Eine AfD-Bundestagsabgeordnete hat auf X Muslime verhöhnt. Das ging auch der Fraktionsspitze zu weit. Die Spitze der AfD-Fraktion hat eine ihrer Bundestagsabgeordneten zurückgepfiffen. Nicole Höchst hatte mit einem Beitrag auf X Muslime herabgewürdigt. In einem Bild war ein Düngemittelanhänger zu sehen, daneben standen zwei Männer mit arabischen Kopftüchern und Bekleidung. Das Bild begleitete folgender Text: “An alle Moslems in Deutschland. Was immer du auch isst… Es ist mit Schweinescheiße gedüngt”. Höchst spielt damit auf das muslimische Verbot von Schweinefleischverzehr an. Dieses bezieht sich nur auf Nahrungsmittel, nicht aber auf Pflanzendünger. In Deutschland wird außerdem auch mit Rindergülle, Kompost und mineralischem Dünger gedüngt. Und längst nicht alle in Deutschland angebotenen Nahrungsmittel werden auch vor Ort produziert. Fraktionsspitze reagiert umgehend Die Politikerin, die in der Fraktion für Kirchen- und Bildungspolitik zuständig ist, reagierte nicht auf eine Anfrage der “Bild” bezüglich ihrer Absicht bei dem Beitrag. Dafür meldet sich aber ein Sprecher der AfD-Fraktion bei der Zeitung: “Der Post ist völlig inakzeptabel und wurde auf Verlangen der Fraktionsvorsitzenden gelöscht.” Offenbar mussten Alice Weidel und Tino Chrupalla persönlich eingreifen. Der Beitrag war von da an nicht mehr zu sehen.

via t-online: Angriff gegen Muslime Weidel ruft Beitrag von AfD-Abgeordneter zurück

siehe auch: MUSLIMFEINDLICHER X-POST „Völlig inakzeptabel“ – AfD-Fraktionsspitze stoppt Hetz-Beitrag. Die AfD-Abgeordnete Nicole Höchst hetzt auf X gegen Muslime. Das sorgt selbst parteiintern für Ärger. Ihre eigene Fraktion greift ein. Ein Beitrag der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst (55) hat parteiintern für Ärger gesorgt und öffentlich Empörung ausgelöst. Auf ihrem offiziellen Account auf X veröffentlichte die bildungs- und kirchenpolitische Sprecherin der AfD einen Beitrag, der sich gezielt gegen Muslime richtet – und offenbar selbst der Parteispitze zu weit ging, wie die „Bild“ berichtet. (…) Die AfD-Politikerin ist nicht zum ersten Mal mit abfälligen Äußerungen über Minderheiten aufgefallen. Bereits 2018 hatte sie im Bundestag eine parlamentarische Anfrage gestellt, in der sie Geflüchteten aus arabischen und afrikanischen Ländern unterstellte, ihre Kinder seien „häufiger behindert.“ Das begründete sie mit Inzest und sogenannten „Verwandtschaftsheiraten“. Auch diese Wortmeldung sorgte damals für breite Kritik.