Seit Mai dieses Jahres trainiert in Güstrow ein Active Club. Eine lose Gruppe junger Neonazis, die sich besonders auf Kampfsport fokussiert. In ihren Reihen finden sich auch Gewalttäter. „Jung, sportlich, diszipliniert – im Kampfsport wird aus Schweiß Stärke“, heißt es in einem Telegram-Beitrag des sogenannten Active Clubs Güstrow. Illustriert sind die Worte mit einer Collage: Junge Männer prügeln mit Boxhandschuhen aufeinander ein, Hammer und Sichel, die Zeichen des Kommunismus, sind durchgestrichen und die Parole „Europa verteidigen“ ist zu lesen. Die Bildsprache ist eindeutig: Hier betreiben rechte Männer Kampfsport. Seit Mai 2026 werden auf dem Telegram- und Instagramkanal der Gruppe regelmäßig Bilder vom gemeinsamen Training hochgeladen. In der Spitze nahmen etwa 15 Personen an den Treffen teil. Active Clubs als Einstieg in die rechte Szene Dem Innenministerium MV ist die Gruppe bekannt, wie Marie Boywitt, Sprecherin des Ministeriums, mitteilt.
via ostsee-zeitung: Gewalttätige Mitglieder Active Club Güstrow: Wie gefährlich ist die rechtsextreme Kampfsportgruppe?
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