Das Hochland hat ein Neonazi-Problem. Die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte “Hochland Jugend” (die Abkürzung HJ erinnert an die Hitlerjugend) treibt am Stadtrand ihr Unwesen. Gegenspieler werden bedroht, politische Bemühungen im Ortschaftsrat blockiert. Umstritten ist dabei die Ratsvorsitzende Manuela Schreiter (53, WIR für’s Hochland): Ihr Sohn geriet bereits mehrfach ins Visier der Ermittler. Schon bevor sie die Verfassungsschützer im Juli als rechtsextrem einstuften, wurde die “Hochland Jugend” auffällig. In eigenen T-Shirts sah man sie im August 2025 beim rechten Protest gegen den CSD in Bautzen. Im Frühjahr fielen sie durch verfassungsfeindliche Sticker und Flyer auf. Auch für die Zivilgesellschaft wurde es unangenehm: “Da steckten Zettel mit meinem Gesicht im Fadenkreuz in meinem Briefkasten”, sagt Tom Keiling (40), Vorsitzender des Vereins “Zentrum Interkultureller Verständigung Dresden” (ZIVD). Auch sein Sohn wurde in der Schule drangsaliert. Zweimal wurden zudem die Bremsscheiben des Vereinsbusses mit Sprühfett manipuliert (…) Doch auch mit Unterstützung der CDU fand lediglich die Verurteilung der HJ-Aktivitäten eine knappe Mehrheit – alles andere blockierten AfD und das einst nach CDU-Austritt formierte Bündnis “WIR für’s Hochland” (WfH). Dessen Chefin und Ortsvorsteherin Manuela Schreiter hatte gegen sämtliche Punkte gestimmt. Das kommt kaum überraschend, wenn man das Treiben ihres Sohnes (19) beleuchtet. Bei Instagram posierte er 2023 mit Hitlergruß. Erst 2026 wurde deswegen der Staatsschutz aktiv.

via tag24: BEDROHUNGEN, MANIPULATION, GEWALT: WIE EINE RECHTE JUGENDGRUPPE DAS HOCHLAND IN ATEM HÄLT


0 Comments

Leave a Reply

Avatar placeholder

Your email address will not be published. Required fields are marked *