Anti-fascist Canadian hardcore band kicks Nazi off stage (video) – #LoveMusicHateFascism

Jennifer Sandlin Recently, the lead singer of Edmonton-based hardcore punk band Vargouille kicked an audience member in the front row who was throwing up Nazi Sieg Heil salutes. In a video that’s circulating online from that recent Vancouver show, as the band performs, you can see the audience in question member do one Nazi salute, and then another. After the second one, the lead singer notices and kicks him from the stage, yelling, “you don’t f* do that s here!” The band has gotten a ton of support online, which led them to post a video and statement on their Instagram: Hendrik wanted to say how appreciative we all are for your support over the past couple weeks. It’s been so f**** crazy. Everyone that shared, commented, and like that video. Thank you.  We are a bunch of dorks, that love fantasy, hardcore, and crushing fascist simping fools. Nice to know that there’s an audience to placate our madness.  Keep msging us about punk rock and DnD. We are responding to everything . . .  We wish you good fortune in the wars to come! Vargouille is a Dungeons & Dragons-inspired anti-fascist hardcore band.

via boingboing: Anti-fascist Canadian hardcore band kicks Nazi off stage (video)

Tetzlaff über Absage seiner US-Tour: “Stillsein ist keine Option”

Der Hamburger Geiger Christian Tetzlaff hat an diesem Wochenende sämtliche Konzerte in den USA abgesagt. Er habe sich gefühlt wie ein Kind, das einen Horrorfilm sieht – so zitierte ihn am Wochenende die renommierte “New York Times”. Im Interview mit NDR Kultur spricht Christian Tetzlaff über seine Beweggründe, diesen Schritt zu gehen. Er habe aber keine andere Möglichkeit mehr gesehen – auch für die Zukunft nicht, so der Musiker am Donnerstag im Gespräch. In den sieben Wochen von Donald Trumps zweiter Amtstzei sei “alles um hundert Jahre zurückgedreht worden”. Europa werde “entsetzlich angegriffen.” Das bedeute auch für Deutschland, die “Zeit der Unschuld” sei leider vorbei. In den USA herrsche aber absolute Stille – bei Musikern, bei Orchestern, selbst bei Politikern – und der Mangel an Mitgefühl für leidende Leute sei “erschütternd”. (…) Für mich ist der Grund, dass ich absage, weil in Amerika absolute Stille herrscht, bei Musikern, bei Orchestern, selbst bei Politikern. Wir würden alle erwarten, dass jetzt Millionen auf der Straße sind, denn es wird alles abgeschafft, wofür Amerika stand. Es werden Frauenrechte abgeschafft, es werden Gleichberechtigungs-Themen vollkommen gecancelt. Heute ist das Bildungsministerium aufgelöst worden, und 45.000 Menschen sollen entlassen werden. Die Liste ist endlos, aber keiner kommentiert es. Ich habe mit amerikanischen Musikern gesprochen, und viele finden es auch furchtbar. Das sind jetzt vier Jahre – und in den ersten sieben Wochen ist alles um hundert Jahre zurückgedreht worden.

via ndr: Tetzlaff über Absage seiner US-Tour: “Stillsein ist keine Option”

siehe auch: Wegen Trumps Politik Violinist Christian Tetzlaff sagt USA-Konzerte ab In den USA habe er sich gefühlt wie ein Kind, das einen Horrorfilm sieht. Christian Tetzlaff hat sämtliche anstehenden Konzerte in den USA abgesagt. Ein Grund: fehlender Protest unter Musikern und Politikern. Christian Tetzlaff habe »fürchterlich« mit sich gerungen, denn »Amerika war eigentlich immer« sein Hauptspielfeld. Das erzählte Christian Tetzlaff, 58, im Interview mit dem NDR . Aber derzeit in den USA aufzutreten, angesichts der politischen Situation unter Donald Trump, ist für den Hamburger Star-Violinisten keine Option. Wie zuvor die »New York Times«  berichtete, hat Tetzlaff alle seiner acht geplanten Shows in den Staaten abgesagt. Bei seinem letzten Auftritt in den USA habe er sich demnach wie ein Kind bei einem Horrorfilm gefühlt, angesichts der dort herrschenden Ruhe, trotz der drastischen politischen Veränderungen in dem Land; Alarmed by Trump, a Renowned German Violinist Boycotts the U.S. Christian Tetzlaff said he was disturbed by the president’s embrace of Russia and other policies. “There seems to be a quietness or denial about what’s going on,” he said. When the German violinist Christian Tetzlaff returned home to Berlin after a recent performance in Chicago, he was distraught. The concert had gone well, but he was increasingly disturbed by political developments in the United States: President Trump’s embrace of Russia, the dizzying cuts to the federal work force and changes in policies affecting transgender Americans. “I felt like a child watching a horror film,” he said in an interview. On Friday, Mr. Tetzlaff, 58, a renowned violinist who frequently performs in the United States, said that he was canceling an eight-city tour of the country with his quartet this spring — including a stop at Carnegie Hall — and that he was unlikely to perform again in America unless the government reversed course. “There seems to be a quietness or denial about what’s going on,” he said. “I feel utter anger. I cannot go on with this feeling inside. I cannot just go and play a tour of beautiful concerts.” Harrison W. Fields, a White House spokesman, offered a two-word response to Mr. Tetzlaff’s cancellation: “America first.” Mr. Tetzlaff is one of the first major foreign artists to try to use a cultural boycott to influence Mr. Trump’s policies during his second term.

Party-Eklat – „Ausländer raus!“-Skandal im feinen Berliner Tennisclub

Videoaufnahmen zeigen junge Partygäste, die „Ausländer raus“ grölen. Ausländerfeindlicher Exzess im Berliner Tennisclub. Im Clubhaus des feinen Berliner Tennisclub 1899 Blau-Weiss kam es auf einer Party am 1. März zum Eklat. Veranstalter der Feier war der Tennisclub LTTC Rot-Weiß Berlin. Unter dem großen Kristalllüster tanzten geschätzt mehrere Hundert junge Tennisfreunde, tranken Champagner, Gin-Tonic und skandierten teilweise zu Partymusik „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“. Skandal! Der Club ist sonst für feines Benehmen und blütenweiße Tennis-Outfits bekannt. Auf dem Video klingt der Song nach „L’Amour Toujours“ von Gigi D’Agostino (57). Das Lied ist spätestens seit dem ausländerfeindlichen Vorfall auf Sylt bundesweit bekannt und durfte auf dem vergangenen Oktoberfest in München nicht gespielt werden. (…) Der Club-Anwalt legt Wert auf die Feststellung, dass „Party-Besucher bei Wahrnehmung der ausländer- und verfassungsfeindlichen Gesänge auf die Täter zugegangen sind und diese zur Unterlassung aufgefordert haben sollen“. Eine Sprecherin der Berliner Polizei bestätigte auf Anfrage: „Uns liegt eine Anzeige vor. Die Ermittlungen laufen.“

via bz berlin: Party-Eklat „Ausländer raus!“-Skandal im feinen Berliner Tennisclub

65.000-Euro-Niederlage von Fler vor Bundesverfassungsgericht – Rapper können für ihr Pub­likum haften

Fler (bürgerlich Patrick Losensky) hat häufiger mit den Gerichten zu tun. Nun erlitt er eine 65.000 Euro schwere Niederlage vor dem Bundesverfassungsgericht.Weil Rapper Fler sich nicht an ein Verbot einer Liedzeile hielt, musste er immer wieder Ordnungsgelder zahlen. Gegen eines erhob Fler Verfassungsbeschwerde. Doch sein Argument – das Publikum war’s – überzeugte die Verfassungsrichter nicht. Der Berliner Rapper Fler ist vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gescheitert. Er war gegen ein Ordnungsgeld in Höhe von 65.000 Euro vorgegangen, das er deshalb kassiert hatte, weil er auf verbotene Liedzeilen gesungen hatte bzw. hatte singen lassen und Videos davon verbreitet hatte. Das BVerfG nahm seine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an (Beschl. v. 19.12.2024, Az. 1 BvR 1425/24). Fler habe nicht ausreichend begründet, warum die Ordnungsgeldbeschlüsse zweier Münchener Gerichte Fler in seinen Grundrechten verletzen sollen. Insbesondere konnte Fler nicht mit dem Argument durchdringen, dass er es nicht zurechnen lassen müsse, wenn das Publikum die verbotenen Textzeilen singe. (…) Für den Fall der Zuwiderhandlung wurden die gesetzlichen Ordnungsmittel angedroht. Das sind nach § 890 Zivilprozessordnung (ZPO) Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, und ersatzweise Ordnungshaft. Wiederholt verbreitete Fler in der Folge jedoch Teile der verbotenen Liedzeilen, weshalb vier Ordnungsmittelverfahren gegen ihn geführt wurden. Ein fünftes wurden eingeleitet, nachdem Fler auf drei Konzerten im Sommer 2023 die verbotene Passage angestimmt – zweimal hatte er auch selbst eine verbotene Zeile gesungen –, dann jeweils das Mikrofon Richtung Publikum gehalten und sich zum Beat auf und ab bewegt hatte, während das Publikum jeweils andere verbotene Zeilen gesungen hatte. Von einem dieser Konzert-Momente postete Fler am nächsten Tag ein Video auf seinem Twitter-Account. Im Februar 2024 verhängte das LG München I in dem fünften Ordnugsmittelverfahren deshalb ein Ordnungsgeld in Höhe von 65.000 Euro. Die hiergegen eingelegte Beschwerde wies das Münchener Oberlandesgericht (OLG) zwei Monate später zurück.  Das Publikum war’s Diese Beschlüsse griff Fler mit der Verfassungsbeschwerde an – und scheiterte. Die 2. Kammer des Ersten Senats nahm die Sache nicht zur Entscheidung an. Eine Grundrechtsverletzung sei nicht substantiiert dargelegt. Damit rügte Fler letztlich erfolglos einen Verstoß gegen das sogenannte Doppelahndungsverbot, eine Verletzung des Schuldgrundsatzes, seiner persönlichen Freiheit sowie der Kunstfreiheit. Eine Verletzung des Schuldgrundsatzes, der u. a. im Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 Grundgesetz, GG) und in der Menschenwürdegarantie (Art. 1 Abs. 1 GG) verankert ist, konnten die Richter nicht erkennen.

via lto: 65.000-Euro-Niederlage von Fler vor Bundesverfassungsgericht Rapper können für ihr Pub­likum haften

Geständnisse im Rechtsrock-Prozess in Lüneburg

Zwei der fünf Angeklagten haben einen Teil der ihnen vorgeworfenen Taten im Lüneburger Rechtsrock-Prozess eingeräumt. Sie gaben beide vor dem Landgericht der Hansestadt an, leidenschaftliche Schallplatten-Sammler zu sein. Ein 35-Jähriger aus Bardowick bei Lüneburg gilt als Rädelsführer und gestand, einige Tonträger selbst produziert zu haben. «Ob es links oder rechts war, hat mich nicht so richtig interessiert», sagte er. Nach einem halben Jahr in Untersuchungshaft hob das Gericht am Mittwoch den Haftbefehl gegen ihn auf. Der Anteil der Rechtsrock-Platten an seinen Gesamtverkäufen sei eher gering gewesen, das meiste sei nicht strafrechtlich relevant. Seine Garage soll unter anderem als Lager für die produzierten Titel gedient haben. Zehn Jahre habe er damit seinen Lebensunterhalt bestritten, 2023 sogar eine kleine Plattenfirma übernommen.  Seit 2018 soll er zusammen mit den Männern aus Berlin, Hamburg, den Landkreisen Herzogtum-Lauenburg in Schleswig-Holstein und Biberach in Baden-Württemberg nationalsozialistische, antisemitische Parolen und rassistische Ideologie verbreitet haben. Die Lieder rufen etwa zu Gewalt gegen Ausländer auf. (…) Die Männer zwischen 35 und 54 Jahren sollen mehr als 28.000 Tonträger verkauft und geschätzt mindestens 285.000 Euro erwirtschaftet haben, heißt es in der Anklageschrift der Celler Staatsanwaltschaft. Den Angeklagten wird die Bildung beziehungsweise Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Hinzu kommen die Vorwürfe des Verdachts der Volksverhetzung in bis zu 48 Fällen sowie die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Gewaltdarstellung.

via zeit: Geständnisse im Rechtsrock-Prozess in Lüneburg

POLIZEI ZERSCHLÄGT NEONAZI-TREFF BEI DRESDNER KLEINGARTENVEREIN

Knapp 3000 Rechtsextremisten zogen am Samstag durch Dresden, gedachten der Bombenopfer im Zweiten Weltkrieg. Abends sollte offenbar gefeiert werden – in einer Gartensparte. Die Polizei löste die Veranstaltung auf. Das kam nicht bei allen Teilnehmern gut an. Wie die Polizei mitteilte, sei gegen 20 Uhr eine “rechtsextremistische Musikveranstaltung” an der Nätherstraße im Stadtteil Seidnitz verhindert worden. Der Staatsschutz der Polizeidirektion Dresden hatte Wind vom Event bekommen und schickte Beamte zum Kleingärtnerverein “Am Wiesengrund”. Vor Ort seien 74 Personen “des rechten Spektrums” festgestellt worden – offensichtlich gerade dabei, eine Musikveranstaltung auf die Beine zu stellen. “Entsprechendes Equipment hatten sie dabei”, so die Polizei. Zum Einsatz kam es wohl nicht. Die Polizisten nahmen die Identitäten der Beteiligten auf und sprachen Platzverweise aus – nicht zu Gefallen aller Anwesenden! Ein Teil der Gruppe sei “bedrohlich gegenüber den Polizeibeamten” aufgetreten. Anscheinend so sehr, dass nun “strafrechtliche Schritte geprüft werden”. Nur einen Monat, nachdem eine Rechtsrock-Feier mit 90 Gästen in einem Sportlerheim im Dresdner Ortsteil Schönfeld aufgeflogen war, sollte nun das nächste Neonazi-Event stattfinden.

via tag24: POLIZEI ZERSCHLÄGT NEONAZI-TREFF BEI DRESDNER KLEINGARTENVEREIN

Polizei löst Konzert der rechtsextremen Szene auf – #zwickau

Die Polizei hat im Zwickauer Stadtteil Schedewitz ein Konzert der rechtsextremen Szene aufgelöst. Der Liederabend fand in einer Gartensparte statt, die Räumlichkeiten waren für eine familiäre Geburtstagsfeier angemietet worden, teilte die Polizeidirektion Zwickau mit. Man sei mit 30 Beamten im Einsatz gewesen und habe vor Ort 41 Personen aus dem rechten Spektrum festgestellt. Für ein Konzert habe keine Genehmigung vorgelegen, die Veranstaltung sei aufgelöst worden. Straftaten habe die Polizei nicht festgestellt.

via faz: Polizei löst Konzert der rechtsextremen Szene auf

siehe auch: Polizei löste rechte Veranstaltung auf. Am Freitagabend löste die Polizeidirektion Zwickau einen durch Vertreter der rechten Szene veranstalteten Liederabend auf. Kurzfristig war der Polizei bekannt geworden, dass in einer Gartensparte an der Alten Landstraße ein durch Vertreter der rechten Szene veranstalteter Liederabend stattfinden soll. Die Räumlichkeiten wurden zuvor zum Zweck einer familiären Geburtstagsfeier angemietet. Die Zwickauer Polizei initiierte daraufhin einen Einsatz, an dem Revierkräfte und Einsatzbeamte beteiligt waren. Die rund 30 Polizisten stellten vor Ort 41 Personen des rechten Spektrums fest. Die Beamten erklärten dem Verantwortlichen, dass die Veranstaltung zu beenden ist, da diese nicht zum Zwecke eines Liederabends der rechten Szene gestattet wurde.