Ein 57 Jahre alter Angeklagter aus Remscheid war durch Reichsbürgertum aufgefallen, nun wird ihm unter anderem vorgeworfen, im Netz den russischen Angriffskrieg unterstützt zu haben. Der Angeklagte selber sagt, er sei Diplomat. Und habe deutsche Atombomben an Russland verraten. Die Anklage lautet neben verbotenem Waffenbesitz auf Verleumdung und Billigen von Verbrechen im Internet – nämlich des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Der Angeklagte selber spricht von einem „politischen Schauprozess“ und streitet die meisten Vorwürfe ab. Ein 57-Jähriger, der früher in Remscheid lebte, muss sich derzeit vor dem Landgericht Wuppertal verantworten. Dort räumte er zunächst nur ein, einem Bekannten geraten zu haben, sein Gewehr in einem Klavier zu verstecken, damit die Polizei es nicht findet. Alles andere sei falsch. Seine Wertung des Krieges in der Ukraine hingegen ist klar: „Das ist ein Angriff auf Russland und nicht umgekehrt.“ (…) Die Anklage der Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann vermindert schuldfähig war. Grund soll psychische Erkrankung sein. Derzeit erstellt eine Psychiaterin ein Gutachten über den 57-Jährigen für das Gericht, zu einer möglichen Gemeingefährlichkeit. Stellt das Gericht diese fest, könnte es ihn in eine geschlossene Klinik einweisen. Derzeit sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt. In den Saal wird der Angeklagte von Wachtmeistern geführt. Seinen Anwalt ignoriert er. Dieser Mann sei „ganz bemüht, einen verständnisvollen Eindruck zu machen“. Gegen ihn dürfe gar nicht verhandelt werden, sagt der Angeklagte, wegen seines Status eines russischen Diplomaten.
Gewehre und Pistolen aus dem 3D-Drucker
Ein 55 Jahre alter Mann aus Wuppertal-Elberfeld soll mehrere scharfe Schusswaffen illegal in seiner Wohnung gelagert und einige davon sogar selbst produziert haben. Aufgefallen war er aber an seinem Arbeitsplatz bei den Wuppertaler Stadtwerken.Bei einer Read more