Proteste gegen AfD-Chefin – ARD-Sommerinterview mit Weidel versinkt im Chaos

Die ARD hat die ehemalige Kanzlerkandidatin und AfD-Chefin im Sommerinterview mit kritischen Fragen und Fakten konfrontiert. Alice Weidel konnte diese jedoch kaum verstehen. Passend zu den hohen Temperaturen fand das ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel draußen statt. In einem Open-Air-Studio auf der Terrasse des zum Bundestag gehörenden Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses direkt an der Spree mit dem Reichstag im Hintergrund saßen sich am Sonntagnachmittag die AfD-Chefin und der ARD-Moderator Markus Preiß auf zwei roten Stühlen in gebührendem Abstand gegenüber. Doch das halbstündige Gespräch zwischen ihnen lief nicht wie geplant. Vor dem Reichstag – und während der Übertragung hinter Weidel gut sichtbar – hatte sich eine Gruppe von Demonstranten versammelt. Sie hatten Transparente, Trillerpfeifen und Trommeln dabei und protestierten gegen die AfD und die Einladung Weidels ins öffentlich-rechtliche Fernsehen. Während Preiß Fragen zu Alice Weidels Politik und ihren Wahlversprechen stellte, war sie sichtbar abgelenkt und musste wiederholt nachfragen, was der Moderator gerade gesagt hatte. “Entschuldigung, es ist ein bisschen laut hier wegen der NGO-Demonstranten”, sagte Weidel. Sie behauptete, dass die Proteste von parteinahen Nichtregierungsorganisationen bezahlt worden seien. Tatsächlich steckte hinter der Aktion nach eigenen Angaben die Gruppe Zentrum für Politische Schönheit, die für solche Demos einen Bus mit extrem starken Lautsprechern ausgerüstet hat. Den Bus hat sie “Adenauer SRP+” getauft. Bei X schrieb die Gruppe: “TV-Tipp: Schaut Euch heute UNBEDINGT das Sommerinterview mit Alice Weidel in der ARD ab 18 Uhr an! Mit dabei: Der Adenauer SRP+”. (…) Außerdem sollte es kein Bürgergeld mehr für ausländische Staatsbürger geben und Asylbewerber nur noch Sachleistungen erhalten. “Für alles ist Geld da, nur für die eigenen Menschen nicht”, so Weidel. Preiß fragte daraufhin, ob sie denn von den Menschen Verständnis für ihre jüngste Gehaltserhöhung erwarten würde. Wie t-online zuerst berichtet hatte, haben die Fraktionschefs Weidel und Chrupalla ihre Gehälter verdoppelt – und kommen jetzt mit ihren Bundestagsdiäten auf mindestens rund 24.000 Euro im Monat. Alice Weidel räumte ein: “Der Sprung ist sehr groß.” Doch damit habe die AfD die Bezahlung nur auf das Niveau der anderen Parteien angepasst. “Mit der Verdopplung unseres Wahlergebnisses haben wir auch deutlich mehr Verantwortung”, sagte sie. Protestaktion stört Sommerinterview mit Weidel Im Verlaufe des Interviews rückten Weidel und Preiß ihre roten Stühle näher aneinander, um sich besser zu verstehen, doch auch der Lärm wurde immer lauter. Es erklang gut hörbar ein Lied, dessen Text nur aus zwei sich immer wiederholenden Wörtern bestand: “Scheiß AfD”. “Das bringt so nichts, ich kann nichts verstehen”, sagte Weidel.

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siehe auch: Protestierende stören Interview mit AfD-Chefin Alice Weidel Das ARD-Interview mit Alice Weidel wurde durch eine Aktion gestört. Die AfD-Chefin spricht von chaotischen Zuständen – auch mit Blick auf das ganze Land. Das ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel ist im Lärm einer Gegendemonstration fast untergegangen. Das Open-Air-Gespräch im Berliner Regierungsviertel an der Spree wurde von Protest mit Trillerpfeifen, Hupen und lauter Musik mit Anti-AfD-Slogans vom anderen Ufer begleitet. Zu sehen waren auf der anderen Spreeseite eine kleinere Demogruppe und ein großer Bus.  Weidel gab mehrfach an, sie habe die Fragen von Moderator Markus Preiß nicht verstanden. “Es ist extrem laut im Hintergrund, und ich kann Ihre Fragen kaum verstehen”, sagte sie an einer Stelle auf der Terrasse des zum Bundestag gehörenden Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses. Weidel wollte das Interview dennoch fortsetzen und forderte Preiß auf, dieses “ganz normal” weiterzuführen. Preiß sprach anschließend im Livestream der ARD auf Nachfrage von verschärften Bedingungen. Man habe sich teilweise kaum verstehen können; Protesters drown out live interview with far-right AfD party leader Alice Weidel. Far-right leader Alice Weidel’s scheduled “summer interview” was drowned out by raucous demonstrators. A scheduled live, open-air television interview with the co-leader of the far-right Alternative for Germany (AfD) party, Alice Weidel, was drowned out on Sunday by boisterous protesters. The demonstrators, which positioned themselves across the River Spree from the televised set-up in Berlin’s government quarter, sang songs, blew whistles and shouted anti-AfD slogans. Weidel and her host, public broadcaster ARD’s Markus Preiß, had to lean forward multiple times to understand the questions posed by the other.

siehe dazu auch: Das Interview mit Weidel im Faktencheck, Im ARD-Sommerinterview war die AfD-Vorsitzende Weidel zu Gast. Nicht alle ihre Behauptungen halten einer Überprüfung stand, zum Beispiel gibt es deutlich weniger ausreisepflichtige Syrer als behauptet. (…) Nach dem Sommerinterview beantwortete Weidel noch Fragen aus der tagesschau-Community. Auf die Frage, warum die AfD den menschengemachten Klimawandel leugne, bekräftigte Weidel ihre Skepsis gegenüber der Wissenschaft generell und zog den menschengemachten Klimawandel in Zweifel. Sie sagte: “Der Nachweis, dass der Klimawandel menschengemacht ist – also allein, monokausal, der ist doch gar nicht erbracht.” Das IPCC habe dies nicht nachgewiesen.Das ist falsch. So kommt der Weltklimarat (IPCC) in seinen Berichten, welche den aktuellen Stand der Klimawissenschaft zusammenfassen und bewerten, seit Jahren zu dem Schluss, dass der aktuelle Klimawandel überwiegend menschengemacht ist. Im Synthesebericht zum Sechsten IPCC-Sachstandsbericht heißt es etwa wörtlich: “Menschliche Aktivitäten haben eindeutig die globale Erwärmung verursacht, vor allem durch die Emission von Treibhausgasen.”99,9 Prozent überzeugt von menschengemachtem KlimawandelNeben dem IPCC belegen zahlreiche Studien, dass es unter Klimaforschern Konsens ist, menschliche Aktivitäten als Hauptursache der laufenden globalen Erwärmung zu sehen. Der US-Geologe James Powell untersuchte Zehntausende Fachveröffentlichungen zum Klimawandel und kommt zu dem Schluss, dass 99,9 Prozent der erfassten Wissenschaftler dem Konsens folgen.Ohne den Einfluss von Treibhausgasen, die durch Industrie, Verkehr, Energieerzeugung und Landwirtschaft entstehen, ließen sich die aktuellen Temperaturanstiege nicht erklären. “Der Einfluss des Menschen hat die Atmosphäre nahe der Erdoberfläche in einem Maße erwärmt, wie es seit mindestens 2.000 Jahren nicht mehr der Fall war – und das in den letzten 50 Jahren mit einer beispiellosen Geschwindigkeit”, heißt es in einem Paper des Klimakonsortiums.Weidels Aussage, es gebe keinen “monokausalen Beweis”, verkennt die wissenschaftliche Praxis. In der Klimaforschung geht es nicht darum, eine einzelne Ursache in völliger Isolation zu beweisen, sondern den dominanten Einflussfaktor zu identifizieren. Und dieser ist nach übereinstimmender Bewertung der Forschung der Mensch.

„Rassismus und Extremismus haben bei uns keinen Platz“: Feuerwehr wirft Jugendlichen (14) raus

Ein Mitglied der Lübzer Jugendfeuerwehr wurde mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen. Der Jugendliche war mit problematischen Inhalten im Netz aufgefallen. „Wir haben in der Lübzer Feuerwehr kein rechtsradikales Problem“, betont Bürgermeisterin Astrid Becker (Die Linke) zu Beginn des Gesprächs. Fakt ist: Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt hat einen Jugendlichen mit sofortiger Wirkung aus ihren Reihen ausgeschlossen. Der 14-Jährige war im Internet durch das Teilen von rechten Parolen sowie eines Fotos mit verfassungsfeindlichen, rechtsradikalen Symbolen aufgefallen. „Die Stadt Lübz, die Gemeindefeuerwehr sowie die Jugendfeuerwehr nehmen diesen Vorfall sehr ernst“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Nach sorgfältiger Prüfung des Sachverhalts und in enger Abstimmung mit allen Beteiligten sei das betreffende Mitglied umgehend ausgeschlossen worden. „Rassismus, Extremismus und menschenverachtendes Gedankengut haben in unseren Reihen keinen Platz“

via nordkurier: „Rassismus und Extremismus haben bei uns keinen Platz“: Feuerwehr wirft Jugendlichen (14) raus

„FCK AfD“: Regensburger Dom als Projektionsfläche für politisches Statement

An Regensburgs Wahrzeichen prangten am Samstagabend sechs Buchstaben: „FCK AfD“. Eine deutliche Botschaft – auch ohne das üblicherweise weggelassene ,U’ bestens verständlich. Noch ist unklar, wer dieses Statement am Dom setzte und welche Folgen drohen. „Wir versuchen herauszubekommen, wo das herkommt und werden dann mit den Verursachern reden“, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage (…) Bereits im Januar 2024 wurde der Dom mit den Buchstaben „FCK AfD“ angestrahlt. Bistumssprecher Stefan Groß stellte schon damals klar: „Der Dom sollte nicht als Projektionsfläche für politische Aktionen jedweder Couleur dienen.“

via mittelbayerische: „FCK AfD“: Regensburger Dom als Projektionsfläche für politisches Statement

siehe auch: Politische Protestaktion „FCK AfD“ auf Regensburger Dom projiziert. Der Nordturm des Regensburger Doms wird nachts zum Schauplatz einer politischen Protestaktion. Die Polizei macht einen Verantwortlichen aus. Wer steckt dahinter? Auf den Regensburger Dom ist erneut die Botschaft „FCK AfD“ projiziert worden. Der Nordturm sei gegen 22.45 Uhr am Samstag mit dem politischen Schriftzug bestrahlt worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Polizei machte der Sprecherin zufolge einen 56-Jährigen als Verantwortlichen aus. Demnach sei eine Streife den Nordturm hinaufgegangen, habe die Richtung des Lichtstrahls lokalisiert und dort eine Gruppe an Menschen gesehen. Den Mann erwarte nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit. Wer genau hinter der Aktion steckt und ob weitere Menschen beteiligt waren, gab die Polizeisprecherin zunächst nicht an.

Ukrainian hackers wipe databases at Russia’s Gazprom in major cyberattack, intelligence source says

Cyber specialists from Ukraine’s military intelligence agency (HUR) have carried out a large-scale cyberattack against the network infrastructure of Russian energy giant Gazprom, causing significant disruptions, a HUR source told the Kyiv Independent on July 18. The alleged operation took place on July 17 and targeted systems used by Gazprom and its subsidiaries, which Ukraine’s intelligence claims are directly involved in supporting Russia’s war effort. Gazprom is Russia’s state-owned energy company, one of the world’s largest gas producers and exporters. The cyberattack allegedly destroyed large volumes of data and installed custom software designed to further damage the company’s information systems. (…) According to the source, access to Gazprom’s internal systems was disabled for nearly 20,000 system administrators, and backup copies of key databases were wiped. The attack reportedly affected approximately 390 subsidiary companies and branches, including Gazprom Teplo Energo, Gazprom Obl Energo, and Gazprom Energozbyt. The sources said the attackers managed to destroy clusters of “extremely powerful” servers running 1C, a software widely used for managing documents and contracts, analytics data for pipelines, valves, pumps, and SCADA systems — key elements in operating Gazprom’s technical infrastructure.

via kyivindependent: Ukrainian hackers wipe databases at Russia’s Gazprom in major cyberattack, intelligence source says

⚡️Ukrainian hackers wipe databases at Russia's Gazprom in major cyberattack, intelligence source says. The cyberattack allegedly destroyed large volumes of data and installed custom software designed to further damage the company's information systems.

The Kyiv Independent (@kyivindependent.com) 2025-07-18T10:35:29.956Z

Bozeman sidesteps new state law, adopts Pride flag

After more than five hours of debate, the city commission voted 4-1 to designate the flag as an official flag of Bozeman. Members of Bozeman’s queer community and their allies gather just after midnight on July 16, 2025, to celebrate the city adopting the Pride flag. The rainbow Pride flag can once again fly over Bozeman City Hall after commissioners voted Tuesday night to make it an official city flag, sidestepping a Montana state law targeting the controversial symbol.  Four out of five of Bozeman’s commissioners supported the Pride flag, with the lone vote of dissent made by Commissioner Douglas Fischer, who argued that the flag was divisive and threatened to “drive a wedge” into the community.  Bozeman Mayor Terry Cunningham spoke to the commission after hearing more than five hours of intense public comment on the issue, both for and against the resolution. Cunningham said it was clear to him that Bozeman had a responsibility to stand for a “safe, welcoming and diverse community,” and adopting the Pride flag sends that signal. “Everyone is welcome in Bozeman, and they are welcome under that flag,” Cunningham said.  The resolution declares “the Pride flag and its variants to be official flags of the city of Bozeman” and allows the mayor and city manager to choose when and where to fly the flags on city property. The resolution does not alter or replace the current city flag.

via montanafreepress: Bozeman sidesteps new state law, adopts Pride flag

hands joined against progress pride flag
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“Keine Substanz” – Gutachten entlastet Brosius-Gersdorf von Plagiatsvorwürfen

In der Union ist die SPD-Richterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf umstritten wegen bestimmter Positionen. Zuletzt kamen Vorwürfe wegen ihrer Doktorarbeit hinzu. Gutachter nehmen nun Stellung. Der SPD-Verfassungsrichterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf ist nach einem von ihr und ihrem Mann in Auftrag gegebenen Kurzgutachten kein wissenschaftliches Fehlverhalten vorzuwerfen. “Die Prüfung hat ergeben, dass die Vorwürfe unbegründet sind und keine Substanz haben”, erklären die Rechtsanwälte Michael Quaas und Peter Sieben von der Anwaltskanzlei Quaas und Partner in einem Begleitschreiben. Die Stuttgarter Kanzlei gibt ausdrücklich eine vorläufige Bewertung ab. “Eine ausführliche rechtliche Bewertung soll ggf. zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen”, heißt es in dem Kurzgutachten.

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Massiver Flop: Verkaufszahlen des Cybertruck haben sich halbiert

Auch im Vergleich zum bereits schlechten ersten Quartal bricht die Nachfrage noch einmal stark ein. Er ist kantig, er hat eine Verkleidung aus Edelstahl und er wurde von Tesla einst als ultimative Zukunftsvision für Elektroautos präsentiert: der Cybertruck. Doch am Markt ist es nicht gut bestellt um das einstige Prestigeobjekt auf Rädern. Die neuen Quartalszahlen sind da und zementieren ein, was sich schon seit längerem abzeichnet. Der Cybertruck ist ein massiver Flop. Insbesondere in Europa befindet sich Tesla in einem starken Sinkflug. Aber auch am US-Heimatmarkt schrumpfen die Marktanteile immer weiter. Das setzt sich auch im zweiten Quartal fort, wie man den Daten im Kelley Blue Book (PDF) entnehmen kann. Gemäß den Schätzungen der Marktbeobachter von Cox Automotive sind die Gesamtverkäufe von reinen E-Autos im Vergleich zum ersten Jahresviertel etwas gesunken (minus 6,3 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr hingegen leicht gewachsen (plus 1,5 Prozent). Mit einem Anteil von 46,2 Prozent bleibt Tesla weiterhin der Platzhirsch, zumal die Nummer zwei, Chevrolet, mit 9,2 Prozent mit großem Respektabstand hinterherfährt. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass im Vergleich zum ersten Quartal um 12,6 Prozent bzw. im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft wurden. In absoluten Zahlen bedeutet das ein Minus von fast 31.000 Autos gegenüber dem zweiten Quartal 2024. Lediglich beim Model 3, dem günstigsten Auto im Angebot, kann Tesla ein Plus von 14,3 Prozent oder rund 6000 Fahrzeugen verzeichnen. Die Neuauflage des Model Y, dem mit Abstand populärsten Fahrzeug des Herstellers, konnte für dieses keine Trendwende einleiten. Hier liegt das Minus bei über 15.000 Fahrzeugen (minus 15 Prozent). Unverändert weiter ging zudem der Absturz der Modelle S und X. Für den Cybertruck wurden nur noch 4300 Verkäufe ausgewiesen. Das entspricht einem Minus von circa 33 Prozent gegenüber dem Vorquartal, in dem man bei 6400 Stück lag

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quelle: Grok