AfD-Politiker in Moskau Ein Festival für Putin

Konzertauftritte des AfD-Abgeordneten Moosdorf in Russland finanzierte der Kreml. Nun war er wieder in Moskau. Offenbar vermittelt er ein Musikfestival – mit Staatschef Putin als Gast? Der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Moosdorf ist erneut nach Russland gereist und hat dort einen außenpolitischen Berater von Staatschef Wladimir Putin getroffen. Das belegt ein Foto, das t-online vorliegt. Zweck der Reise Anfang März war, ein internationales Chorfestival in Russland zu organisieren – zu dem möglicherweise auch Kremlchef Putin kommen soll. Laut Informationen von t-online soll das Event 2027 stattfinden. Es wird demnach vom russischen Außenministerium und einer staatlichen Stiftung unterstützt. Weder Moosdorf noch der deutsche Veranstalter hinter dem Festival haben das Treffen und die Planungen bislang öffentlich kommuniziert. Kreml finanzierte Konzerte Es ist nicht das erste Mal, dass der Abgeordnete, der derzeit noch den Arbeitskreis Außen der Fraktion leitet, mit engen Russlandkontakten auffällt: Im vergangenen Jahr berichtete t-online zunächst, dass der Berufs-Cellist eine Gastprofessur an der staatlichen Gnessin-Akademie in Moskau angetreten hatte. Dann belegten Recherchen von t-online, dass zwei Konzerte, die er 2023 und 2024 in St. Petersburg gab, über einen Propagandafonds vom Kreml finanziert wurden. Bei Fragen zur Bezahlung verstrickte er sich anschließend in Widersprüche: Moosdorf hatte t-online zunächst schriftlich mitgeteilt und öffentlich verbreitet, ein international übliches Honorar für die Konzerte erhalten zu haben. Später sagte er anderen Medien, er habe extra kein Honorar genommen, da andernfalls eine zu große Nähe zu Putin “herbeifantasiert” werden könne. Millionen-Geschäft mit Festivals Bei seiner aktuellen Reise nach Moskau trat Moosdorf als “Ehrenbotschafter” des deutschen Vereins Interkultur auf. Unter dem Dach dieser Marke veranstaltet der Deutsche Günter Titsch seit mehr als 20 Jahren internationale Chorkonzerte. Seine damit verbundenen Unternehmen setzen laut Schätzungen jährlich Millionen um. /…) Neben Günter Titsch und Moosdorf saß der deutsche Kulturmanager Hans-Joachim Frey mit am runden Tisch in Moskau, an dem die Festspiele besprochen wurden. Er leitete mehr als 15 Jahre den Semperopernball in Dresden und ist für die Ausrichtung des Dresdner Opernballs in Sankt Petersburg bekannt. Er organisierte in Russland auch die Festivals, bei denen Moosdorf auftrat. Dafür nutzte er seine Stiftung Brücke der Künste, deren Kuratorium ein Jugendfreund Putins vorsitzt: der Oligarch Boris Rotenberg. Über die Stiftung liefen damals die staatlichen Zuschüsse. Als Sponsor trat die staatliche Roscongress-Stiftung auf, die Putins Wirtschaftsgipfel in Sankt Petersburg veranstaltet.

via t-online: AfD-Politiker in Moskau Ein Festival für Putin

Thompson sells 500,000 tickets to make Zagreb concert biggest in world history

All tickets for Marko Perković Thompson’s concert at Zagreb’s Hipodrom have officially sold out. On 5th July 2025, more than half a million people will gather for what is set to be the biggest concert in history. This record-breaking event surpasses the previous world record held by Italian rock star Vasco Rossi, who drew 225,173 fans to his concert in Modena in 2017. With over 500,000 tickets sold, Thompson’s performance in Zagreb will be the most attended ticketed concert of all time. The demand for tickets was unprecedented. The first batch of 281,774 tickets sold out on 28th March, making it the largest concert in terms of ticket sales worldwide. When the second batch was released on 2nd April, more than 150,000 tickets were snapped up in just six hours.

via croatiaweek: Thompson sells 500,000 tickets to make Zagreb concert biggest in world history

Kanye West hit with a copyright lawsuit and denied sample due to his antisemitism

German singer Alice Merton filed a lawsuit against Kanye West for alleged copyright infringement. She refused to allow him a sample of her song due to his antisemitism remarks. Kanye West is being hit with a copyright lawsuit by a German singer. The controversial rapper is being sued for copyright infringement by musician Alice Merton for allegedly using an “unauthorized sample” of her song Blindside on his song, Gun to My Head featuring Ty Dolla $ign and Kid Cudi. The song is a part of his Vultures 1 album with Ty that was released in December 2023. According to TMZ, Alice said she penned and recorded Blindside in 2022 and initially discovered Kanye sampled the track when she heard the song. Then in February 2024, Alice said that Kanye asked to use her song Blindside through BMG Rights Management but she declined the request.

via the mirror: Kanye West hit with a copyright lawsuit and denied sample due to his antisemitism

Eigentümer soll Großspender der Partei sein – Wegen AfD-Ärger: Berliner Musiker Zartmann sagt Konzert im Metropol ab

Mit „Tau mich auf“ führt er die Charts an, er singt über Toleranz und Liebe. Am 5. April wollte Berlins Shooting-Star Zartmann eigentlich eine Party im Schöneberger „Metropol“ feiern. Nach Berichten über eine Großspende des Eigentümers an die AfD wurde diese jetzt abgesagt. Auf Instagram erklärte der Musiker, dass er das geplante Release-Konzert „leider absagen“ muss. Als Begründung postete er dazu den Screenshot eines Tagesspiegelartikels zu Verbindungen des „Metropols“-Eigentümers Henning Conle zu mutmaßlichen Großspenden an die AfD. Zartmann kündigte einen Ersatztermin an. Musikalisch unterlegt war die Botschaft mit seinem Song „Meinen die uns“ und der deutlichen Textzeile „F*** die AfD. Ich frage mich wirklich, wer die wählt.“ Mitte Februar hatte der „Tagesspiegel“ berichtet, dass der Duisburger Unternehmer Conle, der die AfD mit 2,35 Millionen Euro unterstützt haben soll, Besitzer des früheren Theaters am Nollendorfplatz (Baujahr 1905) ist.

via bz berlin: Eigentümer soll Großspender der Partei sein Wegen AfD-Ärger: Berliner Musiker Zartmann sagt Konzert im Metropol ab

GROSSEINSATZ IM #SAALEKREIS – #Polizei verhindert #Rechtsrock- #Konzert in #Schiepzig

In Schiepzig im Saalekreis war für Samstagabend offenbar ein Rechtsrock-Konzert geplant. Polizisten haben vor Ort verfassungsfeindliche Symbole erkannt und die Veranstaltung noch vor Beginn untersagt. Es gab keine größeren Zwischenfälle. Drei Ermittlungsverfahren laufen. In Schiepzig, einem Ortsteil von Salzatal im Saalekreis, hat die Polizei am Samstagabend ein Rechtsrock-Konzert unterbunden. Dazu wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der überregionalen rechtsextremistischen Szene erwartet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Bei einer ersten Überprüfung trafen die Beamten nach eigenen Angaben eine Person, die ein Shirt mit verfassungsfeindlicher Symbolik trug. Am Veranstaltungsort seien bereits vor Beginn 141 Menschen gewesen, die daran teilnehmen wollten. Das Konzert sei untersagt worden. Die Polizisten erteilten demnach 124 Anwesenden einen Platzverweis. Zudem seien etwa 30 Fahrzeuge abgewiesen worden, mit denen weitere Personen zur Veranstaltung anreisen wollte.

via mdr: GROSSEINSATZ IM SAALEKREIS Polizei verhindert Rechtsrock-Konzert in Schiepzig

a photo of a police car
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Braune Musik verbreitet Hass: Rechtsrock in Deutschland

Musik der extremen Rechten kommt nicht nur brachial, sondern auch ganz lieblich mit gezupfter Wandergitarre daher. »Wir werden immer mehr, und setzen uns zur Wehr«, singt die Pfälzer Liedermacherin »Julia Juls« in ihrem Song »Kommt raus, kommt raus«. Es geht gegen die Politiker, die angeblich das Land »verraten«, gegen Migranten, gegen alle, die nicht »das Volk« sind. Und immer wieder im Refrain: »Wir kämpfen für unser Land. Hand in Hand für den Widerstand.« Rechtsextreme Musik – oft »Rechtsrock« genannt – habe Konjunktur in Deutschland, sagt der Mainzer Musikwissenschaftler Thorsten Hindrichs. Die Musik mit verschiedenen Stilformen von Heavy Metal über Rap bis zu Liedermachern diene der Selbstvergewisserung und Vernetzung der rechten Szene in Deutschland und in ganz Europa. Ihre Urheber wollten mit rassistischen und fremdenfeindlichen Texten die Menschen zum Hass aufstacheln, sagt der Rechtsrock-Experte. »Flak«, »Arisches Blut« oder »Stahlgewitter« heißen die Bands, die gegen Demokratie und Vielfalt schießen und von einer starken Nation und der Herrschaft einer »weißen Rasse« träumen. Dem Verfassungsschutz waren im vergangenen Jahr rund 130 aktive rechtsextreme Musikgruppen und etwa 60 rechtsextreme Liedermacher oder Solointerpreten bekannt, wie es in der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten der Linken heißt. Obwohl es seit Jahren weniger Konzerte dieser Art in Deutschland gebe (2019: 64 Konzerte, 2023: 39), seien rechtsextreme Bands weiter in großer Zahl aktiv und veröffentlichten zwischen 80 und 100 Tonträger jährlich. Die Zahl einschlägiger Musiklabels und -vertriebe sei in den vergangenen Jahren allerdings kontinuierlich auf 40 gesunken. Anzahl einschlägiger Musiklabels und -vertriebe sei in den vergangenen Jahren auf 40 gesunken Musikwissenschaftler Hindrichs fordert, dass die Sicherheitskräfte mehr Druck auf die Szene ausüben und die Medien das »oft verharmloste oder nicht gesehene« Problem des Rechtsrocks stärker thematisieren müssten. Auch die AfD setze auf rechtsextreme Musik, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Die Aktivistin Julia Götz mit dem Künstlernamen »Julia Juls« sang 2024 beim Neujahrsempfang des AfD-Kreisverbands im südpfälzischen Offenbach an der Queich. Der Verfassungsschutz ordnet sie der Rechtsrock-Szene zu.

via ja: Braune Musik verbreitet Hass: Rechtsrock in Deutschland

siehe auch: Ministerien warnen : Rechtsrock als Bedrohung für innere Sicherheit. Der sogenannte Rechtsrock verbreitet menschenverachtendes Gedankengut durch Musik. Ministerien warnen vor seinem Gefährdungspotenzial, Experten fordern mehr Druck auf die Szene. Bei Rechtsrock-Konzerten versammelt sich die rechtsextreme Szene (Symbolbild) Quelle: imago images Musik der extremen Rechten kommt nicht nur brachial, sondern auch ganz lieblich mit gezupfter Wandergitarre daher. “Wir werden immer mehr, und setzen uns zur Wehr”, singt die Pfälzer Liedermacherin “Julia Juls” in ihrem Song “Kommt raus, kommt raus”. Es geht gegen die Politiker, die angeblich das Land “verraten”, gegen Migranten, gegen alle, die nicht “das Volk” sind. Und immer wieder im Refrain: “Wir kämpfen für unser Land. Hand in Hand für den Widerstand.” Rechtsextreme Musik – oft “Rechtsrock” genannt – habe Konjunktur in Deutschland, sagt der Mainzer Musikwissenschaftler Thorsten Hindrichs. Die Musik mit verschiedenen Stilformen von Heavy Metal über Rap bis zu Liedermachern diene der Selbstvergewisserung und Vernetzung der rechten Szene in Deutschland und in ganz Europa. Ihre Urheber wollten mit rassistischen und fremdenfeindlichen Texten die Menschen zum Hass aufstacheln, sagt der Rechtsrock-Experte.

Legendary Punk Rocker Turns ‘Nazi Punks F**k Off’ Into Anti-Trump Anthem – #LoveMusicHateFascism

Punk legend Jello Biafra broke out one of his classic Dead Kennedys tracks during a guest appearance with Necrot and The Calaveras Brothers at a show this week. But he made one big tweak to take on President Donald Trump. Biafra turned the anti-fascist anthem “Nazi Punks Fuck Off” into “Nazi Trumps Fuck Off,” with the audience at the Marquis Theater in Denver taking over the “fuck off” part of the chorus. Biafra performed a Trump-themed version of the track early in Trump’s first term as well. As he introduced the song, Biafra also took on Live Nation and Elon Musk ― then delivered a warning about the current climate. “For the first time ever, we are staring at real, live fascist dictatorships with red, white and blue brownshirts all over this country,” he said.

via aol: Legendary Punk Rocker Turns ‘Nazi Punks F**k Off’ Into Anti-Trump Anthem

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