Vor dem Amtsgericht Gera wurde die jüngere Generation der Köthener Problem-Familie Ritter wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Wie lange die Mitglieder des Ritter-Clans ins Gefängnis müssen. In der ersten Folge der neuen “Stern TV”-Reportage “30 Jahre Familie Ritter” kündigte die junge Ritter-Generation um Jasmin, Sara und Leon noch groß an, ihr Leben “in den Griff” kriegen zu wollen. Doch ein Vorfall veränderte alles: Gemeinsam mit seiner Halbschwester Jasmin und deren Ex-Partner Benny soll Leon einen Mann mit Behinderung attackiert haben. Das Opfer wurde dabei schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. (…) Wie die “Ostthüringer Zeitung” (OTZ) nun berichtet, wurden die drei jetzt am Amtsgericht Gera für ihre brutale Tat im April dieses Jahres im thüringischen Weida (Landkreis Greiz) verurteilt. Demnach erhielten der 18-jährige Leon und der 34-jährige Benny wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung Haftstrafen von zwei und zweieinhalb Jahren. Die 25-jährige Jasmin bekam ein Jahr Haft auf Bewährung wegen Beihilfe. Laut OTZ wurde Jasmin bei dem Gerichtstermin erneut von “Stern TV” begleitet. Tritte gegen Kopf des Opfers: “Als wäre es eine Melone” Die Anklage der Staatsanwaltschaft beruhte auf dem Video, das Jasmin von dem brutalen Angriff am Abend des 22. April mit ihrem Handy gedreht hatte. Die Polizei sicherte die Aufnahme noch am damaligen Abend. Wie die OTZ berichtet, ist in dem einminütigen Clip zu sehen, wie Benny und Leon auf ihr am Boden liegendes Opfer einschlagen und den wimmernden Mann mehrmals gegen den Kopf treten. Die Staatsanwaltschaft nannte die Tat des Trios “lebensgefährliche Selbstjustiz”, die auch hätte tödlich enden können. “Sie traten auf den Kopf, als wäre es eine Melone. Mit etwas Pech hätte der Schädel bersten können. Doch das war den Angeklagten egal”, so Staatsanwalt Andre Sbick. Die Staatsanwaltschaft war außerdem davon überzeugt, dass das Trio das Video ursprünglich in den sozialen Medien streamen wollte.
via mz-web:; Junge Mitglieder der TV-Familie Ritter in Gera zu Haft verurteilt: “Schädel hätte bersten können”
siehe auch: Hakenkreuz-Schläger in Thüringen! Plötzlich rückt Familie Ritter in den Fokus. In Thüringen stehen zwei Männer und eine Frau vor Gericht. Es geht um gefährliche Körperverletzung. (…) Laut Polizei hatten sich die Angeklagten damals in Weida mit einem 20-Jährigen getroffen – eigentlich nur, um gemeinsam den Abend zu verbringen. Doch aus einem gemütlichen Treffen wurde offenbar schnell blutiger Ernst. Laut Polizei und Anklage sollen die 18 und 34 Jahre alten Männer den 20-Jährigen brutal zusammengeschlagen und schwer am Oberkörper und Kopf verletzt haben. Die angeklagte 25-Jährige soll das Ganze gefilmt haben. Laut der „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) trug der 18-jährige Tatverdächtige zum Tatzeitpunkt eine Kette mit einem Hakenkreuz. Noch am selben Abend nahmen Polizisten die beiden tatverdächtigen Männer vorläufig fest und durchsuchten die gesamte Wohnung. Am 7. Oktober – rund viereinhalb Monate später – verhandelt das Amtsgericht Gera unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Der 18-Jährige muss sich zudem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten; “Der Schädel hätte bersten können” Prügelattacke auf behinderten Mann: Berüchtigte Familie Ritter schockt mit Gewalttat. Jasmin, Sara und Leon Ritter geraten nach einer brutalen Attacke in Weida erneut in die Schlagzeilen – auch die junge Generation der Ritters schreckt nicht vor Gewalt zurück. Die Familie Ritter aus Köthen sorgt erneut für Schlagzeilen. In der neuen Folge der „Stern TV Reportage Spezial“ steht die jüngere Generation der berüchtigten Familie im Fokus: Jasmin (25), Sara (23) und ihr Halbbruder Leon (18) wollen eigentlich einen anderen Weg gehen als ihre Eltern und Großeltern – doch der Plan gerät ins Wanken. Mit einem besonders gewaltvollen Angriff schocken die Ritter-Nachfahren nun die Öffentlichkeit. (…) Staatsanwalt Andre Sbick nannte die Tat „lebensgefährliche Selbstjustiz“: „Sie traten auf den Kopf, als wäre es eine Melone. Mit etwas Pech hätte der Schädel bersten können. Doch das war den Angeklagten egal.“ Offenbar hatte das Trio sogar geplant, das Video in sozialen Medien zu verbreiten. Als Motiv gaben die Beteiligten an, dem Mann wegen einer angeblichen Beziehung zu einer Minderjährigen einen Denkzettel verpassen zu wollen.