Mehreren begnadigten Teilnehmern des Sturms auf das Kapitol wird der Zugang zur Hauptstadt der USA untersagt. Unter ihnen ist der bekannte Rechtsextremist Stewart Rhodes. Ein US-Bundesrichter hat Stewart Rhodes, dem ehemaligen Anführer der rechtsextremen Gruppe Oath Keepers (Eidwächter), den Zutritt nach Washington, D. C., untersagt. Die Auflage gilt zudem für sieben weitere Angeklagte des Sturms auf das Kapitol – ebenfalls Mitglieder der Oath Keepers. Der Richter machte es zur Bedingung für ihre Entlassung, dass sie die Hauptstadt der USA sowie das US-Kapitol nicht mehr betreten. Rhodes gehört zu den Hunderten Anhängern des damals abgewählten und inzwischen wiedergewählten US-Präsidenten Donald Trump, die wegen ihrer Teilnahme an dem Angriff auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Bereits kurz nach seiner Amtseinführung hatte Trump insgesamt 1.500 Personen begnadigt – darunter auch einige, die beim Sturm auf das Kapitol Polizeibeamte angegriffen hatten. Rhodes besuchte US-Kapitol nach Haftentlassung “Sie dürfen den District of Columbia nicht wissentlich betreten, ohne vorher die Erlaubnis des Gerichts einzuholen”, heißt es in der Anordnung, die von Richter Amit Mehta vom US-Bezirksgericht für Washington, D. C., unterzeichnet wurde. Außerdem wurde den Angeklagten untersagt, das Gebäude des Kapitols, in dem Senat und Repräsentantenhaus tagen, sowie das umliegende Gelände zu betreten.

via zeit: Angriff auf das Kapitol: Richter verbietet Rechtsextremisten Einreise nach Washington, D. C.

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Von Zach RudisinEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link