Im Darknet soll ein Mann aus NRW Todeslisten von Politikers des Landes angefertigt haben. Auch soll Geld für Kopfgelder gesammelt worden sein. Es sind ungeheuerliche Vorwürfe, die die Bundesanwaltschaft einem Mann in NRW vorwirft. Wie es in der Anklage heißt, habe der Mann im Darknet zu Anschlägen auf bekannte Politikerinnen und Politiker aufgerufen. Dabei habe er laut Anklage, die die Karlsruher Behörde in Düsseldorf erhob, außerdem Spenden für mögliche Kopfgelder gesammelt. Der Vorwurf: Terrorismus-Finanzierung und die Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Bei dem Angeklagten handle es sich um einen Deutsch-Polen, der vom Bundeskriminalamt (BKA) im vergangenen November in Dortmund festgenommen worden war. Dem Mann wird vorgeworfen, mindestens seit Mai vergangenen Jahres zu Attentaten auf namentlich genannte Politiker, Amtsträger und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland aufgerufen zu haben. Laut „Spiegel“ hätten etwa bekannte Politiker wie Ex-Kanzler Olaf Scholz und dessen Vorgängerin Angela Merkel dazu gezählt Dazu habe der Angeklagte eine anonyme Plattform im Darknet betrieben. Hier soll er nicht nur die Namenslisten, sondern etwa auch Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen veröffentlicht haben, um auch andere Leute zu animieren. Zudem sollen auch sensible personenbezogenen Daten potenzieller Opfer dort einsehbar gewesen sein. Zudem soll der Deutsch-Pole Spenden mittels Kryptowährung gesammelt haben. Diese sollten wohl als Kopfgeld für Tötungen verwendet werden, heißt es in der Anklage.
via der westenn: Üble Mordpläne: Reichsbürger aus NRW soll Todesliste von Politikern erstellt haben
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