Meta reduziert Moderation – Kritiker warnen vor einer Flut an Hassrede und Hetze. Die Behauptung Durch die neuen Moderationsrichtlinien von Meta könnten auf Facebook und Instagram jährlich bis zu 277 Millionen mehr Hass-Postings und andere schädliche Inhalte sichtbar bleiben. Faktencheck Wahr! Die Zahl stammt aus einer Berechnung der NGO Center for Countering Digital Hate (CCDH) und basiert auf Metas eigenen Transparenzberichten. Meta widerspricht der Methodik, liefert jedoch keine eigenen Zahlen. Unabhängige Experten befürchten eine Zunahme von problematischen Inhalten, da sich Meta nun stärker auf Nutzer-Meldungen statt auf automatische Löschsysteme verlässt. Kurze Faktenübersicht: Meta ändert Moderationsregeln: Weniger proaktive Löschungen von Hassrede, Mobbing und Hetze. Kritik von NGOs und Experten: CCDH schätzt, dass 277 Millionen problematische Posts bestehen bleiben könnten. Meta verteidigt sich: Widerspricht den Zahlen, liefert jedoch keine eigene Prognose. Facebooks neue Strategie: Weniger Moderation, mehr Nutzerverantwortung Im Januar 2025 kündigte Meta-Chef Mark Zuckerberg eine Kehrtwende an: Künftig soll die Plattform weniger Inhalte proaktiv löschen und stattdessen auf Meldungen der Nutzer setzen. Die Änderungen betreffen besonders Beiträge mit Hassrede, Mobbing und Hetze gegen Frauen, LGBTQ+-Personen, Migranten und andere marginalisierte Gruppen.

via mimikama: Facebook und Instagram: 277 Millionen mehr Hass-Postings?