Seit Monaten soll ein 19-Jähriger in Halle an der Saale einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag geplant haben. Bei seiner Verhaftung wurde eine Langwaffe gefunden. Die Staatsanwaltschaft Halle an der Saale hat in der Schweiz einen 19-Jährigen verhaften lassen, der einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag auf die Synagoge der Stadt geplant haben soll. Ihm werde “Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat” sowie der unerlaubte Besitz einer Schusswaffe vorgeworfen, teilte die Behörde mit. Bei seiner Verhaftung Mitte Februar durch Schweizer Behörden sei neben elektronischen Kommunikationsmitteln auch eine funktionsfähige Langwaffe sichergestellt worden. Am 22. April sei der Beschuldigte von der Schweiz nach Deutschland überstellt worden, wo ihm der Haftbefehl verkündet wurde. (…) Wie Staatsanwalt Benedikt Bernzen mitteilte, schien der Beschuldigte international vernetzt gewesen zu sein. Seine Pläne bei Telegram veröffentlichte er demnach in englischer Sprache, was darauf schließen lasse, dass nicht alle Mitglieder der Gruppe deutschsprachig seien. Jedoch gebe es bisher keine Hinweise darauf, dass er zusammen mit anderen Menschen gehandelt habe, sagte Bernzen. Weitere Details, wie etwa zur Größe der Chatgruppe, nannte er nicht.
via zeit: Mann wegen geplanten Anschlags auf Synagoge in Halle verhaftet
siehe auch: Haftbefehl gegen 19-Jährigen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf Synagoge in Halle (Saale) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Halle hat das Amtsgericht Halle (Saale) am 27. Februar 2025 einen Haftbefehl gegen einen 19-jährigen Beschuldigten wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Tateinheit mit unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe erlassen. Der Haftbefehl wurde am 22. April 2025 verkündet und wird seitdem vollstreckt. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) geplant zu haben. Er soll zwischen Juli 2024 und Februar 2025 sein Vorhaben wiederholt in einer Telegram-Chatgruppe angekündigt und sich im Februar 2025 eine Langwaffe zur Umsetzung seines Plans beschafft haben. Ein konkreter Zeitpunkt für die Durchführung der Tat stand dabei nach derzeitigem Ermittlungsstand noch nicht fest. Der Beschuldigte, der zur Tatzeit in der Schweiz lebte und zuvor in Halle (Saale) wohnhaft war, wurde am 14. Februar 2025 von den Schweizer Behörden festgenommen; Ermittlungen in Halle (Saale) Haftbefehl gegen 19-Jährigen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf Synagoge vollstreckt Im Februar hat die Schweizer Polizei einen Mann festgenommen, der einen Anschlag auf die Synagoge in Halle geplant haben soll. Er hatte sich offenbar schon eine Langwaffe besorgt. Nun ist er in Deutschland. Im Fall eines mutmaßlichen Anschlagsplans auf die Synagoge in Halle (Saale) haben die Ermittler weitere Informationen bekannt gegeben. Gegen einen 19-Jährigen sei Ende Februar Haftbefehl wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Tateinheit mit unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dieser wurde dem Beschuldigten demnach am 22. April verkündet. Die Ermittler werfen dem jungen Mann vor, einen rechtsextrem motivierten Anschlag auf die Synagoge geplant zu haben. Er soll zwischen Juli vergangenen Jahres und Februar seine Anschlagspläne wiederholt in einer Telegram-Chatgruppe angekündigt und sich eine Langwaffe beschafft haben. Ein konkreter Zeitpunkt für die Durchführung der Tat stand der Staatsanwaltschaft zufolge nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht fest. Der Beschuldigte selbst bestreitet demnach, die Anschlagspläne ernsthaft verfolgt zu haben.