„SIEG HEIL”-RUFE – Polizei sprengt illegale Party im Lassaner Bunker

In der Nacht zu Sonntag mussten gleich 20 Beamte zu einer Party ausrücken. Die Feiernden verstießen nicht nur gegen die Corona-Landesverordnung. Die Polizei hat in der Nacht von Samstag zu Sonntag eine private Veranstaltung im sogenannten „Lassaner Bunker” in Lassan beendet. Um 23:19 Uhr ging zunächst ein Hinweis ein, wonach mehrere Menschen eine unerlaubte Party feiern sollen. Einsatzkräfte konnten vor Ort dann tatsächlich laute Musik und mehrere feiernde Menschen auf einem privaten Veranstaltungsgelände feststellen. Daraufhin wurden mehrere Polizeikräfte der umliegenden Reviere zusammengeführt. Kurz nach Mitternacht wurden außerdem lautstarke „Sieg Heil”-Rufe wahrgenommen. Wenig später betraten die Beamten das Gelände und konnten 48 Teilnehmer sowie weitere Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung feststellen. Die Polizei beendete daraufhin die Veranstaltung, ermittelte die Personalien von allen Teilnehmern und sprach Platzverweise aus. Eine der Personen trug außerdem einen Pullover mit einem verbotenen Schriftzug, welcher durch die Beamten sichergestellt wurde.

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Anti vax pop duo Right Said Fred shock fans with plug for Neo Nazi web stream – #covidioten

The 90s band shared the link on messaging app Telegram to 5,600 fans who were greeted with a two-hour discussion hosted by PA leader Mark Collett – a neo-Nazi who has praised Hitler. Pop nice guys Right Said Fred stunned fans by sharing a web video of Neo-Nazis spouting ­racist conspiracy theories and anti-vax madness. The I’m Too Sexy stars promoted a livestream ­starring the leader of Patriotic Alternative – described as the UK’s biggest fascist threat. The 90s band – led by brothers Fred and Richard Fairbrass – used their page on messaging app Telegram to share the link to 5,600 fans. A spokesman said it was done in error and had since been deleted. Listeners were greeted with a two-hour discussion hosted by PA leader Mark Collett – a neo-Nazi and Holocaust denier who has praised Hitler.

via irishmirror: Anti vax pop duo Right Said Fred shock fans with plug for Neo Nazi web stream

AUF #SPOTIFY SIND #RECHTSROCK-BANDS WEITERHIN AKTIV

Spotify bietet Neonazi-Bands und rechtsextremen Podcasts eine Bühne. Neu ist das Problem nicht, doch der Streamingdienst reagiert wenig konsequent. Jetzt können Rechtsrock-Bands offenbar sogar Werbung buchen. Als Abbas morgens Musik auf Spotify hört, hätte er nie ahnen können, mit welchem Werbespot das Album seiner Lieblingsband unterbrochen wird: „Denn wir, wir sind nicht einfach Kameraden. Und wir geben nicht nach“, brüllt ein Mann über eine Gitarren-Drohkulisse. Die Werbung ist für „Kameraden“, die neue Single der deutschen Band „Hetzjaeger“. Die Uhrzeit und das Datum der Veröffentlichung können kein Zufall sein: Am 30. Januar um 18:18 Uhr feiert der Song „Weltpremiere“ auf Telegram. An diesem Tag im Jahr 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, der Zahlencode „18“ steht in der rechtsextremen Szene für AH, die Initialen des „Führers“. „Hetzjaeger“ gründeten sich offenbar im Dezember 2021, die Single „Kameraden“ ist das Debüt. Auf YouTube schreibt die Band über sich: „Wir sind Hetzjaeger und machen Deutschrock gegen Lügen, Hetze und Unehrlichkeit. Wir sind Deutsche, Kameraden und haben die Schnauze voll davon wie es im Moment in unserem Land läuft“. Das Logo besteht aus den Buchstaben „HJ“ – was auch die Abkürzung der Hitlerjugend war. Eine waschechte Rechtsrock-Band.
Auch auf Telegram, Instagram, Deezer, SoundCloud und Facebook hat „Hetzjaeger“ bereits Profile, wenn auch nur mit einer bescheidenen Followerschaft. Auf Instagram posieren Bandmitglieder mit Hundemasken und Fackeln – Eindrücke vom Videodreh für die neue Single. Auf Telegram kommentiert die Band das Fotoshooting: „Mit den Fackeln durch den dunklen Wald zu laufen war ein tolles Gefühl!“ Und mit Spotify, mit rund 381 Millionen aktiven Nutzer:innen der weltweit größte Audiostreamingdienst, hat die Band ein effektives Mittel, um ihre Single zu promoten. „Ich war total schockiert“, sagt Abbas, der in Wirklichkeit anders heißt, gegenüber Belltower.News. Dass eine Rechtsrock-Band Werbung auf Spotify schalten kann, kann er nicht nachvollziehen. Anonym zu bleiben, hat für ihn gute Gründe: „Als jemand, der schon von Nazis bedroht wurde, hat mich das ziemlich getroffen, mir sowas morgens auf Spotify anhören zu müssen“. Kaum eine Woche später hört Abbas die Werbung auf Spotify erneut, zweimal sogar. Screenshots und Audioaufnahmen der Werbung liegen Belltower.News vor. Abbas will Antworten. Wie viele Menschen haben die Werbung von „Hetzjaeger“ gehört? Wie viel Geld hat Spotify damit verdient? Und warum bietet der Streamingdienst der Band überhaupt eine Bühne? Zum Werbespot von „Hetzjaeger“ konnte das Unternehmen auf Anfrage von Belltower.News keine Auskunft vor Redaktionsschluss geben. Spotify wollte auch nicht bestätigen, ob „Hetzjaeger“ ein Werbekunde ist.

via belltower: AUF SPOTIFY SIND RECHTSROCK-BANDS WEITERHIN AKTIV

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Rosen auf den Weg gestreut (Theobald Tiger) – #remember #tucholsky #geburtstag

Ihr müßt sie lieb und nett behandeln, erschreckt sie nicht – sie sind so zart!
Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln, getreulich ihrer Eigenart!
Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft –: Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Wenn sie in ihren Sälen hetzen, sagt: „Ja und Amen – aber gern!
Hier habt ihr mich – schlagt mich in Fetzen!“ Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft! Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Und schießen sie –: du lieber Himmel, schätzt ihr das Leben so hoch ein?
Das ist ein Pazifisten-Fimmel! Wer möchte nicht gern Opfer sein?
 Nennt sie: die süßen Schnuckerchen, gebt ihnen Bonbons und Zuckerchen …

Und verspürt ihr auch in eurem Bauch den Hitler Dolch, tief, bis zum Heft –:
 Küßt die Faschisten, küßt die Faschisten,  küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft –!

wikisource: Rosen auf den Weg gestreut

Kurt Tucholsky: geboren 9. Januar 1890

#Razzia bei #MarilynManson nach Missbrauchsvorwürfen

Ermittler vollstreckten in Mansons Haus in West Hollywood einen Durchsuchungsbefehl im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen wegen Missbrauchs. Das Haus von Marilyn Manson in West Hollywood wurde am Montag (29.11.) vom Los Angeles County Sheriff’s Department durchsucht. Dazu waren auch mehrere Spezialeinheiten vor Ort. Quellen der Online-Boulevardzeitung „TMZ“ bestätigten, dass der Musiker Ziel der Razzia war. Mögliches Beweismaterial sichergestellt. Dem Durchsuchungsbefehl liegen verschiedene, dem Musiker vorgeworfene, sexuelle Übergriffe zu Grunde. Brian Hugh Warner, wie der 52-Jährige mit bürgerlichem Namen heißt, war bei der Kontrolle nicht zu Hause. Unter den beschlagnahmten Gegenständen sollen Festplatten und andere Medienspeicher als mögliches Beweismaterial gewesen sein. Manson soll seine Opfer in eine Zelle gesperrt haben. Zuletzt wurde durch Recherchen des amerikanischen ROLLING STONE publik, dass Manson seine früheren Partnerinnen immer wieder in einen kleinen, schalldichten Raum eingesperrt haben soll – eine von ihm erdachte Strafe, wenn sich die Frauen nicht so verhalten haben, wie von ihm gewollt. Ob die Polizei jene angeblich durch Schaumstoff gedämpfte Gefängniszelle gefunden hat, ist nicht bekannt. Mehr als ein Dutzend Frauen bezichtigen ihn des Missbrauchs. Mindestens 15 Frauen, darunter Schauspielerin und Ex-Freundin Evan Rachel Wood, beschuldigen den Sänger des sexuellen, physischen oder psychischen Missbrauchs. Von einigen wird er sogar der Vergewaltigung bezichtigt. Zwar hat Manson in der Vergangenheit alle Anschuldigungen bestritten und behauptet, dass seine Anklägerinnen „zynisch und unehrlich versuchen, die #MeToo-Bewegung zu Geld zu machen und auszunutzen“, indem sie einen „koordinierten Angriff starten“.

vi rollingstone: Razzia bei Marilyn Manson nach Missbrauchsvorwürfen

#Hausdurchsuchung in #Brandenburg – #Polizei löst Veranstaltung von Rechtsextremen in #Neupetershain auf

Über 60 Mitglieder der rechtsextremen Szene haben sich am Samstagabend in dem Brandenburger Ort versammelt. Wegen Missachtung der Corona-Regeln wurde die Veranstaltung aufgelöst. Die Polizei hat bei einer Hausdurchsuchung in der rechtsextremen Szene in Neupetershain (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) eine Veranstaltung mit 66 Teilnehmern aufgelöst. Wie eine Sprecherin sagte, handelte es sich um „eine als privat deklarierte Veranstaltung“. Die Beamten hatten demnach am Samstagabend einen Durchsuchungsbeschluss in einem Ermittlungsverfahren wegen Zeigen des Hitlergrußes vollstreckt. Vor Ort trafen sie dann unter anderem auf mehrere Mitglieder der neonazistischen Vereinigung „Brigade 8“ und der beiden rechtsextremen Bands „Death or Glory“ und „Sonderkommando Elbe“. Außerdem wurden drei Personen in Gewahrsam genommen, die nach Polizeiangaben Widerstand gegen Beamte geleistet hatten. Ein Besucher hatte demnach einen Teleskopschlagstock bei sich. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

via tagesspiegel: Hausdurchsuchung in Brandenburg – Polizei löst Veranstaltung von Rechtsextremen in Neupetershain auf

siehe auch: Durchsuchung Oberspreewald-Lausitz – Polizei löst Veranstaltung von Rechtsextremen in Neupetershain auf. Bei einer Hausdurchsuchung in der rechtsextremen Szene in Neupetershain im Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat die Polizei in der Nacht von Samstag zu Sonntag eine Veranstaltung aufgelöst. Drei Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Polizei hat bei einer Hausdurchsuchung in der rechtsextremen Szene in Neupetershain im Landkreis Oberspreewald-Lausitz eine Veranstaltung mit 66 Teilnehmern aufgelöst. Wie eine Polizeisprecherin sagte, handelte es sich um „eine als privat deklarierte Veranstaltung“.