Der fraktionslose Landtagsabgeordnete Maximilian Müger wehrt sich gegen eine Geldstrafe von rund 16.000 Euro. Das Amtsgericht Wiesbaden hatte im Juni wegen Betrugs einen Strafbefehl gegen ihn erlassen. Bekannt wurde Müger durch seinen Austritt aus der AfD-Fraktion nach einem Video mit einem Sturmgewehr. Müger soll laut dem Wiesbadener Amtsgericht 90 Tagessätze zu jeweils 180 Euro zahlen, was einem Gesamtbetrag von 16.200 Euro entspricht. Müger akzeptiert die Strafe wegen Betrugs nach hessenschau-Informationen aber nicht und hat Einspruch eingelegt. Damit kommt es zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht Wiesbaden, die auf den 30. September terminiert ist. Es geht bei dem Fall um Fahrtkosten, die Müger nach Ansicht der Staatsanwaltschaft falsch bei der Landtagsverwaltung abgerechnet haben soll. (…) Bis 2024 war Müger Mitglied der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag. Er trat aus Partei und Fraktion aus, nachdem ein TikTok-Video von ihm für bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte. Er posierte darin mit einem Sturmgewehr, äußerte sich abfällig über “Talahons” und gab drei Schüsse ab.
via hessenschau: Betrugsvorwurf Ex-AfD-Mann Müger wehrt sich gegen Geldstrafe
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