Der Generalbundesanwalt geht gegen eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle vor. Wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte, wurden heute früh bei einer Polizei-Aktion in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hessen fünf Verdächtige festgenommen. Sie stünden im Verdacht, unter anderem Anschläge auf Geflüchtete und politisch Andersdenkende geplant zu haben, hieß es. Die Festgenommenen sind den Angaben zufolge 14 bis 18 Jahre alt. Alle Personen gehörten einer vor gut einem Jahr gegründeten Vereinigung an, die sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ nenne. Ihr erklärtes Ziel sei es, durch Gewalttaten vornehmlich gegen Migranten und politische Gegner einen Zusammenbruch des demokratischen Systems in der Bundesrepublik Deutschland herbeizuführen. Ein erster Festgenommener wurde bereits in Untersuchungshaft genommen. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mitteilte, handelt es sich um einen 14-Jährigen. Brandanschlag auf Kulturhaus in Altdöbern Konkret gehe es etwa um den Verdacht der Unterstützung einer inländischen terroristischen Vereinigung, versuchten Mord, Brandstiftung und die Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft legten zwei der Festgenommenen im Oktober 2024 mit Brandbeschleunigern ein Feuer in einem Kulturhaus in Altdöbern in Brandenburg. Nur durch Zufall sei von den Bewohnern niemand verletzt worden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500.000 Euro. Im Januar 2025 versuchten zwei der Beschuldigten, eine Asylbewerberunterkunft in Schmölln in Thüringen in Brand zu setzen. Zudem besprühten sie das Gebäude mit Hakenkreuzen und Schriftzügen wie „NS-Gebiet“ und „Deutschland den Deutschen“. Für einen weiteren geplanten Brandanschlag in Senftenberg seien Kugelbomben aus der Tschechischen Republik beschafft worden. Zudem sei in einem Video versucht worden, andere Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ zu ähnlichen Taten zu ermutigen.

via deutschlandfunk: Bundesanwaltschaft Mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt: mehrere junge Männer festgenommen

siehe auch: Generalbundesanwalt Razzia gegen mutmaßlich rechtsextreme Terrorzelle – Festnahme in Brandenburg. Großeinsatz der Polizei in mehreren Bundesländern: Eine mutmaßlich rechtsextreme Terrorzelle steht im Visier der Behörden. Auch in Brandenburg gibt es eine Festnahme. Die Verdächtigen sind größtenteils minderjährig. Razzien in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen fünf Festgenommene, davon einer in Oberspreewald-Lausitz Sie sollen Mitglieder bzw. Unterstützer einer rechtsextremistischen terroristischen Vereinigung sein Gruppe soll für Anschlagsplanung und Brandanschlag in Südbrandenburg verantwortlich sein Die Bundesanwaltschaft ist am Mittwoch gegen eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle namens “Letzte Verteidigungswelle” vorgegangen. Insgesamt 13 Objekte wurden durchsucht. Am frühen Morgen sind im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen fünf Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen unter anderem Anschläge auf Geflüchtete und politisch Andersdenkende geplant haben, wie die Behörde mitteilte. Die Verdächtigen sollen 14 bis 18 Jahre alt sein. Vier von ihnen seien mutmaßlich Mitglied der Vereinigung, einer mutmaßlich Unterstützer der Vereinigung, hieß es. “Wir haben gegen diese Personen Haftbefehle erwirkt, weil schwere Straftaten im Raum stehen, etwa der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung – bei einigen Beschuldigten auch versuchter Mord und Brandstiftung”, sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Ines Peterson, der ARD. “Die Beschuldigten werden nun dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt und dieser wird entscheiden, ob die Haftbefehle in Vollzug zu setzen sind.” Bei dem Verdächtigen aus Oberspreewald-Lausitz handelt es sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (DPA) um einen 15-Jährigen. Nach rbb-Informationen soll er in Altdöbern festgenommen worden sein. Ein weiterer 15-Jähriger aus dem Landkreis sitzt bereits in Untersuchungshaft. Nach DPA-Informationen fanden am Mittwoch Durchsuchungen in Altdöbern und Großräschen statt. Weitere Razzien gab es auch in Sachsen und Thüringen. Diese Maßnahmen richteten sich gegen drei weitere deutsche Staatsangehörige, die bereits in Untersuchungshaft sind; Alle Festgenommenen von rechtsextremer Zelle in Untersuchungshaft Gegen die fünf mutmaßlichen Mitglieder einer gestern zerschlagenen rechtsextremen Terrorzelle wurde Untersuchungshaft verhängt, teilt die Bundeanwaltschaft mit. Insgesamt seien jetzt acht Verdächtige in Haft. Anhören Merken Teilen Drucken Einen Tag nach der Zerschlagung einer mutmaßlichen rechtsextremistischen Terrorzelle sitzen alle fünf Festgenommenen in Untersuchungshaft, wie eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Donnerstag mitteilte. Die 14 bis 18 Jahre alten Verdächtigen sollen sich „Letzte Verteidigungswelle“ genannt und Anschläge auf Geflüchtete und politisch Andersdenkende geplant haben. Sie wurden am Mittwoch bei Razzien in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hessen festgenommen. Vor etwa einem Jahr sollen sie sich zu der Gruppe zusammengetan haben, um Gewalttaten mit potenziell tödlichen Auswirkungen zu verüben. Ihnen werden unter anderem Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie versuchter Mord vorgeworfen. Zu der Vereinigung gehörten der Bundesanwaltschaft zufolge noch weitere drei Verdächtige im Alter von 18 bis 21 Jahren, die sich schon vor der Razzia am Mittwoch in Untersuchungshaft befanden. Einige der insgesamt acht Beschuldigten sollen bereits Brandanschläge verübt haben.

a photo of a police car
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