verschleppt haben, hieß es am Mittwoch. Nach Tagesspiegel-Informationen fielen Ungereimtheiten nach einer Beschwerde einer Opferanwältin auf. Bei einer Prüfung der Ermittlungsakten soll zufällig das Protokoll einer Telefonüberwachung der beiden Hauptverdächtigen Sebastian T. und Tilo P. gefunden worden sein.

via tagesspiegel: Rechtsextremistische Anschläge in Neukölln Drückte der Staatsanwalt wegen AfD-Sympathien ein Auge zu?

Rechtsextremist gesteht den #Mord an Walter #Lübcke – #terror

Im Prozess um den Mordfall Walter Lübcke hat der Hauptangeklagte Stephan Ernst vor Gericht den tödlichen Schuss auf Kassels Regierungspräsidenten eingeräumt. Gleichzeitig belastete Ernst den Mitangeklagten Markus H., der ebenfalls am Tatort gewesen sei und eine entscheidende Rolle gespielt habe. Der Kasseler Regierungspräsident Lübcke war im Juni 2019 auf der Terrasse seines Wohnhauses im Landkreis Kassel getötet worden. Ernst muss sich wegen der Tat vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgericht Frankfurt verantworten. Der Generalbundesanwalt wirft ihm rechtsextremistische Motive vor. Der zweite Angeklagte, Markus H., wird der Beihilfe beschuldigt. Dass H. mit am Tatort war, hatten die Ermittler Ernst in einer früheren Aussage nicht abgenommen. H. sei in einer schwierigen psychischen Phase von Ernst sein “Mentor” gewesen, ließ der Hauptangeklagte nun erklären: “Er hat mich radikalisiert und aufgehetzt.” Demnach war H. es, der Lübcke als Ziel ins Spiel brachte. Bei Schießübungen habe H. eine Zielscheibe mit dem Bild von Angela Merkel gehabt und erklärt, dass er auch eine Zielscheibe von Lübcke machen wolle. Im Gegensatz zur Kanzlerin “sei Lübcke jemand, an den man rankommen könnte”. Zudem habe H. den Regierungspräsidenten als “Volksverräter” bezeichnet.

via badische zeitung: Rechtsextremist gesteht den Mord an Walter Lübcke

Foto von FPÖ-Stadtrat in Reichsadler-T-Shirt sorgt erneut für Aufregung

Für die FPÖ gibt es keinen Grund für Konsequenzen. Laut dem blauen Stadtrat handelte es sich um ein Versehen. In sozialen Netzwerken ist ein Foto des Ternitzer FPÖ-Stadtrats Erwin Scherz erneut aufgetaucht. In seinem entsprechenden Facebook-Posting hatte sich der Freiheitliche in einem T-Shirt gezeigt, auf dem ein Reichsadler abgebildet ist. Das Fehlen von Konsequenzen sorgte im Netz für Unmut. Das Facebook-Posting von Scherz sorgte bereits im Juli für Aufmerksamkeit, nun entzündet sich erneut eine Debatte in sozialen Medien. Bereits vor drei Wochen berichteten die “Niederösterreichischen Nachrichten” (“NÖN”) über das Posting. Bisher blieben Konsequenzen aus – seinen eigenen Angaben zufolge hatte Scherz nicht gewusst, dass es sich bei dem Adler um ein NS-Symbol handelt. Das T-Shirt habe er billig in einem Geschäft erworben, der “NÖN” sagte er, er habe “gar nicht so darauf geschaut, was darauf ist”. Auf Facebook hat Scherz den Beitrag bereits entfernt.

via standard: Foto von FPÖ-Stadtrat in Reichsadler-T-Shirt sorgt erneut für Aufregung

Patriot Front founder arrested

White nationalist leader Thomas Ryan Rousseau, 21, was arrested along with two other men on Saturday in Weatherford, Texas. Thomas Ryan Rousseau, the founder and leader of the white nationalist group Patriot Front, was arrested along with two other men on Saturday in Weatherford, Texas, The Informant has confirmed. Deputies with the Parker County Sheriff’s Office arrested the three on minor charges. Each was accused of criminal mischief, a misdemeanor, for allegedly putting up stickers on county property. One of the arrest reports described the stickers as displaying the words “Reject Poison” along with “images of various drugs.” Patriot Front has been known to use similar stickers in acts of vandalism across the nation. Rousseau, 21, is a rising, though rarely seen, figure in the white nationalist movement. He founded Patriot Front a little more than two years ago while he was still a teenager, and it has since grown to having a few hundred members nationwide. The group hopes one day to carve out an all-white nation from what it describes as the “bleeding carcass” of the United States. Deeply racist and antisemitic, it preaches that only those whose ancestors come from the “European diaspora” should legally be defined as American. As its name implies, Patriot Front cloaks itself in red-white-and-blue patriotism in an effort to soften its toxic racism. But the group’s own manifesto and the statements of Rousseau put it squarely in line with other white nationalist groups in the U.S.

via informant: Patriot Front founder arrested

#Scheuer tauschte sich über #WhatsApp-Gruppe mit #AugustusIntelligence-Gründern aus – #schauhin #amthorgate

Bundesverkehrsminister Scheuer hatte bereits Treffen mit der umstrittenen US-Firma Augustus Intelligence eingeräumt. Jetzt werden weitere Details bekannt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) unterhielt offenbar engere Kontakte zu dem umstrittenen US-Start-up-Unternehmen Augustus Intelligence als bisher bekannt. Nach Recherchen des Handelsblatts war Scheuer Teil einer WhatsApp-Gruppe, in der sich die Augustus-Gründer Wolfgang Haupt und Pascal Weinberger mit ihm austauschten. Scheuers Büro beantwortete weder Fragen des Handelsblatts nach dem Grund für eine solche Chat-Gruppe, noch Fragen zu ihrer Dauer und der Zahl der ausgetauschten Nachrichten. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor zog vor einem Monat seine Kandidatur für den Landesvorsitz der CDU Mecklenburg-Vorpommern zurück, weil bekannt wurde, dass er Lobbyarbeit für Augustus Intelligence verrichtet hatte. Die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin prüfte daraufhin die Einleitung eines Verfahrens gegen Amthor, entschloss sich aber dagegen. (…) An dem Expertengespräch nahmen schließlich neben Haupt und Weinberger von Augustus Intelligence Vertreter von BMW, Bosch, Deutsche Bahn, Telekom sowie deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen teil.
Auf die FDP-Frage, aus welchem Grund Augustus Intelligence zu dem Expertengespräch eingeladen worden war, erklärte das Verkehrsministerium: „Ausschlaggebend für die Auswahl war die Expertise der Vertreter des Unternehmens für KI, Deep Learning, Datenplattformen und Blockchain.“ Neben den eingeladenen Großunternehmen habe „bewusst“ auch die Perspektive eines Start-ups in die Diskussion einfließen sollen. „In die Bewertung fiel auch, dass bei dem Unternehmen von einer guten Kenntnis der für KI wichtigen Regionen USA und Fernost auszugehen war.“ Der FDP-Politiker Sitta reagierte mit Erstaunen auf die neuen Details. „Die Story um Augustus Intelligence zieht weitere, merkwürdige Kreise innerhalb der Bundesregierung“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem Handelsblatt. Es sei schon erstaunlich, wie „tiefgreifend“ ein weitgehend unbekanntes US-amerikanisches Start-up mit deutschen Ministerien „augenscheinlich vernetzt“ sei. „Dass angeblich sonst nur zufällige Treffen und Plaudereien, wie beim Essen in Davos, stattgefunden haben, passt ins Bild des windigen Verkehrsministers, der offensichtlich nicht nur bei der Pkw-Maut in Erklärungsnot ist.“

via handelsblatt: Scheuer tauschte sich über WhatsApp-Gruppe mit Augustus-Intelligence-Gründern aus

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Von Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, Link

#Terrorismus – Neue #Gefahr durch #Waffen aus dem #Drucker

Beim Anschlag von Halle hat der mutmaßliche Attentäter Waffen aus einem 3D-Drucker verwendet. In Sicherheitskreisen ist man alarmiert, die Bundesregierung sieht jedoch keinen Handlungsbedarf. Stephan B. schießt auf die Eingangstür der Synagoge von Halle, ein Schuss nach dem anderen. Es wirkt mühsam, immer wieder muss er nachladen. So ist es in dem verstörenden Video zu sehen, das der Rechtsextremist während seiner Tat ins Internet übertragen hat. Die dicke Holztür hält den Schüssen glücklicherweise stand, es kommt nicht zu einem Blutbad. Zwei Menschen aber fallen B. zum Opfer: Eine zufällig vorbeikommende Passantin erschießt er, und einen jungen Mann in einem Döner-Imbiss wenige Straßen entfernt. Die Waffen, mit denen Stephan B. seinen Anschlag am 9. Oktober 2019, dem jüdischen Feiertag Yom-Kippur, verübte, hatte er selbst gefertigt. Es handelt sich um zwei Maschinenpistolen, eine Pistole und eine Schrotflinte einfachster Bauart. B. ist kein Fachmann, kein gelernter Büchsenmacher. Alles, was er für den Waffenbau brauchte, suchte er sich im Internet zusammen – und stellte es mit einem 3D-Drucker her.
3D-Technologie erleichtert illegalen Waffenbau Stephan B. muss sich inzwischen vor dem Oberlandesgericht Naumburg für sein Attentat und den zweifachen Mord vor Gericht verantworten. Am Montag ging es dabei auch um dessen selbstgebaute Waffen. Die Kriminaltechniker des Bundeskriminalamts hatten sie untersucht und Schusstests auf ballistische Gelatineblocks durchgeführt, die menschliches Gewebe nachbilden. Das Ergebnis des Gutachtens: Obwohl die Waffen nicht ganz reibungslos funktionierten und es während des Attentats immer wieder zu Ladehemmungen kam, können sie “potenziell tödliche Verletzungen” hervorrufen. (…) Im Jahr 2013 hatte der US-Amerikaner Cody Wilson, selbsternannter “Krypto-Anarchist”, erstmals eine Waffe präsentiert, die bis auf den eisernen Schlagbolzen komplett aus Kunststoffteilen gefertigt war – hergestellt mit einem 3D-Drucker. Wilson nannte die einschüssige Pistole “The Liberator” (Der Befreier) und stellte die Bauanleitung frei verfügbar ins Internet. Mit seiner Organisation “Defense Distributed” propagierte Wilson die Waffenherstellung und den Waffenbesitz für jedermann. Seine Anhänger verbreiten im Netz Druckvorlagen für Waffenteile und Anleitungen, wie Pistolen oder sogar Sturmgewehre mithilfe von 3D-Druckern produziert werden können. Sie nennen es das “Wiki Waffen Projekt”. Mehrere US-Bundesstaaten versuchen seitdem, die Waffenproduktion per 3D-Druck unter Strafe zu stellen.

via tagesschau: Terrorismus Neue Gefahr durch Waffen aus dem Drucker

siehe auch: Attentat in Halle:Tod aus dem 3D-Drucker. Stephan B. hat das Attentat in Halle mit selbstgebauten Waffen verübt – ein Novum in Deutschland. Die Behörden sind alarmiert, die Regierung sieht keinen Handlungsbedarf. Er wolle beweisen, dass es möglich ist. So schrieb Stephan B. in seinem Manifest, das er im Internet hochgeladen hatte, bevor er seinen Anschlag auf die Synagoge von Halle verübte. Beweisen, dass er ganz alleine mit selbstgebauten Waffen eine solche Tat ausführen kann. Die Dokumente, die B. im Netz hinterließ, sind daher auch nicht nur ein antisemitisches, rassistisches Pamphlet, sondern vor allem eine Anleitung zum Waffenbau. Das Blutbad, das Stephan B. am 9. Oktober 2019 verüben wollte, blieb glücklicherweise aus. Seine Waffen hatten immer wieder Ladehemmungen – und die schwere Holztür der Synagoge hielt stand. Zwei Menschen aber ermordete der Rechtsextremist, der sich inzwischen vor dem Oberlandesgericht Naumburg für seine Tat verantworten muss: eine Passantin, die zufällig vorbeikam, und einen jungen Mann in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss. Seine Waffen hatte Stephan B. selbstgebaut. Mit Bauanleitungen aus dem Internet, aus Metallkomponenten, die er in Onlineshops und über Ebay erwarb – und aus Kunststoffteilen, die er mit einem 3-D-Drucker anfertigte. Den Drucker, Modell “Anet A8”, stellten die Ermittler später in einem Wandschrank im Haus von B.s Vater als Beweismittel sicher.