Aktion von CSD und PRÜF – Mindestens 1.500 Menschen demonstrieren in Potsdam gegen Rechtsextremismus

In der Potsdamer Innenstadt haben am Samstagmittag nach Polizeiangaben etwa 1.500 Menschen gegen Rechtsextremismus demonstriert. Die Veranstaltenden sprachen sogar von 3.000 Demonstrierenden. Es handelte sich um eine gemeinsame Protestaktion des Christopher Street Days (CSD) Potsdam und der Initiative PRÜF. Letztere macht sich dafür stark, dass das Bundesverfassungsgericht alle Parteien überprüft, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder als gesichert rechtsextrem eingestuft sind.

via rbb: Aktion von CSD und PRÜF Mindestens 1.500 Menschen demonstrieren in Potsdam gegen Rechtsextremismus

Tesla’s Latest Recall? Wheels May Fall Off Cybertrucks

In what is the 11th Cybertruck recall, certain models of Elon Musk’s embattled pickup could experience a sudden, unexpected wheel separation, thanks to the wrong grease and loose nuts. LAST YEAR, NEARLY all Cybertrucks had to be recalled because Tesla used the wrong glue on a steel trim panel that the carmaker said could become detached while driving. Now, yet another embarrassing recall exposes that the electric pickup could see wheels come off certain models due to the use of the wrong grease. In what is the 11th Cybertruck recall so far, alongside concerns that the stainless steel trucks could be rusting, Tesla is recalling its Rear Wheel Drive (RWD) Cybertruck Long Range over faulty brake rotors. In a notice posted by the National Highway Traffic Safety Administration, Tesla states that “brake rotor stud holes may crack and allow the stud to separate from the wheel hub.” Tesla’s description of the defect is as follows: “On affected vehicles, higher severity road perturbations and cornering may strain the stud hole in the wheel rotor, causing cracks to form. If cracking propagates with continued use and strain, the wheel stud could eventually separate from the wheel hub.” In which case, some RWD Cybertruck owners merrily driving along could be disconcertingly overtaken by their own wheels.

via wired: Tesla’s Latest Recall? Wheels May Fall Off Cybertrucks

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Von TaurusEmeraldEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Tag der Befreiung – Mindestens 1200 Demonstranten stellen sich gegen rechten Aufmarsch in Demmin

Teilnehmer des rechtsextremen sogenannten Trauermarschs in Demmin sind deutlich in der Unterzahl geblieben. Mindestens viermal so viele Menschen versammelten sich zum Gegenprotest. Das zweite Jahr in Folge war der Gegenprotest deutlich größer als der sogenannte Trauermarsch: Bei ihrem alljährlichen Aufmarsch in Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sind Rechtsextreme deutlich in der Unterzahl geblieben. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Aufzugs der rechtsextremen Partei »Die Heimat« (vormals NPD) am Abend auf etwa 300. Die Teilnehmerzahl einer Gegendemonstration schätzte die Polizei auf etwa 1200. Das »Aktionsbündnis 8. Mai Demmin«, das den Gegenprotest organisiert, sprach von etwa 1500. Unter anderem mit Dutzenden Bussen waren die Teilnehmer der Gegendemo angereist, nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern. Eine derartige Mobilisierung hatte es nach Angaben des Aktionsbündnisses erstmals im vergangenen Jahr gegeben. Damals hatte die Zahl der Demonstranten ein Rekordniveau erreicht, die Polizei sprach von rund 290 Menschen auf der Seite der Rechtsextremen und etwa 2000 Gegendemonstranten. Das Aktionsbündnis hatte die Teilnehmerzahl deutlich höher angegeben.

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Mark »Luke Skywalker« Hamill empört Weißes Haus mit Bild von Trump im Grab

In seiner Filmrolle als Luke Skywalker arbeitete sich Mark Hamill an der dunklen Seite der Macht ab. Im echten Leben wettert der Schauspieler gern gegen Donald Trump. Aktuell trifft er dabei offenbar einen Nerv. Das Weiße Haus hat den »Star Wars«-Schauspieler Mark Hamill am Donnerstag als »krankes Individuum« bezeichnet. ​Anlass ist ein auf einem Social-Media-Konto des Schauspielers veröffentlichtes, KI-generiertes Bild, das US-Präsident Donald ‌Trump in einem Grab zeigt. Das Bild, das auf Hamills Bluesky-Konto erschien, trug die Überschrift »Wenn doch nur« und zeigte Trump neben einem Grabstein mit der Inschrift »Donald J. Trump 1946–2024«. Es wurde später gelöscht.

via spiegel: Mark »Luke Skywalker« Hamill empört Weißes Haus mit Bild von Trump im Grab

Kathy Griffin calls Charlie Kirk a ‘straight-up Nazi’

Comedian Kathy Griffin called the late Charlie Kirk “a straight-up Nazi” on her podcast this week, reigniting controversy over public figures’ rhetoric about the conservative activist who was assassinated at Utah Valley University last September. “I knew Charlie Kirk. I did a panel with him one time,” Ms. Griffin said on the Tuesday episode of her “Talk Your Head Off” podcast. “And, yeah, I said that, because that dude was a straight-up Nazi. And that is my opinion. But, you know, the way we’ve deified him is bizarre. I’ve never seen anything like it.” Ms. Griffin, 65, also directed comments at Kirk’s widow, Erika Kirk, mocking a recent video the grieving widow had posted. “Wasn’t that Erika Kirk video weird? Her being not girly and looking like — I don’t even know what, like a sniper?” she said. “She looks like she’s going to an anti-ICE protest, which is something she would not do.” Kirk, the Turning Point USA co-founder and close Trump ally, was shot and killed on Sept. 10, 2025, while speaking at an outdoor campus debate at Utah Valley University in Orem, Utah. He was 31. A suspect, Tyler James Robinson, surrendered to authorities the following day. Prosecutors charged Mr. Robinson with aggravated murder and announced they would seek the death penalty, alleging a politically motivated attack.  Bullet casings recovered near the scene had phrases engraved on them, including a reference to an Italian anti-fascist song.  Ms. Griffin’s comments drew swift condemnation from conservative media outlets and came amid a broader national debate over speech and consequences that followed Kirk’s killing

via washington times: Kathy Griffin calls Charlie Kirk a ‘straight-up Nazi’

OLG Frankfurt – Transphobie: “Nius” verliert erneut vor Gericht

“Nius” hat es laut dem Frankfurter Oberlandesgericht mit seiner herabwürdigenden Berichterstattung über eine trans Frau zu weit getrieben. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einem am 30. April verkündeten Urteil die Berufung des rechtspopulistischen Onlinemediums “Nius” gegen eine Verurteilung wegen einer transfeindlichen Äußerung zurückgewiesen. Das teilte die TIN-Rechtshilfe, die Klägerin Monica Weiß (Pseudonym) unterstützt, am Mittwoch mit. Hintergrund ist ein Urteil vom August 2025, als das Landgericht Frankfurt der Klägerin einen Schadensersatz in Höhe von 6.000 Euro zugesprochen hatte (queer.de berichtete). Das Gericht untersagte damals dem Onlineportal, die trans Klägerin als Mann zu bezeichnen sowie ihren Namen und Fotos zu veröffentlichen. “Nius” verletzte Allgemeines Persönlichkeitsrecht der Klägerin Die Urteilsbegründung des Oberlandesgerichts steht noch aus. Das Berufungsgericht führte laut der TIN-Rechtshilfe in der mündlichen Verhandlung als Beispiel für viele Äußerungen an, dass es sich bei der Aussage, “der Mann, der behauptet eine Frau zu sein”, um eine Tatsachenbehauptung handelt, die unverhältnismäßig in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Klägerin eingreife, weil es dieser ihre rechtlich anerkannte geschlechtliche Identität als Frau abspricht. Die Meinungs- sowie Pressefreiheit der Beklagten müsse hier auch aufgrund des herabwürdigenden Kontextes der zahlreichen Artikel zurücktreten. Im Rahmen der Abwägung hielt es auch die identifizierende Berichterstattung durch die Veröffentlichung des Klarnamens sowie von verpixelten Bildern von der Klägerin in sieben Artikeln für unzulässig. “Ich freue mich sehr, dass das Oberlandesgericht Frankfurt am Main der Rechtsprechung des Landgerichts folgt. Insbesondere, weil es anerkennt, dass meine (Persönlichkeits-)Rechte durch diese Berichterstattung massiv verletzt wurden”, erklärte die Klägerin. Dieses Urteil ist ein weiterer Schritt auf meinem langen Weg, mich für meine Rechte als trans* Frau einzusetzen.” Ihre Anwältin Katrin Giere begrüßte das Urteil ebenfalls – und erklärte mit Blick auf “Nius”: “Das Portal hat sich offensichtlich nicht an journalistische Sorgfaltspflichten gehalten und der Klägerin ihr Geschlecht bewusst und vielfach abgesprochen. Besonders erfreulich ist, dass das Oberlandesgericht dem Landgericht folgt und der Klägerin im Sinne der Genugtuungs- und Präventionsfunktion eine Geldentschädigung zuspricht.” “Ein wichtiges Zeichen für die Rechte von trans Menschen” René_ Rain Hornstein von der TIN-Rechtshilfe bezeichnete das neue Urteil als “ein wichtiges Zeichen für die Rechte von trans Menschen in Deutschland”. “Wer über uns Bericht erstatten will, muss unsere Geschlechtsidentitäten respektieren und darf keine Hetze über uns verbreiten”, so Hornstein weiter

via queer: OLG Frankfurt Transphobie: “Nius” verliert erneut vor Gericht

Mit Gatling-Gun im Türrahmen: So genial einfach ist die neue ukrainische Taktik gegen die Shahed-Drohnen

Eine betagte Antonow und ein Schulflugzeug aus der Sowjetunion sind aktuell eine der wirksamsten Antworten der Ukraine auf russische Drohnenwellen. So gut wie jede Nacht fliegen russische Shahed-Drohnen über die Ukraine. Hunderte dieser unbemannten Flugkörper, ausgestattet mit Sprengköpfen zwischen 50 und 100 Kilogramm, ziehen in Wellen über das Land. Die Antwort der Ukraine darauf ist technologisch aufwendig: Patriot-Systeme, NASAMS, elektronische Störsender. Doch ausgerechnet einige der wirksamsten Abwehrmaßnahmen stammen nicht aus modernen Waffenschmieden, sondern aus einer anderen Epoche – aus der Sowjetunion der 1960er und 1970er Jahre. Was auf den ersten Blick nach einer Verlegenheitslösung aussieht, erweist sich bei näherer Betrachtung als durchdachte Antwort auf die ökonomische Logik des Drohnenkrieges. Die M134‑Minigun wird vom ukrainischen Militär zur Jagd auf russische Drohnen verwendet (Symbolbild). © IMAGO / Pond5 Images Das Prinzip dahinter ist bestechend einfach: Wenn ein Angreifer Drohnen für rund 35.000 US-Dollar das Stück in die Luft schickt, ist der Einsatz einer Patriot-Rakete für vier Millionen Dollar wirtschaftlich auf Dauer nicht tragbar. Die Ukraine hat daraus eine Doktrin entwickelt, die auf kostengünstigen, anpassungsfähigen Plattformen basiert – und dabei auf Flugzeuge zurückgreift, die längst als veraltet galten. „Antonow An-28“: Das ukrainische Mutterschiff über dem Frontgebiet Im Zentrum dieser Strategie steht die Antonow An-28 – ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug mit Nato-Codename „Cash“, das seinen Erstflug bereits in den 1960er Jahren absolvierte und ursprünglich für den zivilen Kurzstreckenverkehr konzipiert wurde. Für 17 Passagiere gebaut, robust konstruiert, bekannt für außergewöhnlich kurze Start- und Landestrecken. Die Maschine kann auf behelfsmäßig angelegten Pisten nahe der Front operieren und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von rund 335 km/h, was sie schnell genug macht, um herannahende Drohnen abzufangen. Die ukrainischen Streitkräfte haben die An-28 in zwei Richtungen weiterentwickelt. In einer ersten Konfiguration wurde im seitlich gelegenen Türrahmen eine M134‑Minigun installiert – eine sechsläufige Gatling-Kanone im Kaliber 7,62 mm, die bis zu 6.000 Schuss pro Minute feuert und ursprünglich für US-amerikanische Kampfhubschrauber entwickelt wurde. Videos in sozialen Netzwerken zeigen Besatzungen, die nachts mit Infrarotkameras und Nachtsichtgeräten auf Shaheds Jagd machen. Eine einzelne Crew soll auf diese Weise laut dem Fachmagazin „The Warzone“ bereits fast 150 Abschüsse erzielt haben. Die Hochdecker-Bauweise der Antonow verschafft dem Schützen dabei eine nahezu freie Schussbahn. NATO-Mission zur Ostflanke hautnah: Reporter an Bord einer AWACS-Maschine Fotostrecke ansehen In einer zweiten, jüngeren Konfiguration wurde die An-28 zum fliegenden Träger für Abfangdrohnen umgebaut. Unter den Tragflächen wurden Pylone installiert, die kleine, flinke Quadcopter aufnehmen können. Diese Drohnen sind für wenige tausend Euro herzustellen und verfügen in vielen Ausführungen über keinen eigenen Sprengkopf: Sie rammen ihr Ziel und bringen es so zum Absturz. Ein Start aus der Luft erhöht dabei Reichweite und Abfanggeschwindigkeit erheblich, da die Drohne bereits mit der Geschwindigkeit und Höhe des Trägerflugzeugs startet.

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