Schweizer muss jetzt vor Gericht Außenministerin Annalena Baerbock hat einen zunächst unbekannten Hassmail-Schreiber angezeigt. Jetzt muss sich ein Schweizer vor Gericht verantworten. Schlimme Entgleisung gegen unsere Außenministerin Annalena Baerbock (41)! Ein 39 Jahre alter Student aus der Schweiz wird beschuldigt, „Jemand sollte Dich zerstückeln“ samt nicht zitierfähiger Beschimpfung an die persönliche E-Mail-Adresse der Grünen-Politikerin geschickt zu haben. Darüber berichtet „Blick“. Demnach ließ sich Baerbock – damals noch Kanzlerkandidatin – die Hassmail nicht gefallen und schaltete die Staatsanwaltschaft Berlin ein. Die wendete sich mit der Bitte um stellvertretende Strafverfolgung an die Kollegen in der Schweiz. Schweizer muss am 25. November vor Gericht Die Schweizer fanden heraus, dass hinter der E-Mail-Adresse mit dem Nickname „Papierlischwizer“ ein in Moskau geborener Mann stecken soll. Per Strafbefehl vom 14. Juni 2022 wurde der Student, der Nikolai J. heißen und in Zürich wohnen soll, zu einer Geldstrafe in Höhe von 1800 Franken verurteilt. Zusätzlich wurden ihm Verfahrenskosten in Höhe von 800 Franken aufgebrummt. Das sind zusammen umgerechnet rund 2650 Euro. (…) Die Hassmail gegen die heutige Außenministerin ist beileibe nicht der einzige Ausfall dieser Art. Eine Studie der Betroffenen-Organisation Hateaid aus dem Jahr 2021 zeigt, dass allein Annalena Baerbock während ihres Wahlkampfes 5524 Tweets „mit potenziell beleidigender und verletzender Sprache“ erhalten hat.

via bild: STUDENT (39) SCHICKTE HASSMAIL AN BAERBOCK „Jemand sollte Dich zerstückeln“

Denys Shmyhal met with German FM Baerbock in Kyiv 2022 (8).jpg
Von Kmu.gov.ua, CC BY 4.0, Link